Rosa Luxemburg Stiftung - Migration

Rosa Luxemburg Stiftung - Migration Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Thema Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Linke ist die einzige parlamentarische Kraft, die Migration nicht zum Problem erklärt – und konsequent für humane As...
15/06/2026

Die Linke ist die einzige parlamentarische Kraft, die Migration nicht zum Problem erklärt – und konsequent für humane Asylpolitik, faire Löhne und gerechte Mieten eintritt, statt gesellschaftliche Probleme auf Migrant*innen abzuwälzen. Doch auch der Linken fehlt eine positive Erzählung zur Migrationsgesellschaft jenseits von Flucht & Asyl. Dabei ist Migration eine klassenkämpferische Bewegung: Migrant*innen haben dieses Land in den letzten Jahrzehnten maßgeblich demokratisiert – im Kampf gegen Ausbeutung, Bildungsausschluss und strukturelle Diskriminierung. Wie lässt sich Klassen- und Kulturkampf zusammendenken? Dieser Workshop verbindet beide Debatten mit einem race-class-Narrativ – intersektional, verbindend, offensiv.

📅 Freitag 15:10 - 16 Uhr

Der NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße sollte Angst verbreiten und migrantisches Leben angreifen. Statt Isolation ent...
09/06/2026

Der NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße sollte Angst verbreiten und migrantisches Leben angreifen. Statt Isolation entstand über die Jahre jedoch auch gemeinsame Organisierung und Solidarität.

Nach der Selbstenttarnung des NSU entstand aus ersten Begegnungen zwischen Anwohner*innen der Keupstraße und antirassistischen Gruppen Vertrauen, Freundschaften und politische Organisierung. Gemeinsam kämpften sie gegen das Schweigen, gegen rassistische Ermittlungen und für Aufklärung.

Bis heute bleibt die Keupstraße ein Symbol für migrantische Kämpfe, Widerstand und die Notwendigkeit, rechten Terror konsequent zu benennen.

Kein Schlussstrich.

Mehr Infos findet ihr bei der Initiative .ist.ueberall

🎊 über:morgen ist ein dreitägiges, internationales Festival für linke Politik, Bildung und Kultur vom 19.-21.06.2026 in ...
02/06/2026

🎊 über:morgen ist ein dreitägiges, internationales Festival für linke Politik, Bildung und Kultur vom 19.-21.06.2026 in Potsdam Babelsberg, mit Panels, Workshops, Konzerten und Familienprogramm! Der Eintritt ist frei.

„Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.“ – Rosa Luxemburg

Die Welt wird immer ungerechter, doch überall stehen Menschen auf und setzen dem etwas entgegen. Eine andere Zukunft ist nicht nur denkbar – sie wird bereits erprobt.

Solidarität und der Mut zur Veränderung sind der Soundtrack dieser drei Tage. Für ein über:morgen, das allen gehört!

👉 Das gesamte Programm und alle Infos findet ihr auf unserer Website, der Link ist im Profil.

🗣 u.a. mit .mp3 , .ida_ , , , , , , , .buenger , , , , , , .wolter , .semsrott , , .mdb , , .musik

Am 29. Mai 1993 wurden fünf Menschen bei einem rassistischen Brandanschlag in Solingen ermordet: Gürsün İnce (27), Hatic...
29/05/2026

Am 29. Mai 1993 wurden fünf Menschen bei einem rassistischen Brandanschlag in Solingen ermordet: Gürsün İnce (27), Hatice Genç (18), Gülüstan Öztürk (12), Hülya Genç (9) und Saime Genç (4). Vierzehn weitere Personen wurden verletzt. Die Täter waren vier junge Männer aus dem extrem rechten Milieu.

Der Anschlag von Solingen steht für die rassistische Gewalt der frühen 1990er Jahre in Deutschland. Er verweist zugleich auf ein gesellschaftliches Klima, in dem rechte Ideologien, Ausgrenzung und rassistische Stimmungsmache zunehmend sichtbar wurden.

Nur wenige Tage zuvor war mit dem sogenannten Asylkompromiss das Grundrecht auf Asyl erheblich eingeschränkt worden. Die damaligen Debatten waren geprägt von Begriffen und Narrativen, die Migration problematisierten und Ressentiments verstärkten. Der Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Stimmung, politischer Debatte und rechter Gewalt wird bis heute diskutiert.

Erinnern bedeutet, die Perspektiven der Betroffenen ernst zu nehmen und rassistische Gewalt als Teil der deutschen Geschichte aufzuspüren und aufzuklären. Dazu gehört auch eine Erinnerungskultur, die Erfahrungen Überlebender sichtbar macht.
Wir gedenken der Ermordeten von Solingen und aller Betroffenen rassistischer Gewalt.

📅 Heute vor 33 Jahren, am 26. Mai 1993, wurde das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch ausgehöhlt - mitten in ein...
26/05/2026

📅 Heute vor 33 Jahren, am 26. Mai 1993, wurde das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch ausgehöhlt - mitten in einer Zeit rassistischer Gewalt und rechter Mobilisierung. Der sogenannte Asylkompromiss zwischen CDU, CSU, FDP und SPD war ein politischer Dammbruch.
✖️ Schutzsuchende wurden entrechtet.
✖️ Abschottung wurde zur neuen Norm.
✖️ Der Boden für die „Festung Europa“ wurde gelegt.

Der Blick auf 1993 ist erschreckend aktuell: Während die EU das Asylrecht mit GEAS weiter aushöhlt, an den Außengrenzen Menschen sterben und in Deutschland über Abschiebungen und Zurückweisungen diskutiert wird, verschiebt sich der politische Konsens erneut nach rechts.

Semra Ertan schrieb gegen das Schweigen an.In ihren Gedichten thematisierte sie Rassismus, Entfremdung, Arbeit und die E...
24/05/2026

Semra Ertan schrieb gegen das Schweigen an.
In ihren Gedichten thematisierte sie Rassismus, Entfremdung, Arbeit und die Erfahrungen migrantischer Familien in Deutschland, lange bevor diese Debatten breitere Aufmerksamkeit bekamen.

Am 24. Mai 1982 zündete sie sich aus Protest gegen die rassistische Zustände in Hamburg an. Zwei Tage später starb sie an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Ihr Tod wurde zu einem erschütternden Symbol gegen Rassismus in Deutschland.

Bis heute erinnern uns ihre Texte daran, migrantische Perspektiven sichtbar zu machen und Rassismus nicht als individuelles Problem, sondern als gesellschaftliche Realität zu begreifen.

An dieser Stelle verweisen wir noch einmal auf die wichtige Erinnerungsarbeit der Nichte Semra Ertans:

500 Jahre Widerstand gegen Antiziganismus.Zur Einstimmung auf unsere heutige Veranstaltung empfehlen wir euch eine Folge...
18/05/2026

500 Jahre Widerstand gegen Antiziganismus.
Zur Einstimmung auf unsere heutige Veranstaltung empfehlen wir euch eine Folge des ManyPod mit Romeo Franz, Kenan Emini, Milena Ademovic und Hamze Bytyci.
Im Podcast sprechen wir über die Geschichte von Romnja und Sintizze in Deutschland, den Kampf gegen Abschiebung und Diskriminierung sowie politische und kulturelle Formen des Widerstands.
Mit Musik von Romeo Franz und Romani-Pride-Hip-Hop von Kastro Microphone Master, Romanimuss Pryme und GIP5Y - Künstler*innen, die auch Teil der heutigen Veranstaltung sind.
🎧 ManyPod #22 jetzt anhören - Link in der Bio.

📍 Veranstaltungshinweis
Heute erinnern wir im Ratssaal des Rathaus Kray in Essen an den Widerstand von Roma und schaffen Raum für Austausch, Bildung und politische Diskussionen.
Mit Vorträgen, Poesie, Musik, Lesungen und einer Podiumsdiskussion setzen wir uns mit Antiziganismus, Erinnerungskultur und politischer Teilhabe auseinander.

🗓 18. Mai 2026
📍 Ratssaal Rathaus Kray, Essen

Am 18. Mai erinnern wir an den Widerstand von Roma gegen den Nationalsozialismus und schaffen Raum für Austausch, Bildun...
11/05/2026

Am 18. Mai erinnern wir an den Widerstand von Roma gegen den Nationalsozialismus und schaffen Raum für Austausch, Bildung und politische Diskussionen.
Mit Vorträgen, Poesie, Musik, Lesungen und einer Podiumsdiskussion setzen wir uns mit Antiziganismus, Erinnerungskultur und politischer Teilhabe auseinander.
📍 Ratssaal Rathaus Kray, Essen
🗓 18. Mai 2026

Am 6. Mai 2006 gehen Angehörige der NSU-Opfer in Kassel selbst auf die Straße unter dem Motto „Kein 10. Opfer“. Eine For...
06/05/2026

Am 6. Mai 2006 gehen Angehörige der NSU-Opfer in Kassel selbst auf die Straße unter dem Motto „Kein 10. Opfer“. Eine Forderung, die aus der konkreten Angst vor weiteren Morden enstand.
Die Kundgebung appelierte an den Staat, die Mordserie zu beenden und die Mörder endlich festzunehmen. Und an das Innenministerium , ihre Augen und Herzen gegenüber den Familien zu öffnen.

Heute gilt der NSU-Komplex als Beispiel für rechten Terror, institutionellen Rassismus und strukturelle Defizite bei Ermittlungen.
Die Aufarbeitung bleibt unvollständig und die damit verbundenen Fragen prägen Debatten bis heute, etwa nach den Anschlägen von Hanau 2020 und Halle 2019.

Mehr dazu im Artikel „Die Schreie von Kassel. Der lange Kampf der Angehörigen der Opfer im NSU-Komplex“ von Markus Mohr - https://www.rosalux.de/news/id/54738/die-schreie-von-kassel

Adresse

Franz-Mehring-Platz 1
Friedrichshain
10243

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Rosa Luxemburg Stiftung - Migration erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Rosa Luxemburg Stiftung - Migration senden:

Teilen