20/06/2026
Es war nicht, wie im Vorfeld von einigen befürchtet, die große Hitzeschlacht, aber phasenweise ging es doch heiß her. Kein Wunder bei bis zu 32 Grad und 107 Streckenkilometern, die beim Zugspitz-Ultra-Trail in Garmisch-Partenkirchen von den etwa 5.000 Läufern zu bewältigen waren.
„Viele Läufer waren so vernünftig und haben rechtzeitig abgebrochen, wenn sie gemerkt haben, dass das Laufen bei derartigen Temperaturen sie überfordert“, sagt Sandro Leitner. Unser Kreisgeschäftsführer und ausgebildeter Notfallsanitäter war selbst die meiste Zeit ehrenamtlich vor Ort. „Wir hatten gut zu tun.“
Die vorbereiteten Eispacks kühlten überhitzte Läufer wieder ab, und vor allem am heutigen Samstag wurden viele Infusionen benötigt, um den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust bei einigen Läufern auszugleichen.
Der Veranstalter hatte bereits im Vorfeld der Hitze Rechnung getragen und die längste Strecke um gut 70 km verkürzt. Aufgrund des Gewitters am Freitagabend wurde zudem die Startzeit für den Ultratrail verschoben.
„Es war eine tolle Zusammenarbeit von uns mit dem Veranstalter und dem Team von Alpine Medics.“
Für das Rote Kreuz stellte die Bereitschaft Garmisch die eigens eingerichtete Sanitätsstation im Kongresszentrum. Die Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung (UGSANEL) koordinierte die Einsatzteams, und die Bergwacht Garmisch sicherte zusammen mit den Kollegen aus Mittenwald, München, Grainau und der Bergrettung Tirol die Strecke.
„Ich danke den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich rund um die Uhr in den letzten zwei Tagen um das Wohl der Läuferinnen und Läufer gekümmert haben, und wünsche allen Teilnehmern, denen es nicht so gut geht, eine schnelle und gute Erholung.“