27/03/2026
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Kaminbrand in Udenhausen
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Um 17:31 Uhr alarmierte die Leitstelle Vogelsberg zu einem Kaminbrand in Udenhausen.
Zuvor hatten aufmerksame Mitglieder der Einsatzabteilung Udenhausen dichten Rauch bemerkt und diesen dann richtigerweise als Kaminbrand identifiziert, den Notruf verständigt und damit vermutlich einen Gebäudebrand verhindert.
Die Feuerwehr der Stadt Grebenau rückte folglich mit einem Großaufgebot an.
Im Einsatz waren ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Schornsteinfeger, sowie der Rettungsdienst zur Eigensicherung und eine Streife der Polizei.
Im Einsatz waren Kräfte der Stadtteile Bieben, Grebenau, Udenhausen und Wallersdorf. Nachbarschaftliche Unterstützung erhielten wir von der Feuerwehr der Kreisstadt Lauterbach, die mit ihrem Teleskopmast anrückte und somit das Freikehren des Schornsteins von außen möglich machte.
Ein Bild vor Ort machte sich ebenso Bürgermeister Lars Wicke.
„Beim Eintreffen der Feuerwehr quoll bereits dichter Rauch aus dem Schornstein. Der Dachboden war verraucht, dass dort nur mit Atemschutz vorgegangen werden konnte. Somit war ein Kehren nur von außen möglich. Besonders aufwändig war es, den Glanzruß nach außen zu bringen da im Umfeld der Öffnungen des Schornsteins, insbesondere im Keller, auch Atemschutz getragen werden musste“, berichtet Stadtbrandinspektor Christoph Schwarz.
Ein Kaminbrand darf niemals mit Wasser gelöscht werden, da sich das Löschwasser binnen kürzester Zeit in Wasserdampf verwandelt und dieser regelrecht explosiv wirken kann.
Um die Vorräte der Atemschutzgeräte auf den Fahrzeugen wieder aufzufüllen, wurde im weiteren Verlauf noch der Gerätewagen Atemschutz des Vogelsbergkreises nachalarmiert, um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sicherzustellen.
Der Einsatz konnte gegen 21:45 Uhr beendet werden, die Aufräumarbeiten um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen dauerten bis nach 23 Uhr, Restarbeiten werden von den Ehrenamtlichen im Laufe des heutigen Tages durchgeführt.
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©️ Bildmaterial: Feuerwehr Grebenau