Point Alpha

Point Alpha Die Gedenkstätte Point Alpha erinnert an den Kalten Krieg und die deutsche Teilung. Point Alpha Gedenkstätte, Stiftung und Bildungsakademie

Symbol für Freiheit und Versöhnung36. Last-Border-Patrol-Feier auf Point Alpha inklusive Schüler-BegegnungstagEinst ein ...
12/05/2026

Symbol für Freiheit und Versöhnung

36. Last-Border-Patrol-Feier auf Point Alpha inklusive Schüler-Begegnungstag

Einst ein Ort der Konfrontation zwischen zwei Welten, symbolisiert Point Alpha heute den Willen zur Versöhnung und den Mut für Werte und Freiheit einzustehen: 36 Jahre nachdem US-amerikanische Soldaten das letzte Mal vom Observation Post Alpha aus zu einer Patrouille entlang der innerdeutschen Grenze zwischen Rasdorf und Geisa aufbrachen, erinnerte die Point Alpha Stiftung am Freitag mit dem Festakt Last Border Patrol an den Dienst der Soldaten. Nach über vier Jahrzehnten an der „Grenze der Freiheit“ war im Frühjahr 1990 die Mission der U.S. Army am einstigen Eisernen Vorhang endgültig beendet.

„Mission accomplished – der Auftrag war erfüllt – Ende März 1990 absolvierte die US Army am ehemaligen Eisernen Vorhang ihren letzten Kontrollgang“, rekapitulierte Benedikt Stock, Geschäftsführender Vorstand der Point Alpha Stiftung, in seiner Begrüßung. „Der Kalte Krieg wurde nach und nach für beendet erklärt. Wie sich herausstellte, ein Irrtum.“
Point Alpha halte die Erinnerung an die Wachsamkeit, die Kampfbereitschaft und die Leidenschaft der US Army wach und unterstreiche die Bedeutung des authentischen Zeitzeugnisses für die militärischen und politischen Entwicklungen, aber auch für die Notwendigkeit eines funktionierenden Bündnisses. Ein besonderes Kapitel für Hessen, das in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiere. „Es war schließlich keine Selbstverständlichkeit, uns Deutschen nach unseren unzähligen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs die Hand zu reichen, wirtschaftliche und politische Aufbauhilfe zu leisten und die junge Bundesrepublik in die Gemeinschaft der freien Völker zurückzuführen“ fuhr Stock fort. Point Alpha stehe für die gemeinsame Überwindung von Diktatur und Grenzen.

Gemma McGowan von der Association of the United States Army (AUSA) merkte an, dass der Tag der Last Border Patrol auch das Ende des Zweiten Weltkrieges markiere. Der 8. Mai von damals sei der Beginn einer bemerkenswerten Reise, die ehemalige Gegner zu Freunden machte und einen Eckpfeiler für Stabilität, Sicherheit und Demokratie in Deutschland schuf. „Point Alpha ist nicht nur eine Erzählung von Soldaten in Uniform. Vielmehr bauten diese Veteranen hier ein Leben auf mit einer Familie an der Seite und wurden Teil des Gefüges der deutschen Gesellschaft.“, betonte die Präsidentin des AUSA General C.W. Abrams Chapter.

Die würdevolle Flaggen-Parade, die sogenannte „Retreat Ceremony“, führten die Kadetten der amerikanischen Wiesbaden High School unter Leitung von Instructor Allen T. Ashton durch. Die Kadetten holten die US-Flagge ein, falteten sie sorgfältig, übergaben sie an die Stiftung und zogen am Mast ein neues Exemplar der „Stars & Stripes“ hoch.

„Point Alpha ist eine Geschichte des vermiedenen Krieges. Ein Kontinent und Deutschland wurden friedlicher und freier“, sagte Brian Heath. Heute nun stünde man erneut vor unsicheren Zeiten, ergänze der Generalkonsul vom U.S. Consulate General Frankfurt. In vielen Gesellschaften beobachte man eine zunehmende Polarisierung, demokratische Institutionen würden durch Misstrauen und Extremismus auf die Probe gestellt. Antisemitismus nehme zu, offen und aggressiv, in einer Weise von der viele glaubten, die Welt hätte sie nach 1945 hinter sich gelassen. „Rassismus, Intoleranz und Verschwörungstheorien schreiten schleichend voran – durch Gleichgültigkeit, Zynismus und die Aushöhlung der Wahrheit. Orte wie Point Alpha sind von daher wichtig, da sie uns daran erinnern, diesen Tendenzen mit Mut entgegenzutreten“, unterstrich der Generalkonsul Heath.

Bei der Verteidigung von Werten geht es um die fortdauernde Aufgabe, Jugendlichen historische Ereignisse näherzubringen, damit sie sich ein politisches Urteil bilden und auch Verantwortung für demokratische Prozesse als Teil der Zivilgesellschaft übernehmen können. Die Geschichte des Lernortes und für was er steht, ist noch immer von Bedeutung. Rund 50 Schüler begaben sich mit ihren Lehrkräften im Rahmen eines internationalen Begegnungstages auf eine Zeitreise. Von den Gästebegleitern und Zeitzeugen Niklas Kolb, Silvia Göbel, Edgar Köpsell und Monika Held erhielten die Jugendlichen vom thüringischen Staatliches Dr.-Sulzberger-Gymnasium Bad Salzungen sowie die amerikanischen Schüler der DOWEA - Wiesbaden High School Einblicke aus Ost- und West-Perspektive über den Alltag in den US-Baracken, die Hintergründe der Teilung und über die Lage damals an der Innerdeutschen Grenze. In Workshops und Schülerprojekten transportiert Point Alpha auch immer die Botschaften für die Zukunft.

„Es geht darum, aus der Vergangenheit nicht nur zu lernen, sondern Entscheidungen in die Zukunft zu leiten“, sagte Courtney Mazzone. Die Konsulin für Politik und Wirtschaft am U.S. Consulate General Leipzig und dankte der Point Alpha Stiftung aus diesem Militärstützpunkt einen wunderbaren Platz des Austausches zu schaffen. An die anwesenden Jugendlichen appellierte sie: „Fragt nach. Hört zu. Tragt diese Geschichten weiter. Tauscht euch untereinander aus. Desto klarer wird, was uns verbindet und wie die Werte bewahrt werden, die uns wichtig sind.“

„Orte wie Point Alpha sind keine Relikte, sondern Klassenzimmer für kommende Generationen“, stellte Lieutenant Colonel John M. Thruelsen treffend fest. Und die Notwendigkeit entschlossen gegen Aggression aufzutreten, sei aktuell wie nie, betonte der Verbindungsoffizier im Namen der U.S. Army Europe and Africa. „Konflikte treiben immer Innovation voran. Unbemannte Systeme bestimmten seit dem russischen Angriff Gegenwart und Schlachtfeld. Wie damals seien die Verbündeten gefordert. Derzeit arbeiteten Soldaten der Bundeswehr und aus rund 30 weiteren Nation im US-Hauptquartier in Wiesbaden im Rahmen der Unterstützung für die Ukraine. Die Sicherheitslage sei derzeit anspruchsvoll, biete aber die Chance, eine neue Abschreckungsarchitektur aufzubauen.

Moderiert wurde die Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache von Philipp Metzler, Vorstand der Point Alpha Stiftung. Er lud nach dem offiziellen Teil die geladenen Gäste zum gemütlichen Beisammensein mit Austausch ein, dabei sorgte das Team des Black Horse Inn für die gastronomische Verpflegung. Bereichert wurde das Programm durch musikalische Einlagen des Trompeters Martin Möller aus Wenigentaft. Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft, Verbänden, Bundespolizei und US-Veteranen hatten der Veranstaltung beigewohnt. Darunter Thomas Hering (hessischer CDU-Landtagsabgeordneter), Katja Mitteldorf (thüringische Landtagsabgeordnete der Linken), Martin Rosenstengel (CDU-Kreisbeigeordneter Wartburgkreis), Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Fulda, CDU), Dana Hauke (CDU-Bürgermeisterin Eiterfeld) und Jürgen Hahn (CDU-Bürgermeister der Point Alpha-Gemeinde Rasdorf). Die Bundeswehr war vertreten durch Oberstleutnant Andreas Obst vom Landeskommando Die Bundeswehr in Thüringen. Besonders freute sich Point Alpha über die zahlreichen Veteranen des 11th Armored Cavalry Regiment-Blackhorse, die der Veranstaltung beiwohnten.

Die 36. Last Border Patrol stand diesmal auch im Zeichen eines ganz besonderen Geburtstages:
Dem 14th Armored Cavalry Regiment und – ab den frühen 1970er-Jahren – dem 11th Armored Cavalry Regiment sowie und allen Soldaten, die in ihren Reihen gedient haben, gratulierte die Point Alpha Stiftung um 125-jährigen Jubiläum. Auch wenn die Einsätze der Regimenter auf OP Alpha zeitlich aufeinander folgten, verbindet beide Einheiten ein gemeinsamer Ursprung: ihre Aufstellung am 2. Februar 1901. Ihre Namen stehen heute 125 Jahre später für Professionalität und Bündnistreue.

Seid Teil der ErinnerungWir laden euch ein, gemeinsam mit uns an den Dienst der US-Soldaten am OP Alpha zu erinnern. Im ...
04/05/2026

Seid Teil der Erinnerung

Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns an den Dienst der US-Soldaten am OP Alpha zu erinnern. Im Frühjahr 1990 patrouillierte das 11th Armored Cavalry Regiment letztmalig an der innerdeutschen Grenze. Grund genug, mit Dankbarkeit auf ihren Dienst an der „Grenze der Freiheit“ zurückzublicken. Ihre Standhaftigkeit trug dazu bei, dass der Kalte Krieg nicht eskalierte und sich über die Jahrzehnte eine tiefe deutsch-amerikanische Freundschaft entwickelte, die schon immer jeglichen Belastungsproben standhielt.

🗓️ Wann? Fr., 8. Mai 2026, 11:30 Uhr
📍 Wo? US Camp, Hummelsberg 1, 36169 Rasdorf
🎟️ Preis? Eintritt frei

# # # English version # # #

Join in keeping the memory alive

We invite you to join us in commemorating the service of U.S. soldiers at OP Alpha. In the spring of 1990, the 11th Armored Cavalry Regiment carried out its final patrol along the inner-German border. This is reason enough to look back with gratitude on their service on “Freedom’s Frontier.” Their steadfastness helped prevent the Cold War from escalating and contributed to the development of a deep German-American friendship that has withstood every test over the decades.

🗓️ When? Friday, May 8, 2026, 11:30 a.m.
📍 Where? U.S. Camp, Hummelsberg 1, 36169 Rasdorf
🎟️ Admission? Free

U.S. Army Europe and Africa
AUSA General C.W. Abrams Chapterr
11th Armored Cavalry Regiment-Blackhorse

Wandern, Erleben, StempelnAuch im Haus auf der Grenze gibt es Stempel für das Heft  Unter dem Motto „Wandern – Erleben –...
23/04/2026

Wandern, Erleben, Stempeln

Auch im Haus auf der Grenze gibt es Stempel für das Heft

Unter dem Motto „Wandern – Erleben – Stempeln“ startet im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ab sofort offiziell das neue länderübergreifende Stempelheft . Gäste und Einheimische sind eingeladen, die Rhön auf vielfältige Weise kennenzulernen – und sich dabei Schritt für Schritt kleine Erinnerungen zu erwandern. Das Prinzip ist einfach: An spannenden Führungen, Vorträgen, Wanderungen oder Museumsbesuchen teilnehmen, Stempel sammeln und am Ende das gestempelte Heft gegen eine kleine Erinnerung eintauschen. Unterstützt wird diese Aktion auch von der Point Alpha Stiftung, die für die Teilnehmer einen Stempel im Haus auf der Grenze ausgibt.

So funktioniert das Stempelheft
• Angebot auswählen: Auf der Internetseite des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön können Teilnehmende ein passendes Angebot finden – wichtig ist dabei, dass es für die Stempelaktion zugelassen ist.
• Die Biosphäre erleben: Ob Rangerführung, geführte Wanderung oder Museumsbesuch: Die Teilnehmenden verbringen erlebnisreiche Stunden.
• Stempel sichern: Am Ende der Veranstaltung bestätigt ein Stempel im Heft die Teilnahme.
• Weitere Erlebnisse sammeln: In jedem farbigen Bereich des Hefts müssen mindestens folgende Stempel gesammelt werden: grüner Bereich: 6 Stempel, oranger Bereich: 2 Stempel, blauer Bereich: 2 Stempel
• Erinnerung abholen: Sobald alle nötigen Stempel gesammelt wurden, kann das Heft bis zum 15. November 2028 gegen eine kleine Erinnerung eingetauscht werden.

Weitere Informationen und Details online unter www.biosphaerenreservatrhoen.de/stempelheft.
Das kostenfreie Stempelheft ist in den Infoeinrichtungen des UNESCO-Biosphärenreservats, in Tourist-Informationen sowie in teilnehmenden Museen und Wildparks erhältlich. Welche Angebote dabei sind, ist auf der Homepage sowie direkt im Veranstaltungskalender mit dem Hinweis „Stempelheft Biosphäre Rhön“ ersichtlich www.biosphaerenreservat-rhoen.de/veranstaltungen. Um die entsprechenden Veranstaltungen zu finden, im Dropdown-Menü bei „Art der Veranstaltung“ einfach „Stempelheft Biosphäre Rhön“ auswählen.

UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Die Rolle der USA beim Einheits-ProzessVortrag von Point Alpha Fördervereinsmitglied Hans-Peter Häfner mit Diskussion am...
20/04/2026

Die Rolle der USA beim Einheits-Prozess

Vortrag von Point Alpha Fördervereinsmitglied Hans-Peter Häfner mit Diskussion am 20. April in Soisdorf

Erinnerungen und Analysen von Zeitzeugen halten ein zentrales Kapitel deutscher Demokratiegeschichte lebendig– mit all seinen Herausforderungen, Hoffnungen und Kontroversen: „Die Hilfe der Amerikaner bei der glücklichen Wiedervereinigung Deutschlands“ – unter diesem Titel steht ein Vortrag von Dr. Hans-Peter Häfner mit anschließender Diskussionsrunde. Der Förderverein Point Alpha e.V. lädt dazu die Öffentlichkeit für Montag, den 20. April herzlich nach Eiterfeld-Soisdorf ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Gaststätte Zum goldenen Stern, Vachaer Straße. Der Eintritt ist frei.

Der frühere CDU-Parlamentarier aus Thüringen wirft einen Blick auf die Rolle der US-Administration mit ihrem damaligen Präsidenten George H. W. Bush sen. und bewertet weitere US-Amerikaner, die ebenfalls maßgeblich am Prozess der Deutschen Einheit und dem 2+4-Vertrag beteiligt waren. Dabei lässt er auch seine Erinnerungen und Erfahrungen aus der letzten Volkskammer der DDR lebendig werden, in der er als Abgeordneter Verhandlungen hautnah verfolgte und auch selbst binnen weniger Monate Entscheidungen von historischer Tragweite treffen musste. Den Wiedervereinigungsprozess begleitete er danach maßgeblich bis 1999 als Angeordneter im Thüringer Landtag. Häfner war Vorsitzender des damaligen „Mahn-, Gedenk- und Bildungsstätte Pont Alpha e. V.“ mit Sitz in Geisa. Heute ist er ein engagiertes Ehrenmitglied im Förderverein.

Als anders denken lebensgefährlich warProf. Susanne Schattenberg sprach auf Point Alpha über Dissidenteninnen und den Un...
17/04/2026

Als anders denken lebensgefährlich war

Prof. Susanne Schattenberg sprach auf Point Alpha über Dissidenteninnen und den Untergang der Sowjetunion

Andersdenkende verstehen es als ihre Bürgerpflicht, Unrecht anzuprangern und die Wahrheit zu sagen. Und sie zahlen einen hohen Preis dafür. Wie trugen Dissidenten, Menschenrechtsbewegungen und ziviler Protest zum Zerfall der Sowjetunion vor 35 Jahren bei? „Für eure und unsere Freiheit!“ unter dieser Überschrift stand ein fesselnder Vortrag im Haus auf der Grenze von Point Alpha. Susanne Schattenberg, Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen, richtete dabei den Blick spezifisch auf Dissidenteninnen der späten Sowjetunion und ihre Strategien des Widerstands.

Zum Untergang der Sowjetunion Ende 1991 hat die Dissidentenszene kaum etwas beigetragen können, wurde sie doch vom Geheimdienst KGB bis Mitte der 1980er Jahre fast vollständig zerschlagen. Als ausschlaggebend bewertet Schattenberg die Reformen rund um Glasnost und Perestroika, die nicht von unten erzwungen, sondern von oben unter Michail Gorbatschow eingeleitet wurden. „Eine Zusammenarbeit hat es nie gegeben, umstritten ist allerdings bis heute inwieweit die Abweichler den Denkprozess Gorbatschows angestoßen haben.“
Die Oppositionellen sahen sich selbst nicht als Dissidenten, sondern als Andersdenkende oder Unterzeichner von Petitionen und Schriften. Ziel war nicht die Zersetzung des Staates, im Gegenteil: der Staat sollte reformiert, die Verfassung und das Gesetz sollten auf Rechtsstaatlichkeit fußen, das mit größeren demokratischen Strukturen, aber ohne Unterdrückung, Lügen, Verbrechen und Willkür.
Solženicyn, Kopelew, die Medwedew-Brüder oder Brodsky - den Ruhm der Protestler heimsten nur die Männer ein, obwohl 50 Prozent der Bewegung aus Frauen bestand. Natalja Gorbanewskaja war eine von ihnen. „Eine Dichterin so groß wie Joseph Brodsky und eine Menschenrechtsaktivistin so bedeutend und unerschrocken wie Andrej Sacharow. Dennoch hat sie weder den Literatur- noch den Friedensnobelpreis erhalten und ist zumindest in der westlichen Welt weitestgehend unbekannt.“, sagte die 56-Jährige. Wie so manch andere Poetinnen, Schriftstellerinnen oder Publizistinnen wurde sie als die selbstlose, stille und leise Frau im Widerstand gar nicht wahrgenommen. Dabei war sie unglaublich aktiv, formulierte Missstände in Artikeln, ihre Empfindungen und ihre Gedanken in Gedichten. 1000 davon hat sie bis zu ihrem plötzlichen Tod im Pariser Exil 2013 verfasst.

Trotz eines Lebens voller Entbehrungen, war ihre Sehnsucht nach geistiger Freiheit, Aufklärung, Gerechtigkeit und Menschrechten nicht zu bremsen. Maßgeblich zeichnete sie sich für zwei zentrale Entwicklungen beziehungsweise Ereignisse in der Dissidentenszene verantwortlich:
1968 gründete sie nahezu im Alleingang die Untergrund-Zeitung „Chronik der laufenden Ereignisse“, die über politische Prozesse und Gefangene in der UdSSR berichtete. Im Samisdat (russisch für „Selbstverlag“) entstanden im geheimen System zensierte Literatur, politische Texte und künstlerische Werke in der Sowjetunion und anderen Ostblockstaaten. Die Schriften wurden meist per Schreibmaschine mit Kohlepapier kopiert, im Schneeballsystem weitergegeben und umgingen so die staatliche Zensur. Es war ein zentrales Instrument kulturellen und politischen Widerstands dem allerdings heftige staatliche Repressionsmechanismen gegenüberstanden.
Verbunden ist mit ihrem Namen zum anderen mit einem einmaligen Ereignis: Am 25. August 1968 kommt sie mit sieben weiteren jungen Menschen auf den Roten Platz in Moskau, um offen gegen das Regime zu demonstrieren – und gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings durch Panzer des Warschauer Paktes. Auf ihrem ikonischen Plakat steht in kyrillischen Buchstaben „Für eure und unsere Freiheit“. Nie zuvor und nie wieder danach trauten sich Andersdenkende in der UdSSR, in der Öffentlichkeit mit Transparenten ihren Protest kundzutun. Danach wurde sie nicht wie die anderen zu Gefängnis, Lagerhaft oder Verbannung verurteilt, sondern von einem Gericht für verrückt erklärt. Sie landete in einem psychiatrischen Gefängnis, wo man sie neun Monate lang zwangsweise mit Psychopharmaka behandelte. Ein Schicksal, das exemplarisch für viele andere steht.

Auch im heutigen Russland unter Putin sehen sich Oppositionelle im Protest gegen die Zustände im Land oder den imperialistischen Krieg gegen die Ukraine knallharten Repressionen ausgesetzt, schlimmer noch als jemals zuvor, erzählt die Osteuropa-Expertin dem Publikum auf Point Alpha. Daher stellt sich die Frage, ob man die heutige Protestgeneration nicht in eine historische Kontinuität mit der Dissidentenbewegung stellen kann und ob Strategien und Erfahrungen aus der späten Sowjetunion für die heutige Aufrechten fruchtbar sein könnten. Mut und Zuversicht können die verblieben Aufrechten zum Beispiel in der Menschrechtsorganisation Memorial aus den Zeilen Gorbanewskajas ziehen:

Das Slawentum mir Heimat schafft, // Das Parisertum – die Staatsbürgerschaft,
Ich bin genau wie eine Schweizer Uhr, // Doch für Belehrungen taub ist mein Ohr.
Mein Wille ist ein Wintersturm auf offenem Feld… // Meine Seele kennt keinen Eskapismus,
Meine Jahreszeit ist, wenn Regen fällt, // Meine Epoche ist das Ende des Kommunismus.

Die ganze Lebensgeschichte von Natalja Gorbanewskaja findet sich auf Dekoder anschaulich dargestellt: https://dissident.dekoder.org/natalja-gorbanewskaja/

Forschungsstelle Osteuropa Bremen

„Für eure und unsere Freiheit!” Dissidentinnen und der Untergang der Sowjetunion / Vortrag am 16. April auf Point AlphaW...
09/04/2026

„Für eure und unsere Freiheit!”
Dissidentinnen und der Untergang der Sowjetunion / Vortrag am 16. April auf Point Alpha

Wie trugen Dissidentinnen, Menschenrechtsbewegungen und ziviler Protest zum Zerfall der Sowjetunion vor 35 Jahren bei? Der Abendvortrag „Für eure und unsere Freiheit!“ am Donnerstag, den 16. April, in der Gedenkstätte Point Alpha richtet den Blick auf Dissidenten der späten Sowjetunion und ihre Strategien des Widerstands. Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen) analysiert Samizdat, staatliche Repressionsmechanismen und die Wechselwirkung zwischen innerem Druck und internationaler Politik.

Anhand ausgewählter Beispiele – unter anderem im Fall der Dichterin Natalja Gorbanewskaja – präsentiert die Referentin Handlungsspielräume, Legitimation und Wirkung oppositioneller Bewegungen. Natalja Gorbanewskaja war eine Dichterin so groß wie Joseph Brodsky und eine Menschenrechtsaktivistin so bedeutend und unerschrocken wie Andrej Sacharow. Dennoch hat sie weder den Literatur- noch den Friedensnobelpreis erhalten und ist zumindest in der westlichen Welt weitestgehend unbekannt. Dabei war sie maßgeblich für zwei zentrale Entwicklungen bzw. Ereignisse in der sowjetischen Dissidentenszene. Beginn der Veranstaltung ist um 18. 30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist per E-Mail über [email protected] oder Telefon 06651/919030 erwünscht.



Bildnachweise:
Aivazovsky / Public Domain via Wikimedia Commons
RIA Novosti archive, image #848095 / U. Ivanov / CC-BY-SA 3.0
RIA Novosti archive, image #850809 / Vladimir Vyatkin / CC-BY-SA 3.0
Natalja Gorbanewskaja, Bild: D. Kuzmin via Wikimedia Commons.

Ostern am GeschichtsortIn der Osterzeit: Führungen auf dem „Weg der Hoffnung“ und in der Gedenkstätte / Grenzwanderung a...
02/04/2026

Ostern am Geschichtsort

In der Osterzeit: Führungen auf dem „Weg der Hoffnung“ und in der Gedenkstätte / Grenzwanderung am Grünen Band

Am Osterwochenende lohnt sich ein Besuch von Point Alpha ganz besonders. Die Gedenkstätte ist an über die gesamte Osterzeit geöffnet und bietet an allen vier Tagen abwechslungsreiche Aktionen. 👇

Offene Gedenkstättenführung:
In den Osterferien und in der Osterzeit bieten die Gästebegleiter ein Überblick über die Themen der Gedenkstätte. Die militärischen Szenarien des Kalten Krieges können im US Camp hautnah nachempfunden werden. Im Haus auf der Grenze zeigt die Dauerausstellung, was die Teilung Deutschlands für die Menschen auf beiden Seiten des Zaunes bedeutete. Zwischen beiden Standorten sind auf einer Länge von 600 Metern die Grenzanlagen der DDR originalgetreu in ihren verschiedenen Ausbaustufen rekonstruiert. Treffpunkt ist immer um 14 Uhr an der Kasse im Haus auf der Grenze. Die Kosten betragen 3,50 Euro pro Person zuzüglich zum regulären Eintritt. Kinder bis 16 Jahre zahlen nur den Eintritt aber keine Führungsgebühr. Termine: Ostersonntag, 5. April, und Ostermontag, 6. April sowie danach an Pfingsten am 23., 24. und 25. Mai.

Führung am „Weg der Hoffnung“:
An Karfreitag, den 3. April, bietet Point Alpha auch Sonderführungen auf dem „Weg der Hoffnung“ an. Sie beginnen um 11 oder um 14 Uhr am Haus auf der Grenze. Gästebegleiter informieren über die Entstehung und Bedeutung des Kunstprojektes und geben Impulse für eine persönliche Meditation. 14 monumentale Skulptur-Gruppen, errichtet vom Künstler Dr. Ulrich Barnickel markieren auf einer Strecke von 1400 Metern ein Stück des ehemaligen Todesstreifens zwischen Hessen und Thüringen. Sie greifen den Gedanken des christlichen Kreuzweges auf und erzählen damit eine Geschichte, die ganz unterschiedliche Aspekte umfasst und Raum für eine persönliche Reflexion lässt. Die Führung dauert rund zwei Stunden. Die Kosten belaufen sich auf fünf Euro pro Person.

Wanderungen am Grünen Band mit Grenzerlebnissen:
Entlang des Grenzlehrpfades zur Gedenkstätte kann man bis Oktober jeden ersten Samstag im Monat ab 10 Uhr die Stationen des ehemaligen „Eiserner Vorhangs“ erleben. Start ist am Ostersamstag, den 4. April. Ein Gästeführer vermittelt auf der Strecke die Hintergründe der Teilung, erläutert die Entwicklung der Grenzanlagen, berichtet von Grenzvorfällen, gibt Erläuterungen zum Leben mit und am „Eisernen Vorhang“ und informiert über das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und das Grüne Band. Nächste Termine sind dann der 2. Mai und der 6. Juni. Die Kosten betragen 6,50 Euro pro Person, ermäßigt 5,50 Euro. Dauer etwa vier Stunden, Treffpunkt ist die Kasse am US Camp, es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Mindesteilnehmeranzahl liegt bei zehn Personen, eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 15 Uhr am Vortag per Mail an [email protected] oder Telefon 06651 / 919030.

„Point Alpha ist ein Zeitzeugnis, das Weltgeschichte atmet und dadurch in die Gegenwart und Zukunft wirkt. Das muss man einfach erleben“, motiviert Benedikt Stock, Geschäftsführender Vorstand der Point Alpha Stiftung. Natürlich können Gruppen und Einzelpersonen eine Führung oder Wanderung auch individuell planen und buchen. Bei allen Angeboten ist eine Anmeldung erforderlich: Telefon 06651 / 919030 oder [email protected]. Weitere Infos und ein Überblick über alle offenen Termine im Jahresverlauf gibt es im Veranstaltungskalender unter: www.pointalpha.com

Der Traum von Freiheit und Rock‘n‘RollEin Musiker-Duo erzählt auf Point Alpha über Stasiknast und OstseefluchtSie verein...
30/03/2026

Der Traum von Freiheit und Rock‘n‘Roll

Ein Musiker-Duo erzählt auf Point Alpha über Stasiknast und Ostseeflucht

Sie vereint der Rhythmus im Blut und die Sehnsucht nach Freiheit: Bei einem kurzweiligen Talk mit Musik standen zwei Künstler im Scheinwerferlicht auf der Bühne der Point Alpha Stiftung im Haus auf der Grenze. Unter dem Titel „Stasiknast und Ostseeflucht“ erzählten Dietrich Kessler und Eberhard Klunker dem Publikum ihre bewegenden Biografien – unterbrochen von bluesigen und rockigen Melodien, wenn sie zwischendurch zu den Instrumenten griffen.

Kessler und Klunker berichten von den Einschränkungen und dem Frust im Arbeiter- und Bauernstaat und von ihren unterschiedlichen Wegen, aus der DDR in den Westen zu gelangen. Sie schildern, was sie antrieb, sich den staatlichen Zwängen zu entziehen und der DDR trotz des Verlustes einer Fan-Gemeinde und Freunde den Rücken zu kehren. Zu den Erinnerungen erklingen Blues- und Rocksongs, von „Watch Tower“, „Orientexpress“ bis zu „Mellow Yellow“. Für den Gesang sorgt zusätzlich Hartmut Rüffert mit seinem dunklen Bariton. Der Experte für DDR-Rockmusik und deren zeitlosen deutschen Texte gehörte einst zu den Ex-Oppositionellen in der DDR und fungierte am Veranstaltungsabend als Moderator der Gesprächsrunde. Die rund 130 Zuhörer im vollbesetzten Forum der Gedenkstätte Point Alpha lauschten aufmerksam und waren erstaunt, dass eine respektable Anzahl an Lebensringen der Virtuosität an Gitarre, Querflöte oder Saxophon scheinbar nichts anhaben kann. Begrüßt worden waren die Zuschauer vom Geschäftsführenden Vorstand der Point Alpha Stiftung, Benedikt Stock, der sich bei der Sächsischen Staatskanzlei für die Kooperation und Förderung des Projektes bedankte.

Dietrich Kessler war Chef der bekannten Rockband „Klosterbrüder“, die sich 1975 in „Gruppe Magdeburg“ umbenennen musste. Die Band stellte 1981 – einzigartig in der DDR – einen kollektiven Antrag „zur Übersiedlung in die Bundesrepublik“. Weil er sich damit gegen den Staat gestellt hatte, waren Überwachung und Denunziation für Kessler und seine Familie die Folge. Bis eines Tages es an der Tür klingelte und die Stasi ihn einfach mitnahm. Im Juni 1983 landete er wegen „landesverräterischer Agententätigkeit“ hinter Gittern. Der Stasi-Knast mit seinen knallharten Verhören war eine enorme Belastung. „Wir wurden behandelt wie Top-Agenten und die Anschuldigungen gipfelten in dem absurden Vorwurf, er habe den dritten Weltkrieg anzetteln wollen.“ Nach 16 Monaten Gefängnis wurde Kessler für 100.000 D-Mark freigekauft. Verfrachtet in einem Kleinbus wurde er über die Grenze gebracht, eskortiert vom goldenen Mercedes des Rechtsanwaltes und Hauptunterhändlers Dr. Wolfgang Vogel. Im Westen wurde Kessler mit der Nationalhymne der BRD empfangen und in dem Moment wusste Kessler, dass er angekommen war. Niedergeschrieben hat der 80-Jährige seine beklemmenden Erlebnisse im Buch „Stasi-Knast“.

Eberhard Klunker begann seine Profi-Laufbahn als Gitarrist bei der „Modern Soul Band“. Bis zu seiner spektakulären Flucht 1975 arbeitete er mit vielen bekannten Künstlern in der DDR zusammen. „Ich dachte, jetzt ist es aus. Nichts. Keine Sirene, keine Motorboote, die auf uns zu jagen. Nichts. Los, weiter.“ Der damals 23-Jährige verspürt einen gewaltigen Schreck als er bei seiner Republikflucht vom Lichtkegel der Grenzer erfasst wird. Da saß er nämlich mit seinem Kumpel Olaf Wegener in einem kleinen Gummischlauchboot. Beide waren gerade dabei, über die Ostsee aus der DDR zu türmen. Als Wehrdienstverweigerer war er ins Visier der Stasi geraten und für ihn als Rock 'n' Roller war Anpassung sowieso keine prägende Eigenschaft.

Mit dem Bus waren Klunker und Wegener zuvor auf die Insel Poel gereist. Im Campingbeutel das Schlauchboot gefaltet, die Paddel in ein Angelfutteral versteckt. Mehr hatten die jungen Kerle nicht dabei. In einem günstigen Moment schlugen sich die „Angler“ in die Büsche, warteten die Dunkelheit ab. Für Angst war keine Zeit, ständig war Wasser aus der Nussschale zu schöpfen. Navigiert wurde mit einem Kompass. Nach 16 Stunden endlich Land in Sicht. „Wir waren im Westen, weil auf einem Werbeballon Nivea zu lesen war. „Schau mal genau hin, ob da nicht Florena draufsteht, dann müssen wir weiterrudern“, witzelte Klunker, der schon blutige Hände vom Rudern hatte. Am Strand liefen viele Leute herbei, um uns zu helfen, den „Fuß auf freies Land zu setzen“. Es gab Zi******en und sogar Schnaps für die Schlauchbootfahrer, die erfuhren, dass sie in Dahme in Schleswig-Holstein angekommen waren.

In der anschließenden Diskussionsrunde gab es neugierige Nachfragen der Besucher und die Musiker blieben keine Antwort schuldig. So hat der 73-jährige Klunker als renommierter Gitarrensolist nach der Flucht in allen Herren Ländern die Musik gespielt und die Texte gesungen, so wie es ihm gefiel. Und auch Kessler ist seinen Weg gegangen, hat komponiert, einen Buchverlag gegründet und die „Klosterbrüder“ wieder zum Leben erweckt. Beide haben die Melodie der Freiheit im Westen ausgekostet. Der Rhythmus rockt und swingt unaufhaltsam durch ihre Adern. Das war zu spüren, als sie mit den Klängen von „Was wird morgen sein?“ die begeisterten Besucher auf Point Alpha verabschiedeten.

Tödliche BeobachtungHabt ihr schon einmal von den „Militärverbindungsmissionen“ im Kalten Krieg gehört? Die Supermächte ...
26/03/2026

Tödliche Beobachtung

Habt ihr schon einmal von den „Militärverbindungsmissionen“ im Kalten Krieg gehört? Die Supermächte schickten gegenseitig Militärbeobachter nach West und Ost. Ihr Job war mitunter gefährlich. Mitte der 1980er Jahre sind zwei westliche Beobachter in der DDR ums Leben gekommen. Point Alpha war zu ihrer Gedenkveranstaltung eingeladen – wir nehmen euch mit nach Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern.

Am 24. März 1985 starb Major Arthur D. Nicholson, Jr. Als Angehöriger der United States Military Liaison Mission (USMLM) war er im Rahmen vereinbarter Beobachtungsfahrten im Bezirk Schwerin bei Ludwigslust unterwegs, als er durch gezielte Schüsse eines sowjetischen Soldaten tödlich verletzt wurde.

Zum Gedenken an diesen tragischen Vorfall waren 41 Jahre später, rund 150 Meter vom damaligen Ereignisort entfernt, zahlreiche Menschen zusammengekommen. Zugleich erinnerten die Anwesenden auch an Adjudant-chef Philippe Mariotti von der französischen Militärverbindungsmission (MMFL), der 1984 bei einem Unfall in Halle ums Leben kam. Später stellte sich heraus, dass das Ministerium für Staatssicherheit in den Fall verwickelt war.

Für die Ausrichtung der würdigen Gedenkveranstaltung zeichnete die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw) verantwortlich. Die Reservisten haben den Gedenkstein 2005 eingeweiht und pflegen diesen sowie die kameradschaftlichen Beziehungen zu den Partnern seitdem.

Gemeinsam mit Angehörigen der US Army, Veteranen der Military Liaison Mission, dem US-Generalkonsul des U.S. Consulate General Hamburg, dem Bürgermeister der Stadt Ludwigslust Vertretern der französischen Botschaft sowie Mitgliedern des Reservistenverbandes gedachten die Anwesenden der Getöteten.

Der Landesvorsitzende des VdRBw, Oberstleutnant d. R. Peter Schur, betonte: „Wo einst Frontlinien verliefen, stehen heute Kameraden Seite an Seite. Das Gedenken an Major Nicholson und Stabsfeldwebel Mariotti bleibt Mahnung und Verpflichtung zugleich: gemeinsam Verantwortung für Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa zu tragen.“

Reservistenverband
U.S. Army Europe and Africa
AUSA General C.W. Abrams Chapter

Adresse

Platz Der Deutschen Einheit 1
Geisa
36419

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+496651919030

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