30/08/2026
Ein akueller persönlicher Kommentar unseres Landesvorsitzenden.
Egal was am kommenden Sonntag bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rauskommen wird, Sachsen-Anhalt wird danach nicht mehr regierbar sein. Zum einem wird dies an der Abgrenzung der CDU zu Die Linke liegen. Zum anderen wird dies daran liegen, dass wohl zumindest die SPD in den Landtag einziehen wird. Die Wahlumfragen für B'90/Grüne liegen erfahrungsgemäß immer über dem Wahlergebnis. Für das BSW wird es im besten Falle noch sehr knapp. Ich will mit dieser Feststellung keinesfalls für eine absolute Mehrheit für die AfD werben! Um Gottes Willen! Ich bereite mich lediglich gedanklich auf das vor, was sehr wahrscheinlich nach dem 6.9.2026 passieren wird.
CDU, SPD und evtl. B'90/Grüne werden zusammen deutlich weniger Sitze als die AfD haben. Wie soll eine derart schwache, von Die Linke lediglich geduldete, Minderheitsregierung Politik machen? Das ist in Thüringen schon mit dem Patt eine sehr schwierige Nummer.
Alles wäre einfacher, gäbe es in Sachsen-Anhahlt bei Landtagswahlen keine 5%-Sperrklausel. Da die 5%-Sperrklausel in Sachsen-Anhalt, in Gegensatz zu Thüringen und den meisten anderen Bundesländern, nicht auch in der Verfassung verankert ist, hätte man sie dort recht einfach mit einer Änderung des Landeswahlgesetzes stark reduzieren oder abschaffen können. Hätte, hätte, Fahrradkette! ... Es folgt der Platte!
Am Rande: Die ÖDP ist am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt nicht wählbar, weil wir dort aktuell keinen gewählten Landesvorstand haben. Es fehlt unter unseren aktuell gut 40 Parteimitgliedern in Sachsen-Anhalt ein Mitglied, welches hier das Zepter in die Hand nehmen würde.