15/07/2026
Lange wurde gemunkelt und spekuliert, nun ist es offiziell!
Der "Fursty" zwischen FFB und Emmering / Maisach wird wieder aktiv von der Bundeswehr genutzt.
Dort findet ein neues Ausbildungsbataillon der Luftwaffe seine Heimat und wird dort zukünftig für den Kampfeinsatz geschult.
Dies verkündete Boris Pistorius am 13. Juli 2026 in einer Mitteilung.
Mit dieser Ankündigung endet die Ungewissheit über die Zukunft des Bundeswehrgeländes endgültig.
Schon seit längere Zeit war bekannt, dass die Konversionspläne für das Gelände nicht weiter fortgeführt werden können.
Damit endete ein 11-jähriger Prozess, in dem in verschiedenen Gremien und Ausschüssen auf Gemeinde- und Landkreisebene über die Verwendung des Areals diskutiert wurde.
Da eigentlich der Beschluss der Bundeswehr war, bis 2030 das Gelände vollkommen zu "entmilitarisieren" und für den vollständigen zivilen Gebrauch zu übergeben, hatte die Stadt FFB sogar einen eigenen Konversionsausschuss gegründet, welcher nur mit Aufgabe der Gestaltung und Verwaltung des dazugewonnenen Teils FFBs zuständig war.
Diese Bemühungen, welche bei der Stadt FFB allein Kosten von 2,3 Millionen Euro verursachten (Angaben von Konversionsbeauftragten Nadja Kripgans-Noisser / Quelle Münchner Merkur), können nun abschließend als gescheitert betrachtet werden.
Es ist Schade, denn FFB hätte die neue erschlossene Fläche gut nutzen können.
Durch eine kleine Anfrage mehrerer bayerischer Abgeordneten der Linken kam heraus, dass der Landkreis FFB im Jahr 2025 in Bayern Platz 4 der höchsten durchschnittlichen Erst- und Wiedervermietungsmietepreisen belegt hat. ()
Kommunaler und sozialer Wohnungsbau wird deswegen im ganzen Landkreis, aber vor allem auch in der Stadt FFB benötigt.
Der Fliegerhorst hätte für junge Familien und Menschen eine bezahlbare Heimat werden können.
Nun werden dort für die längere Zukunft nur kampfbereite Soldat*innen ein Zuhause finden!
Die Haltung der Linken ist klar:
"Schwerter zu Pflugscharen".
Die allgemeinen Aufrüstungspläne der Bundesregierung müssen gestoppt werden und die Konversionsbemühungen für den Fliegerhorst wieder aufgenommen werden.
Die Militarisierung macht auch vor Ort bei uns allen keinen Halt. Die Jugendlichen und jungen Menschen in FFB bekommen alle wieder Post von der Bundeswehr und müssen Fragebögen über ihre Kampfbereitschaft ausfüllen.
Wir als Kreisverband Amper sagen:
Wenn du es nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, den Dienst an der Waffe anzutreten, hast du laut deutschen Grundgesetz das Recht, diesen zu verweigern!
Wenn du dazu mehr Infos möchtest oder Hilfe benötigst, kannst du dich über den Prozess unter verweigern.info bzw. bei uns vor Ort informieren.
Schreibe uns dazu einfach eine DM oder eine Mail!
Militarisierung und Sozialabbau gehen Hand in Hand.
Um unseren Sozialstaat weiter zu beschützen, ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen dem Kauf von Bomben und dem Verfall unserer sozialen Strukturen zu erläutern.
Deswegen: Arbeiter*innen aller Länder, vereinigt euch! 🚩
Gegen Krieg und Leid, für den Klassenzusammenhalt! ✊
Nur so können wir uns von unseren Ketten befreien! ⛓️💥