CDU Geesthacht

CDU Geesthacht Die Christlich Demokratische Union Deutschlands ist die Volkspartei der Mitte. Wir wenden uns an Menschen aus allen Schichten und Gruppen unseres Landes.

Mit über 30.000 (Stand: 2016) Einwohnern ist Geesthacht die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg im Bundesland Schleswig-Holstein und liegt direkt an der Elbe. Krümmel ist ein Ortsteil der Stadt Geesthacht (Kernkraftwerk Krümmel)

Schulstart in Geesthacht – bitte etwas langsamer fahren!Morgen geht in Geesthacht das neue Schuljahr los. Und ab Mittwoc...
16/08/2026

Schulstart in Geesthacht – bitte etwas langsamer fahren!

Morgen geht in Geesthacht das neue Schuljahr los. Und ab Mittwoch wird’s auf unseren Straßen nochmal richtig bunt: Dann machen sich viele Erstklässlerinnen und Erstklässler zum allerersten Mal auf ihren Schulweg. 🎒📚

Für die ABC-Schützen ist alles neu – Straßen, Kreuzungen, Ampeln und vor allem der Verkehr um sie herum. Das müssen sie erst noch kennenlernen. Umso wichtiger ist es, dass wir Erwachsenen aufmerksam sind und Rücksicht nehmen.

Mit unserer Plakataktion „Tempo runter – Schulanfang“ wollen wir deshalb auch dieses Jahr wieder daran erinnern: Bitte langsam fahren und gut aufpassen!

Unsere Motive zeigen bewusst Einschulungsfotos aus vergangenen Jahrzehnten. Denn eines haben wir alle gemeinsam: Wir waren alle mal klein und hatten unseren ersten Schultag.

Gerade in den ersten Wochen gilt deshalb: Augen auf, Fuß vom Gas und lieber ein paar Sekunden mehr einplanen. 🚸

Die CDU Geesthacht wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen super Start ins neue Schuljahr – und ganz besonders unseren Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen tollen ersten Schultag, viele neue Freundschaften und ganz viel Spaß beim Lernen! ❤️🎒

Alle fangen mal klein an.







Wiederaufstellung des Berliner Meilensteins erfolgtDie CDU-Fraktion Geesthacht begrüßt die Wiederaufstellung des Berline...
25/06/2026

Wiederaufstellung des Berliner Meilensteins erfolgt

Die CDU-Fraktion Geesthacht begrüßt die Wiederaufstellung des Berliner Meilensteins an der B5. Vor gut einem Jahr hatte die CDU das Thema mit einer Anfrage erneut auf die politische Tagesordnung gebracht. Seitdem wurde das Anliegen in den Ausschüssen sowie gegenüber der Verwaltung und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) kontinuierlich verfolgt.

Eine Rückkehr an den ursprünglichen Standort war nach Bewertung des LBV.SH und der Verwaltung nicht möglich. Dort wären Sicherungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um mögliche Gefahren für den Straßenverkehr auszuschließen. Daher wurde ein neuer Standort für den historischen Stein gewählt. Für die CDU war es wichtig, sich für den Erhalt dieses besonderen Kulturguts einzusetzen.

CDU: Historische Zeugnisse bewahren
„Auch wenn dieses Thema nicht jeden gleichermaßen bewegt und wir mit unserem Engagement teilweise auf Unverständnis gestoßen sind, halten wir den Erhalt historischer Kulturgüter für wichtig. Berliner Meilensteine sind heute selten geworden. Umso mehr können wir stolz darauf sein, dass sich ein solches Zeugnis der Geschichte in Geesthacht befindet“, erklärt Stephan Ewert, Mitglied des Ausschusses für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz.

Björn Reuter, Vorsitzender des Ausschusses ergänzt: „Bedauerlich ist, dass der historische Originalstandort nicht erhalten werden konnte. In der Sitzung im April wurde ein Alternativstandort beschlossen. Dieser stellt einen Kompromiss zwischen Erhalt und Verkehrssicherheit dar.“

„Künftig wird es leider keine neuen Fotos des Steins an seinem ursprünglichen Standort mehr geben. Es bleiben jedoch die Erinnerungen und die historischen Aufnahmen. Persönlich hätte ich den Verbleib am alten Standort bevorzugt“, so Ewert weiter.

Für die CDU gehört es zu verantwortungsvoller Kommunalpolitik, Themen nicht nur anzustoßen, sondern auch konsequent bis zum Abschluss zu begleiten. Das gilt für große Projekte ebenso wie für den Erhalt historischer Kulturgüter in Geesthacht.

🥤🍟 Verpackungssteuer für Geesthacht?Im morgigen Finanzausschuss wird über den Sachstand zur möglichen Einführung einer V...
14/06/2026

🥤🍟 Verpackungssteuer für Geesthacht?

Im morgigen Finanzausschuss wird über den Sachstand zur möglichen Einführung einer Verpackungssteuer beraten.

Die Fraktion B'90/Die Grünen hat im letzten Finanzausschuss eine Anfrage zur Einführung einer Verpackungssteuer gestellt.

Die Idee: Wer Speisen oder Getränke in Einwegverpackungen verkauft, zahlt eine kommunale Steuer. Ziel ist es, Müll zu vermeiden, Mehrweg zu fördern und Einnahmen für die Stadt zu erzielen.

In Deutschland gibt es derzeit 4 Städte, die eine Verpackungssteuer eingeführt haben.

Die Befürworter sagen:
✅ Weniger Müll in unserer Stadt
✅ Mehr Anreize für Mehrweg
✅ Einnahmen für den städtischen Haushalt

Die Kritiker sagen:
❌ Höhere Kosten für Verbraucher
❌ Mehr Bürokratie für Gastronomie und Handel
❌ Zusätzlicher Personalaufwand in der Verwaltung

Die Verwaltung geht davon aus, dass Geesthacht dadurch Einnahmen erzielen könnte, gleichzeitig aber auch zusätzlicher Aufwand entstehen würde.

👉 Wie seht ihr das?

Sollte Geesthacht eine Verpackungssteuer einführen?

👍 Ja
👎 Nein
💬 Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

⚽️🇩🇪 das Runde muss ins Eckige 🇩🇪⚽️
14/06/2026

⚽️🇩🇪 das Runde muss ins Eckige 🇩🇪⚽️

Die Bühne ist bereit. Die Welt schaut zu. 🌍⚽

Wir stehen hinter euch, drücken die Daumen und glauben an euch. Zeigt, was in euch steckt – viel Erfolg bei der WM 2026, Jungs!🇩🇪💪

🏫 Zukunft für das Otto-Hahn-GymnasiumIm gemeinsamen Ausschuss für Bildung und Sport sowie Bau, Feuerwehr und Katastrophe...
14/06/2026

🏫 Zukunft für das Otto-Hahn-Gymnasium

Im gemeinsamen Ausschuss für Bildung und Sport sowie Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz wurde jetzt der nächste wichtige Schritt für die Erweiterung des Otto-Hahn-Gymnasiums beschlossen.

Für uns als CDU ist klar: Die zusätzlichen Schulräume sind notwendig und sinnvoll. Steigende Schülerzahlen und moderne Unterrichtsformen brauchen mehr Platz zum Lernen, Arbeiten und Austauschen.

Auch die geplante Multifunktionshalle mit Platz für rund 300 Personen unterstützen wir. Sie soll nicht nur der Schule zugutekommen, sondern künftig auch für Veranstaltungen und Angebote der Öffentlichkeit nutzbar sein. Deshalb haben wir gefordert, die Planungen zu überprüfen. Bei einer Halle dieser Größenordnung gehören aus unserer Sicht ausreichend sanitäre Einrichtungen (auch im Backstagebereich) sowie eine Garderobenmöglichkeit selbstverständlich dazu. In den bisherigen Planunterlagen sind diese Bereiche so nicht erkennbar. Am Ende wurde der Beschluss erweitert. Die Verwaltung wurde nun beauftragt aufzuzeigen, welche zusätzlichen Anforderungen und Ausstattungen für eine öffentliche Nutzung der Halle notwendig sind. Denn wenn die Halle künftig auch Vereinen, Verbänden oder kulturellen Veranstaltungen offenstehen soll, müssen diese Bedarfe frühzeitig mitgedacht werden.

Ebenso werden wir die Parkplatzsituation weiterhin aufmerksam begleiten. Auf Nachfrage in der Sitzung des Bauausschusses im April wurde kommuniziert, dass die Stellplatzthematik erst in einem späteren Planungsschritt behandelt wird. Für die Anwohnerinnen und Anwohner rund um das OHG muss am Ende eine praktikable und ausgewogene Lösung gefunden werden.

Wir investieren in Bildung, schaffen Raum für die Zukunft und achten gleichzeitig darauf, dass die Planungen auch im Detail überzeugen.

Wer die Sitzungsunterlagen nachlesen möchte, darf gern diesem Link folgen:https://www.geesthacht.de/buergerinformationssystem/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc552685.pdf

CDU und B’90/DIE GRÜNEN sichern gemeinsam die Zukunft der Schulcafeteria am OHGDie Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die...
11/06/2026

CDU und B’90/DIE GRÜNEN sichern gemeinsam die Zukunft der Schulcafeteria am OHG

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben sich gemeinsam darauf verständigt, die wichtige Arbeit des Vereins „Schulcafeteria OHG Geesthacht e.V.“ nachhaltig zu unterstützen. Mit einem gemeinsamen Antrag für den Ausschuss für Bildung und Sport am 16.06. soll die Finanzierung der Schulcafeteria gesichert und damit die gesunde Versorgung der Schülerinnen und Schüler am Otto-Hahn-Gymnasium langfristig gewährleistet werden.

Stephan Ewert, Mitglied des Bildungsausschusses (CDU), erklärt: „Die Schulcafeteria lebt vom außergewöhnlichen Engagement vieler Eltern, die sich seit Jahren ehrenamtlich für die Schulgemeinschaft einsetzen. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete politische Unterstützung. Es ist uns wichtig, hier Verantwortung zu übernehmen und eine verlässliche Perspektive für die Zukunft zu schaffen. Es freut mich, dass die Einsicht und Notwendigkeit sich bei einigen Mitgliedern im Ausschuss doch noch durchgesetzt hat.“

Mit dem gemeinsamen Antrag soll für das Haushaltsjahr 2026 ein zusätzlicher Zuschuss bereitgestellt werden, um den Betrieb der Cafeteria aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus ist vorgesehen, ab dem Haushaltsjahr 2027 jährlich Mittel für die Arbeit des Vereins einzuplanen.

Annette Soltmann, Mitglied des Bildungsausschusses (B’90/DIE GRÜNEN), ergänzt: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, gemeinsam mit der CDU eine tragfähige Lösung zu finden. Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern auch künftig eine gesunde und verlässliche Versorgung an ihrer Schule sicherzustellen. Gerade weil am OHG keine eigene Mensa vorhanden ist, ist die Schulcafeteria ein unverzichtbarer Bestandteil des Schullebens.“

Die Fraktionen von CDU und B90/DIE GRÜNEN setzen damit ein gemeinsames Zeichen für die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements und für die Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern und Jugendlichen in Geesthacht.

CDU-Prüfantrag im Bildungsausschuss abgelehnt – Unterstützung der Schulcafeteria des OHG ohne MehrheitDie CDU-Fraktion i...
30/05/2026

CDU-Prüfantrag im Bildungsausschuss abgelehnt – Unterstützung der Schulcafeteria des OHG ohne Mehrheit

Die CDU-Fraktion in Geesthacht zeigt sich enttäuscht über die Ablehnung des Antrages zur Unterstützung der Schulcafeteria OHG Geesthacht e.V. im Bildungsausschuss.

Angesichts des personellen Engpasses in der Schulcafeteria hatte die CDU in 2025 beantragt, Möglichkeiten der Unterstützung des Vereins zu prüfen. Im Kern sollte untersucht werden, wie eine „Minimalverpflegung“ sichergestellt werden kann. Diese Frage stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Schülerzahlen und dem Umstand, dass das OHG keine Mensa bekommen soll.
Hierzu hatte die Verwaltung nach Rücksprache mit Schule und Verein eine Minimallösung erarbeitet, mit der die Beteiligten zufrieden sind. Konkret sollten ein Minijobber und Sachmittel finanziert werden.

Obgleich in der Diskussion im Ausschuss in 2025 von den anderen Parteien Zustimmung signalisiert wurde, wurde nun die Stellung des Vereins kritisch betont und die Zuständigkeit des Bildungsausschusses infrage gestellt und auf den Sozialausschuss verwiesen, in dem Förderanträge gestellt werden können.

Die CDU sowie die Vorsitzende der Schulcafeteria hatten mehrfach ausdrücklich betont, dass der Verein zweckgebunden ist und somit Bildungsangelegenheit sei. Der Umstand, dass der Verein in keine der Förderkategorien des Sozialausschusses passt, blieb unbeachtet. Ein Signal der Unterstützung, die mit einer Planbarkeit für den Verein einhergegangen wäre, würde verwehrt.

Der Antrag wurde mit 4 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung abgelehnt.

„Wir bedauern die Ausführungen und die Entscheidung im Ausschuss. Wir werden die Schulcafeteria OHG Geesthacht e.V weiterhin - soweit möglich - unterstützen. Für uns steht der schulische Zusammenhang außer Frage. Es ist eine Frage der Gleichberechtigung, an anderen Schulen eine Verpflegung zu unterstützen und am OHG zu versagen. Es sind ehrenamtliche Eltern, die neben ihrer Berufstätigkeit die Zeit aufbringen, zu helfen. Eine Mensa mit Caterer würde die Stadt mit einem Vielfachen dauerhaft belasten, ganz zu schweigen von den Baukosten. Sachmittel und eine Stelle als Minijobber zu verneinen, passt nicht. Es ist bedauerlich zu sehen, dass situativ-begründet iPads Zustimmung finden, nicht aber die Versorgung der Schülerinnen und Schüler“, so Bildungsausschussmitglied Stephan Ewert.

„Insbesondere da auch wir vor der aktuellen Haushaltslage keine eigene Mensa am OHG sehen, begrüßen wir das Elternengagement sehr und sind dankbar dafür. Die CDU ist immer bereit, über Ideen anderer Fraktionen zu diskutieren und sinnvolle Maßnahmen mitzutragen - dies würden wir uns auch bei CDU-Anträgen wünschen. Konstruktive Zusammenarbeit zugunsten der Stadt sowie Schulen ist uns wichtig“, so Stephan Ewert.

Die CDU wird sich weiterhin für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Schulen einsetzen.

Parkplätze für Autos wichtiger als die Sicherheit der Bevölkerung?Diese Frage stellt sich die CDU-Fraktion nach den jüng...
11/05/2026

Parkplätze für Autos wichtiger als die Sicherheit der Bevölkerung?

Diese Frage stellt sich die CDU-Fraktion nach den jüngsten Ausführungen des BfG-Ratsherrn Bernd Reddig. Reddig hatte in der vergangenen Woche die Stadt für die Einrichtung neuer Einbahnstraßen und neuer Parkverbote kritisiert.

„Die Sicherheit unserer Bevölkerung sollte wichtiger sein als ein Parkplatz vor der Haustür“, so CDU-Ratsherr Karsten Steffen. „Deshalb habe ich überhaupt kein Verständnis, dass Herr Reddig offenbar Menschenleben riskieren will, damit man möglichst dicht vor der eigenen Haustür parken kann. Wer eine solche Einstellung hat, sollte die Politik lieber verlassen.“ Auch wenn die Stellplatzsatzung früher gekommen wäre, hätte es nichts geändert. „Alle derzeit betroffenen Straßen betreffen Baugebiete aus den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals galt der 2013 aufgehobene Stellplatzerlass des Landes. Und auch die Behauptung von Herrn Reddig in der Ratsversammlung am Freitag, die Bedarfsampel an der B 5 in Grünhof sei rechtswidrig, belegt eindrucksvoll, dass ihm offenbar freie Fahrt für freie Bürger wichtiger ist als die Sicherheit der Bevölkerung.“

Bauausschussvorsitzender Björn Reuter (CDU) ergänzte, dass die städtischen Maßnahmen leider unumgänglich waren, da alle Appelle fruchtlos verlaufen sind. „Man muss sich auch einmal in die Lage der der Feuerwehrleute versetzen, die die schweren Einsatzfahrzeuge fahren. Im Einsatz kommt es auf jede Minute an. Deshalb sollten wir alle ein Interesse daran haben, dass Einsätze der Feuerwehr nicht durch parkende Autos behindert werden.“ Reuter appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, beim Abstellen ihrer Kraftfahrzeuge auch aus Eigeninteresse darauf zu achten, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit unproblematisch passieren können.

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Als Gedenktag erinnert er jährlich an die tiefe Zäsur von 1945, den Neuanfan...
10/05/2026

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Als Gedenktag erinnert er jährlich an die tiefe Zäsur von 1945, den Neuanfang und die doppelte Befreiung von Krieg und Nationalsozialismus.
"Der 8. Mai sei für jene, die ihn erlebt haben, mit unterschiedlichen Erfahrungen verknüpft. Doch mit der Zeit sei der Blick klarer geworden auf das, was der Tag für die Gesellschaft als Ganzes bedeute: Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Aber die Verbrechen des Holocaust dürften nicht aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt werden." (Bundespräsident Richard von Weizsäcker im Jahr 1985)

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus lud die CDU Geesthacht zu einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bereits am 3.Mai wurde das KZ durch die Engländer befreit.
schmidt.cdu Henri Schmidt

CDU lehnt Einführung eines E‑Scooter‑Leihsystems ab.Die CDU-Fraktion spricht sich klar gegen die Einführung eines E‑Scoo...
30/03/2026

CDU lehnt Einführung eines E‑Scooter‑Leihsystems ab.

Die CDU-Fraktion spricht sich klar gegen die Einführung eines E‑Scooter‑Leihangebots in Geesthacht aus. Die Beratungen haben deutlich gezeigt, dass ein solches System derzeit weder verlässlich vorbereitet noch verantwortungsvoll betrieben werden kann. Besonders irritierend war, dass ein gewerblicher Anbieter trotz vorheriger Zusage nicht zur Sitzung erschien und auch auf Kontaktversuche der Stadtverwaltung nicht reagierte. Wer ein Angebot in Geesthacht etablieren möchte, muss zuverlässig und ansprechbar sein, das Gegenteil war der Fall.
Die Erfahrungen aus Elmshorn bestätigen unsere Einschätzung. Dort wurde das E‑Scooter‑Angebot nach einer Pilotphase nicht vollständig eingestellt, aber deutlich reduziert, weil die Bilanz überwiegend negativ ausfiel. Weder die tatsächliche Nutzung noch der Mehrwert rechtfertigten den erheblichen Aufwand. Hinzu kamen zahlreiche Probleme mit falsch abgestellten Scootern, die regelmäßig durch die Stadt entfernt werden mussten. Die Kosten konnten zwar später beim Anbieter geltend gemacht werden, der Verwaltungsaufwand blieb jedoch bei der Kommune. Elmshorn sah sich sogar gezwungen, eine zusätzliche Stelle im Ordnungsamt zu schaffen. Ein Aufwand, der für Geesthacht in keinem Verhältnis steht.
Auch die Unfallentwicklung spricht eine klare Sprache. Die Polizei Geesthacht berichtete von einem deutlichen Anstieg der E‑Scooter‑Unfälle: von drei Fällen im Jahr 2021 auf 19 im Jahr 2024 und 18 im Jahr 2025. Seit 2023 liegen die Unfallzahlen auf dem Niveau der Fahrradunfälle, obwohl E‑Scooter deutlich weniger genutzt werden. Diese Entwicklung zeigt, dass zusätzliche Risiken entstehen, ohne dass ein erkennbarer Nutzen für die Mobilität in Geesthacht entsteht.
Wichtig ist uns zudem die Perspektive der jungen Menschen in unserer Stadt. Mobilität für Schülerinnen und Schüler ist ein zentrales Anliegen, gerade auf dem Weg zur Schule, zu Sportangeboten oder in die Innenstadt. Ein E‑Scooter‑Sharing würde jedoch keinen Beitrag dazu leisten, denn die Nutzung ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Die Altersgruppe, die am meisten von zusätzlichen Mobilitätsangeboten profitieren würde, wäre also vollständig ausgeschlossen. Ein solches System würde an den Bedürfnissen der Jugendlichen vorbeigehen.
Hinzu kommt, dass selbst moderne Geofencing‑Systeme die strukturellen Probleme nicht lösen. Auch wenn bestimmte Bereiche technisch gesperrt werden können, bleibt die sogenannte „letzte Meile“ bestehen: Der Weg vom definierten Abstellpunkt bis zum tatsächlichen Ziel muss weiterhin zu Fuß zurückgelegt werden. Für viele Nutzerinnen und Nutzer entsteht dadurch kein echter Mehrwert gegenüber bestehenden Mobilitätsformen.
Die CDU kommt daher zu einem klaren Ergebnis: Ein E‑Scooter‑Leihangebot würde der Stadt hohe Kosten, zusätzlichen Verwaltungsaufwand und steigende Sicherheitsrisiken aufbürden, ohne einen echten Nutzen zu stiften. Geesthacht braucht verlässliche und funktionierende Mobilitätslösungen, nicht ein System, das bereits in anderen Städten nur noch eingeschränkt betrieben wird und für unsere jungen Menschen keinerlei Vorteil bringt.

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