Antifaschistische Linke Falkensee

Antifaschistische Linke Falkensee Antifaschistische Gruppe aus dem Havelland Vorläufiger Höhepunkt war eine Welle rassistischer Brandanschläge in den Jahren 2003 und 2004.

Die Antifaschistische Linke Falkensee gründete sich im Jahre 2004 als Reaktion auf rassistische Angriffe in und um Falkensee.

05/03/2012

Solidarität mit MTZ Ripo- Linke Fankultur darf nicht sterben!
MTZ-Ripo ist ein Fußballklub aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk, der seit 2009 unter dem Namen Partizan spielt. In den vergangenen Jahren entwickelte sich bei dem Verein eine starke, antifaschistische Fan- und Ultrà-Szene. Damit ist der Club nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion, sondern im gesamten Ostblock einzigartig. Natürlich gibt es auch bei anderen Vereinen Ansätze einer progressiven Fankultur, doch bei MTZ Ripo steht eine Masse dahinter. Bis zu einige Hundert zumeist junge Leute zählen zur Fanszene, darunter viele Angehörige alternativer Subkulturen (u.a. Punkrock, Hardcore, Veganismus). Die Fans widersetzen sich nicht nur der krassen Repression des autoritären Staates, sondern konnten im Laufe der Zeit die Dominanz faschistischer und neonazistischer Hooligans (u.a. vom Traditionsklub Dinamo Minsk) brechen – das Klima in der Stadt hat sich gewandelt. Der Verein mit seiner Fanszene bildet eine enorm wichtige Gegenkultur zum autoritären und extrem rechten Mainstream in der Gesellschaft. Die Ausstrahlungskraft reicht weit über das Fußballstadion und die Landesgrenzen hinaus und zeigt, dass auch unter schwierigsten Bedingungen eine Alternative möglich ist.

Unterstützen wir die Rettung von MTZ Ripo Minsk

Im letzten Jahr konnte MTZ Ripo den Aufstieg in die höchste Spielklasse feiern, was die positiven Entwicklungen weiter beförderte.
Im Dezember 2011 hat sich allerdings der Klubbesitzer und Sponsor Vladimir Romanov zurückgezogen. Die Suche nach neuen Sponsoren war nicht erfolgreich, die Mannschaft stellte den Spielbetrieb ein und es droht das endgültige Aus.
Mit einer Rettungskampagne wollen die Fans und Ultràs ihren Verein retten und zumindest die 2. Liga ermöglichen. Der Verein benötigt insgesamt ca. 80.000 Euro für die Registrierung zur 2.Liga, die Stadionmiete und den Bürobetrieb. Bis zum April müssen die ersten 10.000 Euro gesammelt werden. Um diese Aufgabe zu stemmen wurde eine Genossenschaft gegründet, bei der jede/r Teilnehmende (bisher etwa 400; Stand 23.02.2012) einen monatlichen Beitrag zahlt. Dieser Schritt zur Selbstorganisation gewährleistet, dass alle Teilhaber ihres Clubs werden und die zukünftigen Entwicklungen – wie beispielsweise Personalentscheidungen – mitbestimmen können.

Für uns kann es nur heißen, diesen Club mit seiner einzigartigen Fankultur zu unterstützen. Helfen wir mit, dass sich auch in Zukunft die antifaschistische Fankultur in Minsk im Speziellen und die progressiven, sowie antifaschistischen Subkulturen im Allgemeinen weiter entwickeln können!

savemtz.blogsport.eu

18/02/2012

Hier ein Bericht der Märkischen Allgemeinen zu unserer Demo und die Reaktionen in der Stadt... http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12278007/61759/Jugendliche-demonstrierten-vor-der-Brandruine-Stadt-sucht-nach.html?

Märkische Allgemeine - Lokales - Havelland - Lokalnachrichten: FALKENSEE - Mit einer Demonstration, die vor der Brandruine begann und sich dann durch die Falkenseer Innenstadt zog, forderten gestern Abend rund 80 Jugendliche einen Ersatzstandort für den Jugendklub …

hier ein erster Bericht von der Demo mit Bildern http://inforiot.de/artikel/falkensee-ist-kacke-ohne-baracke
17/02/2012

hier ein erster Bericht von der Demo mit Bildern http://inforiot.de/artikel/falkensee-ist-kacke-ohne-baracke

Rund 100 Menschen demonstrierten am Donnerstagabend unter dem Motto "Baracke, jetzt erst recht" für ein alternatives Jugendzentrum in Falkensee. Weniger Tage zuvor, in der Nacht zum Dienstag, brannte das Jugendzentrum, genannt "Baracke" komplett aus. Ein neues Objekt soll schnellstmöglich gesucht we...

Achso, Ihr dürft uns teilen- 19 personen sind nicht mal die promille unseres fünf Jahres Planes!!!!Vorwärts immer, Rückw...
17/02/2012

Achso, Ihr dürft uns teilen- 19 personen sind nicht mal die promille unseres fünf Jahres Planes!!!!Vorwärts immer, Rückwerts nimmer... http://www.youtube.com/watch?v=mbmrCMy9UgM

Die schlauesten Sprueche von Batman

17/02/2012

Danke Leute!!! Wir sind echt begeistert!!! Ca.120 Menschen nahmen am Donnerstagabend an unserer Demonstration für den Erhalt der Baracke teil. Unter schwierigsten, wettertechnischen Gegebenheiten (Stalingrad war nen Kindergeburtstag) standen die proletarischern Horden ihre Frau/oder Mann/ oder TransQueer/oderoderoder.... OHNE DIE BARACKE IST FALKENSEE K***E!!!!!!!!!

16/02/2012

Infoupdate zum Brand im Jugendzentrum „Die Baracke“ in Falkensee

Am gestriegen Mittwoch gibt es erste Nachrichten von der Polizei. Mittlerweile ist bekannt das kurz vor Ausbruch des Feuers eingebrochen wurde. Auch geht die Polizei mittlerweile von einer Brandstiftung aus. Unklar ist hingegen ob diese fahrlässig oder vorsätzlich geschah. In den letzten fünf Wochen wurde fünfmal in unsere Räumlichkeiten eingebrochen, Getränke wurden geklaut und rechte Parolen hinterlassen.
Für den heutigen Donnerstag ist eine Demonstration geplant. Beginn ist um 19 Uhr vor der niedergebrannten Baracke. Kommt vorbei und sagt euren Freunden bescheid.

Treffpunkt für solidarische Menschen aus Berlin ist 18 Uhr am Bahnhof Alexanderplatz- Regionalgleis.
Abfahrt ist 18:18 Uhr

Weitere Informationen
Erste Pressemitteilung: http://de.indymedia.org/2012/02/324746.shtml
Aufruf zur Demonstration: http://de.indymedia.org/2012/02/324765.shtml
Antifaschistische Linke Falkensee //ALF//
Kontakt: [email protected]

indymedia article

15/02/2012

Hey Leute, teilt uns und empfehlt uns weiter- 12 darf nicht das Ende der Fahnenstange sein ;-)...

14/02/2012

Baracke, jetzt erst recht- alternative Jugendarbeit erhalten und schützen

Aufruf zur Demonstration am 16.02.2012
Geschockt standen wir am Dienstag vor den Trümmern von ca. 15 Jahren Arbeit. Als Montag Abend die Telefone klingelten und sich die Information verbreitete, dass unser Jugendclub „Die Baracke“ in Flammen steht, dachten viele zuerst an einen schlechten Scherz oder zumindest an einen kleinen Schaden, der schnell behoben sein und einem erfolgreichen Weiterbetrieb nichts im Wege stehen würde. Doch nichts von alledem. Die Baracke, wie wir sie kannten, wird erst einmal Geschichte sein. Damit verschwunden ist auch ein Ort aus Falkensee der so einmalig wie teilweise auch umstritten war. Ein Selbstverwaltetes Jugendzentrum, ohne Sozialpädagogen, die Einen zu Maßregeln versuchen, ohne Verpflichtungen dieses oder jenes zu tun, um sich bestimmte Privilegien oder Mitbestimmungsrechte zu erkaufen. Ein kleiner chaotischer Haufen, der aber auch alles im Selbstbetrieb erfolgreich regeln und verwalten konnte.

Nach dem Schock und der Phase der Realisierung des Geschehens stellt sich für uns mittlerweile die Frage zu der Brandursache. Mehrere Möglichkeiten existieren. So vermutete anfangs die Feuerwehr einen Kabelbrand als mögliche Ursache. Da wohl aber weder der Zustand des Verteilerkastens noch der Verlauf der Kabelstränge für einen Kabelbrand sprechen, wird mittlerweile auch von der Möglichkeit der Brandstiftung gesprochen.

Nachdem es in den letzten fünf Wochen zu fünf Einbrüchen in die Räumlichkeiten der Baracke kam, bei denen auch rechte Parolen hinterlassen wurden und es am 16.02. zu einer Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem BgR zum Thema „Dresden und seine N***s“ stattfinden sollte, ist hier die zeitliche und ideologische Nähe zum Naziaufmarsch in Dresden offensichtlich. Während ca. 15.000 Menschen in Dresden den Aufmarsch blockierten, brannte zeitgleich unser Jugendzentrum. Obgleich die Beweislage noch unklar ist, scheint es für uns vorerst die einleuchtendste Erklärung für die Brandursache zu sein, dass N***s hier versucht haben ein Exempel zu statuieren.

Ist die N***szene in den letzten Jahren in Falkensee kaum präsent gewesen, änderte sich dies in letzter Zeit. So werden seit ca. einem Jahr vermehrt NPD Aufkleber im Stadtgebiet geklebt. Am 22.10.2011 gab es eine Naziaktion in der Falkenseer Bahnhofstraße, bei der vermummte N***s den Austritt Deutschlands aus dem Euroraum forderten. Der vorläufige Höhepunkt ereignete sich am Silvesterabend, als in der Sperberstraße N***s eine Gruppe junger Menschen, die nicht in das Weltbild der N***s passten, angriffen. Traurige Bekanntheit erlangte die N***szene um Falkensee in den Jahren 2003 und 2004, als die nach §129a verurteile Kameradschaft Freikorps 10 Brandaschläge auf Döner und Asiaimbisse durchführte.

Absurd finden wir allerdings die Äußerungen des Bürgermeisters Heiko Müller. Nachdem er mit Blick auf einen möglichen rechten Hintergrund dazu appellierte die Ermittlungen der Polizei abzuwarten und nicht zu spekulieren, fügte er anschließend hinzu: “…dass einige Nutzer des Clubs auch wussten, wie man ohne Schlüssel in das Gebäude gelangen kann “ und somit“… sei eine fahrlässige Brandstiftung durchaus eher möglich.“(1) Wir finden es inakzeptabel,dass hier Opfer eines Brandes, bei dem zumindest ein rechter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, vom Bürgermeister primär verdächtigt werden selbst dafür verantwortlich zu sein. Ebenfalls die Einbrüche durch N***s werden hier vom Bürgermeister umgedeutet und als Aktionen von Nutzern des Clubs dargestellt, die wüssten wie man auch ohne Schlüssel in das Gebäude gelangen kann.

Für uns ist jedoch stellt die ausgebrannte Ruine unseres Jugendzentrums nicht das Ende unseres Engagements für eine Alternative zum derzeitigen Status Quo dar. Unser Ziel kann daher nur sein für ein neues Jugendzentrum zu kämpfen.
Aufgrund der Ereignisse und der bisherigen Sachlage rufen wir deshalb zu einer Demonstration „Baracke! Jetzt erst Recht! Alternative Jugendarbeit erhalten und schützen!“ auf.

Treffpunkt ist am Donnerstag, den 16.02.2012 um 19 Uhr vor der Baracke, Slabystraße 2 in Falkensee

Treffpunkt für Menschen aus Berlin ist 18 Uhr auf dem Regiogleis am Alexanderplatz und um weiterleitung wird gebeten

Adresse

Falkensee
14612

Webseite

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