Lautstark gegen Rechts

Lautstark gegen Rechts „Wehret den Anfängen ist längst überholt, wir sind mittendrin.“
Esther Bejarano 01/2016

Das BKA zählte 2015 insgesamt 924 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte (mehr als das 4fache gegenüber dem Vorjahr). Die massive Agitation gegen Geflüchtete im alltägliche Raum nimmt stetig zu und wird zunehmend als salonfähig erachtet. Asylgesetze werden verschärft, Menschenrechte werden missachtet und die Gesellschaft gespalten. Wir finden es ist an der Zeit aktiv zu werden, ein Miteinander zu

fördern und dem gesellschaftlichen Rechtsruck lautstark entgegenzuwirken! Die Soli-Kampagne "Lautstark gegen Rechts" soll dazu dienen junge Menschen, insbesondere auch Schüler_innen zu motivieren aktiv zu werden. Die erzielten Einnahmen sollten Aktionsformen des Schüler_innenbündnisses, sowie sozialen Projekten in der Geflüchtetenarbeit als Unterstützung zukommen. Wir sind eine Gruppe von Einzelpersonen die mitunter seit Jahren in der antifaschistischen und antirassistischen Arbeit aktiv sind. Die Betätigungsfelder reichen von Gewerkschafts- und Gewerkschaftsjugendenarbeit über aktive Mitgliedschaft in linken Parteistrukturen und Bildungsnetzwerken bis hin zu Einzelinitiativen zur Integration und Hilfestellung für geflüchtete Menschen oder der Organisation von Hilfskonvois in die Balkanregionen. Ebenso sind wir seit längerer Zeit in verschiedenen Gruppen organisiert die, in Frankfurt und über die hessischen Grenzen hinaus, Rassisten und menschenverachtenden Ideologien jeglicher Couleur in der Öffentlichkeit entgegenwirken. Am 07.03.2016 haben wir den Verein "Lautstark gegen Rechts Rhein-Main" gegründet. Hier findet ihr die Satzung des Vereins: https://www.facebook.com/notes/lautstark/satzung-lautstark-gegen-rechts-rhein-main-ev-in-gr%C3%BCndung/1621503971504092

"Voraussetzung für ein wirksames Verbot ist eine breite gesellschaftliche und politische Zustimmung. In diesem Fall würd...
31/01/2026

"Voraussetzung für ein wirksames Verbot ist eine breite gesellschaftliche und politische Zustimmung. In diesem Fall würde die AfD nicht als „Opfer“ oder „Märtyrer“ wahrgenommen, sondern als eine Partei, die aufgrund ihrer Verfassungsfeindlichkeit, ihres Rechtsextremismus und ihrer antidemokratischen Ziele konsequent sanktioniert wurde.

(...)
Ein Verbot der AfD würde ihre organisatorischen, finanziellen und politischen Grundlagen weitgehend zerstören und die Handlungsfähigkeit sowie den Einfluss ihrer Mitglieder langfristig massiv einschränken."

Die AfD – das Verbot und die Zeit danach

Ein Parteiverbot in Deutschland

Nach Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes kann das Bundesverfassungsgericht Parteien verbieten, die darauf ausgerichtet sind, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen.
Ein solches Verbotsverfahren ist – zu Recht – an sehr hohe rechtliche Hürden gebunden. Voraussetzung ist der Nachweis einer gezielten, aggressiven und kämpferischen Bekämpfung der Demokratie.

Status der AfD

Seit Mai 2025 gilt die Bundes-AfD als „gesichert rechtsextrem“. Zuvor waren bereits mehrere Landesverbände entsprechend eingestuft worden.
Die zunehmende Radikalisierung der AfD stellt mittlerweile eine immer deutlichere Bedrohung für die Demokratie dar. Durch ihre enge Vernetzung mit rechtsextremen Akteuren sowie durch offen verfassungsfeindliche Positionen und Pläne – etwa im Zusammenhang mit der AfD Sachsen-Anhalt – wird erneut klar, dass die Partei die Voraussetzungen für ein Parteiverbot längst erfüllt.

Die Debatte um ein AfD-Verbot

Während viele Befürworter:innen eines Verbots die Demokratie akut gefährdet sehen, warnen Gegner:innen weiterhin davor, ein Verbot könne der AfD durch eine mögliche Opferrolle zusätzlichen Auftrieb verschaffen, statt sie dauerhaft handlungsunfähig zu machen.

Tatsächlich gibt es jedoch kaum noch stichhaltige Argumente, die gegen eine Zustimmung zu einem AfD-Verbot sprechen :

Kein „Verfassungsbruch“, sondern Konsequenz

Spricht das Bundesverfassungsgericht ein Verbot der AfD aus, wäre damit rechtlich festgestellt, dass die Partei gegen die Verfassung verstößt. Dies wäre ein massiver Imageschaden, da die AfD nicht länger behaupten könnte, eine demokratische Partei zu sein.

Wegfall von Parteispenden und staatlicher Finanzierung

Mit dem Verlust des Parteienstatus entfiele nicht nur die staatliche Parteienfinanzierung, sondern auch der Zugang zu größeren Spenden. Diese Mittel sind jedoch essenziell für Wahlkämpfe und Parteiarbeit.
Die finanzielle Grundlage der AfD würde dadurch massiv geschwächt – bis hin zu einer faktischen Handlungsunfähigkeit.

Deutlich geringere Medienpräsenz

Ein Verbot hätte zur Folge, dass die AfD ihre privilegierte Stellung als Partei verliert und damit auch ihre bisherige mediale Dominanz. Plattformen, die sie derzeit gezielt für Propaganda, Manipulation und Mobilisierung nutzt, könnten nicht mehr in gleicher Weise bespielt werden.
Besonders betroffen wäre TikTok, das die AfD intensiv nutzt, um gezielt junge Menschen anzusprechen und zu rekrutieren.

Erschwerte Neugründung unter anderem Namen

Ein möglicher Versuch, die Partei unter einem neuen Namen neu zu gründen, würde nicht an die bisherige Anerkennung, Struktur und Unterstützung anknüpfen können. Der Aufbau vergleichbarer Netzwerke, Ressourcen und Anhängerschaften wäre äußerst schwierig und langwierig.

Mögliche strafrechtliche Konsequenzen

Die Tätigkeit in einer verfassungsfeindlichen Partei kann für einzelne Mitglieder rechtliche Folgen haben. Dies könnte zukünftiges Engagement in ähnlichen Organisationen deutlich erschweren oder unmöglich machen.

Signalwirkung über Deutschland hinaus

Ein AfD-Verbot hätte auch auf europäischer Ebene eine klare Signalwirkung: Radikale und rechtsextreme Parteien haben in Deutschland keine Zukunft.
Versuche der AfD, sich international neu zu vernetzen oder Einfluss auszuüben, würden mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern.

Zerfall lokaler Strukturen

In kommunalen Gremien wie Stadträten oder Kreistagen sind zahlreiche AfD-Mitglieder aktiv. Ein Verbot würde diese lokalen Strukturen zerstören, Netzwerke aufbrechen und eine langfristige Remobilisierung erheblich erschweren.

Rückgang des Einflusses auf den öffentlichen Diskurs

Ein zentrales Ziel der AfD ist es, politische Debatten zu dominieren und den öffentlichen Diskurs gezielt zu verschieben – etwa durch die dauerhafte Fokussierung auf Migration oder innere Sicherheit.
Nach einem Verbot würde dieser Einfluss stark abnehmen, da entsprechende Themen nicht mehr mit der gleichen Durchschlagskraft in die gesellschaftliche Mitte getragen werden könnten.

Zerstörung professioneller Parteistrukturen

Die AfD verfügt derzeit über ein professionell aufgebautes Parteimanagement. Ein Verbot würde diesen Apparat zerschlagen und die Partei auf das Niveau einer unorganisierten, ineffektiven Bewegung zurückwerfen.

Kein Märtyrer-Status bei breiter Zustimmung

Voraussetzung für ein wirksames Verbot ist eine breite gesellschaftliche und politische Zustimmung. In diesem Fall würde die AfD nicht als „Opfer“ oder „Märtyrer“ wahrgenommen, sondern als eine Partei, die aufgrund ihrer Verfassungsfeindlichkeit, ihres Rechtsextremismus und ihrer antidemokratischen Ziele konsequent sanktioniert wurde.
Eine gesellschaftliche Distanzierung wäre die Folge – der öffentliche Aufschrei bliebe gering.

Zusammenfassung
Ein Verbot der AfD würde ihre organisatorischen, finanziellen und politischen Grundlagen weitgehend zerstören und die Handlungsfähigkeit sowie den Einfluss ihrer Mitglieder langfristig massiv einschränken.

Die häufig geäußerte Skepsis gegenüber einem AfD-Verbot und den möglichen Folgen danach erweist sich bei genauer Betrachtung als unbegründet – was wir mit diesem Beitrag deutlich machen wollten.

Jetzt Druck aufbauen

Da sich die Bundesregierung bislang – mit wenigen Ausnahmen – nicht geschlossen, mutig und konsequent für ein AfD-Verbot einsetzt, liegt es nun an der Zivilgesellschaft, den notwendigen politischen Druck aufzubauen.

Deshalb unterschreibt zahlreich unsere Petition damit wir gemeinsam Druck auf die Bundesregierung aufbauen können.

Hier der link :
https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt

- TeamAfDexit -

Kontakt : [email protected]
Website : https://afdexit.de

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Hanau, 19. Februar 2020: Said Etris Hashemi wird am Hals getroffen, überlebt nur knapp. Sein Bruder stirbt vor Ort, jede Hilfe kommt zu spät.

Adresse

Allerheiligentor 2-4
Frankfurt
60311

Öffnungszeiten

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Donnerstag 15:00 - 19:00

Telefon

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