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14/06/2026

Frankfurts neue Verkehrspolitik

13/06/2026

Die neue Koalition setzt auf mehr Sicherheit, ohne die bisherige Drogenpolitik komplett aufzugeben.

13/06/2026
13/06/2026

Neuer Koalitionsvertrag Frankfurt: Politikwechsel oder Weiter so?

Nach drei Monaten Verhandlungen steht die neue Frankfurter Stadtregierung fest. CDU, Grüne und SPD bilden eine Koalition. Volt kommt als Kooperationspartner hinzu.
Doch was bedeutet das konkret für die Bürger?
Ich habe den 61-seitigen Koalitionsvertrag gelesen.

Wie kam die Koalition zustande?
Die CDU war die Gewinnerin der Kommunalwahl, aber sie hatte keine Möglichkeit, ein Bündnis ohne die eigentlich abgewählten Grünen zu schaffen.
Drei Monate wurde verhandelt.
Obwohl CDU, Grüne und SPD bereits eine Mehrheit gehabt hätten, wurde Volt auf massiven Druck der Grünen zusätzlich eingebunden.
Die neue Konstruktion nennt sich deshalb "3 plus 1".

Sicherheit
Die CDU konnte vor allem beim Thema Sicherheit Punkte setzen.
Geplant sind 75 zusätzliche Stellen bei der Stadtpolizei.
Videoüberwachung soll ausgeweitet werden.
Im Bahnhofsviertel soll stärker gegen Dealer vorgegangen werden.
Gleichzeitig bleibt aber der Frankfurter Weg grundsätzlich erhalten.
Die neue Koalition setzt also auf mehr Sicherheit, ohne die bisherige Drogenpolitik komplett aufzugeben.

Verkehr
Beim Verkehr zeigt sich der Kompromiss besonders deutlich.
Sachsenhausen darf sich freuen:
Die Mainkai-Sperrung wird nicht weiter verfolgt.
Staus auf wichtigen Verkehrsachsen sollen reduziert werden.
Gleichzeitig werden Radschnellwege weiter ausgebaut.
Auch Superblocks bleiben Bestandteil der Verkehrspolitik.
Einen radikalen Kurswechsel gibt es also weder für Autofahrer noch für Radfahrer.

Wohnen und Stadtentwicklung
Frankfurt will mehr Wohnungen bauen.
Genehmigungen sollen schneller werden.
Aufstockungen und Dachausbauten sollen erleichtert werden.
Der neue Stadtteil im Nordwesten wird allerdings verändert.
Die ursprünglich geplante Neu-Weststadt soll nicht als Wohngebiet entstehen.
Stattdessen sind dort Sport- und Freizeitflächen vorgesehen.
Große Projekte wie der Stadtteil der Quartiere, der Kulturcampus oder die Einhausung der A661 bleiben auf der Agenda.

Bildung und Soziales
Die SPD setzt vor allem bei Schulen und Bildung Akzente.
Geplant sind zehn Schulsanierungen pro Jahr.
Die Europäische Schule soll vorangetrieben werden.
Außerdem sollen Kita- und Ganztagsangebote weiter ausgebaut werden.

Klima und Umwelt
Die Grünen konnten viele ihrer Kernthemen sichern.
Klimaneutralität bleibt offizielles Ziel.
Fernwärme, Schwammstadt, Begrünung und Klimaanpassung werden weiter ausgebaut.
Wer auf eine Abkehr von der bisherigen Klimapolitik gehofft hatte, wird im Vertrag wenig finden.

Fazit
Der neue Koalitionsvertrag ist weder die große Revolution noch das große Schreckensszenario.
Die CDU setzt Schwerpunkte bei Sicherheit und Ordnung.
Die Grünen behalten Einfluss bei Klima und Umwelt.
Die SPD prägt Bildung und Soziales.
Der Vertrag wirkt insgesamt pragmatisch.
Die entscheidende Frage wird deshalb nicht sein, was auf den 61 Seiten steht.
Die entscheidende Frage wird sein, ob vier politische Partner mit unterschiedlichen Vorstellungen die nächsten fünf Jahre tatsächlich gemeinsam regieren können. Die Konflikte kommen erst später. Die Streitfragen beginnen erst bei der Umsetzung.



07/06/2026

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05/06/2026

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TIERE AN DER NIDDA – DIE WILDE SEITE FRANKFURTSWenn man an Frankfurt denkt, denkt man an die Skyline, den Römer oder den...
04/06/2026

TIERE AN DER NIDDA – DIE WILDE SEITE FRANKFURTS

Wenn man an Frankfurt denkt, denkt man an die Skyline, den Römer oder den Flughafen. Aber mitten durch die Stadt fließt ein Fluss, der voller Leben steckt: Ich meine nicht den Main, sondern die kleinere Nidda.
Heute schauen wir uns an, welche Tiere zwischen Bonames und der Mündung in Höchst leben. Und einige davon würden die meisten Frankfurter hier wahrscheinlich gar nicht vermuten.

[Kapitel 1 – Die Stars der Nidda]
Beginnen wir mit dem Tier, das man am häufigsten sieht: das Nutria. Viele halten ihn für eine große Ratte. Tatsächlich stammt er ursprünglich aus Südamerika und kann über zehn Kilogramm schwer werden. An der Nidda fühlt er sich inzwischen so wohl, dass man ihn an vielen Stellen beobachten kann. Besonders morgens und abends stehen die Chancen gut.

[Kapitel 2 – Die Herrscher der Lüfte] Wer aufmerksam nach oben schaut, entdeckt zahlreiche Vogelarten. Graureiher stehen regungslos am Ufer und warten auf Fische. Kormorane trocknen ihre Flügel auf Ästen. Nilgänse und Kanadagänse haben sich längst zu Frankfurter Stadtbewohnern entwickelt. Und mit etwas Glück sieht man einen echten Juwel der Nidda: den Eisvogel. Ein kurzer blauer Blitz über dem Wasser – und schon ist er wieder verschwunden.

[Kapitel 3 – Unter Wasser]
Auch unter der Wasseroberfläche ist die Nidda voller Leben. Hier leben Hechte, Barsche, Aale und zahlreiche kleinere Fischarten. Viele der Vögel, die wir am Ufer beobachten können, leben letztlich von diesem Fischreichtum.

[Kapitel 4 – Die scheuen Bewohner]
Die meisten Tiere der Nidda bekommt man nie zu Gesicht. In den Niddaauen leben Füchse, Rehe und gelegentlich sogar Wildschweine. Tagsüber verstecken sie sich meist. Wer früh morgens unterwegs ist, hat die besten Chancen.

[Kapitel 5 – Der heimliche Rückkehrer]
Und jetzt kommt das Tier, das viele überraschen dürfte: der Biber. Ja, tatsächlich lebt der Biber wieder an der Nidda. Die Tiere sind nachtaktiv und extrem vorsichtig. Deshalb sieht man meistens nur ihre Spuren: frisch angenagte Bäume oder gefällte Äste. Während viele Frankfurter täglich an der Nidda spazieren gehen, wissen die wenigsten, dass einer der größten Nager Europas hier wieder heimisch geworden ist. [Kapitel 6 – Die Überraschung] Und manchmal findet man an der Nidda sogar Tiere, die hier ursprünglich gar nicht hingehören. Zum Beispiel Schildkröten. Dabei handelt es sich meist um ausgesetzte Schmuckschildkröten, die ursprünglich aus Nordamerika stammen. Sie nutzen sonnige Baumstämme am Ufer als perfekte Liegeplätze.

[Kapitel 7 – Die seltenste Säugetierart Frankfurts]
Und zum Schluss kommen wir zu einer Tierart, die ausschließlich in Frankfurt vorkommt.
Genauer gesagt im Frankfurter Grüngürtel.
Sie ist extrem selten, wird nur gelegentlich gesichtet und ist außerhalb Frankfurts praktisch unbekannt.
Die Rede ist natürlich vom Grüngürteltier.
Es ist die einzige endemische Säugetierart Frankfurts.
Charakteristisch sind seine Färbung und seine bemerkenswerte Fähigkeit, bei Diskussionen über Verkehrsplanung, Wohnungsbau oder Radwege plötzlich aufzutauchen.
Besonders häufig wird das Grüngürteltier von Lokalpolitikern gesichtet.
Naturwissenschaftliche Belege für seine Existenz gibt es zwar bislang keine.
Aber in Frankfurt weiß man:
Nicht alles, was unwahrscheinlich klingt, ist deshalb unmöglich.

[Abschluss]
Die Nidda ist weit mehr als nur ein Fluss.
Sie ist ein grüner Korridor quer durch Frankfurt und Lebensraum für unzählige Tierarten.
Vielleicht lohnt es sich beim nächsten Spaziergang, das Handy einmal in der Tasche zu lassen und genauer hinzusehen.
Denn die wilde Seite Frankfurts beginnt oft direkt vor unserer Haustür.
Wenn euch solche Entdeckungen in Frankfurt interessieren, lasst gerne ein Abo da.
Bis zum nächsten Mal bei meinFrankfurt.



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