Freie Wähler SOE e.V.

Freie Wähler SOE e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Freie Wähler SOE e.V., Politische Organisation, Clemens-Hanusch-Weg 2, Freital.

Verein unabhängiger Freier Wähler im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 🟠 von Bannewitz über Pirna bis Neustadt in Sachsen

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+++ Wenn das Licht erlischt +++Kein Surren der Heizung, kein Signal vom Handy. Nur Dunkelheit, Kälte und das unheimliche...
05/01/2026

+++ Wenn das Licht erlischt +++

Kein Surren der Heizung, kein Signal vom Handy. Nur Dunkelheit, Kälte und das unheimliche Gefühl, dass etwas ganz Grundlegendes nicht mehr funktioniert. Die vertrauten Geräusche des Alltags, wie das Gluckern der Heizung, das Summen des Kühlschranks, verstummen. Wasserhähne bleiben trocken, Lichter bleiben aus. Draußen herrscht eine gespenstische Stille, nur ab und zu unterbrochen von den Lautsprecherdurchsagen der Polizei.

Menschen harren in ihren Wohnungen aus, wickeln Kinder in Decken, wärmen Wasser auf Campingkochern. Kerzen flackern. Einige wagen sich nicht mehr auf die Straße, zu groß die Angst vor Diebstählen, Überfällen, Plünderungen. In der Dunkelheit verschwinden die Grenzen zwischen Sicherheit und Bedrohung. Nur hi und da flackert eine Gaslaterne ... Es ist kein romantisches „Zurück ins Mittelalter“, sondern eine Rückkehr in eine Zeit, in der Wärme, Licht und Kommunikation nicht selbstverständlich sind. Es geht ums Überleben. Um jede Nacht, um jedes bisschen Wärme.

Seit Tagen sind in Berlin ganze Stadtteile ohne Strom, ein Zustand, der sich zu einer humanitären Notlage entwickelt. Vermutlich werden den letzten Berlinern erst Donnerstag wieder am Netz sein … Nach Angaben der Behörden sind aktuell immer noch rund 40.000 Haushalte betroffen, rund 100.000 Menschen ohne Heizung, Licht oder funktionierende Kommunikation. Schulen und Kitas bleiben geschlossen, Betriebe stehen still. Besonders Kranke, ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern kämpfen bei Minustemperaturen mit Kälte, Isolation und dem Leben ...

Was diesen massiven Stromausfall ausgelöst hat, ist kein technischer Defekt, sondern ein gezielter Terroranschlag. Ein Bekennerschreiben einer linksextremen Gruppierung tauchte im Internet auf ... Damit ist klar: Wir reden hier nicht über Zufall, sondern über einen Angriff auf die Lebensadern einer Großstadt … es ist das Werk fanatischer Krimineller. Es ist ein Angriff, der Menschen gefährdet, Existenzen bedroht und das Vertrauen in die Sicherheit unserer Infrastruktur erschüttert.

Diese Not, die Hilflosigkeit der Betroffenen, der Älteren, der Familien macht uns alle betroffen und viele stellen sich die Frage: Könnte so etwas auch bei uns passieren? Die Antwort lautet nüchtern: Ja, theoretisch jederzeit. Eine Störung großer Heizkraftwerke hätte unmittelbare Auswirkungen auf weite Teile des Umlands. Zwar gilt ein flächendeckender Blackout laut Netzbetreiber SachsenNetze HS.HD GmbH als unwahrscheinlich, doch gezielte Angriffe auf Hochspannungsanlagen oder Umspannwerke sind realistisch.

Bei einer Informationsveranstaltung des Landkreises in Pirna für die Bürgermeister und Kreisräte machten Vertreter von Katastrophenschutz, Energieversorgung und kommunalen Einrichtungen deutlich: Unsere Infrastruktur ist robuster, als viele denken, aber sie ist nicht unverwundbar.

Ab 2026 plant der Landkreis deswegen genau das, was Berlin weitestgehend fehlt: Untereinander vernetzte Katastrophenschutz-Leuchttürme, wie Rathäuser, Schulen, Sporthallen als dezentrale Festungen mit Notstrom, Funk, Ladestationen und Info-Terminals.

Doch Leuchttürme allein reichen nicht, Eigenvorsorge ist Pflicht. Das BBK empfiehlt beispielsweise: Lagern Sie 10 Tage pro Person 2 Liter Wasser täglich, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Babynahrung, Tierfutter, Taschenlampen, Batterieradios. Denken Sie an Winterheizung, Ladegeräte, medizinische Geräte. Auch unser Landkreis versorgt nicht mit Lebensmittel. Sie müssen in der Krise für eine gewisse Zeit autark und mit ihrer Nachbarschaft gut vernetzt sein.

Berlin zeigt jedenfalls in diesen Tagen schonungslos, wie schnell der Ernstfall eintreten kann und wie schwerfällig Hilfe dort anläuft, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Der großflächige Stromausfall ist ein Stresstest für das Krisenmanagement und ein ernüchterndes Beispiel dafür, wie Krisenbewältigung nicht funktionieren sollte.

Während Zehntausende Menschen in ihren dunklen, ungeheizten Wohnungen ausharrten, blieben die Informationen seitens des Senats lange teils vage und widersprüchlich. Die Kommunikation war über Stunden unkoordiniert, zentrale Internet- und Telefonkanäle überlastet oder gar nicht erreichbar. Bürger erfuhren aus sozialen Netzwerken oft mehr als aus offiziellen Quellen.

Diese Situation offenbart, wie dringend notwendig eine bundesweit einheitliche, dezentrale Krisenstruktur ist. Es ist ein Weckruf an alle Kommunen, insbesondere im ländlichen Raum: Vorbereitung muss jetzt so schnell wie möglich geschehen, nicht erst, wenn es dunkel wird.

https://www.morgenpost.de/berlin/article410837880/berlin-stromausfall-news-blackout-lichterfelde-nikolassee-zehlendorf-wannsee-polizei-feuerwehr.html

https://fwsoe.de/aktuelles/informationsveranstaltungzurenergieversorgung

https://www.radiodresden.de/beitrag/investor-gefunden-glasproduktion-in-freital-geht-weiter-886027/Das sind gute Nachric...
23/12/2025

https://www.radiodresden.de/beitrag/investor-gefunden-glasproduktion-in-freital-geht-weiter-886027/

Das sind gute Nachrichten für die Glashütte Freital.
Der Fokus auf Nischenprodukte ist definitiv eine Möglichkeit, um hier zu bestehen.

Trotzdem bleibt die Frage: Ist das langfristig zukunftsfähig?
Im Worst-Case-Szenario stehen wir in 2-3 Jahren wieder vor einer Insolvenz oder kompletten Abwicklung ins Ausland ...

Wir brauchen dringend Politik, die Energiepreise senkt und Förderungen bündelt, damit solche privaten Übernahmen nicht die einzige Rettung bleiben ...

+++ Glashütte Freital - Glaswerke kämpfen um das Überleben +++

Die Insolvenz der Glashütte Freital ist ein weiteres alarmierendes Signal für die gesamte deutsche Industrie. Nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit kämpfen Glaswerke um ihr Überleben. Das Ardagh-Glaswerk in Drebkau und die Glasmanufaktur Brandenburg GmbH (GMB) in Tschernitz (der einzig verbliebene relevante Hersteller von Solarglas in der EU) stehen ebenfalls vor existenziellen Herausforderungen.

"Während große Energieversorger wie SachsenEnergie Rekordgewinne verzeichnen, kämpfen energieintensive Betriebe wie die Glashütte Freital ums Überleben," resigniert Uwe Steglich, Kreisrat der Faktion Freie Wähler SOE/ FDP.

Die Glashütte Freital, die erst 2018 Investitionen zur Steigerung der Jahresproduktion von 80 auf 180 Millionen Flaschen und Gläser durch „die neueste Generation des Schmelzofens, alles Stand der Technik und so umweltfreundlich, wie es in der Branche möglich ist“ ankündigte, steht nun vor dem Aus. Die Auswirkungen dieser Insolvenz sind für Freital und den Landkreis gravierend. Ein Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen und steigende soziale Kosten sind zu befürchten. Das Management versucht indessen, durch einen Sanierungsplan und Stellenabbau das Unternehmen zu retten.

Hauptursachen für die Krise sind, neben den Energiekosten, verstärkt durch die Energiekrise 2021 und dem steigenden Wettbewerbsdruck vor allem die Belastungen durch CO₂-Abgaben (2024: 250.000 Euro, 2025: ca. 305.000 Euro, 2026: ca. 333.000 Euro, 2027-2029: über 500.000 Euro erwartet).

Wir brauchen, auch über die Glasindustrie hinaus, wettbewerbsfähige Energiepreise und einen deutlichen Bürokratieabbau, Entwicklung einer langfristigen Strategie zur Sicherung energieintensiver Industrien in Deutschland sowie Überprüfung der CO₂-Abgaben für energieintensive Branchen! Bayern und Thüringen haben 2023 eigens dafür einen gemeinsamen „Runden Tisch“ zur Dekarbonisierung der Glasindustrie am Rennsteig ins Leben gerufen. Sachsen sollte hier nachziehen.

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+++ Altenberg zwischen Chaos und Hoffnung +++Idyllisch gelegen am Rand des Ostergebirges zwischen Geisingberg, Raupennes...
21/10/2025

+++ Altenberg zwischen Chaos und Hoffnung +++

Idyllisch gelegen am Rand des Ostergebirges zwischen Geisingberg, Raupennest und Kahleberg, wo Wintersporttradition und DDR-Geschichte in der Bobbahn weiterleben, steckt die Stadt Altenberg tief in der Krise und sorgt regelmäßig für Schlagzeilen: Leere Kassen, politische Risse und eine Stadtverwaltung, die am Limit arbeitet. 📉

Seit Sommer 2023 gilt Haushaltssperre, seit 2024 existiert kein genehmigter Etat mehr. Nur zwingend notwendige Ausgaben wie Löhne und Pflichtaufgaben werden freigegeben. Die Kommune finanziert sich über Kassenkredite, die für 2025 von 3,5 auf 6 Millionen Euro erhöht wurden und im Nachgang sogar auf 10 Millionen Euro ansteigen könnten. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei ca. 7800 Einwohnern und einer Gesamtverschuldung von rund 17,3 Millionen Euro damit bei etwa 2200 Euro. Dem 3-fachen des sächsischen Richtwertes von rund 850 Euro. Selbst der Stadtkämmerer fehlt, Kindergartenleiter und Fachverantwortliche der Finanzverwaltung haben gekündigt. Bürgermeister Markus Wiesenberg hatte schließlich auch genug: Im März 2025 erklärte er seinen Rücktritt, im Juli durfte er endgültig gehen. Mittlerweile ist er aus dem Landkreis verzogen. https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dippoldiswalde-sebnitz/stadtrat-altenberg-finanzkrise-kredit-geld-102.html

Seitdem führt sein Stellvertreter André Barth die Geschäfte und konnte mit Unterstützung einer externen Beratung einen neuen Konsolidierungsentwurf zum städtischen Haushalt vorstellen. Dieser ist aber noch nicht von der Rechtsaufsicht genehmigt. Der Stadtrat vertagt entsprechend Beschlüsse, verhängt Ausgabensperren, und ausgerechnet die traditionsreiche Sportinfrastruktur droht verloren zu gehen. Altenberg will das Sportinternat und die Biathlonarena an den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge abgeben. Doch im Kreis wird es zunehmend schwierig, freiwillige Leistungen zu stemmen. Die Eishalle Geising gilt zudem als hoffnungsloser Fall, Dach und Kühlanlage sind marode. Eine Übernahme durch den Landkreis wurde bereits aufgrund der Sanierungskosten abgelehnt.

Politisch ist der Druck also enorm. Im Januar 2026 stehen Neuwahlen an. Gleich fünf Namen kursieren, und alle wissen, sie erben ein Chaos. Fusionsüberlegungen mit Glashütte sorgten eine Zeit lang für mächtigen Wirbel hinter den Kulissen. Vom zukünftigen Stadtoberhaupt wird daher viel verlangt: es soll Ordnung ins Chaos bringen, eine solide Finanzpolitik etablieren sowie für Transparenz und Ehrlichkeit sorgen. 🛠️

🏛️ Wir wünschen allen Kandidaten, die Ende dieses Jahres in den Wahlkampf starten werden, viel Durchhaltevermögen, überzeugende Konzepte sowie den Mut, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

Die Stimmung in Altenberg ist darüber hinaus sehr angespannt. Nach den Herbstferien standen so beispielsweise die rund 1200 Schüler vor einer stark beschädigten Eingangstür mit mehreren Einschusslöchern. Schulleiter Hegewald, der die Schule seit 2004 leitet und bereits viele Herausforderungen gemeistert hat, reagierte souverän und alarmierte umgehend die Polizei. https://www.saechsische.de/lokales/saechsische-schweiz-osterzgebirge/dippoldiswalde/altenberg-rechtsextreme-aufkleber-an-gymnasium-schussloecher-in-der-tuer-B75YDXKFHVGWJO3HYFIWNUVHII.html Dabei ist festzuhalten, dass Schulen als sichere Orte bewahrt werden müssen! 🤝 An Schulen sollen junge Menschen ohne Angst lernen und sich entwickeln können. Gerade in Zeiten erhöhter gesellschaftlicher Spannungen kommt auch dem zukünftigen Stadtoberhaupt dabei eine besondere Verantwortung zu: Es muss sich klar gegen solche Übergriffe/ Angriffe positionieren und innerhalb der Gemeinde ein Klima des gegenseitigen Respekts und der Solidarität fördern. Das Vertrauen in den nächsten Bürgermeister wird entscheidend sein für die - (inter)nationale - Zukunftsfähigkeit der Stadt.

Heiko Wersig -Bürgermeister für Bannewitz ist stets mitten unter den Menschen und zeigt, was echte Bürgernähe bedeutet. ...
01/10/2025

Heiko Wersig -Bürgermeister für Bannewitz ist stets mitten unter den Menschen und zeigt, was echte Bürgernähe bedeutet. 🤗

+++ Schuljahr 2025/2026 startet +++In jedem Schulranzen steckt ein Stück Zukunft und allen Herausforderungen zum Trotz w...
09/08/2025

+++ Schuljahr 2025/2026 startet +++

In jedem Schulranzen steckt ein Stück Zukunft und allen Herausforderungen zum Trotz wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge einen guten Start ins neue Schuljahr!

Sachsen steuert gerade auf einen historischen Höchststand bei den Schülerzahlen zu, der spätestens 2027 erreicht werden dürfte. Laut Statistischem Landesamt sind es bis zu 461.200 Schülerinnen und Schüler, bevor die Zahl bis 2040 wieder deutlich sinkt.

Bis dahin gibt es, auch bei uns im schönen Landkreis, jede Menge Herausforderungen:

𝐋𝐞𝐡𝐫𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐠𝐞𝐥 bleibt eine der Größten. Für die Kinder wird der Schulalltag schnell zum Abenteuer: Fällt 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭 aus, gibt es einen Vertretungsplan oder läuft tatsächlich einmal alles „ganz normal“? Vor allem in 𝐌𝐚𝐭𝐡𝐞𝐦𝐚𝐭𝐢𝐤, 𝐝𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫𝐰𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐞𝐦𝐝𝐬𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 fehlt es an Lehrkräften. Keine noch so ausgefeilte Lern-App kann eine kompetente Lehrkraft ersetzen… Zusätzlich gibt es in SOE allein rund 15 𝐮𝐧𝐛𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭𝐞 𝐋𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧, von Grundschulen bis zum Gymnasium. An der Stelle wünschen wir den Lehrerinnen und Lehrern, vorhandenen Schulleitungen und Sekretariate starke Nerven generell die organisatorischen Lücken zu schließen und den Mangel einigermaßen zu kompensieren.

Für viele Eltern, besonders die unserer Schulanfänger, wird es zudem zur 𝐙𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢ß𝐩𝐫𝐨𝐛𝐞: Das Kind macht sich selbstständig auf den Weg, vollgepackt mit einem noch viel zu groß wirkenden Ranzen. Keine Sorge: da wächst das Kind hinein! Die Wünsche dabei sind vielfältig: neue Freunde finden (oder alte Freundschaften festigen), Spaß am Lernen haben, verständnisvolle Lehrer, eine schnelle Auffassungsgabe und sichere Schulwege. Wir schließen uns diesen Wünschen gern an. Viele Gemeinden fragen im Übrigen regelmäßig die Schulwege und das Sicherheitsempfinden im Laufe des Schuljahres ab! Hier sollte man die Chance nutzen, um auf die ein oder andere Baustelle hinzuweisen!

Eltern von Kindern, die auf den Ö𝐏𝐍𝐕 angewiesen sind, haben sicher die Ferien zum „Fahrtraining“ genutzt. Dass das nicht immer einfach ist, zeigt sich aktuell in Rathen:

Der Landkreis hat hier den Spezialbus für Grundschüler gestrichen und stattdessen den regulären ÖPNV; sprich: den Zug; "vorgeschrieben". Vermutlich verbunden mit der irrwitzigen Annahme, die Bahn kommt pünktlich … Danke an dieser Stelle an Bürgermeister Roman Rolof (Freie Wähler) und dem Gemeinderat für das Übernehmen der Fahrtkosten über andere Fahrdienste. Es ist anzunehmen, dass die betroffenen Eltern (in diesem Schuljahr 12 Kinder) diese Möglichkeit lieber nutzen – und gerade bei Grundschulkindern kann man es ihnen wirklich nicht verübeln.

Insgesamt heißt es also: Tief durchatmen, flexibel bleiben und trotz allem den Optimismus nicht verlieren. Die Kinder können für die Versäumnisse nichts, und genau deshalb sollten wir alles daransetzen, die Herausforderungen so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen. Schulalltag funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen: vom Freistaat, der für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen muss, bis hin zu den Gemeinden, die vor Ort oft pragmatisch Lösungen finden, wie eben in Rathen.

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht: 𝐃𝐢𝐞 𝐧ä𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐅𝐞𝐫𝐢𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐦 𝟔. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟓.

30/07/2025

Amtszeit feierlich beendet - Bürgermeister von Neustadt in Sachsen in den Ruhestand entlassen

Am Mittwoch, dem 30. Juli 2025, verabschiedeten zahlreiche Gäste, darunter auch Landrat Michael Geisler, nach zehn Jahren Amtszeit Neustadts Bürgermeister Peter Mühle in den Ruhestand. Im Ratssaal der Stadtverwaltung Neustadt würdigten rund 50 Anwesende das Engagement und die geleistete Arbeit des Rathauschefs.

Landrat Michael Geisler: „In den vergangenen zehn Jahren setzte sich Peter Mühle für die Belange der Stadt, die er zuvor schon als Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister maßgeblich mitgestaltet hatte, ein. Ich bedanke mich für seinen langjährigen Einsatz in der Verwaltung und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.“

Bereits seit 1993 war Peter Mühle in der Landkreisverwaltung tätig. Über viele Jahre hinweg trug er mit seiner Erfahrung und Einschätzung zur Verbesserung des Rettungswesens der Region bei. Sein Amt als Bürgermeister trat er am 1. August 2015 an, nachdem er sich bei der Bürgermeisterwahl am 7. Juni 2015 gegen drei weitere Bewerber im ersten Wahlgang durchsetzen konnte. Am 1. August 2022 schloss sich seine zweite Amtszeit als Bürgermeister an, die nun am 31. Juli 2025 endet.

Die Kinder der Kita „Hohwaldbienen“ eröffneten mit einem bunten Programm den Festakt, in dessen Verlauf eine Vielzahl von Grußworten gehalten wurde. Dabei wurde nicht nur die Arbeit des bisherigen Amtsinhabers gewürdigt, sondern auch an gemeinsame Errungenschaften, besondere Herausforderungen und Erlebnisse sowie persönliche Anekdoten erinnert.

+++ Windkraft im Landkreis +++Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge umfasst große Teile des Nationalparks Sächs...
30/06/2025

+++ Windkraft im Landkreis +++

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge umfasst große Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz sowie zahlreiche Landschafts- und Naturschutzgebiete. Hinzu kommt, dass die Region zu den bedeutendsten Tourismusstandorten Sachsens zählt. Neben den strengen Vorgaben des Natur- und Landschaftsschutzes müssen bei der Flächenausweisung für Windenergie auch die Interessen von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und bestehender Infrastruktur berücksichtigt werden. Diese Herausforderungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Regionalen Planungsverbands Oberes Elbtal/Osterzgebirge, der jüngst am 26. Juni 2025 tagte.

Die wichtigsten Ergebnisse:

✅ Bis Ende 2027 müssen 1,3 % der Fläche für Windenergie ausgewiesen sein. (Das bundesweite finale Ziel von 2 % bleibt und muss bis spätestens Ende 2032 erreicht sein.)

✅ Gemeinden, die schon viele Windenergieanlagen haben, sollen bei der Ausweisung neuer Flächen zunächst weniger stark berücksichtigt werden.

✅ Ein Mindestabstand von 1.000 Metern zur nächsten Wohnbebauung soll eingehalten werden.

❗ Wird das Flächenziel jedoch verfehlt und der Regionalplan scheitert, werden Windenergieanlagen künftig ohne regionale Lenkung entstehen. Das bedeutet, dass Windenergieanlagen außerhalb von Städten & Gemeinden grundsätzlich genehmigt werden müssen – auch dort, wo der Regionalplan sie eigentlich ausschließen wollte! ❗

❗ Die nächste Phase der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung startet nun voraussichtlich Mitte August und läuft bis Ende Oktober 2025. In diesem Zeitraum können alle die Unterlagen einsehen und Stellung beziehen. ❗

Informationen unter:

👉 www.rpv-elbtalosterz.de/regionalplanung

Besonders aufschlussreich wird es schließlich sein, die konkreten technischen Daten der Windenergieanlagen – wie Gesamthöhe, Rotordurchmesser und Nennleistung – im Rahmen der Genehmigungsverfahren zu betrachten. Gerade im Hinblick auf die ausgewiesenen Flächen und die festgelegten Mindestabstände zur Wohnbebauung werden diese Daten entscheidend dafür sein, wie viele und welche Art von Anlagen tatsächlich errichtet werden können. Sie beeinflussen nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die tatsächliche Energieausbeute sowie die Einhaltung von Schall- und Schattenwurfrichtwerten.

Aus Sicht der Freien Wähler ☀️ im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sollte der Weg daher weg vom reinen Flächenziel, hin zu einem echten Effizienzziel führen. Der Fokus sollte nicht darauf liegen, pauschal Flächen für Windenergieanlagen auszuweisen – entscheidend ist vielmehr, wie viel Energie tatsächlich erzeugt wird und wie viel Energie tatsächlich verwertet werden kann.

Foto: Baustelle, Windkraftanlage von Andreas Gruhl | Adobe Stock

+++ Bericht aus Altenberg +++Am Montag haben wir gemeinsam mit der Kreistagsfraktion der Freie Wähler/ FDP, an einer Füh...
18/06/2025

+++ Bericht aus Altenberg +++

Am Montag haben wir gemeinsam mit der Kreistagsfraktion der Freie Wähler/ FDP, an einer Führung durch das Gelände der Bobbahn in Altenberg teilgenommen.

Herr Grießbach verstand es hervorragend, uns die Funktionsweise sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Bobbahn anschaulich näherzubringen. Ein besonderes Highlight waren die Trainingsfahrten von Dresdner Grundschülern auf der Bahn. Mit großer Begeisterung erklärten uns die Schülerinnen, worauf es bei den Fahrten ankommt. Um es kurz zusammenzufassen: die Bobbahn zieht auch im Sommer zahlreiche Sportler, Fans und Gäste aus Sachsen an. Durch den Geschäftsführer wurde auch sehr gut und transparent das Für und Wider zwischen Kosten und Nutzen der Bahn für die Region vermittelt.

Mit großem Interesse verfolgten wir auch die Ausführungen von Vertreterinnen einer Bürgerinitiative, die der Fraktion ihre Sicht auf die neu zu errichtenden Windkraftanlagen vorstellte. Die Argumente der Initiative sind nachvollziehbar. Die gestellten Fragen gilt es zu klären.

Uwe Steglich verwies auf den Umstand, dass das Erreichen des Planziels von 2 % Neuerrichtung – selbst eine mögliche Absenkung auf 1,3 % – für unseren Landkreis eine große Herausforderung darstellt. Michael Steglich konnte aus seiner Gemeinde Dürrröhrsdorf-Dittersbach berichten, dass auch hier 80 % der Bewohner sich gegen die Errichtung der Windkraftanlagen aussprechen. Als Bürgermeister sieht er sich als Sprecher der Mehrheit. Hier waren sich alle einig: Die Bevölkerung unseres Landkreises hat ein Recht auf transparente Informationen, auf Mitsprache und vor allem darauf, nicht übergangen zu werden.

Unser Vorsitzender Matthias Weinlich dazu: „Die Umstellung auf nachhaltigere Energie ist zeitgemäß, sollte aber nicht um jeden Preis und nicht mit der Brechstange erfolgen. Ein Gesetz was derart von der Bundesebene in die Kommunen gepresst wird, ohne die tatsächlichen Gegebenheiten und Belange der Bevölkerung zu berücksichtigen, sorgt verständlicherweise für Wut und Frustration.“

Aus unserer Sicht ist hier vieles nicht zu Ende gedacht. Falsche Förderanreize für Investoren, nicht berücksichtigte Interessen der Kommunen und deren Einwohner und vieles mehr. Bei einem so umfangreichen und einschneidenden Thema sollten transparenter und unter Einbeziehung der Bevölkerung gearbeitet werden.

Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten uns dafür einsetzen, dass hier nachgebessert wird. Der Bevölkerung können wir nur empfehlen, sich zu vernetzen und sich sachlich mit möglichst vielen Vertretern vor Ort zusammenzusetzen.

Erfreut waren wir auch über unser Mitglied Alexander Sachse, neuer Bürgermeister von Neustadt in Sachsen, welcher die Gelegenheit nutzte in Vertretung für Peter Mühle sich für die Belange von Neustadt in Sachsen einzusetzen.

21/05/2025
20/05/2025
19/05/2025

Alexander Sachse ist neuer Rathaus-Chef in Neustadt/Sachsen. | TAG24

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