Vvn-bda Essen

Vvn-bda Essen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvere Ihre Forderung lautete: Nie wieder Faschismus!

Seit 1946 gibt es in Essen eine "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes". Damals gründeten die Überlebenden der faschistischen Haftstätten und Konzentrationslager und die Frauen und Männer aus dem antifaschistischen Widerstand diese Organisation, die der Vertretung der sozialen und politischen Interessen des "anderen Deutschlands" diente. Nie wieder Krieg! Die aus dem KZ Buchenwald nach Hause

zurückkehrenden Häftlinge brachten das Vermächtnis des Schwurs von Buchenwald mit:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel! Dieses Vermächtnis setzt die VVN-BdA Essen bis heute in praktischer antifaschistischer Politik um.

Unser Video zur Aktion am 27.01. 2021 ist fertig und online. Gerne weiterleiten und verbreiten. Es ist auch gut als Hörb...
03/02/2021

Unser Video zur Aktion am 27.01. 2021 ist fertig und online. Gerne weiterleiten und verbreiten. Es ist auch gut als Hörbuch zu hören.
Wichtig:
Triggerwahrnung: Wir weisen darauf hin, dass Inhalte emotional bewegend und verstörend sein können.

Diese Video wurde erstellt aus Anlass des Holocaust-Gedenktages, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. J...

Die Aktion zum 27.01. nimmt so langsam eine Gestalt an. Macht alle weiterhin Werbung! Kommt vorbei oder schaut es euch o...
22/01/2021

Die Aktion zum 27.01. nimmt so langsam eine Gestalt an.
Macht alle weiterhin Werbung! Kommt vorbei oder schaut es euch online an. Wir stellen die Aktion so schnell es geht nach dem 27.01. online.
Mehr Infos dazu auf unserer Webseite.

27. Januar – Gedenktag an die Befreiung von AuschwitzDas Vermächtnis Holocaust-ÜberlebenderGedenken auf dem Willy-Brandt...
20/01/2021

27. Januar – Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz
Das Vermächtnis Holocaust-Überlebender

Gedenken auf dem Willy-Brandt-Platz 27. Januar, 13.00 bis 17.00 Uhr

Bitte teilen wir versuchen es so bald wie möglich auf unserer Webseite online zu stellen.

https://essen.vvn-bda.de/2021/01/16/antifaschistinnen-sprechen-sich-gegen-polizeibewaffnung-mit-elektroschockern-aus/Ant...
16/01/2021

https://essen.vvn-bda.de/2021/01/16/antifaschistinnen-sprechen-sich-gegen-polizeibewaffnung-mit-elektroschockern-aus/

Antifaschist*innen sprechen sich gegen Polizeibewaffnung mit Elektroschockern aus!

Pressemitteilung. „Distanzelektroimpulsgerät“, so heißen die neuen Elektroschocker offiziell, die die Polizei NRW seit Januar diesen Jahres in vier Polizeibehörden einsetzen kann. In Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen und im Rhein-Erft-Kreis werden die umgangssprachlich „Taser“ genannten Geräte für ein Jahr im Streifendienst erprobt. Die VVN-BdA NRW lehnt die Einführung von Folterinstrumenten ab.

Im Einsatz werden gegnerische Personen auf fünf Meter Entfernung mit einem grünen Laser anvisiert und dann mit Metallpfeilen an Drähten beschossen, die in die Haut eindringen. Mit einer hohen Stromspannung wird der so Beschossene dann außer Gefecht gesetzt. 50 000 Volt und zwei bis drei Milliampere Stromstärke führen zu einer schmerzhaften Muskelkontraktion, die auch bei Menschen wirken, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. Mögliche Herzprobleme inklusive Herzstillstand insbesondere bei Menschen, die Alkohol oder Drogen im Blut haben nicht ausgeschlossen.

Für die Testphase wurden insgesamt 60 „Taser 7“ der Firma Axon beschafft. An den Geräten wurden 30 Multiplikatoren und 400 Endanwender drei Tage lang geschult, die die Geräte abwechselnd mitführen werden. Das Nachbarland Rheinland-Pfalz hat die Testphase schon hinter sich. Dort sei das Gerät, berichtet die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die sich für die flächendeckende Bewaffnung mit „Tasern“ ausspricht, in 30 „Einsatzlagen“ eingesetzt worden, wobei in 21 Fällen schon die Androhung genügt habe, um die Lage zu beruhigen. Auch im Saarland und in Hessen sind „Taser“ im Gebrauch, weitere Länder und die Bundespolizei planen deren Einführung oder Erprobung. Die GdP erhofft mit den Geräten die Gewalt gegenüber Polizeibeamt*innen verringern zu können.

Die VVN-BdA NRW lehnt die Bewaffnung der Polizei mit Folterinstrumenten ab. Auch die vorgebliche „deeskalierende Wirkung“ kann kein Argument für die Einführung sein, denn Folter und Androhung von Folter sind aus gutem Grund verboten. Zudem befürchtet die VVN-BdA NRW, dass mit der zunehmenden Verbreitung dieser Waffe die Hemmschwelle sinkt, sie auch in unnötigen Situationen einzusetzen.Die VVN-BdA Essen hat sich bei ihrer letzten Vorstandssitzung einstimmig solidarisch gezeigt mit allen Betroffenen Städten und Kreisen und unterstützt den Aufruf der Landeszentrale NRW.

Zur Ergänzung noch der Link zu einem Bericht des Fernsehmagazins MONITOR vom 02.05.2019: „Elektroschocker für die deutsche Polizei: Wie gefährlich sind Taser?“
"https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/taser-polizei-100.html"

Innenpolitiker in ganz Deutschland fordern ihn: den flächendeckenden Einsatz von Tasern für Polizeibeamte. Mit den Elektroschockern sollen Gefährder binnen Sekunden mit Stromstößen außer Gefecht gesetzt werden können – ohne ihnen zu nahe kommen zu müssen. Erfahrungen aus den USA und den Ni...

Fotos von den Aktionen um den 9.11.2020.Danke auch an "Kray ist bunt" für die Aktion am 9.11.20 und danke an alle Mitorg...
14/11/2020

Fotos von den Aktionen um den 9.11.2020.
Danke auch an "Kray ist bunt" für die Aktion am 9.11.20 und danke an alle Mitorganisationen.

Nie wieder!Danke an alle Menschen die an unseren Aktionen teilgenommen haben.
13/11/2020

Nie wieder!
Danke an alle Menschen die an unseren Aktionen teilgenommen haben.

Die Aktionskarte für die Stolpersteinaktion am 7.11. in Essen Steele.Wir treffen uns um 11 Uhr an der Gedenktafel an die...
07/11/2020

Die Aktionskarte für die Stolpersteinaktion am 7.11. in Essen Steele.
Wir treffen uns um 11 Uhr an der Gedenktafel an die Menschen die im "Barackenlager Holbecks Hof" untergebracht waren.
Siehe auf der Karte das lila Rechteck im Nord-Westen.

http://essen.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/74/2020/11/Aktionskarte-Nie-wieder-Pogromnacht-Steele.pdf

Nie wieder!Liebe Antifaschist*Innen,wir rufen nochmals zu unseren Aktionen anlässlich des 82. Jahrestages der Pogromnach...
05/11/2020

Nie wieder!
Liebe Antifaschist*Innen,

wir rufen nochmals zu unseren Aktionen anlässlich des 82. Jahrestages der Pogromnacht auf, da wir nun die endgültige Bestätigung unserer Anmeldung erhalten haben. Selbstverständlich werden wir die Coronaschutzverordnung einhalten.
Am Samstag, 07. November: 11.00 Uhr Gedenken an der Gedenktafel Holbeckshof/Ecke Aronweg, im Anschluss individueller Rundgang in der Steeler City zu den Stolpersteinen.
Am Montag, 09. November: 17.00 Uhr Gedenken an der Alten Synagoge, anschließend Gedenkgang in der Innenstadt zu symbolischen Orten

Wir bitten Euch, für die Aktionen zu werben und den Flyer über Euren Verteiler nochmals zu verbreiten.

Mit den besten Grüßen
VVN BdA

02/11/2020

Informationen zu den einzelnen Stolpersteinen in Essen-Steele die wir am 7.11. bei der Gedenkaktion putzen und schmücken wollen.

https://essen.vvn-bda.de/Pressemitteilung: Gedenken Buchenwald-Gedenken 2020 - virtuelle Erinnerung. Wir bitten um Veröf...
05/04/2020

https://essen.vvn-bda.de/

Pressemitteilung: Gedenken Buchenwald-Gedenken 2020 - virtuelle Erinnerung. Wir bitten um Veröffentlichung und Weiterleitung dieser Informationen.

erstes Foto!

Was hat die Stadt Essen mit Buchenwald zu tun? -
Zum Gedenken an die Befreiung vom KZ Buchenwald

Außenlager des KZ Buchenwald - Schwarze Poth in Essen

zweites Foto!

Unterhalb des City-Centers (heute Rathaus Galerie) befand sich das ehemalige, heute nicht mehr auszumachende Gelände des KZ-Außenlager - Schwarze Poth 13, einem Nebenlager des KZ Buchenwald. Hier waren viele kleine Straßen mit Wohnbebauung und mittendrin auf einer eingezäunten Fläche von gerade mal 350 x 100 Meter ab Mitte Dezember 1943 das Lager. Der Aufbau erfolgte von Häftlingen, die bis zur Fertigstellung in einer stark zerstörten Gaststätte untergebracht waren. Im März 1944 wurde das Lager dann bezogen. Es waren ca. 140 Männer untergebracht, zum großen Teil aus Russen und Polen. Offiziell waren sie bei dem SS-eigenen Betrieb „Deutsche Erd-und Steinwerke“ unterstellt. Vor den Augen der Essener Bevölkerung wurden sie gezwungen schwere und gefährliche Zwangsarbeit zu leisten, wie etwa Aufräumarbeiten nach Bombardements, die Wiedergewinnung von Baumaterialien und vor allen Dingen das Entfernen und Entschärfen von Bombenblindgängern. Die Lebensbedingungen im Lager waren äußerst schlecht. Täglich musste bis zu 12 Stunden gearbeitet werden. Neben einer unzureichenden Nahrungsmittelversorgung, die im wesentlichen aus Brot und dünner Suppe bestand, wurden die Abwehrkräfte der Häftlinge durch katastrophale hygienische Zustände, schlechte medizinische Versorgung und eine ungenügende Unterkunft zerstört. Aufgelöst wurde das Lager am 23. März 1945 und alle überlebenden Häftlinge wurden zurück nach Buchenwald deportiert. Dort verliert sich vielfach ihre Spur.
Wie man sieht, erinnert heute eine Gedenktafel und diese Kunstinstallation aus dem Jahr 2007 hier am ehemaligen Treppenaufgang zum „(heute Rathaus Galerie)City-center“ an das KZ. Sie trägt den Namen „Stadtwunde“. Eine ewige Wunde, die den Schmerz lebendig erhalten soll. Allerdings ist diese „Stadtwunde“ an einem kaum sichtbaren Ort platziert und die wenigsten Essener kommen hier vorbei bzw. wissen von dieser Gedenkstätte. Zum Wachhalten an die Gräuel des Faschismus ist dieser Ort wahrlich nicht geeignet. Trotzdem gedenkt die VVN-BdA Essen mit einem Banner das auch in Essen Außenlager vom KZ Buchenwald zu finden sind.

drittes Foto!

KZ-Außenlager Buchenwald
SS-Arbeitskommando Krupp Essen Humboldtstraße
vierten Foto: Text der städtischen Gedenktafel (auch im Original leider nicht mehr gut lesbarer)

Die Firma Krupp Essen forderte für den Einsatz in den Krupp-Werken Essen 2.000 Männer bei der SS an, mussten sich jedoch mit 520 jüdischen Ungarinnen zwischen 12 und 25 Jahren zufriedengeben.
Sie hatten vorher mit ansehen müssen, wie ihre Eltern und Geschwister in Auschwitz in die Gaskammern geschickt wurden. Sie kamen in ein Barackenlager in Essen-Fulerum an der Humboldtstraße. Anfangs konnten sie mit der Straßenbahn fahren.
Die Bevölkerung beschwerte sich jedoch über die zierliche Mädchen und junge Frauen. Als nach einer Bombadierung die Straßenbahnschienen zerstört waren, mussten diese zierliche Mädchen und junge Frauen dann, den 7 km langen Weg hin und zurück zu Fuß zurücklegen.
Im Krupp-Walzwerk II wurden sie von den SS-Aufseherinnen geohrfeigt und gestoßen, wenn sie nicht schnell genug arbeiteten. Bei Krupp war man mit der gelieferten „Ware“ unzufrieden. Die Mädchen wurden mit Reitpeitschen zur Arbeit angetrieben, einige dabei totgeschlagen. Zur Strafe bekamen sie nichts zu essen und das Haar wurde ganz kurz geschnitten oder in Form eines Kreuzes rasiert.
Die Firma Krupp bestimmte die Art und Menge der Arbeit und Überwachung. Dass die Mädchen misshandelt wurden, war in der Firma allgemein bekannt. Als die US-Truppen auf Essen vorstießen, mussten die Mädchen verschwinden. Krupp beschließt, die Mädchen zur weiteren Veranlassung ins KZ Buchenwald zu schicken. Doch hier war kurz vor Kriegsende kein Platz für sie und sie wurden weiter ins KZ Bergen-Belsen überstellt.
Viele überlebten …. viele aber auch nicht.

Um dieses Gedenken zu unterstützen bitten wir um Veröffentlichung und Weiterleitung dieser Informationen.

Mit freundlichem Gruß
Der Vorstand der VVN-BdA Essen

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