Initiative gegen Antisemitismus Gelsenkirchen

Initiative gegen Antisemitismus Gelsenkirchen Die Kritik an und der Kampf gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsvariationen.

+++ Gedenkkundgebung in Gelsenkirchen +++Vielen Dank an alle, die gestern mit uns an die antisemitischen Anschläge von  ...
10/10/2025

+++ Gedenkkundgebung in Gelsenkirchen +++

Vielen Dank an alle, die gestern mit uns an die antisemitischen Anschläge von Halle und Israel in erinnert haben und ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt haben.

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Verantwortung übernehmen!
Haltung zeigen!
zurückdrängen!

+++ „Stimmen des Holocaust“ – Zeitzeugengespräch in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen / Freitag 3.Oktober / 11 Uhr +++A...
29/09/2025

+++ „Stimmen des Holocaust“ – Zeitzeugengespräch in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen / Freitag 3.Oktober / 11 Uhr +++

Am Freitag (3.10.) um 11 Uhr findet in der VELTINS-Arena ein etwa zweistündiges Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Thomas Gabelin und dem Buchautor Louis Pawellek statt.

Alle Fans des S04 und Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Anmeldung erfolgt per Mail an [email protected].





Weitere Infos;

Am Freitag (3.10.) um 11 Uhr findet ein etwa zweistündiges Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Thomas Gabelin und dem Buchautor Louis Pawellek statt.

+++ Aktueller Jahresbericht antisemitischer Vorfälle für das Jahr 2024 vorgestellt +++Gestern hat RIAS NRW - Recherche- ...
29/05/2025

+++ Aktueller Jahresbericht antisemitischer Vorfälle für das Jahr 2024 vorgestellt +++

Gestern hat RIAS NRW - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus ihren Jahresbericht für 2024 vorgestellt. Demnach wurden in NRW ingesamt 940 antisemitische Vorfälle erfasst, dies entspricht einer Steigerung von 42 % im Vergleich zum Vorjahr.



Zum ganzen Bericht 👇

🔴 Insgesamt wurden ein Fall von extremer Gewalt, 18 Angriffe, 22 Bedrohungen, 61 gezielte Sachbeschädigungen, 56 Massenzuschriften, 228 Versammlungen, fünf Diskriminierungen sowie 549 Fälle von verletzendem Verhalten registriert.

Mit 590 Vorfällen war der israelbezogene Antisemitismus auch im Jahr 2024 die am häufigsten dokumentierte Erscheinungs-form. Der Anteil des israelbezogenen Antisemitismus an allen erfassten Vorfällen stieg von 56 Prozent im Jahr 2023 auf knapp 63 Prozent. Während sich im Vorjahr die absolute Mehrheit dieser Erscheinungsform nach dem 7. Oktober 2023 ereignete, bot der Gaza-Krieg im Jahr 2024 eine ganzjährige Gelegenheitsstruktur für antisemitische Vorfälle, die durch aktuelle Kriegsereignisse und spezifische Aktivitäten wie die israelfeindlichen „Protestcamps“ an einigen Universitäten in NRW beeinflusst wurden. Sie äußerten sich vor allem in der Delegitimierung und Dämonisierung Israels und darin, dass Jüdinnen_Juden in NRW persönlich für das Handeln der israelischen Regierung verantwortlich gemacht wurden.

In 301 Vorfällen wurden Narrative des Post-Schoa-Antisemitismus bedient. Eine Erscheinungsform, die sich in der Leugnung, Relativierung oder Verharmlosung der Schoa artikuliert.

In 334 Vorfällen wurde das sogenannte antisemitische Othering erfasst, bei dem Jüdinnen_Juden als der Mehrheitsgesellschaft „fremd“ oder „nicht zugehörig“ markiert werden.

Häufig berührt ein Vorfall mehr als eine Erscheinungsform, so dass im Jahr 2024 vor allem der israelbezogene Antisemitismus in Kombination mit dem Post-Schoa-Antisemitismus (148 Vorfälle) und dem antisemitischen Othering (129 Vorfälle) auftrat. Dies ist vor allem auf den Charakter vieler antiisraelischer Versammlungen zurückzuführen, bei denen immer wieder Gleichsetzungen oder Relativierungen des Gaza-Krieges mit der Schoa vorgenommen wurden.

Die Erscheinungsform des modernen Antisemitismus trat in 92 Fällen auf und zeichnet sich insbesondere durch Ver-schwörungsmythen aus, etwa wenn Jüdinnen_Juden eine besondere Macht oder eine vermeintliche „Weltverschwörung“ zugeschrieben wird. In 97 Fällen wurde der religiös begründete antijudaistische Antisemitismus dokumentiert.

Die genannten Erscheinungsformen von Antisemitismus beziehen sich jeweils auf die inhaltliche Aussage oder Handlung, lassen aber nicht zwangsläufig Rückschlüsse
auf den politisch-weltanschaulichen Hintergrund der Täter_innen zu, da die verschiedenen antisemitischen Erscheinungsformen von allen politisch-weltanschaulichen Milieus ausgehen. Die meisten der 2024 in NRW dokumentierten Vorfälle konnten dem antiisraelischen Aktivismus zugeordnet werden (28 Prozent), gefolgt vom rechtsextremen/rechtspopulistischen Milieu (5,5 Prozent).

In jeweils 3,5 Prozent der Fälle konnte ein linker/antiimperialistischer Hintergrund beziehungsweise ein islamischer/islamistischer Hintergrund festgestellt werden. Jeweils weniger als 0,5 Prozent der antisemitischen Vorfälle konnten der politischen Mitte und dem Mileu des christ-
lich/christlichen Fundamentalismus zugeordnet werden. Der Anteil des verschwörungsideologischen Milieus, der 2023 noch bei 5 Prozent lag, ist 2024 auf 2 Prozent gesunken. Dies spricht nicht für einen tatsächlichen Rückgang antisemitischer Verschwörungserzählungen, die auch von anderen Milieus verbreitet werden, sondern eher für eine geringere öffentliche Präsenz des verschwörungsideologischen Milieus. Dies dürfte vor allem auf den weiteren Rückgang der sogenannten Querdenkerproteste zurückzuführen sein.

Mit 57 Prozent konnte der Großteil der erfassten Vorfälle keinem politischen Hintergrund zugeordnet werden. Im Vorjahr konnten noch 71 Prozent keinem politisch-weltanschaulichen Hintergrund zugeordnet werden.

👉 Melde antisemitische Vorfälle unter www.report-antisemitism.de

👉 Der Jahresbericht als PDF steht kostenlos unter folgendem Link zu Verfügunghttps://www.report-antisemitism.de/documents/Jahresbericht_2024_RIAS_NRW.pdf

+++ Bundesweite Nakba - Demos / meldet antisemitische Vorfälle +++Heute finden in zahlreichen Städten (u.a. Bochum und E...
15/05/2025

+++ Bundesweite Nakba - Demos / meldet antisemitische Vorfälle +++

Heute finden in zahlreichen Städten (u.a. Bochum und Essen) sogenannte Nakba-Demonstrationen statt.

Oft wird auf diesen Veranstaltungen der Nahostkonflikt einseitig dargestellt sowie Terror verschwiegen, relativiert oder legitimiert.
Nicht selten kommt es zu antisemitischen Äußerungen oder gar Übergriffen.

Solltet Ihr antisemitische Vorfälle beobachten oder selbst Opfer von Übergriffen werden meldet euch bei RIAS NRW - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus .

RIAS dokumentiert Antisemitismus und gibt regelmäßig Berichte heraus.




https://report-antisemitism.de/rias-nrw/

Mit dem Sonnenuntergang heute Abend beginnt für Jüdinnen und Juden weltweit der höchste jüdische Feiertag "Jom Kippur" d...
11/10/2024

Mit dem Sonnenuntergang heute Abend beginnt für Jüdinnen und Juden weltweit der höchste jüdische Feiertag "Jom Kippur" der Versöhnungstag. Er beendet eine 10-tägige Gedenk- und Bußzeit, die das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana eröffnet hat.

Jom Kippur gilt als der höchste jüdische Feiertag, ein Fasten und Ruhetag. Von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang wird 25 Stunden gefastet und gebetet, nicht einmal Wasser ist erlaubt. Fast alle Jüdinnen und Juden halten diesen Tag in irgendeiner Form ein, auch weniger religiöse .Gläubige Juden beten den ganzen Tag in der Synagoge. In Israel steht das gesamte öffentliche Leben still. Das bedeutet: Man geht nicht zur Schule oder zur Arbeit. Es gibt keine Fernseh- oder Radioprogramme, kein Flugverkehr. Autobahnen sind menschenleer. Cafés, Bars und Kneipen haben geschlossen.

Jüdinnen und Juden denken über ihre Beziehung zu G-tt und ihren Mitmenschen nach. Ein Tag zur Einkehr und Besinnung. Mit dem mit dem Na’eila Gebet und dem Blasen des Schofars, einem urtümlichen Instrument, endet der Feiertag. Beim Gottesdienst tragen viele weiße Kleidung als Zeichen der Reinheit. Außerdem sind Schminke, Schmuck und Schuhe aus Leder verpönt. Man wünscht sich dann eine gute Besiegelung im Buch des Lebens und geht über zu einem großen Festmahl.

Dann beginnen bereits die Vorbereitungen für das nächste große Fest: das Laubhüttenfest Sukkot und 2024 vom 17. Oktober bis zum 23. Oktober gefeiert wird.

Wir wünschen ihr Möget im Buch des Lebens für ein glückliches Jahr eingeschrieben werden.

G‘mar chatima tova


̈dischesleben

Wir gedenken aller Opfer des  antisemitischen Terrorangriff auf Israel an Simchat Torah 5784, dem 7.Oktober 2023, dem gr...
07/10/2024

Wir gedenken aller Opfer des antisemitischen Terrorangriff auf Israel an Simchat Torah 5784, dem 7.Oktober 2023, dem größten Pogrom gegen Jüdinnen und Juden seit der Shoa.

Die Hamas und andere Terrorgruppen ermordeten mehr als 1200 Menschen, verletzten über 5.000 und verschleppten über 240 Personen.

101 Geiseln sind noch heute in der Gewalt antisemitischer Terrororganisationen.

Der 7.Okober war eine Zäsur antisemitische Gewalt die bis heute für alle Jüdinnen und Juden nachhallt.

Statt uneingeschränkter Solidarität folgte ein sprunghafter Anstieg antisemitischer Vorfälle weltweit, der alltagsprägend für alle jüdischen Communities ist und offenes jüdisches Leben noch massiver einschränkt.

Wir trauern um die Opfer, wir sind wütend über die Zustände und wir stehen solidarisch an der Seite aller Jüdinnen und Juden sowie aller von Antisemitismus Betroffenen.




Mit den heutigen Sonnenuntergang läutet  das Rosh HaShana-Fest den Beginn des neuen jüdischen Jahres 5785 ein.  Wir wüns...
02/10/2024

Mit den heutigen Sonnenuntergang läutet das Rosh HaShana-Fest den Beginn des neuen jüdischen Jahres 5785 ein.

Wir wünschen trotz der aktuellen schwierigen Situation für Jüdinnen und Juden weltweit ein gutes und süßes neues Jahr.


! Save the Date !Am 8.Oktober 2024 ab 18 Uhr in   - im Rahmen eines vielfältigen Programms an die antisemitischen Anschl...
15/09/2024

! Save the Date !

Am 8.Oktober 2024 ab 18 Uhr in -

im Rahmen eines vielfältigen Programms an die antisemitischen Anschläge von 2019 und in 2023 gedenken.

Alle weiteren Infos folgen in der nächsten Woche.


+++ Werde Teil der 21. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 +++ Vom 9. Oktober bis zum 9. November 2024...
15/09/2024

+++ Werde Teil der 21. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2024 +++

Vom 9. Oktober bis zum 9. November 2024 finden die 21. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus finden statt.

Schwerpunktthemen 2024 sind:

- Antisemitismus in Bildungseinrichtungen wie Schule, Universität und Kita und

- Gewalt und Terror gegen Jüdinnen*Juden.

In 20 Jahren haben haben 500 Organisationen mehr als 2.300 Vorträge, Konzerte und Ausstellungen organisiert - deutschlandweit. Die Aktionswochen sind damit der größte zivilgesellschaftliche Zusammenschluss gegen Antisemitismus.

Alle Organisationen, Vereine aber auch Einzelpersonen sind eingeladen, mit einer eigenen Veranstaltung Teil der Aktionswochen zu werden.

Getragen werden die Aktionswochen gegen Antisemitismus von der Amadeu Antonio Stiftung und dem Anne Frank Zentrum.

Infos und Unterstützung findet ihr hier:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/antisemitismus/aktionswochen-mitmachen/

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/antisemitismus/aktionswochen-mitmachen/

Je mehr wir sind, desto deutlicher zeigen wir, dass Antisemitismus nicht unwidersprochen bleibt.

Wir würden uns freuen wenn wir dieses Jahr weitere Organisationen aus Gelsenkirchen dafür gewinnen könnten Teil der Aktionswochen gegen Antisemitismus zu werden.

Für Rückfragen, Anregungen und gemeinsame Koordination stehen wir gerne zur Verfügung.

Shalom



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