04/07/2025
THW Goslar unterstützt beim Waldbrand am Steinberg in Goslar.
Am Abend des 22.06. ist am Königsberg in Goslar ein Waldbrand bemerkt worden. Dieser breitete sich rasch aus. Die Feuerwehr Goslar war schnell mit vielen Kräften vor Ort um mit den Löscharbeiten zu beginnen. Zusätzlich war auch das Löschflugzeug „Hexe1“ im Einsatz. Die Maßnahmen gestalteten sich aufgrund der Witterung und der Geländeeigenschaften als schwierig. Am Morgen des 23.06. wurde ein Fachberater des THW in die Einsatzleitung an der Feuerwache Goslar entsendet, gleichzeitig wurde mit der Umrüstung des MLW IV auf die Wassertransportkomponente begonnen. Gegen 16:30 kam es dann zu konkreten Einsatzaufträgen für das THW. Zum einen sollte ein Bereich im Brandgebiet ausgeleuchtet werden um die Arbeit der GFFFV-Einheit aus Celle/Gifhorn und eines Schreitbaggers abzusichern. Dieser war im Einsatz um Totholz und sogenannte „Witwenmacher“ aus den Steilhängen im Brandbereich zu entfernen. Zum anderen sollte zusammen mit dem OV Clausthal-Zellerfeld und dem OV Northeim eine Wassertransportkomponente für Löschwasser in den Pendelverkehr gebracht werden. Gleichzeitig wurde der LUK-Betrieb in der Unterkunft organisiert. Der Zugtrupp machte sich also auf den Weg die Einsatzstelle für die Beleuchtung zu erkunden, gleichzeitig gingen die Bergungsgruppe und die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung in Bereitstellung am Schieferweg. Der MLW IV der Fachgruppe Infrastruktur ging separat in Bereitstellung auf dem Steinbergparkplatz. Die Erkundung der Einsatzstelle gestaltete sich als schwierig, da in diesem Bereich allerhand Feuerwehrfahrzuge positioniert waren und ein Durchkommen sehr schwer möglich war. Schlussendlich hat der Zugtrupp die Einsatzstelle erreicht, erkundet und sich als HEROS KÖNIGSBERG 10 um die Führung der Einsatzkräfte gekümmert. Gegen 19:00 folgten der Gruppenführer und ein Elektriker der Fachgruppe N an die Einsatzstelle um sich einen Überblick zu verschaffen. Zu diesem Zeitpunkt sind durch die zunehmenden Winde die Feuer in diesem Bereich wieder entfacht, was zu einem Rückzug der THW-Kräfte in einen sicheren Bereich führte, da die Rauchbelastung sehr hoch war und ein Helikopter immer wieder Wasser auf die Einsatzstelle abgeworfen hat. Im späteren Verlauf konnte dann das Beleuchtungsmaterial an die Einsatzstelle verbracht, aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Gegen 22:30 hat sich das LUK-Team ein überblick über die Maßnahmen vor Ort verschafft. Gegen 01:00 wurde mit dem Rückbau der Führungsstelle begonnen, während die Bergungsgruppe und die Fachgruppe N mit mobilem Beleuchtungsmaterial weiterhin die Arbeit des Schreitbaggers und der GFFFV-Einheit unterstützt haben. Gegen 02:00 begannen auch diese Einheiten mit dem Rückbau und der Verlegung in den Bereitstellungsraum auf dem Steinberg. Nach einer kurzen Rücksprache mit der Abschnittsleitung der Feuerwehr verblieb die Wassertransportkomponente weiter im Einsatz, für alle anderen Goslarer Kräfte war für diese Nacht um 04:00 Einsatzende. Am Morgen des 24.06. besuchte der Fachberater die Lagebesprechungen der Einsatzleitung und es wurde gegen Mittag „Feuer und Kontrolle“ gemeldet. Als Einsatzauftrag für das THW ergab sich wieder das Transportieren von Wasser ab 18:30. Dieser Einsatz war für die Goslarer Kräfte um 00:00 beendet.
Wir bedanken uns für die Unterstützung der THW Ortsverbände Northeim und Clausthal-Zellerfeld und für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Goslar und der GFFFV-Einheit Celle/Gifhorn.