24/07/2026
In dieser Woche vor 70 Jahren wurde die ehemalige Evangelische Johanneskirche in der Resser Mark, Warendorfer Straße 4, eingeweiht. Wer erinnert sich noch an den Bau, der nur 47 Jahre alt wurde?
Im Juni 1950 erfolgte der erste Spatenstich durch den Superintendent Ernst Kluge. Die Architekten der neuen Kirche waren die bekannten Gelsenkirchener Ernst Otto Glasmeier und Egbert Drengwitz. Nur knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung wurde die Johanneskirche am 22.Juli 1956 feierlich eingeweiht.
An der Zeremonie der Einweihung nahm auch der damalige Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss teil, der der Kirchengemeinde eine Altarbibel mit handschriftlicher Widmung überreichte.
Am 9.Juni 2003 wurde die Johanneskirche entwidmet. Das Gebäude musste bereits im Dezember 2005 aufgrund von starken Bergschäden (Risse im Mauerwerk, Schäden im Fundament) abgerissen werden. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Wohngebäude.
(Quellen: Stadtchronik 1956, Gelsenkirchener Geschichten)