25/04/2026
Mehr Tempo 30 für mehr Sicherheit
Gemeinsamer Antrag von SPD und GRÜNE/Linke
Wie viel ist uns die Sicherheit unserer Kinder, älteren Menschen und besonders schutzbedürftigen Gruppen eigentlich wert? Die Fraktionen von SPD sowie GRÜNE/Linke geben darauf eine klare Antwort – und fordern eine deutliche Ausweitung von Tempo-30-Zonen im gesamten Stadtgebiet.
Im Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz (MUK) am 6. Mai 2026 fordern sie daher Tempo 30 auf der Ochtruper Straße zwischen Stadtkirche und Udo-Lindenberg-Kreisverkehr, wo sich täglich zahlreiche Schülerinnen und Schüler bewegen. „Es kann nicht sein, dass wir sehenden Auges gefährliche Situationen in Kauf nehmen, obwohl wir mit der geänderten Straßenverkehrsordnung die rechtlichen Möglichkeiten haben gegenzusteuern“, erklärt Leon Epping, Sachkundiger Bürger von GRÜNE/Linke im MUK. „Tempo 30 schützt – und zwar ganz konkret die Menschen, die im Straßenverkehr am wenigsten geschützt sind.“
Auch auf der Königstraße, der Füchter Straße, der Agathastraße und dem Gildehauser Damm sehen die Fraktionen dringenden Handlungsbedarf. Auch hier fordern die Antragsteller durchgehende Tempo-30-Regelungen sowie punktuelle Maßnahmen wie Halteverbote, um gefährliche Engstellen zu entschärfen.
Ein besonders sensibles Beispiel ist die Losserstraße. Im Bereich der Behindertenwerkstatt entstehen immer wieder riskante Situationen – durch zu hohe Geschwindigkeiten, parkende Fahrzeuge und fehlende sichere Querungsmöglichkeiten. „Wer von Inklusion spricht, muss auch sichere Wege schaffen“, betont Kevin Dzietko, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Gerade Menschen mit Behinderungen sind darauf angewiesen, dass wir den Straßenraum so gestalten, dass sie sich sicher bewegen können.“
Mit ihrem Vorstoß wollen SPD und GRÜNE/Linke das ändern. Es geht um mehr als Verkehrsregeln – es geht um Lebensqualität, Sicherheit und die Frage, wie eine Stadt ihren öffentlichen Raum verteilt.
Den Wortlaut des Antrags findet ihr unter
www.spd-gronau-epe.de