08/03/2024
Wer in den letzten Tagen SpiegelTV, RTL, Bild oder Memes gesehen hat, liest etwas unschönes über unsere schöne Stadt Gräfenhainichen. Da uns mehrere Anfragen erreicht haben, wie wir uns zum Anzeigenhauptmeister äußern, ist hier unser Statement:
1. Persönliche Angriffe, Gewaltandrohungen und die vielen unqualifizierten Ferndiagnosen gegenüber Niclas verurteilen wir. Wir stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander.
2. Wir finden Zivilcourage, gesellschaftliches Engagement und Unterstützung super. Leider hat sich gezeigt, dass der Anzeigenhauptmeister unserer Stadt einen Bärendienst erweist und die Gesellschaft eher aufhetzt.
3. Der 15min SpiegelTV Beitrag stellt Gräfenhainichen nicht so dar, wie wir es kennen und lieben. Die Stadt, die eigentlich für die besten Musik Festivals, Ferropolis, Seenlandschaften, Paul Gerhardt und eine großartige Lebensqualität steht, ist jetzt der Witz der Nation.
4. Falschparken ist uncool, denn es behindert Fußgänger, Radfahrer, Kinderwagen und in der Mobilität eingeschränkte Menschen. Unsere Erfahrung zeigt, dass nicht Falschparker in Gräfenhainichen das Problem für diese Gruppen sind, sondern unsanierte Kopfsteinpflaster, Straßenschäden, mangelhafte Radwege, gefährliche Verkehrsführung und ungenügende Busverbindungen. Falschparker sind es in unserer Stadt eher nicht.
5. Als SPD setzen wir uns für Gerechtigkeit, Recht und Gesetz ein, aber nicht durch Selbstjustiz, Denunziantentum oder Bürgerwehr. Falschparken ist eine Ordnungswidrigkeit und sollte geahndet werden, wenn es notwendig ist - dafür ist jedoch hauptsächlich das Ordnungsamt zuständig.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind geschult, sie können Verwarnungen aussprechen und deeskalieren. Niclas kann das offensichtlich nicht. Das zeigt sich daran, dass von den vielen hunderten Onlineanzeigen nur einige wenige überhaupt weiter verfolgt werden können.
Anscheinend "verstopft" Niclas das System sehr und die Mitarbeiter sind zeitlich stark in die Abwicklung seiner Anfragen eingebunden. Hier muss eine Lösung gefunden werden, denn es darf nicht sein, dass ein einzelner Mensch mit ein paar Klicks eine Behörde zum erliegen bringt.