15/09/2025
Herr Schuster beklagt, die LGBTQI+ Community sei „zu laut“ und schlägt sogar vor, das nächste „Unwort des Jahres“ solle LGBTQ sein. Er tut so, als ginge es nur um Sprachspiele und Fernsehformate – und blendet aus, worum es wirklich geht: um Sichtbarkeit, gleiche Rechte und Schutz vor Diskriminierung.
🏳️🌈Minderheiten waren immer laut – weil sie mussten. Ohne Protest hätten Frauen kein Wahlrecht, gäbe es keine Gleichstellungsgesetze, keine Arbeitnehmerrechte. „Leise sein“ hat noch nie Gerechtigkeit gebracht.
🏳️🌈Sichtbarkeit nervt nur die, die sie nicht brauchen. Wer heterosexuell, cis, weiß und privilegiert ist, erkennt oft gar nicht, wie selbstverständlich die eigene Lebensrealität in Medien, Politik und Alltag vorkommt. Für andere ist es ein täglicher Kampf, überhaupt repräsentiert zu werden.
🏳️🌈Die Mehrheit verliert nichts, wenn Minderheiten Rechte gewinnen. Wenn q***re Menschen endlich ohne Angst lieben und leben dürfen, nimmt das niemandem etwas weg. Es bereichert unsere Gesellschaft.
Anstatt über ein angebliches „Zuviel“ von LGBTQI+ zu spotten, könnten wir anfangen, über ein „Zuwenig“ an Akzeptanz, Schutzräumen und echter Gleichberechtigung zu sprechen.
💡 Fazit: Solange Chefreporter meinen, Vielfalt sei ein „Firlefanz“ und Menschen sollten bitte stiller um ihre Rechte bitten, wird die LGBTQI+ Community nicht leiser werden – und das ist auch gut so. 🌈💪🏳️🌈
***rVoices