Aufstehen gegen Rassismus RheinMain

Aufstehen gegen Rassismus RheinMain Wir sind eine lokale Gruppe des bundesweiten Aktionsbündnisses "Aufstehen gegen Rassismus". Neben vielen lokalen Akteur*innen und Einzelpersonen sind u.a.

Das Bündnis wurde von Vertretern verschiedener Organisationen, Gewerkschaften, Parteien und Verbände gegründet. Attac, die Grünen, Jusos, Naturfreunde, LINKE, VVN-BdA, interventionistische Linke, die IG-Metall, DGB-Jugend, ver.di und der Zentralrat der Muslime am Bündnis beteiligt.

+++ Stand 2016: Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt waren ein Schock. Die A

fD konnte in allen drei Landtagen mit zweistelligen Ergebnissen einziehen. Wir erlebten einen Rechtsruck – nicht nur in den neuen Bundesländern, sondern in ganz Deutschland. In vielen Städten gingen Menschen in diesen Wochen und Monaten auf die Straße, um gegen die AfD, Pegida und Co. zu protestieren. Damals waren wir an einem Punkt angekommen, an dem wir eine bundesweite, zivilgesellschaftliche Initiative gegen Rassismus starten mussten.

+++ Ziel der Initiative: Eine Kampagne, die mehr Menschen dazu ermutigt und befähigt, gegen rassistische Hetze von AfD und Co. aufzustehen und klar zu sagen: Unsere Alternative heißt Solidarität. In der Schule, an der Uni, auf der Arbeit, auf dem Fußballplatz, beim Konzert – überall!

+++ Eine Kampagne, bei der wir den Zustand des Reagierens hinter uns lassen und aktiv für ein buntes, solidarisches Deutschland auf die Straße gehen.

+++ Eine Kampagne, die auf die positive Aktivität von Vielen setzt und bei der jede*r vor Ort einen kreativen Beitrag leisten kann. Wir müssen die Mehrheit derjenigen sichtbar machen, die sich gegen Rassismus und Faschismus stellen und sagen: Nie wieder!

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 23/2026 - https://mailchi.mp/fcca533c0447/agr-rheinmain-kw-23-2026👉...
06/06/2026

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 23/2026 - https://mailchi.mp/fcca533c0447/agr-rheinmain-kw-23-2026

👉 8.6.: Virtuelles AgR RheinMain Plenum Juni 2026
👉 4.7.: Zentraler Aktionstag gegen AfD-Bundesparteitag 2026 in Erfurt
👉 18.7.: CSD Frankfurt 2026: Sichtbare Solidarität gegen Rechts!

Hallo in die Runde,

auch die kommenden Monate bleiben politisch intensiv: die Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt, die stärkere Zusammenarbeit mit AgR-(nahen) Gruppen im Rhein-Main-Gebiet, der CSD Frankfurt sowie die bundesweite Aktivenkonferenz zum zehnjährigen Bestehen von Aufstehen gegen Rassismus.

Aus dem antifaschistischen Umfeld erreichte uns zudem eine Warnung vor dem rechten NIUS-Streamer Marc Sierzputowski. Er hat sich wiederholt unter Vortäuschung falscher Identitäten (etwa als Transfrau!) bei progressiven Gruppen eingeschlichen, dort Informationen gesammelt und Aufnahmen angefertigt, die anschließend veröffentlicht wurden. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir insbesondere bei internen Treffen, Vernetzungsformaten und sensiblen Aktionen erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Personen, deren Identität oder Absichten unklar sind.

Jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit – ob nach Ethnie, Geschlecht, Alter, Behinderung, sexueller Orienti...
02/06/2026

Jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit – ob nach Ethnie, Geschlecht, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung, sozialer Lage oder Religion – ist eine Geißel, die Menschen weltweit tötet.

Daher ist der Höchststand bei den Anfragen wegen Diskriminierung auch in Deutschland gleichzeitig ein perverser und zutreffender Indikator für die Verrohung, Ungleichheit und Ungerechtigkeit in unserem gesellschaftlichen Miteinander (https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/diskriminierung-zahlen-100.html). Die Vulnerabelsten leiden am stärksten; der rechtsextrem extrem anschlussfähige Sozialdarwinismus des Neoliberalismus lässt grüßen.

Aus diesen durchweg vorhersehbaren Gründen ist daher seit 10 Jahren für Aufstehen gegen Rassismus die AfD der Partei gewordene Rassismus. Diese Partei ist kein normaler politischer Akteur, sondern hetzt gegen jede Form des Andersseins.

Es gäbe ein gutes Rechtsmittel, das sich zeitgemäß gegen diese Auswüchse schärfen ließe, das AGG (Allgemeine Gleichstellungsgesetz). Aber wen wundert's dass das sogar im europäischen Vergleich unterentwickelt ist und trotz einer kürzlichen Minireform noch lange nicht die Priorität und Durchschlagskraft hat, die es in diesen Bedrohungszeiten haben sollte.

Aber dennoch: Jede Diskriminierung melden, melden, melden unter https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/wir-beraten-sie/diskriminierungs-check/wegweiser/diskriminierungs-check-node.html

Wir in Rhein-Main auch!
26/05/2026

Wir in Rhein-Main auch!

Wie autoritäre Regierungen und Technologiekonzerne Algorithmen nutzen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussenauch be...
21/05/2026

Wie autoritäre Regierungen und Technologiekonzerne Algorithmen nutzen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen

auch bekannt als Der größte Angriff auf die Meinungsfreiheit

Warum dominiert die AfD die Feeds der deutschen Nutzerinnen und Nutzer auf allen Social-Media-Plattformen? Entgegen der weit verbreiteten Annahme liegt es nicht daran, dass die Partei besonders viele Inhalte veröffentlicht. Das tut sie nicht. Ihre Inhalte werden von den Plattformen gezielt hochgespült. Auf X betrug der Boost-Faktor während des deutschen Wahlkampfs 2025 für die AfD 2,5 – ohne jegliches Engagement. Der Boost-Faktor für die BSW lag bei 10. Die SPD wurde um den Faktor 10 zensiert, die Grünen um den Faktor 5. Denn auf X entscheidet Elon Musk, was wir sehen und welche Themen wir diskutieren. Auf TikTok ist es sehr ähnlich.

Ist die AfD so stark, weil die Menschen ihre Inhalte mögen? Nein! Die Menschen mögen sie nicht. Entgegen der landläufigen Meinung sehen Menschen das, was sie ablehnen. Denn Empörung ist der stärkste Motor für Aufmerksamkeit und Engagement.

Engagement-basiertes Ranking ist der Kern des Problems: Wenn Interaktion die Reichweite bestimmt, gewinnen extreme Inhalte immer. Hass, Empörung und Desinformation sind strukturell und systematisch überlegen gegenüber Fakten, Differenziertheit und Kompromiss. Wer Aufmerksamkeit will, ist gezwungen, seine Inhalte so nah wie möglich an die Richtliniengrenze zu treiben – Radikalisierung by Design.

Im politischen Bereich führen diese zwei unterschiedlichen Mechanismen zu einem starken Rückenwind für extremistische Parteien und einem Dimming-Effekt – sprich: Zensur – für gemäßigte und insbesondere progressive Parteien.

Engagement-basiertes Ranking ist nicht mit der Demokratie vereinbar, weil es zerstört, was eine Demokratie zum Gedeihen braucht: sachliche Informationen und Politikerinnen und Politiker, die bereit sind zuzuhören und Kompromisse zu finden.

Die Lösung ist denkbar einfach: Gebt den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle über ihre Timelines. Lasst sie ihre Inhalte selbst wählen. Einfache und attraktive Designlösungen sind bereits vorhanden. Es gibt keine Ausreden.

In der EU haben wir auch die gesetzlichen Grundlagen dafür. Die Artikel 34 und 35 des Digital Services Act sind Wunderwaffen – wenn wir sie einsetzen wollen. Sie bieten bereits die rechtliche Grundlage, um Algorithmusänderungen vorzuschreiben. Die Nutzerinnen und Nutzer verdienen echte Freiheit bei der Wahl ihres Contents.

Gleichzeitig brauchen wir dringend mehr öffentliche und private Anschubfinanzierung für die vielen neuen Social-Media-Apps, die aktuell in Europa entstehen.

Was fehlt, ist der politische Wille.

Die Frage lautet nicht, ob wir die Demokratie retten KÖNNEN. Die Frage lautet, ob wir es WOLLEN.

Quelle: Alexandra Geese, MdEP Greens/EFA

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7463249594529800193/

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Nur durch den DSA können wir offenbar Christian & Leonie wieder von ihrem widerlichen Wahlverhalten abzubringen, d.h. jede/n 4. in der Wählergruppe zwischen 25 und 45 Jahren, die sich lieber in sozialen Medien und bei klickgeilen Hetzinfluencer*innen "informieren" resp. "politisch bilden" als über taz & FAZ, ZEIT & freitag und versierten Politikjournalist*innen mit Pressekodex, um dann z.B. bei der BWT 25 die AfD zu wählen.

Und: Endlich diese vorgenannte Altersgruppen politisch massiv outen und adressieren für ihre demokratiehasserische, profaschistische "Offenheit/Grundhaltung".

Ebenfalls entgegen der landläufigen Falschmeinung sind die Babyboomer, also die über 60-Jährigen, das Demokratiebollwerk per se. "Lediglich" etwa jede/r 11. (alle über 60 J.) ist bundesweit anfällig für das blaue Geschreie der Hetze. Kann man bei jeder Wahlanalyse seit der BWT25 nachlesen. D.h. nicht Onkel Heinz ist auf dem Familienfest das Demokratieproblem am Tisch, sondern Nichte Leonie und Neffe Christian, die in ihrem kurzen bisherigen Leben nur demokratische Freiheiten genossen haben.

Das ist übrigens keine Meinung, sondern einfach nur Fakt (siehe Infografik).

Aufstehen gegen Rassismus

Mit dem Beschluss des Justizausschusses des Thüringer Landtags vom 7. Mai, die schriftliche und mündliche öffentliche An...
19/05/2026

Mit dem Beschluss des Justizausschusses des Thüringer Landtags vom 7. Mai, die schriftliche und mündliche öffentliche Anhörung zur „Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD“ zuzulassen, gewinnt diese wichtige Debatte weiter an Dynamik.

Wir von Aufstehen gegen Rassismus betonen die politische Bedeutung des bundesweiten Aktionstags „AfD-Verbot jetzt!“ am 23. Mai – bewusst gewählt am Tag des Grundgesetzes. Wir rufen daher ausdrücklich zur Beteiligung an diesbezüglichen Aktionen auf.

Mind. ein lokaler Aktiver plant auf dem Paulsplatz unsere aktuellen Infomaterialien zu verteilen.

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 19/2026 - https://mailchi.mp/633e4d80c4b3/agr-rheinmain-kw-19-2026👉...
09/05/2026

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 19/2026 - https://mailchi.mp/633e4d80c4b3/agr-rheinmain-kw-19-2026

👉 11.5.: Hybrides AgR RheinMain Plenum Mai 2026
👉 23.5.: Bundesweiter Aktionstag AfD-Verbot jetzt!
👉 29.5.: Hülya-Tag 2026: 33 Jahre rassistischer Terroranschlag in Solingen
👉 4.7.: AfD-Bundesparteitag 2026 in Erfurt: Wir mobilisieren Gegenproteste mit
👉 18.7.: CSD Frankfurt 2026: Sichtbare Solidarität gegen Rechts!

09/05/2026

Der damals sehr beliebte Schriftsteller Stefan Zweig hat 1933 bereits kritisiert, wie sich die Gesellschaft von Lügnern blenden hat lassen. Wir stehen heute, fast 100 Jahre später, an einem ähnlichen Punkt - Menschenrechte werden relativiert, Hass wird salonfähig. Nicht mit uns! Nicht mit Dir!
Nie wieder ist jetzt und morgen und immer!

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 15/2026 - https://mailchi.mp/9ac50813f789/agr-rheinmain-kw-15-2026👉...
11/04/2026

Newsletter: Aufstehen gegen Rassismus RheinMain - KW 15/2026 - https://mailchi.mp/9ac50813f789/agr-rheinmain-kw-15-2026

👉 13.4.: Hybrides AgR RheinMain Plenum April 2026
👉 2&3Q2026: Verstärkte Zusammenarbeit mit AgR-(nahen) Gruppen in Rhein-Main
👉 22.4: Mahnwache vor der Stadtverordnetenversammlung (Hofheim)
👉 27.4.: Themenabend "Ist das BGE ein Mittel gegen den Rechtsruck?" (mit Eric Manneschmidt)
👉 29.5.: Hülya-Tag: 33 Jahre rassistischer Terroranschlag in Solingen
👉 5.7.: AfD-Bundesparteitag 2026 in Erfurt

Adresse

Frankfurt

Webseite

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/kampagnenziel/, https://www.aufstehe

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