16/08/2026
Großer Anspruch, wacklige Realität: FREIE WÄHLER kritisieren SPD-Brandbrief!
Mit großer Verwunderung reagieren wir als FREIE WÄHLER im Kreis Groß-Gerau auf den jüngsten „Brandbrief“ der SPD-Unterbezirksspitze an ihre Bundespartei. Dort wird das lokale Linksbündnis im Kreis tatsächlich als das „erfolgreichste Regierungsmodell in Hessen“ angepriesen und als Vorbild für den Bund empfohlen.
Doch die Realität vor Ort sieht ganz anders aus!
Unser Kreisvorsitzender Rolf Leinz stellt klar: „Wer diese Konstellation als Vorbild für den Bund anpreist, geht an der Realität des vergangenen Wahlergebnisses vorbei.“ Die Fakten: Die SPD hat bei der letzten Kommunalwahl Verluste erlitten und die Position als stärkste Fraktion an die CDU verloren. Von einem klaren Regierungsauftrag kann keine Rede sein! Das aktuelle Bündnis im Kreistag (SPD, Grüne, Linke) hält sich nur durch das Einbinden fraktionsloser Mandatsträger und Kleinstparteien über Wasser – mit einer hauchdünnen Mehrheit von nur einer einzigen Stimme! Dieses mathematisch hochgradig instabile Konstrukt ist permanent auf das Wohlwollen einzelner Personen und einer Satirepartei angewiesen. Das als „stabile Blaupause“ für Berlin zu empfehlen, ist mehr als gewagt.
Wir fordern: Schluss mit den Ratschlägen Richtung Berlin, um von der eigenen geschwächten Basis abzulenken! Der Fokus der SPD muss wieder auf den konkreten Aufgaben hier bei uns im Kreis Groß-Gerau liegen. Wer zu Hause keine stabilen Mehrheiten aus eigener Kraft formen kann, sollte sich mit Empfehlungen für den Bund vornehm zurückhalten.
Wie seht ihr das? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!