06/05/2026
//Übung zur Personenbergung unter Atemschutz
In einem stillgelegten Gebäude konnten die Atemschutzgeräteträger unseres 2. Technischen Zugs Ende April die Rettung von verletzten Personen unter realitätsnahen Bedingungen üben.
Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten ging es in unbekannte und unübersichtliche Bereiche, um Vermisste schnellstmöglich zu finden und sicher ins Freie zu bringen. Angenommen wurde ein Schadensereignis in einem leerstehenden Gebäude mit eingeschränkten Sichtverhältnissen und unklarer Gefahrenlage. Eine Person galt als vermisst.
Das Gebäude wies mehrere Räume, enge Flure sowie teilweise eingeschränkte Sichtverhältnisse auf. Zusätzliche Hindernisse (Trümmer, abgestellte Gegenstände) erschwerten die Orientierung.
Enge Räume, schlechte Sicht und unbekannte Gefahren in einem potenziell kontaminierten Umfeld stellten die Helferinnen und Helfer vor besondere Herausforderungen, weshalb
es umso wichtiger ist regelmäßig Übungen wie diese zu absolvieren, um im Ernstfall routiniert und sicher handeln zu können.
Das sichere Vorgehen unter Atemschutz, die strukturierte Suche in Gebäuden, die Kommunikation im Trupp, die Rettung und Übergabe einer verletzten Person, sowie die Einhaltung von Sicherheits- und Einsatzgrundsätzen, auch hinsichtlich des Eigenschutzes, all dies sind Kernpunkte der mindestens einmal jährlich stattfindenden Einsatzübung.
Teamarbeit, Kommunikation und das richtige Vorgehen entscheiden in solchen Situationen über jede Sekunde. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für ihr Engagement! 💙