10/08/2026
𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝗱𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 🔥🌳🚒
Ein Wochenende, das uns einiges abverlangt hat.
Bereits am Samstag, 8. August, wurden unsere Feuerwehren zu einem größeren Hütten- und Vegetationsbrand an einer Weiheranlage in Haupersweiler alarmiert. Zwei Hütten sowie die angrenzende Vegetation standen beim Eintreffen bereits in Flammen. Rund 2.500 m² waren betroffen. Insgesamt waren rund 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Malteser, First Responder und Polizei im Einsatz. Leider wurden bei den Löscharbeiten auch drei Feuerwehrangehörige verletzt, eine Person musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Nur einen Tag später folgte am Sonntag der nächste Großeinsatz. Bei Eitzweiler entwickelte sich ein zunächst kleiner Flächenbrand innerhalb kürzester Zeit zu einem großflächigen Wald- und Vegetationsbrand. Mehr als 230 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis St. Wendel und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz kämpften gegen die meterhohen Flammen.
Über 15.500 m² Wald-, Wiesen- und Vegetationsfläche wurden zerstört. Drei Fahrzeuge, eine Hütte und ein Anhänger fielen den Flammen zum Opfer.
Der starke Wind, die extreme Trockenheit, Temperaturen um 30°C und das teilweise schwer zugängliche Gelände erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Unterstützung kam unter anderem durch den Katastrophenschutz des Landkreises, zahlreiche Landwirte, Feuerwehren aus den benachbarten Gemeinden und RLP, die Bundeswehrfeuerwehr sowie ein Polizeihubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz.
Zwei Tage, zwei Großbrände und hunderte Einsatzkräfte: Dieses Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine schnelle und kameradschaftliche Zusammenarbeit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte, Helferinnen und Helfer sowie die unterstützenden Landwirte für ihren unermüdlichen Einsatz!
⚠️ Aufgrund der weiterhin anhaltenden Trockenheit bleibt die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden hoch. Bitte achtet besonders auf den Umgang mit Feuer und meldet Brände umgehend über den Notruf.
Bild: Feuerwehren LK St. Wendel & Florian Blaes