27/04/2026
Am vergangenen Sonntag durften wir einen ganz besonderen Besuch in unserer Rettungshundestaffel begrüßen:
Die kleine Nova, ein liebenswerter Australian Shepherd Welpe, hat bei strahlendem Sonnenschein erste Staffel-Luft geschnuppert.
Für uns war es nicht nur ein wunderschöner Trainingstag, sondern auch eine tolle Gelegenheit, zu zeigen, wie die Rettungshundearbeit beginnt – nämlich ganz spielerisch und mit viel Freude.
Ein Welpe startet nicht direkt mit „echter“ Suche. Am Anfang steht das Kennenlernen: neue Umgebungen, verschiedene Untergründe, Menschen und natürlich ganz viel Spiel. Denn genau darüber wird später gearbeitet – Motivation, Vertrauen und Teamgeist. Schritt für Schritt lernt der Hund, seine wichtigste Fähigkeit einzusetzen: seine Nase. Mit ihr kann er menschliche Geruchsspuren über große Entfernungen wahrnehmen und verfolgen.
Rettungshundearbeit ist dabei immer Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführer. Nur gemeinsam können sie erfolgreich vermisste Personen suchen und finden.
Doch der Weg dorthin ist lang: Die Ausbildung dauert in der Regel etwa zwei Jahre – und eigentlich ein ganzes Hundeleben lang.
In dieser Zeit wird nicht nur der Hund ausgebildet, sondern auch der Mensch: von Sanitätskenntnissen über Funk, Kynologie, Einsatzkenntnisse, bis hin zurOrientierung im Gelände.
Was auf ein zukünftiges Rettungshundeteam zukommt, ist also weit mehr als nur Training:
👉 regelmäßige Übungseinheiten bei jedem Wetter
👉 viel Geduld, Motivation und Vertrauen
👉 körperliche und mentale Ausdauer
👉 und vor allem die Bereitschaft, ehrenamtlich Zeit zu investieren, um im Ernstfall Leben zu retten
Nova hat gestern den ersten kleinen Schritt auf diesem Weg gemacht – neugierig und verspielt.
Wir freuen uns, sie vielleicht ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen – vom kleinen Welpen hin zu einem starken Teammitglied in der Rettungshundearbeit.