Die Flexiblen

Die Flexiblen Um dieser Kampagne zum Erfolg zu verhelfen, ist es alternativlos eine ICE-Trasse zwischen dem IG Farben- Campus und dem Campus Riedberg zu errichten.

DIE FLEXIBLEN
Liste der extremen Mitte für die 360°-Wende

1) Mobilmachung – Das Ende des langen Marsches
Für uns als serviceorientierte Hochschulgruppe ist es unabdingbar jeden Campus optimal ans Verkehrsnetz anbinden zu können und den Studierenden eine kostengünstige und schnelle Anreise zu ermöglichen. Diese wäre nicht bloß zum Vorteil der Studierendenschaft, sondern könnte eine Intensivierung

der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft begünstigen. Für einen intellektuellen Höhenflug fordern wir die Einrichtung eines Heli-Shuttle-Services, welcher das Einatmen akademischer Höhenluft garantieren soll. Für kurze Wege und ein erhöhtes Maß an Flexibilität könnte ein Rikscha-Dienst am IG Farben-Campus dienen (Sänfte gegen Aufpreis möglich).

2) Expansive Lösung der Raumproblematik
Selbst für uns als campingerprobte Hochschulgruppe sind die Wohn- und Arbeitsbedingungen an der JWG-Uni nur noch mit Mühe zu ertragen. Um mehr Wohnraum für die stetig wachsende Gemeinschaft der Studierenden zu schaffen, ist die Erschließung des an den IG Farben-Campus grenzenden Grüneburgparks von zentraler Bedeutung. Dort können dann schnell und unbürokratisch Wohnbaracken (mit Außenklo/Donnerbalken/Plumpsklo) aufgestellt werden, die (für ein sehr kleines Entgelt) einigen Tausend Bildungskonsumenten Obdach bieten. Eine Alternative zu diesem Plan wäre die Einrichtung eines Zeltlagers auf dem Campus Bockenheim oder dem Grüneburgpark. Zusätzliche Maßnahmen zur Entschärfung der Wohnraumproblematik wären z.B. das Anbieten von Seminarräumen als Nachtlager (für ein kleines Entgelt). Für einen erhöhten Komfort würden von der Uni gestellte Feldbetten sorgen. Für die begüterten Studierenden könnten zur Erweiterung der Angebotspalette Schlafräume im Rektorat für ein Entgelt angeboten werden. Zur Aufrechterhaltung geordneter Verhältnisse an der JWG-Uni muss die Anzahl der Seminarräume drastisch erhöht werden. In diesem Zusammenhang fordern wir, die Paternoster am IG Farben Campus in Seminarräume sowie die Campusbrunnen in Sport- und Spaßbecken, welche den Sportstudierenden somit zur Verfügung stünden, umzuwandeln.

3) Mensa (rückwärts)! Uns als Gourmet-Hochschulgruppe schlägt die Qualität des Mensa-Essens z.Z. sehr auf den Magen. Wir müssen den Prozess des unfreiwilligen Wiederkäuens beenden, deshalb muss umgehend zurückgeschlagen werden! Wir fordern:
- Fleisch statt Depression – für eine gemüsefreie Mensa!
- Dönerbuden auf jedem Campus!
- Lightkultur – für weniger Fett in der Mensa!
- Vegan jetzt – beendet das Morden! Als Sahnehäubchen für die betuchteren Studierenden wollen wir zusätzlich die Option bieten, der Durchschnittlichkeit des Mensa-Essens und der Enge der Speisesäle zu entkommen. Vorstellen könnten wir uns ein fürstliches 5-Sterne-Restaurant (Restorand) im malerischen Enk-heim. Für Magenprobleme bereits in der ersten Vorlesung und das erste Herrengedeck am frühen Morgen soll in naher Zukunft eine 24Stunden geöffnete Campustrinkhalle mit bezahlten Statisten sorgen.

4) Für Meer-Lehre! Für mehr Leere ist die Bedingung eines bedingungslosen Scheineinkommens unabdingbar. Für uns als saunaerprobte Hochschulgruppe ist nur eine basale Größe von 10 CP pro Semester ohne Veranstaltungsbesuch vorstellbar. So können die Studierenden über mehr Zeit für das Selbststudium im Information-Center (Biblo-Thek) verfügen. Kernpunkt dieses Teilbereichs unserer Programmatik ist die Einführung eines Masterstudiengangs Mehrologie mit anschließender Möglichkeit eines ‚Commander Of The Seven Seas (COTSS)‘ –Aufbaustudienganges. Als Stiftungsprofessor haben wir bereits Lord Nelson am Haken, für die Anheuerung weiterer Crewmitglieder könnten wir uns möglicherweise gegebenenfalls in diesem Punkt zu einer eingeschränkten einmaligen Zusammenarbeit mit den Piraten bereiterklären. Wer mag (schon) Pizza mit Meeresfrüchten? Sind Euch die GEZ-Gebühren auch zu hoch? Stinkende Kinder und laute, quengelnde Hunde auch zu nervig? Wir tun was dagegen! Daswegen wählt die konservative Liste der extremen Mitte! (Hier könnte Ihre Werbung stehen!)
Wir machen den Weg frei, denn wir wollen was IHR wollt!

*Wir fordern eine vertragliche Vereinbarung mit dem Präsidium, in der die endgültige Loslösung desselben – als Verwaltungsapparat, der seitdem stets seinen eigenen Exkrementen voraus ‚unabhängig‘ agiert – von der Bildungsanstalt ‚Goethe-Universität‘ gemeinsam anerkannt wird.

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Frankfurt

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