Aidshilfe Gießen e.V.

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Inhaltsverzeichnis: Quote Of The Day50 q***r(relevant)e Zitatein Profil-Lese-ReihenfolgeZitat 50: Marie CosimaZitat 49: ...
18/03/2026

Inhaltsverzeichnis: Quote Of The Day
50 q***r(relevant)e Zitate

in Profil-Lese-Reihenfolge

Zitat 50: Marie Cosima
Zitat 49: Lisa Niendorf
Zitat 48: Erika Hilton
Zitat 47: Grazell Howard
Zitat 46: Christian Scheuss
Zitat 45: Hans Peter Hauschild
Zitat 44: Lucie Veith
Zitat 43: Anni und Katha von ace_arovolution
Zitat 42: Sammy von sammagehtsnochjunge
Zitat 41: Emilia Zenzile Roig
Zitat 40: Katrin Aimee
Zitat 39: Ruth Moschner
Zitat 38: Lena Liebig
Zitat 37: Leonie Plaar
Zitat 36: Bendix Mignon von callmebendix
Zitat 35: Dr. Mertci von gynäkollege
Zitat 34: Gianni Jovanovic
Zitat 33: Timur von timurs.time
Zitat 32: Saskia Michalski
Zitat 31: Abigail Parmelee
Zitat 30: Marie Joan
Zitat 29: Hélio und Marie Cosima
Zitat 28: Bernd Aretz
Zitat 27: Carolin Kebekus
Zitat 26: Jeffrey Marsh
Zitat 25: Teresa Reichl
Zitat 24: 6arbeiterin_
Zitat 23: Celestarius
Zitat 22: Judith Light
Zitat 21: Hape Kerkeling
Zitat 20: Jonathanuki
Zitat 19: River Gallo
Zitat 18: Blair Imani
Zitat 17: Malte Anders
Zitat 16: Tanja Kollodzieyski
Zitat 15: Ulla Scharfenberg
Zitat 14: Kai Logaric von was.kai.sagt
Zitat 13: Yasmin Benoit
Zitat 12: Michaela Dudley
Zitat 11: Giuseppina Lettieri
Zitat 10: Tanya Yael Raab
Zitat 09: Yassamin-Sophia Boussaoud von minoandtheirchaos
Zitat 08: Sean Saifa Wall
Zitat 07: Max Appenroth
Zitat 06: Fabian Grischkat
Zitat 05: Andrea Newerla
Zitat 04: Luisa L’Audace
Zitat 03: Alexandra Billings
Zitat 02: Riccardo Simonetti
Zitat 01: Katharina Oguntoye

[Bildbeschreibung: Das Sharepic zeigt die meisten der gesammelten Zitat-Sharepics als buntes Raster in Miniaturen nebeneinander aufgereiht.]

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Das ist das letzte Zitat unserer aktuellen Quote-of-the-Day-Kampagne.Ich mach es leicht und zitiere mich selbst. Denn we...
18/03/2026

Das ist das letzte Zitat unserer aktuellen Quote-of-the-Day-Kampagne.

Ich mach es leicht und zitiere mich selbst. Denn wenn ich persönlich mit meiner Arbeit in der Aidshilfe in Gießen etwas in den letzten vier Jahren erreichen wollte, dann vielleicht auch Anlaufstelle, Vorbild oder verbindendes Glied zu sein. Doch nun gehe ich. Die Kampagne endet. Und im März endet meine Anstellung.

Mein Zitat: „Komplimente sind das Gegenteil von Witzen. Sie werden besser, wenn du sie erklärst.“ Das ist mein Zitat, weil ich zum Abschied ein paar Komplimente bei Euch lassen möchte.

In Mittelhessen heißt q***r zu sein, sich nicht zu kennen, aber gekannt zu werden. Mittelhessen ist klein. Und trotzdem sind die Qu**rs hier so unfassbar vieles, aber sicher nicht in einem Topf. Sie zerstreiten sich voller Leidenschaft und erkämpfen sich ihr Wohl. Sie treffen sich auf der Straße und schwätzen, wie es sich gehört.

Oft sind sie auch allein. Allein in einer kleinen Wohnung, an deren Fenster wichtige Flaggen hängen. Allein auf der Party, auf die Freundis sie gezogen haben. Allein außerhalb, während sie an ein Leben in der Großstadt, einem anderen Land, als andere Person denken.

Sie studieren, gehen in die Lehre, gehen zur Schule, werden geboren. Sie werden Eltern, werden angestellt, werden gewählt. Sie sterben, werden nicht vergessen, erst dann, zu spät, lernen sie sich kennen. Sie kommen an, fühlen sich fremd. Sie überleben.

Qu**rs in Mittelhessen rackern sich ab, um ein kleines Glück bekommen. Sie spüren Lust, Vertrauen, Schmerz und Mut. Sie sind familiär mit sich und halten sich nicht aus. Sie würden alles füreinander tun. Und wissen nicht, womit sie anfangen sollen. Sie kämpfen jeden Kampf für uns.

Und ich bin Euch dankbar, dazu zu gehören. Ihr seid Vorbild.

(nim)

Den gesamten Kommentar von Marie Cosima findet Ihr unter einem Beitrag von in dem sie uns fragt, wie wir Komplimente machen, ohne Andere abzuwerten: https://www.instagram.com/p/DO9XjpkjCAN/ (Stand: 15.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem blauen Hintergrund aus einem Foto von Marie Cosima bei der Arbeit steht auf weißer Schrift ihr Zitat geschrieben.]

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Innerhalb q***rer Communities galt „q***r“ lange als zu akademischer Begriff aus der Theorie. Das Akronym, die Abkürzung...
18/03/2026

Innerhalb q***rer Communities galt „q***r“ lange als zu akademischer Begriff aus der Theorie. Das Akronym, die Abkürzung LSBTIQ+ galt als klarer, benennt es doch angeblich alle vermeintlich wichtigen Community-Anteile. Und das Plus nimmt alle anderen mit? Unterschiedliche Begriffe sind an sich sehr gut, denn nicht jede Frau z.B., die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt, definiert sich als q***r.

Wenn das Plus auch die Abkürzung in einem q***ren, also runden Sinne öffnet, so macht es doch auch eine Hierarchie auf. Wer das nicht glaubt, lese sich Lisa Niendorfs, aka Zitat durch, das wir Euch mitgebracht haben: „Sind zwei Homosegsuelle im Vorlesungssaal ... Ertappt? Ich [...] war wie immer negativ überrascht, wie stark meine eigenen Stereotype trotz eigener Reflexionsprozesse noch sind.“ Denn in der Regel werden unsere Köpfe als erstes zwei vermeintlich typisch schwule, männliche Studenten assoziieren. Keine Frauen. Keine Dozierende.

Das liegt nicht daran, dass das die Realität sei. Das liegt daran, dass wir mit der Übernahme von Worten auch indirekt einen Sinn oder Gegensinn übernehmen. Das wird mitunter Konnotation genannt. Selbstbezeichnungen zählen. Immer. Aber auch diese kommen irgendwo her. Jedes Wort ist erfunden und versucht so gut wie immer etwas Reales oder zumindest Wirkliches zu beschreiben.

Zum Le***an Visibility Day, der jedes Jahr am 26. April stattfindet, haben wir Euch darum dieses Zitat von Niendorf mitgebracht. Niendorf lebt selbst q***r und teilt dieses Leben online mit. Niendorf arbeitet fehlerfreundlich voller forschender Neugier. Und nichts anderes heißt es oft, q***r zu sein. Das wollen wir feiern und sichtbar machen.

(nim)

Den gesamten Post in deutscher Sprache findet Ihr über folgenden Link: https://www.instagram.com/p/C6niwA8Mu0R/ (Stand: 06.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf lesbischen Pridefarben steht in schwarzer Schrift das Zitat von Niendorf geschrieben.]

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Am 31. März ist Transgender Day of Visibility. Er wurde 2009 ins Leben gerufen und wird seit dem jährlich gefeiert, um d...
18/03/2026

Am 31. März ist Transgender Day of Visibility. Er wurde 2009 ins Leben gerufen und wird seit dem jährlich gefeiert, um die Leistungen und Erfolge von trans* Personen zu feiern. Da machen wir doch mit.

Das nächste Zitat kommt von Erika Hilton: „Politik war immer kitschig, altmodisch, langweilig und überholt. Die Politik muss sich modernisieren. Mit etwas Freude und Jugendlichkeit bringen wir Leichtigkeit in die Politik und machen diesen Ort attraktiver für alle.“ Hilton ist als erste Schwarze trans* Frau in den brasilianischen Kongress gewählt worden.

1992 geboren, lebt Hilton ab ihrem 14. Lebensjahr für sechs Jahre auf der Straße. Sie ist trans* und wird von ihrer Familie für lange Zeit nicht akzeptiert. Mit ihrem Studium wird sie politisch aktiv, kämpft sich bis in den Kongress und zeigt dort wie Schlagfertigkeit und Stolz aussehen, denn die Anfeindungen erlebt sie nicht zu knapp. Und sie wehrt sich.

Das zeigt uns zweierlei. Erstens, wie absurd Politik manchmal sein kann. Wir frischen sie auf. Machen sie hübsch. Daubnern sie. Und fragen uns: Warum ist das nötig? Weil Politik immer von Menschen für Menschen gemacht wird. Die Unterschiede liegen nur in dem „Wie?“. Und wenn wir über Repräsentation reden, wie absurd ist es dann, sich nicht zu beteiligen, zu wählen oder politisch aktiv zu werden, weil die regierenden Politiker*innen nichts für die eigene Gruppe tun?

Was du in der Repräsentation für dich und deine Leute ändern willst, das muss von dir und deinen Leuten kommen. Das heißt nicht, wir dürften nicht verdrossen sein über die Abwehr, die wir dann wie Hilton erleben. Aber wir haben mehr Macht, als wir manchmal denken.

Und zweitens: Trans* Personen sind einfach der verdammte Löwenzahn in der Asphaltwüste. Nichts kriegt sie klein.

(nim)

Den gesamten Insta-Beitrag bei Cosmo vom WDR findet Ihr über folgenden Link: https://www.instagram.com/p/DPY4GQdCMQc/ (Stand: 15.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund aus Black trans* Pridefarben steht in schwarzer Schrift das Zitat von Hilton geschrieben.]

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Der Black HIV/Aids Day fand 2026 am 7. Februar statt. Dieser Tag wird jährlich besonders in den USA begangen. Menschen, ...
18/03/2026

Der Black HIV/Aids Day fand 2026 am 7. Februar statt. Dieser Tag wird jährlich besonders in den USA begangen. Menschen, die Schwarz sind und die HIV positiv oder an Aids erkrankt sind, haben intersektional besondere Bedarfe. Das macht dieser Tag sichtbar und wir haben Euch heute nachträglich ein Zitat dazu mitgebracht.

Grazell Howard sagt in einem Interview zum Jubiläum des Black Aids Institute: „HIV diskriminiert nicht. Die Herausforderung für Schwarze Frauen besteht insbesondere darin, dass HIV in einen Bereich vordringt, in dem wir kulturell dazu angehalten werden, zu schweigen.“ Mit anderen Worten: Dem Virus ist egal, welch komplexe Kultur wir Menschen uns für unsere Bezugsgruppen ausgedacht und entwickelt haben.

Das Wissen, wie wir uns schützen können, ist ungleich verteilt. Das Wissen, wie wir uns testen können, ist ungleich verteilt. Das Geld, sich ein gutes und sicheres Leben zu leisten, ist ungleich verteilt. Die Ressourcen von Gesundheitssystemen sind ungleich verteilt. Das Recht, die eigene Stimme zu erheben, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, ist ungleich verteilt.

Wenn strukturelle Teilhabe beeinflusst wird hin zu einer Ungleichheit, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Infektionsraten aussehen, als hätte das HI-Virus eine Prädisposition was die Bezugsgruppe angeht, nicht den Übertragungsweg. Dieser ist aber entscheidend. Das sorgt wiederum dafür, dass aus gesellschaftlichen Verhältnissen medizinische Irrglauben entstehen. Ihr wollt wissen was das Virus braucht? Dann kommt zur Testberatung.

Sonst sorgt diese Dynamik weiter dafür, dass Menschen Ausgrenzung erfahren, ohne dass es auch nur den Ansatz einer funktionalen Logik oder eines moralisch vertretbaren Zweckes hätte. Wissen ist Teilhabe. Wissen ist Macht.

Das gesamte Interview mit Howard in englischer Sprache von MadameNoire findet Ihr über folgenden Link: https://madamenoire.com/1427737/grazell-howard-black-aids-institute-interview/ (Stand: 14.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund aus Black-HIV-Aids-Pridefarben steht das Zitat von Howard in weißer Schrift geschrieben.]

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Wenn wir gedenken, was in Deutschland geschah, gedenken wir der Menschheit. Wir haben Euch als letztes Januar-Zitat dies...
18/03/2026

Wenn wir gedenken, was in Deutschland geschah, gedenken wir der Menschheit. Wir haben Euch als letztes Januar-Zitat dieser Kampagne ein Zitat zu Magnus Hirschfeld mitgebracht.

Christian Scheuß berichtet über Hirschfeld folgendes: “[...] [So] könnte man sagen, dass er ein schwuler Mann war, der voll und ganz hinter dem Konzept der Diversity – der Vielfalt – stand. [...] Mit der Zerstörung des Instituts für S*xualwissenschaft durch die N***s [...] begann [sein] Exil [...].”

Wir gedenken, um Wiederholungen zu verhindern. Wir gedenken, um zu bilden. Oft fällt es Menschen dabei schwer, einen Bezug zur Vergangenheit zu bilden, ohne das eigene Weltbild wie einen Filter über Vergangenes zu legen. Oft ist es aber auch hilfreich, Altes in neuen Worten zu beschreiben.

Wie sieht Faschismus heute aus? Wie würden Politiker*innen heute versuchen, Menschen und Menschsein zu vernichten? Hat es schon begonnen? Und wie können wir wie Hirschfeld und Co. versuchen in einer feindlichen Umgebung, dieser etwas entgegenzusetzen? Auch Hirschfeld wird nicht jeden Tag seines Lebens eine Antwort auf diese und weitere Fragen parat gehabt haben. Auch das macht das Leben ja so spannend.

Wie machen wir sie uns zu eigen, diese Welt? Friedvoll, neugierig und wohlwollend? Oder doch öfter gewaltvoll, ignorant und feindlich? Auch wenn wir dann in Kürze diese Vorbild-Reihe beenden, so wollen wir doch mit wenigen Worten versuchen, ein wenig Mut zu machen. Noch heute inspiriert uns die Haltung Hirschfelds. Die Haltung so vieler Qu**rs. Noch heute bauen wir auf sein und ihr Tun weiter auf.

Jeden Tag ein bisschen.

(nim)

Das volle Kurzportrait Hirschfelds von Scheuß findet Ihr über folgenden Link: https://mh-stiftung.de/projekte/biografien/magnus-hirschfeld/ (Stand:13.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund in Farben, die an das Hirschfeld-Institut und den rosa Winkel angelehnt sind, steht in schwarzer Schrift das Zitat von Scheuß geschrieben.]

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Zum Welt-Aids-Tag eines jeden Jahres am 1. Dezember erinnern wir gerne mit Zitaten von Aktivistis daran, wie wichtig es ...
18/03/2026

Zum Welt-Aids-Tag eines jeden Jahres am 1. Dezember erinnern wir gerne mit Zitaten von Aktivistis daran, wie wichtig es ist solidarisch zu sein – das ganze Jahr.

Hauschild provozierte zwar auch, doch er gab uns auch einen guten Stempel, nämlich ein liebevolles Menschenbild: „Als wenn das beliebig wäre, was wir s*xuell geworden sind! Das, worauf wir abfahren, ist die Handschrift unserer Seele. Bei jedem ist das eine ausgesprochen persönliche Sache.”

An S*x lässt sich nicht alles verallgemeinern, zumindest besonders wenn wir Themen von Lust und Begierde betrachten. S*xuelle Identität ist wertvoll, ein Schatz, eine individuelle Reise, die sich auf diversen Spektren hin und her bewegen kann – wenn wir es zulassen und fördern.

In der Testberatung der Aidshilfe Gießen e.V. ist es nicht nur wichtig zu Prävention und Schutz zu informieren, sondern auch Schuldgefühl und Scham aufzufangen. Fehler passieren. Safer s*x kann scheitern. Das macht Lust und Geilheit nicht weniger wert. Zugehörigkeit zu Gruppen auch nicht. Hauschild wusste, die Teilhabe von Menschen bestimmt ihre Möglichkeiten sich selbst zu schützen.

S*xuelle Befreiung fordert Selbstbestimmung ein. Und diese zu fördern und zu bewahren, dabei halfen und helfen uns Menschen wie Hans Peter. Denkt also daran, wenn Ihr könnt: Wir sind alles Menschen. Wir leiden und wir feiern. Wir genießen und wir wachsen. Und kein Mensch ist weniger wert als der Andere.

(nim)

Den gesamten Nachruf von Bernd Aretz mit dem Zitat von Hauschild findet Ihr über folgenden Link https://magazin.hiv/magazin/szene-community/allianz-der-schmuddelkinder-war-sein-lebensthema/ (Stand: 13.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund aus verschwommenen Farben des lila-gelben Hauschildfotos steht in weißer Schrift das Zitat von Hauschild geschrieben.]

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Was wäre eine Zitatkampagne zu q***ren Aktions- und Gedenktagen, also auch zu inter* Themen, ohne ein Zitat von Lucie Ve...
18/03/2026

Was wäre eine Zitatkampagne zu q***ren Aktions- und Gedenktagen, also auch zu inter* Themen, ohne ein Zitat von Lucie Veith?

In einem Interview mit tagesschau.de berichtet Veith vom menschlichen Geschlecht und der beraterischen Arbeit dazu. So heißt es z.B.: “Jeder Mensch kommt mit einem Geschlecht auf die Welt und das ist sein eigenes. [...] Das Wissen, dass es völlig natürlich ist, verschiedene Geschlechtsmerkmale zu haben, fehlt.”

Der Tag des inter* Gedenkens fällt jährlich auf den 8. November, hat aber, wie jeder dieser Tage, die Aufgabe, das ganze Jahr auf die Situation von inter* Personen hinzuweisen und an die Bedarfe zu erinnern. Aus dem kulturellen Wunsch heraus, es möge nur zwei Geschlechter geben, sind gerade Ärzt*innen lange Zeit bereit, Eltern kurz nach der Geburt ihres Kindes, zu überzeugen, eben dieses operativ zu verstümmeln, so Veith.

Das erzeugt oft Leid. Nicht jede Operation bleibt ohne negative Folgen, wie Fehlentwicklungen der Genitalien oder einen Identitätsverlust aufgrund von fehlgetroffenen Erratens der späteren Persönlichkeit.

Eigentlich wissen wir schon längst: Geschlecht ist komplex. Es zeigt sich innerlich und äußerlich, genetisch, körperlich, sozial, chromosomal, hormonell. Jeder Mensch hat und entwickelt eine eigene Variante. Das Interview mit Veith ist von 2012. Ein gesetzliches Verbot von Eingriffen bei Kindern folgte erst 2021.

Die Mühlen malen langsam. Aber sie malen. Und das ist wichtig. Gebt niemals auf, Eure Rolle im Gesamtgeschehen nicht zu unterschätzen. Macht einen Unterschied. Für das Wohl von morgen.

(nim)

Das gesamte Interview mit Veith findet Ihr unter folgendem Link: https://www.tagesschau.de/inland/inters*xualitaet-ts-102.html (Stand: 13.01.2026)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund aus inter* Pridefarben steht in schwarzer Schrift das Zitat von Veith geschrieben.]

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Als nächstes bringen wir Euch ein Zitat von einer Info-Plattform mit, bespielt auf Insta von Anni und Katha.  informiert...
18/03/2026

Als nächstes bringen wir Euch ein Zitat von einer Info-Plattform mit, bespielt auf Insta von Anni und Katha. informiert über Themen, die auf asegsuellen und aromantischen Spektren liegen. Die letzte Oktoberwoche steht z.B. als Ace Awareness Week für ebendieses Sichtbarmachen zur Verfügung. Nach dem 14.02. startet wiederum die jährliche Aromantic Spectrum Awareness Week.

Wenn wir mit neuen Themen konfrontiert sind, dann verfallen wir vielleicht schnell in Torschusspanik oder eine pragmatische Ignoranz. Besser so als gar nicht? Stimmt nicht. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht. Folglich haben Anni und Katha u.a. folgenden Tipp für uns: „Don’t geh unvorbereitet in das Gespräch. Lies dich in die Grundlagen ein […]. Entwickle ein Verständnis für Begriffe […].“

Warum wir diesen Tipp so toll finden? Naja, weil er mal wieder beweist, dass Qu**rs Euch nicht verführen, indoktrinieren oder verändern wollen. So viel q***re Arbeit will einfach nur allgemeines Wohl vermehren.

Denn da steht nicht: Sei nicht anderer Meinung. Sei nicht überfordert. Sei niemals anders, als dein Gegenüber es sich wünscht. Der Tipp ist nicht nur voller Mehrwehrt für Qu**rs und Betroffene der Dynamik. Er bereichert auch Allies und die, die es werden könnten. Wenn du schon unbedingt wissen und beweisen willst, was du alles bist und was nicht, liebe Mehrheitsgesellschaft.

Dann nutze die Begriffe richtig oder eben reflektiert. Sieh die Arbeit die das macht nicht nur als Geste des guten Willens, sondern als Dünger für Deinen eigenen Verstand. Versteht doch bitte, dass hinter dem Wunsch nach Vielfalt, Toleranz und Diversität auch die Achtung ebendeiner, davon vielleicht so ganz abweichenden Lebenswelt steht.

Erkenne doch bitte, dass der sogenannte Genderwahn darin besteht, aus Prinzip auf Fremdes und Neues krampfhaft mit Ablehnung zu reagieren, statt es verstehen zu wollen.

(nim)

Den gesamten Beitrag in deutscher Sprache findet Ihr über folgenden Link: https://www.instagram.com/p/DOIsYCSDFlj/ (Stand: 22.12.25)

[Bildbeschreibung: Auf aro und ace Pridefarben steht in weißer Schrift das Zitat von Anni und Katha geschrieben.]

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Als  ist Sammy u.a. auf Instagram unterwegs und teilt Content zu Körper, Beziehung, Fashion und mehr. Sammy ist bi und t...
13/03/2026

Als ist Sammy u.a. auf Instagram unterwegs und teilt Content zu Körper, Beziehung, Fashion und mehr. Sammy ist bi und teilt gelesen als Frau auch ihre glückliche Beziehung zu einem Mann. Wir haben Euch ein Zitat von ihr mitgebracht, weil wir auch nach dem International Bi Day am 23. September eines jeden Jahres bi* Identitäten sichtbar machen und feiern wollen.

In einem recht witzigen Statement-Reel teilt Sammy sehr niedrigschwellig eine vielleicht provokante Aussage: „Ich bin bi, stehe auf Männer und Frauen (und alles dazwischen und außerhalb) und habe einen Freund. Bishaming kenn ich by the way nur von anderen Qu**rs.” Intersektionalität – eines unserer Lieblingsthemen – wird hier deutlich.

Wer verschiedene Merkmale trägt und damit verschiedene, darunter auch ganz einzigartige, Diskriminierungserfahrungen macht, kann auch von der eigenen Bezugsgruppe bestimmte Diskriminierung erfahren. Qu**rs, die selbst eigentlich wissen, wie gefährlich und abwertend Schubladen und Stereotype sein können, wenden sie selbst an – gegen Bis. Gegen Polys. Gegen Aces. Warum? Weil manche G**s ihren angepassten Status in der Gesellschaft nicht durch vermeintlich zu q***re Lebensentwürfe verlieren wollen und Vorurteile und Ausgrenzung damit reproduzieren.

Möglich, dass gaye Qu**rs nie viel gelernt haben über bi* Themen. Möglich, dass sie nicht viele Erfahrungen mit glücklichen Beziehungen innerhalb der 'Norm' gemacht haben. So seien Menschen, die bi* sind, unentschlossen oder nicht vertrauenswürdig. Ob q***r, bi, hetero, questioning, poly oder ace -

Fakt ist. Wenn du das bist? Bist du perfekt. Du bist genug. Du darfst deine Beziehungen frei gestalten, wie jeder andere Mensch auch und du musst nicht dem Erwartungsdruck deiner Communities nachgeben. Shine, Baby, shine!

(nim)

Das gesamte Reel mit deutscher Untertitelung und in englischer Lautsprache findet Ihr über folgenden Link: https://www.instagram.com/p/DMrk35Xy3Pm/ (Stand: 12.12.2025)

[Bildbeschreibung: Auf einem Hintergrund aus bi* / pan* Pridefarben steht in schwarzer Schrift das Zitat von Sammy geschrieben.]

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Kennt Ihr unseren aktuellen Gesamtflyer?Unsere Gruppenangebote in Gießen an einer Stelle.[Bildbeschreibung:Willkommen au...
13/03/2026

Kennt Ihr unseren aktuellen Gesamtflyer?

Unsere Gruppenangebote in Gießen an einer Stelle.

[Bildbeschreibung:

Willkommen auf dem Flyer des Hans-Peter-Hauschild-Hauses.

Hier befinden sich die und ihre Projektabteilung, das q***re in dem u.a. auch das arbeitet.

Unsere Treffs im Überblick:
- Ehrenamtstreff, Orga-Runde für Ehrenamtliche der Aidshilfe, i.d.R. 3. Mittwoch im Monat, 19:00 - 21:00 Uhr

- Hauschilds Gambit, Schachtreff für Qu**rs and friends, 1. Freitag im Monat, 17:00 - 20:00 Uhr

- Accessiq***rity, reizarmer Treff für Qu**rs, 3. Freitag im Monat, 14:00 - 18:00 Uhr (Bahnhofstr. 61)

- Atina+, Treff für tina+ Personen im Alter, jeden 1. Donnerstag im Monat, 18:00 - 20:00 Uhr

- tin+ Treff, Sozialtreff für tina+ Personen, 2. Freitag im Monat, 17:00 - 19:00 Uhr

- the Tonis, inklusive Chorgruppe für Qu**rs and friends, jeden Monat, außer in den Ferien, von 18:30 bis 20:30 Uhr (Martin-Buber-Schule)

- Kochgruppe für Alle, letzter Freitag im Monat, ab 16:00 Uhr

Bei weiteren Fragen, schreibt gerne unserem hauptamtlichen Team über [email protected] oder hier über Instagram und Facebook.]

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Diezstr . 8
Gießen
35390

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 17:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 12:00

Telefon

+4964119411

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