GESCHICHTE
Die erste urkundliche Erwähnung Hösbachs stammt aus dem Jahr 1189 als Hostebach: Ein Hermann de Hostebach und sein Sohn Conrad werden in einer Urkunde des Erzbischofs Konrad von Mainz als Zeugen genannt. 1218 wird das Frauenkloster Schmerlenbach (im heutigen Ortsteil Winzenhohl) von der Familie von Kugelberg gestiftet und diesem das Patronatsrecht über die Hösbacher Kirche verliehen. J
ahrhundert verliert sich das Geschlecht der Hostebachs - der Name Hösbach bleibt. Jahrhundert sind Forsthuben (Forsthöfe) in Hösbach angesiedelt, die sich im Laufe der Zeit zu Großbauernhöfen weiterentwickelten. Juli 1862 wurde das Bezirksamt Aschaffenburg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Hösbach lag. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Hösbach war nun eine der 33 Gemeinden im Altkreis Aschaffenburg. Juli 1972 mit dem Landkreis Alzenau in Unterfranken zum neuen Landkreis Aschaffenburg zusammen. Im Jahr 1781 bestand der Ort aus nur 120 Häusern mit 591 Einwohnern. Diese Zahlen stiegen in den folgenden Jahrzehnten nur sehr langsam an. Erst 1895 wurde die Zahl von 2.000 Einwohnern überschritten. In den Folgejahren wuchs Hösbach schneller aufgrund der Industrialisierung, vor allem im nahe gelegenen Aschaffenburg, so dass 1905 bereits 2.518 und 1933 schon 3.388 Bürger registriert wurden. Kriegsflüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs ließen 1946 die Einwohnerzahl auf 4.517 ansteigen. Das stetige Wachstum setzte sich viele Jahre fort. Anlässlich seiner 800-Jahr-Feier wurde Hösbach am 29. September 1989 zum Markt erhoben. EINGEMEINDUNGEN //
Durch die Gemeindegebietsreformen 1972 und 1978 erhielt die Gemeinde Hösbach zusätzliche Flächen (1981 ha) und erneut ca. 4.500 neue Bürger. Damals wurden die ehemals eigenständigen Kleingemeinden Wenighösbach (1. Januar 1972), Feldkahl (1. Juli 1972), Rottenberg und Winzenhohl (beide: 1. Mai 1978) eingegliedert.