15/06/2026
Die Linke ist die einzige parlamentarische Kraft, die Migration nicht zum Problem erklärt – und konsequent für humane Asylpolitik, faire Löhne und gerechte Mieten eintritt, statt gesellschaftliche Probleme auf Migrant*innen abzuwälzen. Doch auch der Linken fehlt eine positive Erzählung zur Migrationsgesellschaft jenseits von Flucht & Asyl. Dabei ist Migration eine klassenkämpferische Bewegung: Migrant*innen haben dieses Land in den letzten Jahrzehnten maßgeblich demokratisiert – im Kampf gegen Ausbeutung, Bildungsausschluss und strukturelle Diskriminierung. Wie lässt sich Klassen- und Kulturkampf zusammendenken? Dieser Workshop verbindet beide Debatten mit einem race-class-Narrativ – intersektional, verbindend, offensiv.
📅 Freitag 15:10 - 16 Uhr