31/07/2026
Heute früh sind Kräfte der Feuerwehr Bonn, Feuerwehr Düsseldorf, Feuerwehr Leverkusen, Feuerwehr Königswinter und Feuerwehr Ratingen als spezialisierte Waldbrandeinheit zu einem Einsatz nach Spanien aufgebrochen. Dort unterstützen sie die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung von Waldbränden. Begleitet wird das Modul von weiteren Feuerwehrkräften aus Niedersachsen (Feuerwehr Celle, Feuerwehr Heidekreis + Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz - NLBK), Fachberatern der Hilfsorganisation Atfire - Internationaler Katastrophenschutz sowie einer Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V..
Der Einsatz erfolgt auf Ersuchen der spanischen Behörden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens, die gestern Abend eine entsprechende Anfrage über die Europäische Union gestellt hatten (EU Civil Protection & Humanitarian Aid). Deutschland entsendet nun dafür das vom Land Nordrhein-Westfalen gemeldete Waldbrandmodul (GFFF-V DE1).
Das Europäische Katastrophenschutzverfahren sieht für solche Großbrände sogenannte Waldbrandmodule vor, die kurzfristig und gut vorbereitet innerhalb der Europäischen Union angefordert werden können. Solch ein Modul für die Vegetationsbrandbekämpfung mit Fahrzeugen am Boden (Ground Forest Firefighting using Vehicles, GFFF-V) besteht aus mehreren geländefähigen Löschfahrzeugen, einer Führungs- sowie einer Versorgungseinheit.
Wir wünschen den deutschen Kräften viel Erfolg und einen unfallfreien Einsatz! Natürlich gelten unsere Gedanken auch den lokalen und internationalen Feuerwehrangehörigen sowie weiteren Helfern bei den Waldbränden in Frankreich und Spanien. Auch in Deutschland stehen hitzige Tage an: Passt gut auf euch auf!
Foto: Feuerwehr Düsseldorf
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