Jugendparlament Haan

Jugendparlament Haan Jugendparlament der Stadt Haan

Das Jugendparlament (JuPa) ist ein überparteiliches Gremium von jungen Haanern, die hier die Interessen von Gleichaltrigen gegenüber Rat, Verwaltung und anderen Einrichtungen vertreten. Das JuPa genießt Rederecht im Jugendhilfeausschuss und darf Anfragen und Anträge stellen, um sich an laufenden politischen Diskussionen zu beteiligen.

26/07/2026
26/07/2026

Eine zuvor graue Betonmauer am Lehrerparkplatz der Städtischen Gesamtschule Haan ist jetzt ein farbenfroher Blickfang. Im Rahmen des jährlichen Graffiti-Projekts des Vereins Neue Wege e.V. haben Jugendliche, die Sozialstunden ableisten, das Kunstwerk gemeinsam gestaltet.

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 18.05.2026Sitzungsbeginn: 19.00 UhrSitzungsende: 20.30 UhrOrt: Sitzungssaa...
24/07/2026

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 18.05.2026

Sitzungsbeginn: 19.00 Uhr
Sitzungsende: 20.30 Uhr
Ort: Sitzungssaal des Rathauses
Protokollant: Daniel Oelbracht

Anwesende: Delegierte: Henrik Giebels, Melin Atakay, Lucas Heimsch, Niclas Thomé, Anna Valentina Habel, Niclas Hofmann, Wilhelmine Mann, Joseline Peters, Vito Gohl, Ediz Can Kaya; beratende Mitglieder: Olivia Teske, Alexandra Kunert

sowie: Peter Burek (Jugendreferent), Daniel Oelbracht (Jupa-Koordinator)

Gäste: Marek Kasper, Emilia Zambon, Haaner Treff, Annette Herz (Beigeordnete), Carlo Sattler (Seniorenbeirat), Julian Knieß (Seniorenbüro)

1) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Der Vorsitzende Henrik Giebels begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es gab keine Änderungswünsche zur Tagesordnung.

2) Protokoll der Sitzung am 27. April 2026

Es gab keine Änderungswünsche zum genannten Protokoll, es wird in Kürze online gestellt.

3) Berichte aus Ausschüssen und Gremien

Carlo Sattler vom Seniorenbeirat berichtete über die Entstehung der Taschengeldbörse (TAB), die 2019 gegründet wurde und bei der Seniorenbeirat, Jupa und Arbeiterwohlfahrt (Awo) kooperierten. Am 31. Dezember 2025 wurde das Projekt abgeschlossen, nun steht die Frage im Raum, ob es fortgesetzt werden soll.
In Solingen, berichtete Herr Sattler, wurde die TAB ausgebaut, dort sei das Projekt bei der Verwaltung angesiedelt, die sich um die Organisation kümmere. Das, betonte Sattler, sei auch für Haan wünschenswert. Bereits Ende Mai soll im Sozialausschuss über die Nachfolgeregelung in Haan gesprochen werden, schon beim Haaner Sommer könnte dann gegebenenfalls die Neuauflage beworben werden.
Herr Sattler bemerkte, dass ein digitales Angebot für Jugendliche zur TAB geschaffen werden soll, eine Art digitale Pinnwand mit den Hilfegesuchen der Senioren. Herr Knieß erläuterte diese Idee und nannte die Anmeldung per E-Mail eine vergleichsweise niedrige Hürde für eine Teilnahme. Mit einer speziellen, individuellen Kennung sollen dann Jugendliche und Senioren zusammengebracht werden.
Frau Herz sagte, es sei für junge Leute definitiv interessant, etwa in der eigenen Nachbarschaft kleine Jobs zu übernehmen und das Taschengeld aufzubessern. Aufgaben seien vor allen in den Bereichen Garten und Einkäufe zu finden. Die Kooperation könne für beide Seite bereichernd sein. Frau Herz warb dafür, dass das Jupa als Multiplikator dabei hilft, das Projekt erneut anzuschieben. Sie betonte, dass die gesamte Zusammenarbeit auf Vertrauensbasis funktioniere, ähnlich wie zwischen Großeltern und Enkeln. Werbung für die TAB sei in den Schulen und sozialen Medien auf jeden Fall sinnvoll. Eltern, schlug sie vor, könnten ihre Kinder zum ersten Kennenlernen zu den Senioren begleiten.
Erinnert wurde an die Corona-Pandemie, in der neun Jugendliche als Einkaufshilfen tätig waren und Herrn Sattler zufolge riesige Leistungen erbrachten. Insgesamt seien in der ersten Projektphase 80 bis 100 Kontakte vermittelt worden, eine Reihe von Kooperationen von Jugendlichen und Senioren lief aber auch einfach weiter und wurde nicht nochmals gemeldet bei der Awo.
Betont wurde, dass es sich nicht um Tätigkeiten auf Minijobbasis handelt. Die acht Euro pro Stunde, die im Raum stehen, sind eine Empfehlung, die Einnahmen sind für die Jugendlichen steuer- und abgabenfrei. Gedacht ist die TAB für Jugendliche von 14 bis 20 Jahren. Ein Merkblatt mit rechtlichen Hinweisen und der juristischen Grundlage wird bei Übernahme von Jobs verteilt.
Ediz Can Kaya erklärte, dass er es für sinnvoll hielte, wenn sich das Jupa erneut für die TAB engagiert, Melin Atakay schlug vor, den Jugendlichen nach einem gewissen Zeitraum eine Art Zertifikat für ihre Tätigkeit auszustellen.

Das Jupa stellte abschließend die Frage: „Soll das Jupa die TAB weiter unterstützen?“

Abstimmung dazu:
10x Ja
0x Nein
0x Enthaltung

4) Konzept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Haan

Peter Burekt berichtete, dass sich der zuständige Arbeitskreis zwischenzeitlich getroffen, das Konzept durchgearbeitet und den sogenannten Jugendcheck durchgespielt hat aus Sicht von Verwaltungsmitarbeitern, die beruflich nicht mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Die Checkliste ist sehr lang, die Fragestellungen sind komplex. Deshalb wurde eine Arbeitshilfe erstellt, das Thema wurde ebenfalls im AK besprochen. Enthalten ist auch ein Ablaufplan zur Beteiligung innerhalb der Verwaltung. Der Plan sieht vor, dass das Jugendamt dann hinzugezogen wird, wenn bei Vorhaben Kinder/Jugendliche betroffen sind. Das Jugendamt überlegt dann, in welcher Form eine Beteiligung erfolgen kann. Nach der Beratung über den Leitfaden soll das Jupa informiert werden, die Ergebnisse werden dann im JHA vorgestellt.
Frau Herz merkte an, dass das Konzept sehr komplexe Abläufe vorgesehen habe, die sich so aber nicht umsetzen ließen. Nun wurde ein neuer Vorschlag ausgearbeitet, um tatsächlich kinderfreundlich zu agieren. Eine Evaluation nach zwölf Monaten soll das überprüfen und sicherstellen.

5) Bericht vom Klimaanpassungsworkshop

Es wurde kein Bericht vorgestellt.

6) Problematik Vape-Verkauf an Minderjährige

Die vorbereitete Stellungnahme soll überarbeitet und ergänzt werden durch das Thema Jugendschutzkontrollen. Der TOP wird vertagt.

7) Nächster Sitzungstermin

Die nächste Sitzung soll stattfinden am Montag, 15. Mai, um 19 Uhr im Rathaus. Ersatztermin ist Montag, 1. Juni.

8) Verschiedenes

Melin teilte mit, dass das Jupa seinen Tag beim Haaner Sommer am 13. Juli ab 18 Uhr hat. Am 21. Juli soll das Jupa eine Party am Strand mitorganisieren.

Die Sitzung endete gegen 20.30 Uhr.

Im Anschluss fand für die Delegierten ein Arbeitstreffen statt.

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 27.04.2026Sitzungsbeginn: 19.00 UhrSitzungsende: 20.30 UhrOrt: Sitzungssaa...
24/07/2026

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 27.04.2026

Sitzungsbeginn: 19.00 Uhr
Sitzungsende: 20.30 Uhr
Ort: Sitzungssaal des Rathauses
Protokollant: Daniel Oelbracht

Anwesende: Delegierte: Henrik Giebels, Lucas Heimsch, Niclas Thomé, Agata Zaleska, Anna Valentina Habel, Niclas Hofmann, Wilhelmine Mann, Joseline Peters, Vito Gohl, Ediz Can Kaya, Kira Ditze; beratende Mitglieder: Olivia Teske

sowie: Peter Burek (Jugendreferent), Daniel Oelbracht (Jupa-Koordinator)

Gäste: Leandra Fuchs (Verwaltung / kinderfreundliche Kommune), Simona Berkholz (Verwaltung / erzieherischer Kinder- und Jugendschutz), Marek Kasper, Norman Raulf (Diakonie / Suchthilfe BIZ), Vertreterin Stadtschulpflegschaft

1) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Der Vorsitzende Henrik Giebels begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es gab den Antrag, die Tagesordnung zu ändern: TOP 6 wird vorgezogen auf TOP 3, neuer TOP 4 wird der Bericht zur kinderfreundlichen Kommune.

2) Protokoll der Sitzung am 23. März 2026

Es gab keine Änderungswünsche zum genannten Protokoll, es wird in Kürze online gestellt.

3) Problematik Vape-Verkauf an Minderjährige

Frau Berkholz stellte sich und ihre Aufgaben in der Verwaltung kurz vor und berichtete über Projekte wie „Hingucker“ zur Kirmes und die „Mini-Messe Alkohol“ vor Karneval. Herr Raulf von der Suchtberatungsstelle Erkrath/Haan nannte Prävention als seine wichtigste Aufgabe. Er ist dazu unterwegs an Schulen und informiert über die Gefahren von Alkohol, Cannabis und weiteren Drogen. Auch die Suchtprävention ist immer ein Thema, etwa im Hinblick auf Vapes. Er berichtete von einem deutlichen Anstieg der Zahlen bei Jugendlichen, die Vapes konsumieren und sprach vom „Gateway-Effekt“, also dass Tabak als Einstiegsdroge dient. Als Unterstützung bot Herr Raulf unter anderem die sogenannte Vape-Check-Tasche an, die zum Einsatz kommen kann.
Er betonte, dass beim Vapen definitiv gesundheitliche Gefahren vorhanden, diese aber noch nicht eingehend untersucht seien. Er würde es begrüßen, wenn sich das Jupa positioniert und das Vapen deutlich verurteilt. Es sei sehr hilfreich und sinnvoll, wenn Jugendliche bei dem Thema sichtbar werden und als Vorbilder fungieren.
Peter Burek ergänzte, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema auch zwischen Ordnungsamt und Polizei erfolgt. Die Auswirkungen des Konsums würden schon kurzfristig sichtbar, künstliche Cannabinoide seien eine große Gefahr. Das Thema werde an den Schulen bislang aber nicht problematisiert. Hilfreich zur Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Stoffen könnte eine Orientierung sein, zum Beispiel anhand des Preises der Vapes. Herr Raulf bemerkte, dies sei leider schwierig sei, auch sei kein Test möglich.
Die Schulen seien bislang noch zurückhaltend bei dem Thema, so Raulf, es gebe aber eine Reihe engagierter Lehrkräfte. Er regte an, dass der Konsum von Vapes zumindest genauso behandelt werden sollte wie Rauchen und Kiffen. Spätestens ab der sechsten Klasse sei Prävention/Information sinnvoll.
Henrik Giebels regte ein Projekt ähnlich des „Crashkurs NRW“ an, bei dem es um den Konsum von Alkohol und die Folgen geht. Eine zentrale Veranstaltung an den einzelnen Schulen mit gebündelten Informationen könne auch beim Vapen sinnvoll sei. Herr Raulf ergänzte, dass die Eltern in der Regel am besten am ersten Elternabend im Halbjahr erreichbar seien.
Peter Burek stellte fest, dass es bisher noch keine generelle Strategie zur Aufklärung bezüglich Drogen gibt, etwa zur Prävention zu bestimmten Zeitpunkten. Frau Berkholz hielt fest, dass es zumindest gewisses Info-Material zur Prävention gibt, das altersgerecht aufbereitet ist. Auch digital, so Herr Raulf, seien einige Informationen zu finden. Alle Beteiligten äußerten sich in der Sitzung positiv dazu, über einen Runden Tisch einzuberufen, an dem sich Lehrkräfte, Suchtberatung, Stadtschulpflegschaft, Verwaltung und Jupa beteiligen könnten. Das Jupa würde dazu eine Presseerklärung verfassen, um sich öffentlich zu positionieren.

4) Bericht kinderfreundliche Kommune

Leandra Fuchs stellte sich und ihre Aufgaben vor. Die Stadt Haan ist seit 2024 als kinderfreundliche Kommune zertifiziert und hat sich zur Umsetzung gewisser Maßnahmen verpflichtet. Dazu gehört auch die Einrichtung sogenannter Schülerinnen- und Schüler-Haushalte. Dabei bekommen die Schulen einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung gestellt, der für spezielle Projekte zur Demokratie-Förderung im weitesten Sinne genutzt werden soll. Begleitet werden die Projekte durch die entsprechenden Fachstellen.
Henrik und Ediz berichteten von einem hohen Interesse von Gesamtschule und Gymnasium, um Projekte umzusetzen. Zu dem Thema soll es eine Befragung an den Schulen geben. Auch in den Schulkonferenzen soll dazu informiert werden.

5) Konzept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Haan

Peter Burek wies darauf hin, dass die im vergangenen Jahr verfasste Stellungnahme des Jupa zum Konzept gegebenenfalls überarbeitet und ein Beschlussvorschlag formuliert werden muss. Dies muss bis zur JHA-Sitzung am 17. Juni geschehen. Auch das Kipa befasse sich mit dem Thema, in einem gemeinsamen Arbeitskreis sollen Kipa und Jupa beraten.

6) Bericht vom Klimaanpassungsworkshop

Wilhelmine Mann berichtete vom Workshop, an dem sich zahlreiche Kinder beteiligt hätten. Es seien viele Ideen für Maßnahmen gegen den Klimawandel gesammelt worden. Der Workshop habe etwa zwei Stunden gedauert, die Ergebnisse werden in Kürze im Ausschuss für Umwelt vorgestellt.

7) Berichte aus Ausschüssen und Gremien

Es gab keine weiteren Berichte.

8) Nächster Sitzungstermin

Die nächste Sitzung soll stattfinden am Montag, 18. Mai, um 19 Uhr im Rathaus. Ersatztermin ist Montag, 1. Juni.

9) Verschiedenes

Es gab keine Anmerkungen.

Die Sitzung endete gegen 20.30 Uhr.

Im Anschluss fand für die Delegierten ein Arbeitstreffen statt.

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 23.03.2026Sitzungsbeginn: 19.00 UhrSitzungsende: 20.30 UhrOrt: Sitzungssaa...
24/07/2026

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 23.03.2026

Sitzungsbeginn: 19.00 Uhr
Sitzungsende: 20.30 Uhr
Ort: Sitzungssaal des Rathauses
Protokollant: Daniel Oelbracht

Anwesende: Delegierte: Henrik Giebels, Lucas Heimsch, Niclas Thomé, Agata Zaleska, Friederike Nell, Anna Valentina Habel,
Niclas Hofmann, Wilhelmine Mann, Joseline Peters,
Vito Gohl, Melin Atakay, Ediz Can Kaya; beratende Mitglieder: Olivia Teske

sowie: Peter Burek (Jugendreferent), Daniel Oelbracht (Jupa-Koordinator)

Gäste: Marek Kasper, Emilia Zambon, Stephanie Dellit (Jugendamt), Vertreterin des Seniorenbeirats

1) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Der Vorsitzende Henrik Giebels begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es gab keine Änderungswünsche zur Tagesordnung.

2) Protokoll der Sitzung am 23. Februar 2026

Es gab keine Änderungswünsche zum genannten Protokoll, es wird in Kürze online gestellt.

3) Berichte aus Ausschüssen und Gremien

Melin Atakay und Henrik Giebels berichteten aus dem JHA. Hier wurde neben der Entwicklung von Kita-Plätzen und Kita-Beiträgen auch der Etat für die Jugendförderung beraten und letztlich ohne Kürzungen verabschiedet.
Wilhelmine Mann berichtete aus dem UMA, in dessen jüngster Sitzung über die gesperrte Unterführung am Gruitener Bahnhof, die Sanierung der Sportplätze und die Problematik am Kreisverkehr Prälat-Marschall-Straße gesprochen wurde.

4) Konzept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Haan

Peter Burek erläuterte hierzu kurz die Abläufe bis zur Beschlussvorlage. Das Jupa hat seine Stellungnahme bereits 2025 abgegeben, diese kann/soll nun nach weiteren Beratungen gegebenenfalls ergänzt/überarbeitet werden. Die Beratung im JHA soll am 17. Juni erfolgen. Gemeinsam mit der Verwaltung soll eine Evaluation zum Thema erfolgen, hierzu wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Henrik Giebels fragte nach, ob durch einen „Kinder- und Jugendcheck“ die Beteiligung sichergestellt werden sollte. Stephanie Dellit führte hierzu aus, dass die Personalsituation jüngst bewertet wurde, auch im Hinblick auf eine mögliche Aufstockung. Es stelle sich die Frage, ob ein solcher Check nötig sei oder ob es sinnvoller sein könnte, nach einem gewissen Zeitraum zu schauen, ob die Beteiligung an irgendeiner Stelle nicht umgesetzt wird. Bereits geändert worden sei die Satzung des Jugendamtes, es sei damit eine Verpflichtung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen geschaffen worden.
Daniel Oelbracht regte an, bei der Prüfung, wo und in welchem Maße eine Beteiligung an laufenden oder kommenden Prozessen nötig sei, auch künstliche Intelligenz einzusetzen. Grundsätzlich, bemerkte Peter Burek, sei der Einsatz von KI inzwischen möglich in der Verwaltung. Es sei vor allem wichtig zu ermitteln, wie groß die Beteiligung an bestimmten Prozessen ausfallen sollte – ob es also manchmal schon genügt, über Sachverhalte zu informieren, ohne dass es direkt formelle Beschlüsse geben muss. Hierzu sei es nötig, gemeinsam zu erarbeiten, an welchen Stellen Beteiligung tatsächlich erwünscht sei. Die Ämter innerhalb der Verwaltung müssten hierbei ihren Blick für das Thema schärfen.
Das Jupa entschied sich, für das Thema Beteiligungskonzept eine Arbeitsgruppe mit Ediz Can Kaya, Melin Atakay, Niclas Thomé und Henrik Giebels einzurichten. Die AG soll die Stellungnahme gegebenenfalls ergänzen/überarbeiten und zum Beschlussvorschlag ausarbeiten, eine Befragung vorbereiten und Themen sammeln, bei denen eine Beteiligung gewünscht ist.
Peter Burek regte an, Kompromisse bei Themen künftig idealerweise in einem kleinen Rahmen zu finden, das Kinderparlament gegebenenfalls mit einzubinden und zusätzlich zum Beispiel eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern zu starten. Ediz Can Kaya ergänzte, dass es am Gymnasium ein Tool gibt, das anonymisierte Umfragen ermöglicht. Peter Burek bemerkte, dass gleichzeitig sichergestellt sei, dass Informationen zielsicher gestreut werden.

5) Vorstellung des Haaner Klimaanpassungskonzepts

Peter Burek teilte mit, dass am 17. April ein Workshop stattfinden wird, zu dem auch das Jupa eingeladen ist. Beginn ist um 15.30 Uhr. Das Jupa wird vertreten durch Wilhelmine Mann und Alexandra Kunert sowie eventuell Friederike Nell.

6) Problematik Vape-Verkauf an Minderjährige in Haan

Lucas Heimsch berichtete von eigenen Beobachtungen zusammen mit Schulkameraden. Er habe mehrere Male Verstöße gegen den Jugendschutz beobachtet. Valentina Habel bestätigte dies, ebenfalls aus eigener Erfahrung und durch Hinweise von Mitschülerinnen und Mitschülern.
Stephanie Dellit erklärte, dass es früher Testkäufe in Haan gegeben habe, dass man aber keine Jugendliche zur Unterstützung mehr fand, da auf den Anzeigen gegen die Verkäufer die Namen der Jugendlichen zu finden gewesen seien. Bei diesen sei die Angst vor Repressalien zu groß gewesen. Kontrollen des Ordnungsamtes seien daher irgendwann nicht mehr auf diese Weise möglich gewesen. Sie werde die Hinweise aber nochmals an das Ordnungsamt weitergeben und wolle auch erfragen, wie oft derzeit Kontrollen erfolgen. Dellit verwies darauf, dass an den Schulen Aufklärungsarbeit geleistet wird. Aus den Reihen des Jupa gab es danach aber Hinweise, wie selten und auch wenig zielführend die Prävention durchgeführt wird.
Zur kommenden Sitzung soll jemand von der Abteilung Streetwork eingeladen werden, zudem möge sich der Kommunale Ordnungsdienst zu den obigen Fragen und Hinweisen äußern. Einig waren sich in der Sitzung alle, dass mehr Aufklärung zum Thema unbedingt nötig ist.

7) Nächster Sitzungstermin

Die nächste Sitzung soll stattfinden am Montag, 27. April, um 19 Uhr im Rathaus. Ersatztermin ist Montag, 20. April.

8) Verschiedenes

Melin Atakay regte an, sich langsam Gedanken über das Jupa-Programm beim Haaner Sommer zu machen.
Emilia Zamborn wünschte sich, dass unter anderem bei Instagram mehr Werbung für die Sitzungen des Jupa gemacht wird.

Die Sitzung endete gegen 20.30 Uhr.

Im Anschluss fand für die Delegierten ein Arbeitstreffen statt.

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 23.02.2026Sitzungsbeginn: 19.00 UhrSitzungsende: 20.30 UhrOrt: Sitzungssaa...
24/07/2026

Protokoll der öffentlichen Sitzung am Montag, 23.02.2026

Sitzungsbeginn: 19.00 Uhr
Sitzungsende: 20.30 Uhr
Ort: Sitzungssaal des Rathauses
Protokollant: Daniel Oelbracht

Anwesende: Delegierte: Henrik Giebels, Lucas Heimsch, Niclas Thomé, Kira Ditze, Agata Zaleska, Friederike Nell, Anna Valentina Habel, Niclas Hofmann, Wilhelmine Mann, Joseline Peters, Vito Gohl; verspätet: Melin Atakay, Ediz Can Kaya, Max Müller; beratende Mitglieder: Olivia Teske, Alexandra Kunert

sowie: Peter Burek (Jugendreferent), Daniel Oelbracht (Jupa-Koordinator)

Gäste: Bürgermeister Vincent Endereß, zwei Vertreter des Seniorenbeirats, Presse, Vertreterin der Jungen Union, JHA-Vorsitzender Martin Haesen

1) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Die stellvertretende geschäftsführende Vorsitzende Alexandra Kunert begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es gab keine Änderungswünsche zur Tagesordnung.

2) Protokoll der konstituierenden Sitzung am 19. Januar 2026
Es gab keine Änderungswünsche zum genannten Protokoll. Es wurde am Tag der Sitzung per E-Mail nachgereicht und wird in Kürze online gestellt.

3) Rückblick auf das Kompaktseminar zur Einführung

Alexandra Kunert und Niclas Thomé berichteten vom vergangenen Samstag im Jugendhaus. Sie führten aus, mit welchen Inhalten (unter anderem Aufbau der kommunalen Verwaltung, Stadtrat und Ausschüsse, Entscheidungsprozesse, Aufgaben des Jupa, Erstellen von Anträgen und Anfragen) sich die Delegierten beschäftigt haben und dass erste Ideen für die künftige Arbeit zusammengetragen wurden.

4) Bericht: Halbzeitgespräch Kinderfreundliche Kommune

Valentina Habel berichtete vom kürzlich erfolgten Treffen, bei dem ein Zwischenfazit zur kinderfreundlichen Kommune präsentiert wurde. Mit dabei waren auch Projektbegleiter aus Bonn. Die Beteiligten tauschten sich über das bisher Erreichte und die kommenden Schritte aus.

5) Vorstellung des Haaner Klimaanpassungskonzepts

Peter Burek teilte mit, dass der angekündigte Kollege, der über das Konzept informieren wollte, verhindert war. Am 17. April soll ein Workshop stattfinden, zu dem auch das Jupa eingeladen ist. Die genaue Uhrzeit wird noch abgestimmt, voraussichtlich soll es gegen 15 Uhr losgehen.

6) Beteiligung an Veranstaltungen im Ladenlokal Mitte Haan

Peter Burek teilte mit, dass in Kürze eine Begehung der Location stattfinden soll. Der Verein hat bereits mit der Stadt Kontakt aufgenommen, um Veranstaltungen zu planen, im Gespräch ist zum Beispiel ein E-Sport-Turnier, das von der Stadt ausgerichtet und vom Jupa begleitet (etwa Getränkeausschank) und im Vorfeld beworben werden könnte.

7) Beteiligung am internationalen Tag der Kinderrechte im Landtag

Das Jupa will sich an dem Aktionstag beteiligen und am 20. November, 10 Uhr, den Landtag in Düsseldorf besuchen. Auch das Kinderparlament will sich beteiligen.

8) Beteiligung am Haaner Sommer

Der Verein Haaner Sommer hat dem Jupa vorgeschlagen, dass am Montag, 13. Juli, 18 Uhr wieder eine öffentliche Sitzung am Strand stattfinden könnte. Das Jupa will dieses Angebot annehmen und darüber hinaus auch in einer Arbeitsgruppe klären, ob eine weitere Aktion für Kinder/Jugendliche organisiert werden kann. Die Koordination übernimmt Melin Atakay.

9) Wahl des Vorstands

Für den TOP übernahm Daniel Oelbracht die Versammlungsleitung. Er fragte, ob es Vorschläge für die Wahl gibt. Vorgeschlagen wurden daraufhin Henrik Giebels, Melin Atakay, Ediz Can Kaya, Kira Ditze, Lucas Heimsch und Joseline Peters. Ihre Bereitschaft erklärten alle bis auf Joseline Peters. Für den Posten des Vorsitzenden stellte sich nur Henrik Giebels zur Wahl, alle übrigen kandidierten für die Stellvertretung. Stimmberechtigt waren zu diesem Zeitpunkt der Sitzung 13 Delegierte.

Abstimmung über den Vorsitz:
13x Ja
0x Nein

0x Enthaltung
Daniel Oelbracht fragte Henrik Giebels, ob er die Wahl annimmt, er bejahte.

Danach stimmten die Delegierten schriftlich über die beiden Stellvertreterposten ab, jeweils zwei Namen durften notiert werden.

Abstimmung über die Stellvertretung:
Melin Atakay 11 Stimmen
Ediz Can Kaya 11 Stimmen
Kira Ditze 2 Stimmen
Lucas Heimsch 2 Stimmen

Daniel Oelbracht fragte Melin Atakay und Ediz Can Kaya, ob sie die Wahl annehmen, beide bejahten. Der Koordinator gratulierte den Mitgliedern des Vorstands zur Wahl und übergab die Sitzungsleitung an Henrik Giebels.

10) Bestätigung der Jupa-Vertreter für Ausschüsse und Kreisjugendrat

Da die Delegierten sich am Samstag noch nicht festlegen konnten, wer das Jupa in welchem Ausschuss vertritt, musste dies in der Sitzung erfolgen. Um sich intern abzustimmen, wurde die Sitzung kurz unterbrochen. Anschließend ergab sich folgende Aufgabenverteilung (angegeben sind Jupa-Vertreterin bzw. Vertreter sowie Stellvertreterin bzw. Stellvertreterin):

Jugendhilfeausschuss:
Henrik Giebels / Melin Atakay

A. für Bildung und Sport:
Henrik Giebels / Ediz Can Kaya

A. für Soziales, Kultur, Integration u. Generationen
Niclas Thomé / Niclas Hofmann

A. für Mobilität und Umwelt:
Wilhelmine Mann / Alexandra Kunert

A. für Bau und Vergabe:
Henrik Giebels

A. für Stadtentwicklung u. Planung:
Henrik Giebels / Alexandra Kunert

AK ÖPNV:
Niclas Thomé / Kira Ditze

AK Städtepartnerschaften (noch nicht eingerichtet):
Olivia Teske / Niclas Thomé

Kreisjugendrat Mettmann:
Niclas Thomé, Alexandra Kunert, Valentina Habel, Joseline Peters

Die Delegierten stimmten über die komplette Liste ab. Stimmberechtigt waren zu diesem Zeitpunkt der Sitzung 14 Delegierte.

Abstimmung:
12x Ja
0x Nein
2x Enthaltung

11) Nächster Sitzungstermin

Die nächste Sitzung soll stattfinden am Montag, 23. März, um 19 Uhr im Rathaus. Ersatztermin ist Montag, 16. März.

12) Verschiedenes

Der JHA-Vorsitzende Martin Haesen warb für eine generelle Teilnahme an den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses, vor allem mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Entscheidungen unter anderem zum Kinder- und Jugendförderplan und zur Spielflächenleitplanung. Er gratulierte den Delegierten zu ihrer Wahl im Dezember und wünschte ihnen für ihre Arbeit viel Erfolg.

Die Sitzung endete gegen 20.30 Uhr.

Im Anschluss fand für die Delegierten ein Arbeitstreffen statt.

Protokoll der konstituierenden Sitzung am Montag, 19.01.2026Sitzungsbeginn: 19.00 UhrSitzungsende: 20.00 UhrOrt: Aula de...
24/07/2026

Protokoll der konstituierenden Sitzung am Montag, 19.01.2026

Sitzungsbeginn: 19.00 Uhr
Sitzungsende: 20.00 Uhr
Ort: Aula des städtischen Gymnasiums Haan
Protokollant: Daniel Oelbracht

Anwesende: Delegierte: Henrik Giebels, Lucas Heimsch, Alexandra Kunert, Niclas Thomé, Kira Ditze, Melin Atakay, Ediz Can Kaya, Agata Zaleska, Friederike Nell, Anna Valentina Habel, Niclas Hofmann, Wilhelmine Mann, Joseline Peters, Vito Gohl; Olivia Teske (beratendes Mitglied)

sowie: Peter Burek (Jugendreferent), Daniel Oelbracht (Jupa-Koordinator)

Gäste: Bürgermeister Vincent Endereß, Beigeordnete Annette Herz, Rolf Brockmeyer (Seniorenbeirat), Marek Kasper (SPD)

1) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung

Daniel Oelbracht begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es gab keine Änderungswünsche zur Tagesordnung.

2) Protokolle der Sitzung am 16. Dezember 2025

Es gab keine Änderungswünsche zum Protokoll. Es wird in Kürze online gestellt.

3) Verpflichtung der Delegierten

Bürgermeister Vincent Endereß übernahm die Verpflichtung der Delegierten. Dazu erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Der Bürgermeister sprach die Verpflichtungsformel vor, die designierten Delegierten antworteten mit den Worten „Ich verpflichte mich“. Danach gratulierte Endereß den neuen Delegierten und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg für die künftige Arbeit.

4) Wahl eines geschäftsführenden Vorstands

Daniel Oelbracht übernahm für den TOP die Leitung der Versammlung. Er schlug vor, dass der seit der Wahl tätige geschäftsführende Vorstand seine Arbeit fortsetzt, bis in der nächsten Sitzung ein neuer Vorstand gewählt wird. Einstimmig gewählt wurden daraufhin Henrik Giebels, Alexandra Kunert und Melin Atakay.

5) Berichte aus Rat und Ausschüssen

Der Bürgermeister teilte mit, wann Rat und Haupt- und Finanzausschuss das nächste Mal tagen. Im Rat wird am 3. Februar der Haushaltsplanentwurf eingebracht, nach Karneval beginnen dann die Beratungen.
Rolf Brockmeyer teilte mit, dass eine Broschüre zum Seniorenbeirat erstellt wurde, um über das Gremium zu informieren. Er bemerkte, dass Seniorenbeirat und Jupa über das Projekt Taschengeldbörse und dessen Fortführung sprechen sollten.

6) Nächster Sitzungstermin / Neujahrsempfang

Die nächste Sitzung soll stattfinden am Montag, 23. Februar. Der Neujahrsempfang der Stadt Haan fand statt am Donnerstag, 15. Januar 2026. Das Jupa war mit zahlreichen designierten Delegierten zu Gast.

7) Verschiedenes

Die Beigeordnete Annette Herz beglückwünschte die Delegierten und würdigte die Arbeit des Jupa. Sie stellte sich und ihre Aufgaben kurz vor. Sie überbrachte zudem die Grüße der Jugendamtsleiterin Stephanie Dellit. Sie erläuterte die Bedeutung der Spielflächenleitplanung der Stadt, mit der Jugendtreffpunkte aufgewertet werden sollen, etwa an der Landstraße. Sie zählte auf, bei welchen Themen sie ebenfalls Ansprechpartnerin für das Jupa ist, etwa das Jugendhaus, die Sportanlagen, der OGS-Betrieb und die Mensen der Schulen. Auch wies sie auf das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ hin und den damit verbundenen Aktionsplan unter anderem mit Jugendprojekten und dem Thema Partizipation. Hierbei betonte sie, wie wichtig der strukturierte Aufbau dieses Schwerpunkts sei. Die Beratungen zum vorliegenden Entwurf hierzu sollen in die spätere Vorlage im Jugendhilfeausschuss einfließen.
Bei der kommenden Sitzung sollen die Vertreterinnen und Vertreter des Jupa benannt werden, die Haan im Kreisjugendrat (KJR) repräsentieren sollen.
Das Jupa wird am Samstag, 21. Februar, im Jugendhaus einen Seminartag abhalten, um sich mit der Arbeit von Rat und Verwaltung sowie den eigenen Rechten und Pflichten vertraut zu machen.

Die Sitzung endete gegen 20.30 Uhr.

Im Anschluss fand für die Delegierten ein Arbeitstreffen statt.

Stellungnahme des Jupa zum Thema VapesDas Haaner Jugendparlament warnt Kinder und Jugendliche ausdrücklich vor dem verme...
23/07/2026

Stellungnahme des Jupa zum Thema Vapes

Das Haaner Jugendparlament warnt Kinder und Jugendliche ausdrücklich vor dem vermeintlich harmlosen Konsum sogenannter Vapes. Sie mögen zwar weniger schädlich sein als Tabakzigaretten, aber: Vapes sind alles andere als harmlos und bergen weitgehend unterschätzte Gefahren für die Gesundheit. Das Aerosol enthält giftige Stoffe, das Suchtpotenzial ist hoch, und die langfristigen gesundheitlichen Folgen sind noch völlig unklar.

Die meisten Vapes, die sich auch Kinder und Jugendliche in Haan beschaffen können, enthalten Nikotin, das extrem schnell abhängig macht. Einige der sogenannten Liquids in Vapes können Spuren von Schadstoffen enthalten. Nikotin und andere Inhaltsstoffe lassen die Herzfrequenz und den Blutdruck steigen. Dies erhöht langfristig das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Die Aromastoffe und Aerosole, die beim Konsum inhaliert werden, reizen die Atemwege. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Dampfen das Risiko für chronische Bronchitis, Asthma und die chronische Lungenkrankheit COPD um das 1,3-fache erhöhen kann. Bestimmte Aromastoffe (zum Beispiel Diacetyl) stehen außerdem im Verdacht, schwere Lungenschäden (die sogenannte Popcorn-Lunge) auszulösen.

Während bereits die legal verkäuflichen Vapes große Gesundheitsrisiken mit sich bringen, stellen illegale Vapes eine ungleich höhere Gefahr dar. Hier sind unter Umständen Schwermetalle, Pestizide oder andere Verunreinigungen zu finden. Ein großer Teil der illegalen Vapes ist darüber hinaus mit synthetischen Cannabinoiden oder K.o.-Tropfen versetzt. Diese Stoffe wirken oft viel stärker als THC und können zu Psychosen, Krampfanfällen, Kreislaufzusammenbrüchen und Atemstillstand führen. Außerdem ist oftmals der Nikotin-Gehalt höher als erlaubt, die Menge im Tank ist größer als erlaubt (noch höheres Suchtpotenzial), natürlich fehlen sämtliche Warnhinweise und Hinweise auf die Inhaltsstoffe, und minderwertige Akkus in den Geräten können überhitzen und explodieren.

Gerne werden Vapes als Lifestyle-Produkte dargestellt und von Kindern und Jugendlichen als solche verstanden. Doch angesichts der oben beschriebenen gesundheitlichen Risiken sollte niemand mit dem Konsum beginnen, schon gar nicht Kinder und Jugendliche. Vapes eignen sich allenfalls als Hilfe, um sich das Tabakrauchen abzugewöhnen. Die Risiken bleiben natürlich bestehen.

Nicht zu vergessen ist der Umweltaspekt: Vor allem Einweg-Vapes verschwenden Ressourcen und belasten die Umwelt.

Das Jugendparlament appelliert deshalb an alle Kinder und Jugendlichen, sich genau zu überlegen, ob sie Vapes konsumieren sollten. Und alle Eltern sollten mit ihren Kindern über die beschriebenen Gefahren sprechen und ganz besonders darauf achtgeben, dass es sich nicht um illegale Vapes handelt, deren Inhaltsstoffe sich noch gravierender auf die Gesundheit auswirken.

Das Jugendparlament wird sich dafür einsetzen, dass vor allem an den Schulen besser und nachdrücklicher auf die Gefahren legaler wie illegaler Vapes hingewiesen wird und dass sich zu dem Thema ein verstärkter Dialog zwischen Politik, Verwaltung sowie auch sozialen Einrichtungen und der Jugend selbst entwickelt. Das Jupa wird sich dafür stark machen, dass die Jugendschutzkontrollen im Hinblick auf den Verkauf legaler wie illegaler Vapes an Minderjährige mir größerer Regelmäßigkeit durchgeführt werden. Die Verkäufer müssen mit harten Sanktionen bestraft werden.

Foto: Sarah Johnson/Pixabay

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