27/05/2026
Wir fordern die Landesregierung auf, die Pläne zurückzunehmen und den Standort des Arbeitsgerichts Oberhausen zu erhalten.
Es geht um den Zugang zu Recht für Beschäftigte vor Ort. Arbeitsgerichte sind für viele Menschen die Stelle, an der sie sich gegen Kündigungen, ausbleibende Löhne oder ungerechte Behandlung im Arbeitsverhältnis wehren können. Gerade deshalb müssen sie erreichbar bleiben: praktisch und niedrigschwellig.
Als DGB Oberhausen sagen wir klar: Wer arbeitsgerichtliche Infrastruktur aus einer Großstadt wie Oberhausen abzieht, baut Hürden auf genau dort, wo Schutz & Unterstützung gebraucht werden.
Wer Arbeitsgerichte aus der Fläche zurückzieht, spart am Zugang zum Recht. Das lassen wir so nicht stehen - der Landesjustizminister Limbach muss diesen Kahlschlag stoppen und das Arbeitsgericht Oberhausen erhalten.