07/09/2026
Notarzt, Notfallsanitäter, oder Rettungssanitäter- wer macht was? Was sind die Unterschiede?
Im Rettungsdienst gibt es hauptsächlich drei Qualifikationen, die alle unterschiedlich ausgebildet sind. Wer welche Aufgabe hat, haben wir hier einmal zusammen gefasst:
👨⚕️ Notarzt/Notärztin
Der Notarzt ist die höchste Qualifikation im Rettungsdienst. Er ist ein Arzt mit einer notfallmedizinschen Zusatzqualifikation. Zum Einsatz kommt er, wenn ärztliche Kompetenzen, zum Beispiel in Form von bestimmten invasiven Maßnahmen oder Medikamentengaben bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen notwendig sind. In solchen Fällen wird er durch ein extra Rettungsmittel an die Einsatzstelle gebracht.
🚑 Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin
Der Notfallsanitäter ist die höchste nicht ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Er absolviert eine umfassende dreijährige Berufsausbildung, wodurch er in der Lage ist, bestimmte Maßnahmen, in Form von Medikamentengaben und invasiven Maßnahmen durchzuführen, wenn diese im rechtlichen Rahmen liegen, erlernt wurden und beherrscht werden. Während des Transports ist er für die Patientenversorgung zuständig. Er übernimmt auf dem Rettungswagen in der Regel die medizinische Verantwortung.
🚑 Rettungssanitäter/Rettungssanitäterin
Der Rettungssanitäter ist Vorort unterstützend bei der Versorgung des Patienten tätig. Sie arbeiten hierbei eng mit dem Notfallsanitäter zusammen. Ebenfalls sind sie der Fahrer des Rettungswagens. Auf dem Krankentransportwagen können sie ebenfalls die Verantwortung für den Patienten während des Transportes übernehmen.
Das wichtigste im Einsatz ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die bestmögliche Versorgung für den Patienten zu gewährleisten.
Die Entscheidung, wann welches Rettungsmittel an die Einsatzstelle kommt, trifft die Leitstelle. Hierfür gibt es festgelegte Kriterien, die je nach Meldebild für die Alarmierung bestimmter Fahrzeuge sprechen.
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