09/09/2026
+++Gemeldeter Gasgeruch sorgt für größeres Kräfteaufgebot+++
Am heutigen Mittwoch, 9. September 2026, wurde die Feuerwehr Frankenthal kurz vor 9 Uhr mit dem Alarmstichwort „G2.03 Gasgeruch“ in den Frankenthaler Westen alarmiert. Gemeldet worden war ein chlorähnlicher Geruch in einem Wohngebäude.
Bei der Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass es im Bereich eines privaten Schwimmbeckens zu einer Fehlmischung von Schwimmbad-Chemikalien gekommen war. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich aus dem Gebäude gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die entstandene Mischung musste anschließend gesichert und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden.
Auch wenn sich die Lage vor Ort schnell eingrenzen ließ, erforderte das Alarmstichwort ein entsprechend umfangreiches Aufgebot an Einsatzkräften und Spezialfahrzeugen. Bei einem unklaren Gasgeruch beziehungsweise einem möglichen Gefahrstoffaustritt müssen die Einsatzkräfte zunächst von einer potenziellen Gefährdung für Personen und Umwelt ausgehen.
Einsätze mit chemischen Stoffen erfordern zudem spezielle Schutzausrüstung, Mess- und Nachweistechnik sowie Möglichkeiten zur Dekontamination von Einsatzkräften, die mit den Stoffen in Kontakt gekommen sein könnten. Darüber hinaus müssen für die Beurteilung der beteiligten Chemikalien entsprechende Fachinformationen eingeholt und geeignete Maßnahmen vorbereitet werden. Aus diesem Grund waren im Frankenthaler Westen zahlreiche Einsatzkräfte und Fahrzeuge bis in die Mittagszeit im Einsatz.
Die Feuerwehr Frankenthal war mit mehreren Fahrzeugen, darunter Einheiten des Gefahrstoffzuges, vor Ort. Unterstützt wurde sie durch eine Teilkomponente der Facheinheit Dekon LuFT aus Ludwigshafen, dem Rettungsdienst und der Sanitätsbereitschaft der Feuerwehr sowie die Polizei Frankenthal.