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Zur Vorgeschichte:2010 leitete das Unternehmen „Containerdienst Wielebinski, Fuldatal, bei dem Regierungspräsidium Kasse...
16/09/2020

Zur Vorgeschichte:

2010 leitete das Unternehmen „Containerdienst Wielebinski, Fuldatal, bei dem Regierungspräsidium Kassel, Bergaufsicht, das Genehmigungsverfahren zum Abbau von Quarzsand angrenzend an die Liegenschaften von Gut Eichenberg ein.


Aufgrund der Flächengröße unter 10 ha handelt es sich laut Bergrecht um ein Verfahren ohne Öffentlichkeitsbeteiligung.


Dennoch kämpften die direkt betroffenen Anwohner sowie auch betroffene Bürger in der Umgebung bis 2014 darum, dieses Vorhaben zu verhindern. Das damalige Schullandheim Gut Eichenberg sowie das ansässige Reitsportzentrum waren in ihrer Existenz bedroht.

Durch das besonnene und einsichtige Verhalten der EKKW, diese Fläche nicht an das Unternehmen Wielebinski zu verpachten, konnte großer Schaden für Mensch, Tier und Natur abgewendet werden, wofür wir als unmittelbar Betroffene bis heute sehr dankbar sind

(Flyer HNA von 2014 / zu finden auf der Homepage / Details)

https://www.kein-quarzsandabbau-fuldatal.de/petition

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Das Gebiet um Gut Eichenberg zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Unter anderem führt der gern genutzte Kassel-S...
14/09/2020

Das Gebiet um Gut Eichenberg zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Unter anderem führt der gern genutzte Kassel-Steig direkt an der geplanten Sandgrube, die bis zu 23 m tief wäre, vorbei. Er verläuft über einige 100 m entlang der historischen Eichenallee und dem denkmalgeschützten „Friedhof Kirchhof Eichenberg“. Täglich wird dieser Weg von vielen Menschen aus der Umgebung zum Wandern, Fahrrad fahren, Walken oder Spazierengehen mit Kindern oder Hunden genutzt.

Gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Kontaktsperre haben u.a. viele Familien mit Kindern diese idyllische Landschaft, wo Reh und Hase sich noch „Gute Nacht“ sagen, für Unternehmungen in der Natur genutzt.

Mit einer Sandgrube würde für lange Zeit die Tierwelt aus dem benannten Gebiet und weit darüber hinaus vertrieben werden.

Die Naturdenkmäler würden in ihrem Erscheinungsbild auf lange Zeit (mindesten 30 Jahre) vehement beeinträchtigt.

Deine Stimme Zählt

https://www.kein-quarzsandabbau-fuldatal.de/petition

oder per Email ;)

13/09/2020

Reelle Daten

Wie sehen jetzt die Fakten aus?

Wenn wir davon ausgehen, dass über die 13 Jahre gleich bleibend gearbeitet werden kann (auch im Winter), der Quarzsand über das gesamte Abbaugebiet die angegebene Reinheit behält, sich kontinuierlich veräußern lässt, lässt sich der Abbau mit drei LKW-Fahrten pro Stunde (beim Einsatz von 5-Achsern mit einer Nutzlast von 26t.) realisieren. Vergessen wurden hierbei nur die zusätzlichen drei Leerfahrten zur Grube hin, um Sand zu holen. Also sind hier schon mindestens sechs Fahrten notwendig –im Schnitt alle 10 Minuten eine. Rechnet man dies hoch auf einen achtstündigen Arbeitstag, wobei ein zehnstündiger Arbeitstag angesetzt ist, um einen Sandvorlauf generieren zu können, fallen mindestens 48 LKW-Fahrten pro Wochentag allein für den Abtransport des Sandes für 13 Jahre an. Demzufolge sind weitere 48 LKW-Fahrten pro Wochentag für das Heranfahren des Füllmaterials (Güte Z0) für nochmals 13 Jahre notwendig. In der Summe ist also davon auszugehen, dass eine Renaturierung bei optimalem Verlauf frühestens nach 26 Jahren abgeschlossen sein kann. Erfahrungsgemäß verzögern sich solche Projekte immer um 10 bis 20 Jahre, daher ist auch von vornherein die Schürf-und Renaturierungszeit von Seiten des Regierungspräsidiums auf 20 bis 25 Jahre verlängerbar, was aber in der Summe auch nicht reicht.

Pro LKW-Fahrt lassen sich rund 26t / 2,65 t/m³ = 9,8m³ Quarzsand aufnehmen.
Gesamtvorkommen des Quarzsandes ca. 615.000m³

Notwendige LKW-Fahrten zum Schürfen:
615.000m³ / 9,8m³ = 62.755Fahrten
Leerfahrten zum Tagebau hin = 62.755 Fahrten

Notwendige LKW-Fahrten zur Renaturierung:
615.000m³ / 9,8m³ = 62.755 Fahrten
(Bei Annahme gleicher Dichte Quarzsand und Füllmaterial)
Leerfahrten vom Tagebau weg = 62.755 Fahrten

Gesamtsumme = 251.020 Fahrten
251.020 Fahrten / (220 Arbeitstage x 8 Std./Tag x 26 Jahre) = 5,48 Fahrten / Std.

Fazit:
Somit sind rund 6 Fahrten pro Stunde über einen Zeitraum von 26 Jahren notwendig.

Die Berechnung legt den Einsatz von 5-Achser LKW`s mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40t und einer Nutzlast von ca. 26t zugrunde.

Anmerkung:
Kommen kleinere LKW zum Einsatz, verlängert sich die Schürf-und Renaturierungszeit entsprechend.

https://www.kein-quarzsandabbau-fuldatal.de/neuigkeiten

Jetzt geht's richtig los! Tausende von Flyern sind auf dem Weg! Wir freuen uns über jede Stimme von euch, die uns hilft,...
10/09/2020

Jetzt geht's richtig los! Tausende von Flyern sind auf dem Weg! Wir freuen uns über jede Stimme von euch, die uns hilft, UNSERE NATUR zu retten :)

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09/09/2020

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03/09/2020

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34233

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