Freiwillige Feuerwehr Gerlingen

Freiwillige Feuerwehr Gerlingen Dies ist die offizielle Facebook Seite der Freiwilligen Feuerweh der Stadt Gerlingen.

Impressum:

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gerlingen
Maybachstraße 2
70839 Gerlingen
Telefon: 07156/205-666

Kommandant: Andreas Kasper
Redaktion: Dennis Blos, Dominik Reichert, Tobias Maier

16.05.2026 | 🚧 Kleiner Reality-Check 🚧Wenn die Feuerwehr mit einem Leitkegel eine Straße sperrt, dann ist sie gesperrt.F...
16/05/2026

16.05.2026 | 🚧 Kleiner Reality-Check 🚧

Wenn die Feuerwehr mit einem Leitkegel eine Straße sperrt, dann ist sie gesperrt.
Für alle.

Auch wenn du „noch durchpasst“.
Auch wenn du „nur kurz durch willst“.
Auch wenn „da vorne ja gar nichts ist“.

Wir sichern Einsatzstellen – und damit euer und unser Leben. 🔥🚒

Ein Leitkegel ist kein Dekoartikel, sondern ein offizielles Verkehrszeichen.
Und nein: Er ist auch keine Einladung zur Diskussion mit Einsatzkräften.

Bitte respektiert Absperrungen und haltet euch an die Anweisungen vor Ort.
Sicherheit geht immer vor Bequemlichkeit.

Bilder:FFG




12.05.2026 | Festwochenende 2026 Was für ein Wochenende! 🔥Drei Tage voller guter Stimmung, toller Gespräche und unverges...
12/05/2026

12.05.2026 | Festwochenende 2026

Was für ein Wochenende! 🔥

Drei Tage voller guter Stimmung, toller Gespräche und unvergesslicher Momente liegen hinter uns.
Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die unser Festwochenende von Freitag bis Sonntag besucht und mit uns gefeiert haben! 🥳

Danke für euren Besuch – wir freuen uns schon aufs nächste Mal! 🚒

Eure Freiwillige Feuerwehr Gerlingen

Bilder: FFG





7.5.25 | Der Countdown läuft ..... noch 24h dann is es endlich wieder soweit:DER TURM BRENNT 2026!Die Vorbereitungen lau...
07/05/2026

7.5.25 | Der Countdown läuft ...
.. noch 24h dann is es endlich wieder soweit:

DER TURM BRENNT 2026!

Die Vorbereitungen laufen und wir freuen uns auf Euer Kommen!

Kommt zu Feuerwehr - Wir kommen auch zu Euch😉🥳!

30. April 2026 | 22:04 Uhr | Brandmelderalarm EngelbergtunnelUnmittelbar nach dem regulären Zug- und Gruppenführerdienst...
04/05/2026

30. April 2026 | 22:04 Uhr | Brandmelderalarm Engelbergtunnel

Unmittelbar nach dem regulären Zug- und Gruppenführerdienst am Donnerstagabend löste die automatische Brandmeldeanlage (BMA) des Engelbergtunnels aus. Da sich ein Großteil der Führungskräfte bereits im Feuerwehaus befand wurden umgehend die ersten Fahrzeuge besetzt.
Die beiden Tunnelzüge aus Leonberg und Gerlingen fuhren das Objekt gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung von beiden Portalen aus an. Bei der intensiven Erkundung der Tunnelröhren konnte glücklicherweise weder Feuer noch Rauchentwicklung festgestellt werden.
Wie sich herausstellte, waren Wartungsarbeiten der Auslöser. Eine Firma hatte eine Notrufnische geöffnet, was systembedingt eine automatische Alarmierung des Tunnels im Modus „Brandfall“ zur Folge hatte. Nach Rücksprache mit der Tunnelbetriebsstelle wurde die Anlage zurückgesetzt. Der Tunnel blieb ca. 1 Stunde voll gesperrt.

01. Mai 2026 | 17:31 Uhr | Brand auf Dachterrasse
Feuerwehr in Gerlingen ist Ehrenamtlich und bedeutet ständige Bereitschaft für die Feuerwehrangehörigen: Ob mitten auf der Maiwanderung, bei der Geburtstagsfeier im Garten, beim Spielen mit den Kindern oder beim Entspannen in der Sonne – sobald der Funkmeldeempfänger, auch „Piepser“ genannt, Alarm schlägt, lassen die Einsatzkräfte alles stehen und liegen und eilen zum Feuerwehrhaus.
So auch am gestrigen Abend kurz vor halb sechs, als die Gerlinger Wehr unter dem Stichwort „Feuer/Rauch Mehrfamilienhaus“ in die Ditzinger Straße alarmiert wurde. Auf einer dortigen Dachterrasse war ein Mülleimer in Brand geraten; die Flammen hatten bereits auf die Dachrinne und eine Thuja übergegriffen. Während aufmerksame Nachbarn über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmierten, reagierte der Bewohner geistesgegenwärtig und leitete mit einem Gartenschlauch erste Löschmaßnahmen ein. Durch dieses schnelle Handeln konnte er eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr rückte umgehend ins Dachgeschoss vor, löschte verbliebene Glutnester ab und kontrollierte den Brandschutt sowie die Außenfassade und den Dachbereich mithilfe einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester.
Der Bewohner verletzte sich bei seinen Löschversuchen jedoch an der Hand, weshalb er nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde.
Für die Dauer des etwa einstündigen Einsatzes musste die Ditzinger Straße voll gesperrt werden, bevor die ehrenamtlichen Helfer wieder zurück zu ihren Familien konnten.

02. Mai 2026 | 18:16 Uhr | Flächenbrand
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Feuerwehr Gerlingen am Samstagabend einen Flächenbrand im Gewann Seewiesen schnell unter Kontrolle bringen. Gegen Abend meldeten Radfahrer und Fußgänger brennendes Unterholz an einem Hang nahe dem Sedammbrückle.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort war, leitete sofort einen Löschangriff ein. Um die Wasserversorgung in dem unwegsamen Gelände sicherzustellen, musste ein zusätzliches Löschfahrzeug aus Gerlingen angefordert werden. Insgesamt wurden rund 6.000 Liter Wasser benötigt, um das Schilf und den trockenen Boden vollständig abzukühlen.
Einsatzleiter und Mannschaft hatten dabei nicht nur gegen die Flammen zu kämpfen: Aufgrund der drückenden Hitze wurde „Marscherleichterung“ befohlen, um die ehrenamtlichen Helfer vor Überhitzung zu schützen. Nach einer abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle nach etwa 1 Stunde verlassen werden.

Haben Sie den Bericht mit Interesse gelesen? Suchen Sie noch ein sinnstiftendes Ehrenamt? Könnten Sie sich vorstellen bei uns mitzumachen? -> Am kommenden Wochenende ist Tag der offenen Tür bei Ihrer Feuerwehr, kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an. Am Sonntag haben wir einen Infostand für Sie vorbereitet an dem wir Ihnen alle Fragen beantworten werden - wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Text: Blos
Bilder: Feuerwehr Gerlingen und Andreas Rometsch


www.feuerwehrgerlingen.de

28.04.26 | 14:43 Uhr | Containerbrand Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen war die Ditzinger Straße Schauplatz eines...
29/04/2026

28.04.26 | 14:43 Uhr | Containerbrand

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen war die Ditzinger Straße Schauplatz eines Feuerwehreinsatzes. Am Dienstagmittag gegen 14:46 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Gerlingen zu einer gemeldeten Rauchentwicklung an einem dortigen Neubau aus.

Lage vor Ort: Ursprünglich als Brand eines Baucontainers gemeldet, stellte sich die Situation für die Einsatzkräfte vor Ort anders dar: Eine größere Absetzmulde war in Brand geraten. Da das Gebäude bereits am 23. Februar und am 22. April durch zwei Dachstuhlbrände schwer beschädigt wurde (Gesamtschaden ca. 500.000 Euro), galt es eine erneute Gefährdung des Objekts konsequent auszuschließen.

Löschmaßnahmen: Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr ein. Um den Löscherfolg nachhaltig zu sichern, setzten die Einsatzkräfte dem Löschwasser ein sogenanntes Netzmittel zu. Dies verringert die Oberflächenspannung des Wassers und ermöglicht ein tiefes Eindringen in den Schutt, um auch versteckte Glutnester im Inneren des Containers effektiv zu erreichen.

Verkehrsbehinderungen: Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Ditzinger Straße im Bereich der Einsatzstelle halbseitig gesperrt werden. Grund hierfür war die notwendige Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten sowie die Absicherung der Einsatzkräfte im fließenden Verkehr.

Text: Blos
Bilder: Feuerwehr Gerlingen


28.04.2026 | Löschfahrzeug-Wettziehen Im Rahmen unseres Festwochenendes veranstalten wir am Samstag, den 09.05., ein spa...
28/04/2026

28.04.2026 | Löschfahrzeug-Wettziehen

Im Rahmen unseres Festwochenendes veranstalten wir am Samstag, den 09.05., ein spannendes Löschfahrzeug-Wettziehen!

Stellt euer Team zusammen, zeigt eure Kraft, euren Teamgeist und tretet gegen andere Gruppen an. Egal ob Feuerwehr, Verein, Firma oder Freundeskreis.

Jetzt anmelden unter
www.feuerwehrgerlingen.de
oder ganz einfach den QR-Code einscannen
und mitmachen!

Sichert euch euren Startplatz – wir freuen uns auf euch! 🚒🔥

Ps. Es gibt auch etwas zu gewinnen 😉




22.04.25 | 5:28 Uhr | Offener Dachstuhlbrand fordert langwierigen Einsatz der Gerlinger Feuerwehr.Am Mittwochmorgen meld...
22/04/2026

22.04.25 | 5:28 Uhr | Offener Dachstuhlbrand fordert langwierigen Einsatz der Gerlinger Feuerwehr.

Am Mittwochmorgen meldete ein Autofahrer über Notruf 112 einen Dachstuhlbrand in der Ditzinger Straße in Gerlingen. Aufgrund des Stichwortes wurden umgehend „Vollalarm“ für die Gerlinger Feuerwehr sowie Alarm für die Führungsgruppe Ditzingen/Gerlingen ausgelöst.

Bereits auf dem Weg zum Feuerwehrhaus waren Rauch und Feuer für die anfahrenden Feuerwehrleute sichtbar. Als sich der Gerlinger Löschzug dann vom Feuerwehrhaus in Richtung Einsatzstelle in Bewegung setzte, brannte der Dachstuhl durch.

Umgehend wurde Löschmaßnahmen über die Gerlinger Drehleiter eingeleitet sowie zwei weitere Rohre über den Treppenraum und die Gebäuderückseite vorgenommen. Zusätzlich wurde eine weitere Drehleiter und ein weiteres Löschfahrzeug aus Ditzingen zur Einsatzstelle beordert.

Die eingeleiteten Brandbekämpfungsmaßnehmen zeigten rasch Wirkung, was eine Herauslösung der nicht eingesetzten Ditzinger Kräfte zur Folge hatte.
Die Arbeit fing dann allerdings erst an. Um alle Glutnester zu erreichen, mussten von außen über die Drehleiter und von Innen über 2 Etagen die Decken mit Einreishaken, Kettensägen und weiterem Werkzeug geöffnet und die glosende Dämmung entfernt und abgelöscht werden. Diese kräftezehrende Arbeit konnte aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt werden. Die Drohne der Abteilung Schöckingen leistete beim Aufspüren von Glutnestern wertvolle Hilfe von oben.

Um ausreichend Atemschutzgeräte zur Verfügung zu haben und die verbrauchten Geräte wieder aufzurüsten, wurde der Abrollbehälter-Atemschutz aus Leonberg nachgefordert.
Die völlig verdreckten und von Brandrückständen kontaminierten Feuerwehrangehörigen wurden vom Gerlinger Hygienemodul mit Ersatzkleidung versorgt. Da die Duschen im Gerlinger Feuerwehrhaus immer noch außer Betrieb sind, wurde anschließend über das Gebäudemanagement der Stadt Gerlingen eine städtische Halle aufgeschlossen, um dort zu duschen.

Während der Einsatzmaßnahmen wurde im Ditzinger Feuerwehrhaus eine Wachbesetzung eingerichtet, um eventuelle Paralleleinsätze abarbeiten zu können. Die Ditzinger Straße und Teile der Bachstraße mussten über die Einsatzdauer komplett gesperrt werden.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen des ASB-Regelrettungsdienstes in Bereitschaft. Die Polizei Ludwigsburg Unterstütze bei den Straßensperrungen.

Bürgermeister Oestringer machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Maßnahmen konnten gegen 11 Uhr abgeschlossen werden und umfangreiche Reinigungs- und Aufräumarbeiten standen im Feuerwehrhaus an.

Um 13 Uhr wurde eine Brandnachschau durchgeführt. Dabei zeigten sich an zwei Stellen kleine Rauchschwaden, weshalb die die Drehleiter erneut in Stellung gebracht und ein weiteres Löschrohr noch mal im Innenhof vorgenommen wurde. Gegen 14:30 Uhr waren auch diese Maßnahmen erfolgreich beendet und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten nach insgesamt 8,5 Stunden ihren Einsatz beenden.

Bereits am 23. Februar kam es im gleichen Objekt zu einem offenen Dachstuhlbrand:
https://feuerwehrgerlingen.de/einsatzberichte/dachstuhlbrand-3/

Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt von Elektrogeräten aus und hat ein Brandermittlungsverfahren eingeleitet.

In Summe waren 72 Einsatzkräfte mit 21 Fahrzeugen der Feuerwehren Gerlingen, Ditzingen und Leonberg, ein RTW des ASB und ein DRK-ORGL sowie dem Baubetriebshof der Stadt Gerlingen im Einsatz.

[Blos]
Fotos: Privat, FF Gerlingen, FF Ditzingen, Andreas Rometsch


30.03.26 | Jahreshauptversammlung bei der Freiwillige Feuerwehr Gerlingen„Feuerwehr muss funktionieren, immer…“Jahreshau...
30/03/2026

30.03.26 | Jahreshauptversammlung bei der Freiwillige Feuerwehr Gerlingen

„Feuerwehr muss funktionieren, immer…“

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerlingen

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerlingen stand neben den Berichten auch wieder Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung.

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerlingen (FFG) konnte Kommandant Robert Moll neben den Mitgliedern der Aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr und der Alterswehr auch wieder einige Gäste begrüßen. Unter ihnen Bür¬ger¬meis¬ter Dirk Oes¬tringer und sein Amtsvorgänger Georg Brenner, Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung, des DRK Ortsverein Gerlingen und der Polizei Ludwigsburg sowie der Feuerwehr Ditzingen, Feuerwehr Korntal-Münchingen und Freiwillige Feuerwehr Leonberg sowie der Werkfeuerwehr Bosch Schillerhöhe.
Anwesend waren auch Vertreter der Historische Feuerwehr Windischeschenbach e. V., die mit der alten SE-Drehleiter der Feuerwehr Gerlingen angereist waren.
Nach der Feststellung, dass zur Sitzung keine Anträge eingegangen sind, bat Moll die Anwesenden sich zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden zu erheben.

Bericht des Kommandanten

Seinen Bericht hatte der Kommandant dann mit den Worten „Feuerwehr muss funktionieren, immer…“ überschrieben. Eindrücklich schilderte er eingangs eine Situation, die die Feuerwehrangehörigen genau so täglich erleben können. Während die meisten Menschen ruhig schlafen und sich von den Ereignissen des Tages erholen, sind die Feuerwehrleute nicht in ihren Betten, sondern bereiten sich in aller Eile auf den Einsatz vor. „Auch sie wären gerne in ihren
Betten geblieben, bei ihren Lieben zuhause. Geschafft von den Anstrengungen ihrer Berufe, die sie normalerweise ausüben. Aber nicht jetzt! Noch im Schlafanzug streifen sie sich die Einsatzuniform über. Die Nacht ist zu Ende, weil ein Bürger unsere Hilfe braucht“, beschreibt Moll die Situation.

174 Einsätze

Im vergangenen Jahr sei die Nacht für die Feuerwehrleute 36 Mal vorzeitig zu Ende gegangen. „Das sind immerhin zehn Prozent aller Nächte.” Insgesamt wurden die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im vergangenen Jahr 174 Mal zu Einsätzen alarmiert. Hinzu kamen 373 Übungs¬diens¬te. Insgesamt gab es für die Feuerwehrleute 270 Tage - also an drei von vier Tagen - im Jahr 2025 etwas zu tun. „Der Melder hat uns im Schnitt jeden zweiten Tag zum Einsatz gerufen. Das sind 26 Prozent mehr als im Vorjahr. 15 Personen konnten wir retten, für fünf Personen kam jede Hilfe zu spät“, so Moll.
Bei den Einsätzen würden die technische Hilfeleistungen immer weiter zunehmen. 77 Mal sei man unter den Stichworten „Menschenrettung über Drehleiter” und „hilflose Person in verschlossener Wohnung” tätig gewesen. In seinen Ausführungen verwies Moll dann auf besondere Tage im Einsatzgeschehen. So hat es am Neujahrstag ab 0.30 Uhr sechs Einsätze gegeben. Drei davon waren durch Feuerwerk ausgelöst, drei weitere durch andere Ursachen. An 27 Tagen im Jahr habe man zwei Einsätze am selben Tag bearbeiten müssen - öfter auch gleichzeitig. Weitere Einsätze, die Moll in seinem Bericht herausgriff, war der Unfall, bei dem ein Fahrzeug den Friedhof verwüstete und dann in Brand geraten war und einen Brandalarm im Engelbergtunnel im August 2025, bei dem ein PKW gebrannt hat und die gesamte Region lahmgelegt war. Neben den Löscharbeiten waren hier auch viele Menschen, die aus dem Tunnel geflüchtet sind, zu betreuen.

Müssen viel tun um neue Leute zu gewinnen

Bei den Einsätzen habe man fünf Mal die Fahrzeuge nicht vollständig besetzen können, hält Moll fest. Teilweise habe man überörtlich weitere Hilfe anfordern müssen. „Wenn ein Fahrzeug stehen bleibt, kann das schwere Folgen haben. Im Brandeinsatz bildet das zweite Löschfahrzeug fast 50 Prozent der Schlagkraft unseres Löschzuges. Es ist letztes Jahr gut gegangen. Doch Glück soll man nicht herausfordern. Daher besteht Handlungsbedarf“, stellte der Kommandant mit Nachdruck fest. Die Feuerwehr müsse den örtlichen Verhältnissen entsprechend leistungsfähig sein, heiße es im Feuerwehrgesetz, so Moll weiter. Für Gerlingen sei eine Sollstärke von 120 Einsatzkräften festgestellt. Das sei sicher mehr als man zur Abwicklung eines durchschnittlichen Einsatzes braucht. In der Zahl seien aber auch gleichzeitig Einsätze, Urlaube, Krankheit, wechselnde Verfügbarkeiten und Ablösungen berücksichtigt. Und auch die Tatsache, dass niemand überlastet werden soll. „Dieses Jahr konnten wir unsere Personalstärke auf 71 steigern. Das ist gut, reicht aber noch lange nicht.“ Die Feuerwehr tue viel, um Leute zu gewinnen, brauche dabei aber die Unterstützung der Gemeinde. Auch die Personalstärke gehöre zur Pflichtaufgabe der Feuerwehr. „Um jederzeit leistungsfähig zu bleiben, brauchen wir zwei Dinge. Gut ausgebildete und motivierte Menschen. Und Technik, die sicher ist und funktioniert. Dazu gehört auch ein Feuerwehrhaus, auf das wir uns verlassen können.“ Leider werde man vom Feuerwehrhaus in letzter Zeit häufig im Stich gelassen. Beispielsweise seien vier Tore gleichzeitig ausgefallen und es habe weitere gravierende Mängel gegeben. Der Handlungsbedarf am Gebäude sei eindeutig, lange bekannt und mehrfach bestätigt. Der Weg zur großen Lösung wirke aber nicht gerade. Das dürfe so nicht bleiben. „Ich wünsche mir, dass wir – Stadtverwaltung, Gemeinderat und Feuerwehr – gemeinsam den Mut zur Abkürzung finden. Im Sinne der Sicherheit unserer Mannschaft. Und im Sinne der Gemeinde.“
In dem Zusammenhang ging der Kommandant auch auf die Neubesetzung der Stelle des Gerätewarts ein. Gerätewart Eckhard Bort gehe in den Ruhestand. Man habe die Stelle ab April nachbesetzen können. Das sei wichtig, den der Gerätewart bedeute Sicherheit. Als der aktuelle Gerätewart längere Zeit ausgefallen ist, hätten zwei Kameraden das nötigste übernommen und seien von weiteren Kameraden mit großem Engagement unterstützt worden. Im Ehrenamt sei so etwas auf Dauer aber schlicht nicht leistbar. „Wir sind über der Belastungsgrenze.“
Oft würden die Feuerwehr ohne Vorlaufzeit Dinge erreichen, die von großer Bedeutung für die Einsatzfähigkeit sind. Als Beispiele nannte er Straßensperrungen oder Baustellen. „Dabei ist die Aufgabenverteilung eigentlich klar. Die Feuerwehr erledigt
Einsätze. Die Verwaltung sorgt dafür, dass der Rahmen stimmt. Trotzdem müssen wir regelmäßig fachliche Fragen prüfen, die in andere Zuständigkeiten gehören. Das bindet Zeit und Kraft, die wir für unsere eigentliche Aufgabe brauchen.“ Die Feuerwehr unterstütze gerne. Die Zeit der Feuerwehr sei aber begrenzt und die Einsatzfähigkeit nicht verhandelbar. „Darum brauchen wir eine bessere Abstimmung, frühzeitige Informationen, klare Zuständigkeiten und Entscheidungen, die unsere Arbeit nicht behindern, sondern ermöglichen.“
Ferner berichtete der Kommandant, dass zwei Gruppen, das silberne Leistungsabzeichen der Feuerwehr ablegen konnten. Dabei werden Abläufe der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung geprüft und bewertet. Auch habe man im vergangenen Jahr das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug durch ein Löschgruppenfahrzeug ersetzen könne und auch die Einsatzstellen-Hygiene sei neu geplant und bereits erfolgreich angewendet worden.

Kameradschaft besonders wichtig

Neben der Ausstattung sei auch wichtig, dass die Kameradschaft stimmt und man sich aufeinander verlassen kann. Die kameradschaftlichen Aktivitäten, wie Ausflug, gemeinsam Skifahren oder auch der Tag der offenen Tür seien hier sehr wichtig, schloss Moll seine Ausführungen und dankte Bürgermeister Oestringer, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die Zusammenarbeit und Unterstützung, besonders für die Bereitstellung des neuen Löschgruppenfahrzeugs. Ebenso bedankte er sich bei den Nachbarwehren, den übrigen Blaulichtorganisationen, allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die sich in speziellen Aufgaben von der Ausbildung bis zum Zeugwart engagieren, sowie bei seinem Stellvertreter Stefan Schindler.

Grußwort von Bürgermeister Oestringer

Dirk Oestringer - Bürgermeister der Stadt Gerlingen freute sich, dass zur Hauptversammlung der Feuerwehr neben den Kameradinnen und Kameraden auch wieder so viele Gäste begrüßt werden konnten. Die Hauptversammlung gebe Gelegenheit, zurückzublicken und nach vorne zu schauen. Von den 174 Einsätzen, zu denen die Feuerwehr im vergangenen Jahr alarmiert wurde, seien 118 tags¬über und 56 nachts gewesen. Das Einsatzspektrum habe dabei von Fehlalarmen über Kleineinsätze bis hin zu Großeinsätzen bei Bränden oder Verkehrsunfällen gereicht. Und auch dieses Jahr sei die Gerlinger Wehr schon wieder bei zahlreichen Einsätzen gefordert gewesen unter anderem bei Bosch. Der Brand im Engelbergtunnel sollte wenige Tage nach der Versammlung folgen. Auch auf das Ausbildungs- und Übungsgeschehen ging das Stadtoberhaupt in seinem Grußwort ein, und dabei auf die Grundausbildung, von der jeweils zwei Module in Gerlingen stattgefunden haben. In dem Zusammenhang wies Oestringer darauf hin, dass es 2026 eine Hauptübung geben werde. Ferner hielt Oestringer fest, dass die Gerlinger Feuerwehr eine hervorragende Jugendarbeit habe, auf die man aufbauen könne. Das sei auch wichtig, um Richtung Sollstärke zu kommen. Die Arbeit der Feuerwehr werde bei Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür erleb- und greifbar. Und es sei eine tolle Sache, dass man sich bei städtischen Veranstaltungen immer auf die Feuerwehr verlassen könne - etwa bei den Brandwachen im Rahmen des Gerlinger Musiksommers oder bei den Theateraufführungen. Nicht unerwähnt ließ Bürgermeister Oestringer die Schulung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachen Brandbekämpfung durch die Feuerwehr.
Mit Blick auf die Sanierung des Feuerwehrhauses erklärte das Stadtoberhaupt, dass man dazu in intensivem Austausch stehe. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sei überprüft worden, wie der insgesamt benötigte Flächenbedarf durch Um- und Neubauten auf dem bestehenden Gelände realisiert werden könnte. Das Ergebnis sei im Juli vergangenen Jahres im Gemeinderat vorgestellt worden. Der Gemeinderat habe daraufhin weitere Prüfungen beantragt. Dies zur Ermittlung der Kosten für eine Interimsunterbringung der Feuerwehr, bei einer Sanierung am bestehenden Standort und der Kosten für einen potentiellen neuen Standort. Ziel sei es, eine Gegenüberstellung vergleichbarer Varianten zu haben, um eine fundierte Entscheidung für einen Projektbeschluss zu fassen. Die Präsentation der Ergebnisse sei für die Gemeinderatssitzung nach den Osterferien geplant. Der Finanzbedarf bewege sich im zweistelligen Millionenbereich. Mit Blick auf den Feuerwehrbedarfsplan hielt Oestringer fest, dass im März vergangenen Jahres das LF 10 in Dienst gestellt werden konnte.
Abschließend dankte Oestringer allen Feuerwehrangehörigen dafür, dass sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit dieses wichtige lebensrettende Amt bei der Feuerwehr ehrenamtlich ausfüllen. Die Feuerwehr gewährleiste unabhängig von Wochentag und Tageszeit die Sicherheit der Menschen innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets. Die Kameradinnen und Kameraden würden sich dabei in Situationen begeben, aus denen die meisten Menschen flüchten würden. Ein besonderes Dankeschön sprach Oes¬tringer den Kommandanten Moll und Schindler aus, aber auch seinem Team in der Stadtverwaltung, das sich um die Belange der Feuerwehr kümmert. Zum Schluss wünschte er allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, dass sie immer gut von ihren Einsätzen zurückkommen.

Bericht der Altersabteilung

Der Leiter der Altersabteilung, Günther Heck, berichtete über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Von den derzeit 24 Mitgliedern der Alterswehr seien rund zehn bis zwölf Kameraden regelmäßig bei den Aktivitäten dabei. Dazu zählte ein vom Kreisfeuerwehrverband Ludwigsburg e.V. organisierter Besenbesuch, eine Weinprobe in Hessigheim, eine vom Kreisfeuerwehrverband organisierte Lehrfahrt ins Unimog-Museum in Gaggenau mit anschließendem Besuch des Pumpspeicherwerks in Forbach, die jährliche Versammlung der Alterswehren, ein Besuch des Lehrgartens der Uni Hohenheim in Tachenhausen, ein Besuch des ehemaligen Kameraden Wolfgang Höschele in Rot an der Rot mit umfangreichem Programm. Nicht unerwähnt ließ Heck auch, dass der Alterskamerad und ehemalige Ehrenkommandant Walter Sellner im vergangenen Jahr mit der goldenen Ehrenmedaille der Stadt ausgezeichnet wurde.

Bericht der Jugendfeuerwehr

Jugendwart Alexander Wacker berichtete, dass die Jugendfeuerwehr Gerlingen derzeit 15 Mitglieder habe, darunter drei weibliche. Begonnen hätten die Aktivitäten im vergangenen Jahr wie immer mit der Christbaumsammelaktion, bei der 1.131 Bäume gesammelt wurden. Über das Jahr fanden 27 Übungsabende statt, aber auch Treffen, bei denen der Spaß und die Kameradschaft an oberster Stelle standen. Weitere Aktivitäten waren die Teilnahme am Tag der offenen Tür, bei dem die Jugendfeuerwehr unter anderem bei einer Schauübung ihr Können zeigte, ein Besuch der Atemschutzstrecke der Berufsfeuerwehr Stuttgart in Feuerbach, bei dem der Feuerwehrnachwuchs auch miterleben konnte, was in der Wache bei einem echten Einsatz abläuft, eine 24-Stunden-Übung mit zahlreichen „Einsätzen“, ein Übungsabend bei dem der Umgang mit Feuerlöschern geübt werden konnte und ein weiterer, bei dem die Bedienung der Funkgeräte und die Ortskenntnis in Gerlingen im Mittelpunkt stand. Ab¬schließend dankte er allen Mitgliedern der Aktiven Wehr für ihre Unterstützung und der Leitung der Jugendfeuerwehr für die gute Zusammenarbeit.

Bericht des Partnerschaftsbeauftragten

Über die partnerschaftlichen Treffen berichtete der Partnerschaftsbeauftragte Ulrich Mogck. Er berichtet über die Aktivitäten mit den Freunden aus Mairie Vesoul und Tata Hungary. Mogck betonte einmal mehr, wie wichtig die Partnerschaftsarbeit sei und lud er alle ein, bei den partnerschaftlichen Begegnungen dabei zu sein.

Kassenbericht

Der Bericht des Kassiers Jan Bareis fiel wie immer kurz und bündig aus. Bei der Prüfung der Kasse hat es keine Beanstandungen gegeben, und die Entlastung erfolgte einstimmig.

Beförderungen

Direkt im Anschluss folgten die Ehrungen und die Beförderungen, die Kommandant Moll und sein Stellvertreter Schindler, gemeinsam mit Bürgermeister Oestringer vornahmen.
Vorab gab der Kommandant bekannt, dass man im vergangenen Jahr mit Pia Höschele, Elias Kuhn, Nick Heitele, Agata Majnenger, Florian Mayer, Simon Schelling, Nico Zimmermann, Tim Söder, Timo Hagenlocher, Lukas Ritter und Nils Schnoor, insgesamt zwölf Kameradinnen und Kameraden in der Aktiven Wehr begrüßen konnte.
Zum Feuerwehrmann auf Probe in die Wehr aufgenommen wurden Tim Hagenlocher, Nick Heitele, Pia Höschele, Elias Kuhn, Lukas Ritter, Simon Schelling, Nils Schnoor, Tim Söder, Felix Winterfeld und Nico Zimmermann, zum Feuerwehrmann/frau ernannt wurden Alberto Huguenin, Agata Majnenger, Joel Schöllkopf und Maximilian Sickinger, zum Oberfeuerwehrmann/frau Florian Mayer und Karin Schlottke, zum Löschmeister Nico Frieß, Sebastian Forster, Jonas Rommel und Adrian Schlotte und zum leitenden Hauptbrandmeister Robert Moll.

Ehrungen

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Ralf Scheck mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes in Silber geehrt. Mit dem Ehrenabzeichen der Stadt Gerlingen in Silber geehrt wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft Andreas Fänger, mit dem Ehrenabzeichen in Gold für 30 Jahre Stefan Schindler.
Die Ehrenurkunde der Feuerwehr Gerlingen für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Joachim Bea, Martin Krieg und Klaus Pfund, für 50 Jahre Helmut Queck, für 55 Jahre Erich Gscheidle und Hans-Jörg Schopf und für 65 Jahre Walter Sellner.
Mit einer Laudatio wurde zum Schluss der Ehrungen schließlich noch der stellvertretende Gerätewart Jürgen Königer und Gerätewart Eckhart Bort, der 25 Jahre dafür gesorgt hat, dass die Gerätschaften der Feuerwehr funktionieren, mit einem großen Dank in den Ruhestand verabschiedet.

Zum Abschluss der Versammlung dankte der Kommandant noch einmal allen Kameradinnen und Kameraden sowie dem Gemeinderat und der Verwaltung für die Zusammenarbeit und lud alle Anwesenden zum gemütlichen Teil ein.

Text: Tommasi/Fotos: FFG

[Bs]




❗️Tage der offenen Tür❗️Auch dieses Jahr veranstalten wir an unserem Festwochenende einen Tag der offenen Tür, aber dies...
30/03/2026

❗️Tage der offenen Tür❗️

Auch dieses Jahr veranstalten wir an unserem Festwochenende einen Tag der offenen Tür, aber diesmal mit einer Besonderheit.
Dieses Jahr haben wir auch Samstags etwas für euch vorbereitet. Es wird eine Auftaktübung, ein Löschfahrzeug-Wettziehen und Live-Musik mit der Band „Twincats“ geben.
Die Anmeldung für unser LF-Ziehen findet ihr auf unserer Homepage (Link in Bio).

Wir freuen uns auf euer Kommen.





❗️DER TURM BRENNT❗️Auch dieses Jahr feiern wir wieder - „DER TURM BRENNT“- Die Große Party mit den besten Hits in der Fe...
30/03/2026

❗️DER TURM BRENNT❗️

Auch dieses Jahr feiern wir wieder - „DER TURM BRENNT“
- Die Große Party mit den besten Hits in der Feuerwache Gerlingen.
Happy Hour von 18- 19 Uhr: zahle 1 - trink 2!

Eintritt 8€ - Faire Getränkepreise

Kommt vorbei und feiert mit uns!





Adresse

Maybachstraße 2
Gerlingen
70839

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