31/05/2026
Die CSU-Seniorenunion Miltenberg hat die Rheinlandpfälzische Landeshauptstadt Mainz am 19.05.2026 besucht.
Ein schöner Tagesausflug in die Stadt mit römischer Geschichte, die auch mit 224.684 Einwohner eine der größten Städte im Rhein-Main Gebiet ist.
Gleich nach Ankunft war die Führung in der St. Stephanskirche der erste Höhepunkt der Reise. Besonders die Fenster des Marc Chagall, ein faszinierender Künstler der Moderne, waren von größtem Interesse. Dabei konnten wir etwas über die Entstehungsgeschichte der Fenster erfahren. Jedes Fensterpaar erzählt eine eigene, lebendige Geschichte in leuchtenden Farben. Man konnte sehen, wie Chagall Traum- und Erinnerungselemente miteinander verwebt hat.
Nach der Führung und kurzem Weg zur 1. Mainzer Gasthausbrauerei, dem „Eisgrub-Bräu“, wurde sich gestärkt für den Spaziergang in die Mainzer Innenstadt.
Es waren einige Sehenswürdigkeit, welche bis auf die Heunesäule aus Miltenberg, den Besuchern nicht so bekannt waren.
Begonnen hat es am Ballplatz mit dem „3 Määnzer Mädcher“ Brunnen, gefolgt vom Fastnachtsbrunnen, der auf dem Schillerplatz steht. Das Denkmal soll die närrische Jahreszeit symbolisieren. Nach dreijähriger Bauzeit wurde es im Januar 1967 enthüllt.
Im Verlauf des Spazierganges wurden auch die Mainzelmännchen an den Fußgängerampeln entdeckt. Vorbei am Gutenbergdenkmal war der Dom ein lohnendes Ziel. Die Geschichte reicht weit zurück und erzählt von Bischöfen, Rittern und vielen Jahrhunderten religiöser Kunst.
Dann natürlich die Heunesäule aus Miltenberg.
Die Stadt Miltenberg hatte diese zum 1000 jährigen Domjubiläum 1975 der Stadt Mainz gestiftet. Sie sollte mit weiteren Säulen im 11. Jahrhundert für den Wiederaufbau des 1009 abgebrannten Willigisdomes bestimmt sein.
Nicht zu übersehen war die Nagelsäule auf dem Liebfrauenplatz, eine von der Ostseite des Mainzer Domes errichtete Säule. Diese wurde während des Ersten Weltkrieges errichtet. Zu lesen ist der Spruch, „In Kriegsnot helf uns Gott bekrönte Kriegssäule“. Ein beeindruckendes über sieben Meter hohes hölzernes Denkmal.
Mit einem Besuch im Domkaffee oder in einer der kleineren Kneipen endete die Stippvisite in Mainz. Unser Fahrer Sebastian hatte den Bus schon bereitgestellt in der Nähe der Rheingoldhalle. So ging bei gutem Wetter ein schöner Tag dem Ende entgegen, mit Eindrücken von Chagall, Innenstadt mit Dom und Rheinufer in Mainz.
Besonderer Dank gilt unserem Fahrer, der wieder mit Busreisen Wolz aus Röllbach, einen „super Job“ gemacht hat.
Wie geplant kehrte die Reisegruppe nach kurzweiliger Fahrt wieder zurück an die Ausgangsorte.
Ein herzliches Danke auch an das Organisationsteam, welches diesen Tag ganz toll vorbereitet hatte.
Text und Bild: G. Bayer