CDU Geesthacht

CDU Geesthacht Die Christlich Demokratische Union Deutschlands ist die Volkspartei der Mitte. Wir wenden uns an Menschen aus allen Schichten und Gruppen unseres Landes.

Mit über 30.000 (Stand: 2016) Einwohnern ist Geesthacht die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg im Bundesland Schleswig-Holstein und liegt direkt an der Elbe. Krümmel ist ein Ortsteil der Stadt Geesthacht (Kernkraftwerk Krümmel)

CDU Geesthacht regt Umbenennung der Grundschule Oberstadt an – in „Uwe‑Seeler‑Sportschule“Die CDU‑Fraktion Geesthacht mö...
01/04/2026

CDU Geesthacht regt Umbenennung der Grundschule Oberstadt an – in „Uwe‑Seeler‑Sportschule“

Die CDU‑Fraktion Geesthacht möchte prüfen lassen, ob die Grundschule in der Oberstadt künftig den Namen „Uwe‑Seeler‑Sportschule“ tragen könnte. Hintergrund ist die enge historische und kulturelle Verbundenheit Geesthachts mit der Metropolregion Hamburg sowie die herausragende Bedeutung, die Uwe Seeler weit über den Sport hinaus für Norddeutschland hatte.

Uwe Seeler steht wie kaum ein anderer für Fairness, Bodenständigkeit und Gemeinschaftssinn. Werte, die auch in der schulischen Bildung eine zentrale Rolle spielen. Als Ehrenmann und Identifikationsfigur für Generationen wäre er ein Vorbild, das Kinder unmittelbar erreicht.

Zudem möchte die CDU mit dem Vorschlag ein Zeichen für die Bedeutung von Bewegung und Sport im Schulalltag setzen. Gerade in Zeiten zunehmender Bildschirmnutzung und sinkender Alltagsaktivität sei es wichtig, Sport und körperliche Aktivität stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Eine Namensgebung, die diesen Anspruch sichtbar macht, könne ein zusätzlicher Impuls sein, um sportpädagogische Angebote weiter auszubauen.

Auch pädagogisch ließe sich der Name sinnvoll einbinden – etwa durch Projekte zu Fair Play, Teamgeist oder gesunder Lebensführung. Die CDU ist überzeugt, dass eine solche Profilierung der Schule sowohl den Kindern als auch der gesamten Schulgemeinschaft zugutekommen könnte.

Die Verwaltung soll nun prüfen, welche Schritte für eine mögliche Umbenennung erforderlich wären und ob eine Umsetzung bereits zum kommenden Schuljahr denkbar ist.
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(Auflösung: Natürlich handelt es sich um unseren diesjährigen Aprilscherz- Aber die Idee, Sport und Fairness stärker in den Mittelpunkt zu rücken, nehmen wir durchaus ernst.)

CDU lehnt Einführung eines E‑Scooter‑Leihsystems ab.Die CDU-Fraktion spricht sich klar gegen die Einführung eines E‑Scoo...
30/03/2026

CDU lehnt Einführung eines E‑Scooter‑Leihsystems ab.

Die CDU-Fraktion spricht sich klar gegen die Einführung eines E‑Scooter‑Leihangebots in Geesthacht aus. Die Beratungen haben deutlich gezeigt, dass ein solches System derzeit weder verlässlich vorbereitet noch verantwortungsvoll betrieben werden kann. Besonders irritierend war, dass ein gewerblicher Anbieter trotz vorheriger Zusage nicht zur Sitzung erschien und auch auf Kontaktversuche der Stadtverwaltung nicht reagierte. Wer ein Angebot in Geesthacht etablieren möchte, muss zuverlässig und ansprechbar sein, das Gegenteil war der Fall.
Die Erfahrungen aus Elmshorn bestätigen unsere Einschätzung. Dort wurde das E‑Scooter‑Angebot nach einer Pilotphase nicht vollständig eingestellt, aber deutlich reduziert, weil die Bilanz überwiegend negativ ausfiel. Weder die tatsächliche Nutzung noch der Mehrwert rechtfertigten den erheblichen Aufwand. Hinzu kamen zahlreiche Probleme mit falsch abgestellten Scootern, die regelmäßig durch die Stadt entfernt werden mussten. Die Kosten konnten zwar später beim Anbieter geltend gemacht werden, der Verwaltungsaufwand blieb jedoch bei der Kommune. Elmshorn sah sich sogar gezwungen, eine zusätzliche Stelle im Ordnungsamt zu schaffen. Ein Aufwand, der für Geesthacht in keinem Verhältnis steht.
Auch die Unfallentwicklung spricht eine klare Sprache. Die Polizei Geesthacht berichtete von einem deutlichen Anstieg der E‑Scooter‑Unfälle: von drei Fällen im Jahr 2021 auf 19 im Jahr 2024 und 18 im Jahr 2025. Seit 2023 liegen die Unfallzahlen auf dem Niveau der Fahrradunfälle, obwohl E‑Scooter deutlich weniger genutzt werden. Diese Entwicklung zeigt, dass zusätzliche Risiken entstehen, ohne dass ein erkennbarer Nutzen für die Mobilität in Geesthacht entsteht.
Wichtig ist uns zudem die Perspektive der jungen Menschen in unserer Stadt. Mobilität für Schülerinnen und Schüler ist ein zentrales Anliegen, gerade auf dem Weg zur Schule, zu Sportangeboten oder in die Innenstadt. Ein E‑Scooter‑Sharing würde jedoch keinen Beitrag dazu leisten, denn die Nutzung ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Die Altersgruppe, die am meisten von zusätzlichen Mobilitätsangeboten profitieren würde, wäre also vollständig ausgeschlossen. Ein solches System würde an den Bedürfnissen der Jugendlichen vorbeigehen.
Hinzu kommt, dass selbst moderne Geofencing‑Systeme die strukturellen Probleme nicht lösen. Auch wenn bestimmte Bereiche technisch gesperrt werden können, bleibt die sogenannte „letzte Meile“ bestehen: Der Weg vom definierten Abstellpunkt bis zum tatsächlichen Ziel muss weiterhin zu Fuß zurückgelegt werden. Für viele Nutzerinnen und Nutzer entsteht dadurch kein echter Mehrwert gegenüber bestehenden Mobilitätsformen.
Die CDU kommt daher zu einem klaren Ergebnis: Ein E‑Scooter‑Leihangebot würde der Stadt hohe Kosten, zusätzlichen Verwaltungsaufwand und steigende Sicherheitsrisiken aufbürden, ohne einen echten Nutzen zu stiften. Geesthacht braucht verlässliche und funktionierende Mobilitätslösungen, nicht ein System, das bereits in anderen Städten nur noch eingeschränkt betrieben wird und für unsere jungen Menschen keinerlei Vorteil bringt.

24/03/2026

Zuhören & miteinander ins Gespräch kommen: beim CDU-Bürgerdialog in Geesthacht mit Christin Ischdonat, Fraktionsvorsitzende der CDU in der Geesthachter Ratsversammlung, der örtlichen Landtagsabgeordneten Andrea Tschacher und unserem CDU-Kreisvorsitzenden Rasmus Vöge.

📆 25. März 2026
🕰 19.00 Uhr
📍Krügerisches Haus, Bergedorfer Str. 28

Wir freuen uns auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Fraktionsvorstand einstimmig wiedergewähltZur Hälfte der Kommunalwahlperiode sieht unsere Geschäftsordnung eine Neuwahl ...
16/03/2026

Fraktionsvorstand einstimmig wiedergewählt

Zur Hälfte der Kommunalwahlperiode sieht unsere Geschäftsordnung eine Neuwahl des Fraktionsvorstandes vor.

Unsere Fraktionsvorsitzende Christin Ischdonat sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Markus Gehring und Björn Reuter stellten sich in der vergangenen Fraktionssitzung erneut zur Wahl – und wurden von der Fraktion einstimmig bestätigt.

Wir bedanken uns für das große Vertrauen. Die Arbeit in der Fraktion ist oft zeitintensiv und mit viel Verantwortung verbunden. Die einstimmige Wahl zeigt, dass die Fraktion mit unserer bisherigen Arbeit zufrieden ist. Gemeinsam setzen wir uns weiterhin engagiert für die Interessen unserer Stadt ein.

Zwei Prüfaufträge – zwei Ablehnungen.Im letzten Bauausschuss in Geesthacht wurden gleich zwei CDU-Anträge abgelehnt:🔹 Me...
26/02/2026

Zwei Prüfaufträge – zwei Ablehnungen.

Im letzten Bauausschuss in Geesthacht wurden gleich zwei CDU-Anträge abgelehnt:

🔹 Mehr Sportflächen prüfen:
Wir wollten untersuchen lassen, ob die sanierungsbedürftige Tiefgarage an der Sporthalle Berliner Straße für Reha-, Gesundheits- oder Inklusionssport nutzbar gemacht werden kann. Wir berichteten dazu bereits in einem der letzten Postings.
Ergebnis: 4 Ja | 6 Nein | 1 Enthaltung ❌

🔹 Inklusive Fahrradwerkstatt im Postgebäude prüfen:
Als Alternative der inklusiven Werkstatt, die bei der Fahrradstation am ZOB mit geplant war, sollte eine zeitlich befristete Umsetzung dieser Idee im ehemaligen Postgebäude geprüft werden.
Ergebnis: 5 Ja | 6 Nein ❌

Beide Male ging es uns um eine ergebnisoffene Prüfung, nicht um sofortige Umsetzung.

Die SPD lehnte beide Anträge mit den Worten "völlig unsinnig“ und "minderwertige Nutzung" des Areals an der Post ab.

Für die fehlenden Fahrradabstellmöglichkeiten haben wir bereits zusätzliche Fahrradabstellboxen für den Haushalt 2025 beantragt und beschlossen.

Es wäre eine Lösung für alle Gegebenheiten gewesen. Eine Mehrheit gab es nicht!

Der Bedarf an Indoor-Sportflächen ist da.
Inklusion verdient Sichtbarkeit.
Leerstand sollte sinnvoll genutzt werden.
Wir bleiben dran. 💪🚴‍♂️🏀

Öffentliche Werkstatt zum Verkehrsentwicklungsplan am 12. März 2026 in der ANSBeteiligt euch! Eine Anmeldung ist nicht e...
25/02/2026

Öffentliche Werkstatt zum Verkehrsentwicklungsplan am 12. März 2026 in der ANS

Beteiligt euch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

CDU fordert Prüfung zur Erweiterung der Sporthalle Berliner Straße  (16.Februar 18.00 Uhr im Ratssaal)Geesthacht braucht...
10/02/2026

CDU fordert Prüfung zur Erweiterung der Sporthalle Berliner Straße (16.Februar 18.00 Uhr im Ratssaal)

Geesthacht braucht mehr Indoor‑Sportflächen. Deshalb beantragt die CDU-Fraktion, die sanierungsbedürftige Tiefgarage und angrenzende Räume der Sporthalle Berliner Straße als zusätzliche Sportfläche zu prüfen. Ideal für Reha‑, Gesundheits‑, Eltern‑Kind‑, Inklusionssport oder perspektivisch Angebote wie HiRox oder Uni‑Hockey.

Die Planungen der Fahrradgarage halten wir als CDU-Frakion weiterhin für keine sinnvolle Nutzung. Angesichts des massiven Hallenmangels ist das eher ein politisches Luftschloss als eine echte Lösung.
Der Sportentwicklungsplan weist seit Jahren auf den Bedarf mindestens einer weiteren Halle hin. Trotz aller Bemühungen der Verwaltung, die Auslastung der vorhandenen Hallen zu optimieren, bleibt der strukturelle Mangel bestehen.
Die Erweiterung der bestehenden Halle wäre dagegen effizient, kostenschonend und schnell umsetzbar und würde vielen Geesthachterinnen und Geesthachtern zugutekommen.
„Wir müssen die bestehenden Potenziale nutzen, statt jahrelang nach neuen Standorten zu suchen“, betont die CDU-Fraktion.
Ergebnis der Prüfung: Q2/2026 im gemeinsamen Bau-/Bildungsausschuss.
Hier geht es zum Antrag:
https://www.geesthacht.de/buergerinformationssystem/vo020?3--attachments-expandedPanel-content-body-rows-1-cells-2-cell-link&VOLFDNR=7059&refresh=false&TOLFDNR=52312

Foto: KI generiert mit MS-Copilot

Stadt Geesthacht soll Strombilanzkreismodell einführen – Antrag erfolgte im Ausschuss für Umwelt & EnergieDie CDU-Frakti...
09/02/2026

Stadt Geesthacht soll Strombilanzkreismodell einführen – Antrag erfolgte im Ausschuss für Umwelt & Energie

Die CDU-Fraktion hatte im vergangen Jahr im Ausschuss für Umwelt & Energie einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung beauftragt, ein umfassendes Konzept zur Einführung eines kommunalen Strombilanzkreismodells für die städtischen Liegenschaften zu erarbeiten. Ziel ist es, die lokal erzeugte erneuerbare Energie effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und die Stadt einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität zu führen.
Das Konzept soll sowohl die städtischen Gebäude als auch bestehende und potenzielle kommunale Erzeugungsanlagen (z.B. Photovoltaik, Windkraft oder Blockheizkraftwerke) einbeziehen. Die Maßnahme wird als Baustein in das Klimaschutzkonzept der Stadt aufgenommen und regelmäßig berichtet sowie fortgeschrieben.

Warum ein Strombilanzkreismodell?
Mit einem Bilanzkreismodell kann die Stadt lokal erzeugten Strom bilanziell über alle Liegenschaften hinweg nutzen. Überschüssige Energie wird ins Netz eingespeist und innerhalb eines 15‑Minuten‑Zeitfensters anderen städtischen Verbrauchsstellen zugerechnet. Dadurch steigt der Eigenverbrauchsanteil, die Energiekosten sinken und die Kommune wird unabhängiger von externen Strompreisschwankungen.

Im Mittelpunkt des Konzeptauftrags stehen unter anderem:
• eine detaillierte Bestandsaufnahme der Stromverbräuche, Lastprofile und Kosten aller städtischen Liegenschaften
• die Prüfung, in welchen Gebäuden eine Eigenstromproduktion möglich ist
• eine Kosten-Nutzen-Analyse zur Umsetzung eines kommunalen Strombilanzkreises
• die Darstellung von Ausbaupotenzialen und Prioritätenlisten für zukünftige Projekte
• die Einbindung eines Energieversorgers zur Abrechnung
• die Prüfung, ob und wie Energieanlagen kommunaler Drittanbieter integriert werden können

Die Vorteile im Überblick:
• effizientere Energiebeschaffung durch zentrale Steuerung
• höhere Nutzung erneuerbarer Energien
• deutliche Steigerung des Eigenstromverbrauchs
• langfristige Kosteneinsparungen
• Stärkung der lokalen Energieautonomie
• Reduktion von CO₂‑Emissionen
• flexible Skalierbarkeit durch zusätzliche Anlagen und Gebäude

Die Umsetzung kann durch kommunale Mittel sowie Förderprogramme von Land, Bund und EU unterstützt werden.

Mit dem Antrag der CDU Fraktion setzt die Stadt Geesthacht ein klares Zeichen für eine moderne, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Energiepolitik. Das Strombilanzkreismodell bietet die Chance, die Energiewende vor Ort aktiv zu gestalten und die städtische Verwaltung langfristig klimafreundlicher aufzustellen.

Der Antrag wurde einstimmig beschlossen und die Vorstellung des Konzeptes im Fachausschuss soll im ersten Halbjahr 2026 erfolgen.

06/02/2026

🏛️ Geesthachts Haushalt 2026: Ein Update

Die Haushaltsplanung für das Jahr 2026 war und ist eine enorme Herausforderung. Heute gibt es ein Update zum aktuellen Stand und den anstehenden Entscheidungen in der kommenden Woche:

Der Rückblick auf den Ursprungshaushalt: Der im Dezember 2025 beschlossene Haushaltsplan für 2026 wies ein Defizit von rund 16,67 Mio. € aus. Das Innenministerium hat diesen Haushalt erfreulicherweise schon im Januar genehmigt, aber mit deutlichen Worten: Nur 18 Mio. € der beantragten 20,5 Mio. € an Krediten wurden freigegeben.

⚠️ Klare Ansage zur Konsolidierung: Sparen ist kein Vorschlag mehr, sondern Pflicht! Kritisiert werden vor allem die stark steigenden Personal- (+16,89%) und Sachkosten (+15,02%).

📅 Wie geht es weiter? Die Stadt muss bis zum 30. Juni 2026 über weitere Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung berichten. Eine Aufgabe, die sowohl Politik als auch Verwaltung im ersten halben Jahr fordern wird.

Finanzausschuss am Montag, 09.02.2026 - Der 1. Nachtragshaushalt
Am Montag beraten wir im Finanzausschuss über den ersten Nachtragshaushalt. Dieser ist notwendig, um auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, insbesondere auf die finanziellen Folgen nach dem Schulbrand in der Bertha-von-Suttner-Schule im vergangenen November.

Die wichtigsten Zahlen des neuen Entwurfs:
- Wachsendes Defizit: Der Jahresfehlbetrag im Ergebnisplan erhöht sich durch den Nachtrag um weitere 825.400 € auf insgesamt rund 17,5 Mio. €.
- Investitionsbedarf: Die Auszahlungen für Investitions- und Finanzierungstätigkeit steigen auf nun über 32,5 Mio. € an.

Die Kommunalaufsicht hat bereits signalisiert, dass sie den Nachtrag "wohlwollend" prüfen wird, da er die unvorhersehbaren Folgen des Schulbrands auffängt.

Ratsversammlung am Freitag, 13.02.2026:
Am kommenden Freitag soll die Ratsversammlung den 1. Nachtragshaushalt final beschließen und einen weiteren entscheidenden Beschluss fassen: Wir schalten in den "Dringlichkeits-Modus". 🚀

Normalerweise dauern Planung und Bau von Schulgebäuden Jahre, Zeit, die wir nicht haben. Die Ratsversammlung soll daher offiziell feststellen, dass eine außergewöhnliche und zeitkritische Situation vorliegt. Dadurch können langwierige Ausschreibungsfristen legal verkürzt werden. Der Bürgermeister soll den Auftrag erhalten, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit der Schulbetrieb am 17. August pünktlich starten kann.

05/02/2026

23/12/2025

Pressemitteilung der CDU-Fraktion zur Entscheidung des Gläubigerausschusses – keine städtische Übernahme des Krankenhauses

Die Entscheidung des Gläubigerausschusses am Donnerstag, dem 18.12.2025, dass die Stadt Geesthacht im Insolvenzverfahren des Krankenhauses nicht zum Zuge gekommen ist, ist aus Sicht der CDU-Fraktion ein enttäuschendes Ergebnis. Wir verstehen die Wut und die Unzufriedenheit vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich derzeit in den sozialen Medien und in vielen Gesprächen in der Stadt widerspiegeln, sehr gut. Für viele Menschen in Geesthacht und der Region ist das Krankenhaus nicht nur eine Einrichtung. Es steht für medizinische Versorgung, Sicherheit und Verlässlichkeit im Alltag.

Bei aller Enttäuschung muss dennoch klar benannt werden: Die getroffene Entscheidung lag nicht bei der Ratsversammlung, sondern beim Gläubigerausschuss. Die kommunale Politik hatte darauf keinen direkten Einfluss.

Für uns als CDU-Fraktion war von Anfang an klar: Einfach nichts zu tun und den Dingen ihren Lauf zu lassen, wäre ein falsches Signal gewesen. Deshalb war es richtig, Verantwortung zu übernehmen, Fragen zu stellen und alle realistischen Optionen ernsthaft zu prüfen. Die Beschlüsse in den vergangenen Ratsversammlungen waren richtig und wichtig.

Gleichzeitig haben wir immer betont, dass der Krankenhausstandort nur dann eine Zukunft haben kann, wenn er auf eine solide, tragfähige und zukunftssichere Basis gestellt wird. Wir hatten die Hoffnung, im Verfahren zumindest zwei Monate zusätzliche Zeit zu erhalten, um den Datenraum gründlich auswerten und eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen zu können. Wie eine Entscheidung unter diesen Voraussetzungen letztlich ausgefallen wäre, hätte keiner seriös sagen können. Klar ist aber: Eine Entscheidung dieser Größenordnung braucht Zeit, Transparenz und Verlässlichkeit.

Besonders schwer wiegt für uns die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses. Es ist unfassbar traurig, dass viele von ihnen nun um ihre berufliche Zukunft bangen oder ihren Arbeitsplatz verlieren. Sie haben über Jahre hinweg mit großem Engagement, hoher Fachlichkeit und viel Herzblut für die Menschen in Geesthacht und der Region gearbeitet. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl und unser Dank.

Die CDU-Fraktion wird sich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die medizinische Versorgung vor Ort gesichert bleibt und die Sorgen der Geesthachterinnen und Geesthachter ernst genommen werden. Es ist jetzt zwingende Aufgabe der Landesregierung, die Grund- und Notfallversorgung im Südkreis des Herzogtums zu analysieren und mit einem auskömmlichen Konzept sicherzustellen. Hier werden Gespräche und Entscheidungen auf Landesebene und mit dem örtlichen Rettungsdienst erforderlich.

Fraktionsvorsitzende
Christin Ischdonat

Adresse

Geesthacht
21502

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