Allianz Essener Demokraten-AED

Allianz Essener Demokraten-AED Für mehr Teilhabe, soziale Gerechtigkeit und Respekt im Alltag. Die Parlamente müssen die interkulturelle Gesellschaft „annähernd“ widerspiegeln.

Wir setzen uns für eine Stadt ein, in der alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Aufenthaltsstatus – gleichberechtigt leben, mitreden und mitgestalten können. Mit unserem Engagement möchten wir ein Zeichen setzen und eine interkulturelle Öffnung in den Parlamenten beschleunigen. Die Stimme des den Wahlen fernbleibenden Potentials muss in die Parlamente gelangen, um dem „De

mokratiedefizit“ entgegenzuwirken. Das hieße mehr „Kompetenz, Sachlichkeit und Pragmatismus”. Im Zentrum der Politik müssen wieder die Bürger stehen. Wir wünschen uns, dass andere Bürger unserem Beispiel folgen und sich stärker in die Politik einbringen. Unsere Demokratie ist eine sehr wichtige Errungenschaft, die von Verantwortungsbewusstsein, politischer Partizipation und Engagement lebt. Der Bürger muss jedoch wieder das Gefühl bekommen, dass er über die Politik seine Umwelt aktiv mitgestalten kann.

23/05/2026

77 Jahre Grundgesetz: Demokratie verteidigt sich nicht von selbst

Pressemitteilung des Landesintegrationsrates NRW vom 23.05.2026

77 Jahre Grundgesetz stehen für eine klare Bindung politischer und staatlicher Macht an die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die Gleichheit vor dem Gesetz und das Diskriminierungsverbot. Diese Prinzipien gelten für alle Menschen und sind nicht verhandelbar.

Die aktuelle politische Lage ist geprägt von einer deutlichen Verschiebung der öffentlichen Debatten. [...] Das betrifft insbesondere eine Sprache, die zwischen „Zugehörigkeit“ und „Nicht-Zugehörigkeit“ unterscheidet oder gesellschaftliche Probleme überwiegend im Kontext von Migration deutet.

„Wenn Herkunft, Name oder familiäre Geschichte zunehmend als politische Kategorien behandelt werden, wirkt sich das auf das Sicherheitsgefühl und Vertrauen in staatliche Gleichbehandlung vieler Menschen aus“, hebt der Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, Tayfun Keltek, hervor. „Die Auswirkungen zeigen sich im Alltag. Menschen mit internationaler Familiengeschichte erleben Diskussionen über Migration häufig als Debatten über ihre Legitimität, ihre Zugehörigkeit und ihren Platz in dieser Gesellschaft. Dabei handelt es sich um mehr als 30 Prozent der Menschen in Deutschland" [...] Tayfun Keltek erinnert in diesem Zusammenhang an die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen für das demokratische Gemeinwesen: „Unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt – geprägt durch Migration, Mobilität, Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung. Diese Vielfalt ist keine Ausnahme, sondern Ausdruck unserer demokratischen Wirklichkeit und Teil des Selbstverständnisses, das das Grundgesetz schützt, anerkennt und für alle Menschen gleichermaßen ermöglicht. Gerade deshalb braucht es ein gemeinsames „Wir“, das auf Zugehörigkeit, gleichen Rechten und gegenseitigem Respekt basiert“, so Keltek abschließend.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://landesintegrationsrat.nrw/77-jahre-grundgesetz-demokratie-verteidigt-sich-nicht-von-selbst/

13/05/2026

𝗥𝗮𝗱𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻𝗳𝗮𝗵𝗿𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗦𝗼𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 - "𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗶𝗻 𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗥𝗮𝘀𝘀𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀 𝘀𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻!"
𝗦𝗼𝗻𝗻𝘁𝗮𝗴, 24. 𝗠𝗮𝗶 2026, 13 𝗨𝗵𝗿 - 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁: 𝗛𝗮𝘂𝗽𝘁𝗯𝗮𝗵𝗻𝗵𝗼𝗳 𝗦𝗼𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻-𝗢𝗵𝗹𝗶𝗴𝘀

Zum 33. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags in Solingen, lädt der Landesintegrationsrat NRW zum Radsternfahrt nach Solingen ein.

Mit der Fahrrad-Sternfahrt erinnern wir an die Opfer des Anschlags auf das Haus der Familie Genç und setzen uns gleichzeitig für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben ein.

https://landesintegrationsrat.nrw/radsternfahrt2026/

13/05/2026
30/03/2026

Demokratisches Sprechen: Extremismus, Populismus und Stammtischparolen. Umgang mit Herausforderungen im politischen Gespräch.
06.-07. Juni 2026 (Anmeldeschluss: 22.05.2026) in Bergisch Gladbach
24.-25. Oktober 2026 (Anmeldeschluss: 09.10.2026) in Bocholt
Workshopreihe für Mitglieder der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration
Für Infos und Anmeldung s. Link: https://landesintegrationsrat.nrw/demokratisches-sprechen-extremismus-populismus-und-stammtischparolen-umgang-mit-herausforderungen-im-politischen-gespraech/

26/03/2026

Offener Brief von 188 Organisationen an Unionsparteien und EVP:
Keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europaparlament

Sehr geehrter Herr CDU-Bundesvorsitzender, sehr geehrter Herr Merz,
sehr geehrter Herr CSU-Parteivorsitzender, sehr geehrter Herr Dr. Söder,
sehr geehrter Herr EVP-Fraktionsvorsitzender, sehr geehrter Herr Weber,

mit großer Sorge lesen wir die Berichte über die enge inhaltliche Abstimmung der EVP-Fraktion mit Abgeordneten rechtsextremer Fraktionen im Innenausschuss des Europäischen Parlaments. Die Vorgänge unterlaufen die von CDU und CSU betonte klare Abgrenzung gegenüber der extremen Rechten in der parlamentarischen Praxis.
Die von Ihnen selbst gesetzte rote Linie, keine Absprachen mit rechtsextremen Kräften zu treffen, wurde hier eindeutig überschritten. Wir erinnern an Ihre eigenen Versprechen: Wahren Sie demokratische Grundsätze!
Mit der extremen Rechten ist ein Europa der Freiheit, der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit nicht zu haben. Mit ihrer Programmatik eines nationalen „Europas der Vaterländer” legt die extreme Rechte die Lunte an das europäische Projekt, für das christlich-demokratische Kräfte nach 1945 geworben und das sie mit aufgebaut haben.
Wir begrüßen Ihre öffentliche Kritik an den bekannt gewordenen Vorgängen. Entscheidend ist nun, daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen.
Am 26.März haben Sie die Möglichkeit, ein klares Signal zu setzen: Die EVP kann im Plenum gegen den Beschluss des Innenausschusses zur Rückführungsverordnung stimmen und an den Verhandlungstisch mit den demokratischen Fraktionen zurückkehren. Genau hier, bei der Achtung der Menschenrechte, liegen jedoch die großen Schwächen des vorliegenden Entwurfs der Rückführungsverordnung. Insbesondere die geplanten Abschiebungszentren außerhalb der EU, selbst für Familien mit Kindern, sowie die Ausweitung der Abschiebungshaft bergen erhebliche Risiken für die Wahrung der Rechte nach der EU-Grundrechtecharta.
Wir appellieren daher an Sie, die Abgrenzung zur extremen Rechten auch im europäischen Kontext klar und sicherzustellen, den vorliegenden Entwurf der Rückführungsverordnung in seiner jetzigen Form nicht weiterzuverfolgen.

Unser Mitglied im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration in Essen beginnt morgen mit ihrer Arbeit. Auf instagra...
20/01/2026

Unser Mitglied im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration in Essen beginnt morgen mit ihrer Arbeit. Auf instagram könnt ihr ihre Arbeit näher verfolgen: aedsude

Danke für euer Vertrauen!

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