Gedenkstätte Hadamar

Gedenkstätte Hadamar Die offizielle Facebook-Seite der Gedenkstätte Hadamar Diese Verbrechen wurden von den Nationalsozialisten euphemistisch als „Euthanasie“ bezeichnet.

Zum historischen Ort:
Von 1939 bis 1945 wurden Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch verfolgt und ermordet. Die ehemalige Landesheil- und Pflegeanstalt Hadamar gehörte ab 1941 zu den insgesamt sechs Tötungsanstalten der sogenannten „Aktion T4“. Zwischen Januar und August 1941 wurden in der Gaskammer im Keller der Tötungsanstalt Hadamar mehr als 10.000 Menschen getöte

t. Die Leichen der Opfer wurden in zwei Krematorien eingeäschert. Ende August 1941 wurden die Gasmorde der „Aktion T4“ eingestellt. Von August 1942 bis März 1945 fungierte die Anstalt Hadamar im Rahmen der „dezentralen Euthanasie“ erneut als überregionales Tötungszentrum. In diesem Zeitraum wurden nochmals etwa 4.500 Menschen aus dem gesamten Reichsgebiet umgebracht. Sie starben an den Überdosierungen von Beruhigungsmedikamenten, die ihnen das Pflegepersonal verabreichte, gezielter Mangelernährung und medizinischer Vernachlässigung. Die Leichen der Ermordeten wurden größtenteils auf einem 1942 eingerichteten Anstaltsfriedhof in Massengräbern vergraben. Ende März 1945 wurden die Stadt und die Landesheilanstalt Hadamar von US-amerikanischen Soldaten befreit. Zur Gedenkstätte:
Heute erinnert die Gedenkstätte Hadamar an die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Sie ist Forschungseinrichtung, ein Erinnerungs- und Lernort, der das Gedenken an die Menschen, die ermordet wurden, wach hält. Den Besucherinnen und Besuchern bietet die Gedenkstätte vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Geschichte der NS-„Euthanasie“, des Nationalsozialismus und den sich hieraus ergebenden langfristigen Folgen und aktuellen Wirkungen. Zur Gedenkstätte gehören die ehemalige „T4“-Busgarage als Ankunftsort der Opfer, eine Dauerausstellung und der Keller mit der ehemaligen Gaskammer, dem Sezierraum sowie den Resten der Krematorien. Außerdem befindet sich der Friedhof mit den Massengräbern aus der Zeit der „dezentralen Euthanasie“ auf dem Gedenkstättenareal. 1964 wurde dort eine Gedenklandschaft eingerichtet. Unsere Social Media Guidelines mit Netiquette:
https://www.gedenkstaette-hadamar.de/social-media-guidelines/

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]Am vergangenen Samstag wurde im Hotel Nassau-Oranien in Hadamar die...
05/06/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Am vergangenen Samstag wurde im Hotel Nassau-Oranien in Hadamar die Ausstellung „RECHTSaussen-MITTENdrin?“ eröffnet. Sie beleuchtet verschiedene Erscheinungsformen des Rechtsextremismus sowie die gesellschaftlichen Bereiche, in denen diese auftreten können. Die Ausstellung verfolgt dabei nicht nur einen aufklärerischen Ansatz, sondern zeigt auch Möglichkeiten auf, rechtsextremen Tendenzen und Erscheinungsformen entgegenzutreten.

Die Ausstellung, die vor einigen Jahren vom Beratungsnetzwerk Hessen entwickelt wurde, besteht aus 26 informativen Roll-Ups und kann kostenfrei ausgeliehen werden. Aktuell bringen die „Omas gegen Rechts Hadamar – Limburger Land“ die Ausstellung nach Hadamar und Limburg. Die Gedenkstätte Hadamar unterstützt das Projekt als Kooperationspartnerin.

Bei der Vernissage führte Simone Fritz von den „Omas gegen Rechts“ in die Ausstellung ein. Dr. Esther Abel von der Gedenkstätte Hadamar sprach ein Grußwort. Dabei machte sie deutlich, dass rechtsextreme Positionen und Themen längst bis in die gesellschaftliche Mitte vorgedrungen sind. Zudem beleuchtete sie verschiedene Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom „Lebensmelodien-Ensemble“ des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni im Hotel Nassau Oranien, und dann vom 6. bis 13. Juni 2026 im Kreuzgang an der Pallottinerkirche in Limburg sowie vom 14. bis 28. Juni 2026 in der Jugendkirche CROSSOVER Limburg zu sehen.

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Am letzten Samstag begann die Ausstellung „RECHTSaussen-MITTENdrin?“.
Die Ausstellung ist im Hotel Nassau·Oranien in Hadamar.
Die Ausstellung zeigt viele Formen von Rechts·extremismus.

Rechts·extremismus bedeutet:
Menschen sehen andere Menschen als weniger wert an.

Die Ausstellung zeigt auch:
An welchen Orten und in welchen Teilen der Gesellschaft Rechts·extremismus vorkommen kann.
Die Ausstellung gibt Wissen über das Thema.
Sie zeigt auch:
So können Menschen etwas gegen Rechts·extremismus tun.

Das Beratungs·netzwerk Hessen hat die Ausstellung vor einigen Jahren gemacht.
Die Ausstellung besteht aus 26 Roll-Ups.
Roll-Ups sind große Tafeln mit Texten und Bildern.
Gruppen und Ein·richtungen können die Ausstellung kosten·frei ausleihen.

Die Gruppe „Omas gegen Rechts Hadamar – Limburger Land“ hat die Aus·stellung nach Hadamar und Limburg gebracht.
Die Gedenk·stätte Hadamar unterstützt das Projekt.

Bei der Eröffnung stellte Simone Fritz von den „Omas gegen Rechts“ die Aus·stellung vor.
Dr. Esther Abel von der Gedenk·stätte Hadamar hat zur Begrüßung gesprochen.
Sie sagte:
Rechts·extreme Ideen kommen heute in vielen Teilen der Gesellschaft vor.
Sie sprach auch über Ausgrenzung und Diskriminierung.

Aus·grenzung bedeutet:
Menschen werden von anderen Menschen aus einer Gruppe ausgeschlossen.
Diskriminierung bedeutet:
Menschen werden wegen bestimmter Merkmale unfair behandelt.

Das „Lebens·melodien-Ensemble“ machte Musik bei der Veranstaltung.
Ein Ensemble ist eine Musik·gruppe.
Das Ensemble gehört zum Landes·musik·gymnasium Rheinland-Pfalz in Montabaur.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni im Hotel Nassau·Oranien zu sehen.
Vom 6. Juni bis zum 13. Juni 2026 ist die Ausstellung im Kreuz·gang an der Pallottiner·kirche in Limburg.
Vom 14. Juni bis zum 28. Juni 2026 ist die Ausstellung in der Jugend·kirche CROSSOVER Limburg.

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Einbruch in die historische Klinikkapelle in Weilmünster erfahren, in der derzeit...
03/06/2026

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Einbruch in die historische Klinikkapelle in Weilmünster erfahren, in der derzeit ein Lern- und Erinnerungsort für die Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde entsteht.
Der gewaltsame Einbruch, die verursachten Schäden und der Diebstahl von Arbeitsmaterialien treffen die Verantwortlichen nicht nur materiell, sondern auch ideell. Besonders erschütternd ist, dass ein Ort betroffen ist, der dem Gedenken an Menschen gewidmet ist, die während der NS-Zeit entrechtet, ausgegrenzt und ermordet wurden.
Wir möchten den engagierten Ehrenamtlichen des Vereins „Weilburg erinnert“ und allen weiteren Beteiligten unsere Solidarität aussprechen. Mit großem Einsatz, viel Zeit und persönlichem Engagement schaffen sie einen wichtigen Ort der historischen Bildung und Erinnerung. Solche Projekte leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, die Geschichte der NS-Krankenmorde sichtbar zu machen und das Andenken an die Opfer zu bewahren.
Wir hoffen, dass die Verantwortlichen die notwendigen Mittel und die Unterstützung erhalten, um die entstandenen Schäden zu beheben, den Ort zukünftig gegen erneute Einbruchsversuche zu schützen und die geplante Eröffnung des Erinnerungsortes erfolgreich verwirklichen zu können.

🚨 Einbruch in die historische Klinikkapelle in Weilmünster 🚨

Liebe Community,

wie ihr wisst, errichten wir derzeit in der historischen Klinikkapelle in Weilmünster den Lern- und Erinnerungsort zur Erinnerung an die Opfer der NS-Krankenmorde. Aktuell laufen dort die Bauarbeiten, damit bis zur geplanten Eröffnung am 21. September alles fertiggestellt werden kann.

Zwischen Samstag, 16:00 Uhr, und Montag, 07:30 Uhr, wurde gewaltsam in das Kapellengebäude eingebrochen. Dabei wurden Maschinen und Gegenstände gestohlen sowie Beschädigungen am Gebäude verursacht.

Das macht uns traurig und fassungslos. Wir errichten diesen Ort ehrenamtlich, in unserer Freizeit und mit sehr viel Herzblut.

Eine Anzeige wegen Einbruchdiebstahls wurde bei der Polizei erstattet. Nach derzeitiger Einschätzung ist davon auszugehen, dass die Täter Ortskenntnisse beziehungsweise einen Bezug zum Gelände hatten.

❗ Deshalb unsere Bitte:
Hat jemand zwischen Samstag, 16:00 Uhr, und Montag, 07:30 Uhr, verdächtige Beobachtungen auf dem Klinikgelände in Weilmünster gemacht?

📞 Hinweise bitte an uns oder an die Polizeistation Weilburg.

🔒 Gleichzeitig zeigt der Vorfall leider auch, wie dringend eine moderne Sicherheitstechnik für die Kapelle benötigt wird. Wir möchten den Lern- und Erinnerungsort dauerhaft gegen Einbruch und Vandalismus schützen. Dafür entstehen jedoch Kosten in Höhe von rund 20.000 €, die wir derzeit nicht allein stemmen können.

💛 Unterstützt uns daher mit einer Spende:
https://www.wirwunder.de/project/160987

🙏 Teilen ausdrücklich erwünscht. Vielen Dank für eure Unterstützung!

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]Zwischen Erhalt, Instandsetzung und Neubau: Erneuter Termin mit dem...
02/06/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Zwischen Erhalt, Instandsetzung und Neubau: Erneuter Termin mit dem Denkmalschutz

Mit dem Fortschritt der Arbeiten müssen regelmäßig wichtige Entscheidungen zur Planung und Umsetzung der Neugestaltung getroffen werden.

Dazu trafen sich die Vertreterin des Denkmalschutzes mit den Kolleg:innen der Gedenkstätte und dem Architekturbüro Ritz&Losacker. Wir haben die bisherigen Fortschritte vorgestellt und zentrale Entscheidungen zur Verwendung neuer Baumaterialien getroffen. Diese Abstimmungen sind von besonderer Bedeutung, da erhaltene Bestände der Gedenkstätte bewusst in die Neugestaltung integriert werden sollen.

Im Gebäude selbst sind zahlreiche originale Elemente gut erhalten, darunter auch Fußböden und Sockelleisten. Dort, wo neue Bodenbeläge oder Fliesen eingebaut werden müssen, gilt es, passende Materialien auszuwählen, um ein stimmiges Gesamtbild zu bewahren.
Die Gedenkstätte Hadamar soll nach Abschluss der Umbauarbeiten zu einem modernen und zielgruppengerechten Lern- und Gedenkort werden. Im Mittelpunkt steht dabei die neue Ausstellung. Besonders wichtig ist zudem die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Ausstellung sowie zu allen weiteren Räumlichkeiten. Diese Aspekte müssen bei allen Planungen und Abstimmungen stets mitgedacht werden.

Wir berichten hier und auf unserer Facebook-Seite unter über Vorbereitung und Umsetzung des Großprojekts.
Die Gedenkstätte ist trotz der Baumaßnahmen weiterhin geöffnet.

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Die Bau·Arbeiten gehen weiter.
Darum gibt es immer wieder wichtige Gespräche.
Bei den Gesprächen geht es um den Umbau.

Bei einem Treffen waren diese Personen dabei:
Eine Fach·Frau für Denkmal·Schutz.
Denkmal·Schutz bedeutet:
Alte Gebäude und ihre Geschichte sollen erhalten bleiben.
Außerdem waren Mitarbeitende der Gedenk·Stätte dabei.
Auch das Architekturbüro Ritz&Losacker war dabei.

Die Fach·Leute haben die bisherigen Arbeiten gezeigt.
Sie haben auch über neue Bau·Materialien gesprochen.

Bau·Materialien sind zum Beispiel Holz oder Fliesen.
Diese Gespräche sind sehr wichtig.
Viele alte Teile der Gedenk·Stätte sollen erhalten bleiben.
Diese Teile sollen auch nach dem Umbau sichtbar sein.

Im Haus gibt es noch viele originale Teile.
Original bedeutet:
Die Teile stammen noch aus der früheren Zeit.
Dazu gehören Böden.
An manchen Stellen kommen neue Böden hinein.
Dafür wählen die Fach·Leute passende Materialien aus.
So passt später alles gut zusammen.

Die Gedenk·Stätte Hadamar soll ein moderner Lern·Ort werden.
Die Gedenk·Stätte soll auch ein Ort des Erinnerns sein.
Die neue Aus·Stellung ist besonders wichtig.
Eine Aus·Stellung zeigt Informationen und Geschichte.

Wichtig ist auch ein barriere·freier Zugang.
Barriere·frei bedeutet:
Alle Menschen können die Räume gut erreichen und nutzen.
Das gilt für die Aus·Stellung.
Das gilt auch für alle anderen Räume.
Die Fach·Leute achten bei allen Planungen darauf.

Wir berichten hier über das große Projekt.
Wir berichten auch auf unserer Facebook·Seite.
Dort finden Sie Neuigkeiten unter dem Stich·Wort .
Die Gedenk·Stätte ist weiter geöffnet.
Besucherinnen und Besucher können die Gedenk·Stätte auch während der Bau·Arbeiten besuchen.

Architekten Ritz & Losacker GmbH

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]Am 18. März 1899 wird Rosa Antonette Hubertine Droste in Würselen b...
20/05/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Am 18. März 1899 wird Rosa Antonette Hubertine Droste in Würselen bei Aachen geboren. Mit ihren beiden Brüdern wuchs sie in einer gutsituierten Kaufmannsfamilie auf und hatte eine unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit.

1925 heiratet sie Josef Schillings. Im selben Jahr noch kommt ihr erstes Kind, Tochter Inge, zur Welt. Im darauffolgenden Jahr wird ihr Sohn Gregor geboren.

Ihr Mann nimmt im Ausland eine Stelle bei einer niederländischen Firma an. Rosa folgt ihm 1929 mit beiden Kindern nach Borneo. Ein Jahr später stirbt Josef. Rosa kehrt mit ihren beiden Kindern nach Deutschland zurück. Nachdem sie bereits ihren Ehemann und ihre Eltern verloren hat, stirbt 1931 auch ihre Tochter Inge an Malaria.

Daraufhin entwickelt Rosa zunehmend psychische Probleme. Nach Weinkrämpfen an Weihnachten wird sie von ihrem Bruder in eine Heilanstalt in der Nähe von Aachen gebracht. Diesem Aufenthalt folgen weitere, bis sie 1936 in die „Heil- und Pflegeanstalt Galkhausen“ eingewiesen wird. Dort wird ihr die Diagnose „paranoide Schizophrenie“ zugeschrieben.

In der Krankenakte wird vermerkt: „Rosa fügte sich nicht in das Anstaltsleben ein. Für Ärzte und Pflegepersonal war sie nur eine rebellische, aufsässige Patientin."

Rosas Willen konnten sie nicht brechen, ihre kritischen Äußerungen über Hi**er und das Naziregime nicht stoppen. So nannte sie Hi**er einen Schweinehund, der seine Leute mit ‚Kraft durch Freude‘ fange.(1)

Am 2. Mai 1941 wird Rosa Schillings mit mindestens 101 weiteren Patientinnen und Patienten nach Hadamar transportiert. Ihre Angehörigen erhalten später die Nachricht, Rosa sei an Leukämie verstorben. Diese Angabe ist jedoch falsch: Sie wurde am Tag ihrer Ankunft in der Gaskammer der Tötungsanstalt Hadamar ermordet.

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Am 18. März 1899 wird Rosa Antonette Hubertine Droste geboren.
Sie wird in Würselen bei Aachen geboren.
Rosa wächst mit zwei Brüdern auf.
Die Familie hat genug Geld.
Der Vater arbeitet als Kauf·mann.
Rosa hat eine schöne Kindheit und Jugend.

Im Jahr 1925 heiratet Rosa Josef Schillings.
Noch im selben Jahr bekommt sie ein Kind.
Die Tochter heißt Inge.
Ein Jahr später bekommt Rosa einen Sohn.
Der Sohn heißt Gregor.

Ihr Mann arbeitet später im Ausland.
Er arbeitet für eine nieder·ländische Firma.
Rosa zieht im Jahr 1929 mit ihren Kindern nach Borneo.
Borneo ist eine große Insel in Asien.

Ein Jahr später stirbt ihr Mann Josef.
Rosa reist mit ihren Kindern zurück nach Deutschland.

Rosa erlebt viel Leid.
Zuerst sterben ihr Mann und ihre Eltern.
Dann stirbt im Jahr 1931 auch ihre Tochter Inge.
Inge stirbt an Malaria.
Malaria ist eine schwere Krankheit.

Nach diesen Erlebnissen geht es Rosa immer schlechter.
Sie hat seelische Probleme.
An Weih·nachten hat Rosa starke Wein·anfälle.
Ihr Bruder bringt sie darum in eine Klinik bei Aachen.
Dort bleibt sie eine Zeit lang.
Später lebt sie auch in weiteren Kliniken.

Im Jahr 1936 kommt Rosa in die Heil·anstalt Galkhausen.
Dort sagen Ärzte:
Rosa hat paranoide Schizo·phrenie.
Das ist eine schwere seelische Krankheit.

In den Unterlagen aus der Klinik steht:
Rosa wollte sich den Regeln in der Klinik oft nicht fügen.
Die Ärzte und Pflege·kräfte fanden Rosa schwierig.
Rosa sagte offen ihre Meinung.
Sie sprach auch gegen Hi**er und die N***s.
Zum Beispiel beleidigte sie Hi**er.

Am 2. Mai 1941 bringen die N***s Rosa mit vielen anderen kranken Menschen nach Hadamar.
Mindestens 101 Menschen fahren mit dem Transport.

Später bekommt die Familie eine Nachricht.
In der Nachricht steht:
Rosa sei an Leukämie gestorben.
Leukämie ist eine schwere Krankheit vom Blut.

Diese Nachricht stimmt aber nicht.
Die N***s ermorden Rosa am Tag ihrer Ankunft.
Sie stirbt in der Gas·kammer der Tötungs·anstalt Hadamar.

Quelle: Gabriele Lübke (2017): https://www.spiegel.de/geschichte/euthanasie-morde-der-nazis-der-leidensweg-von-rosa-schillings-a-1135596.html

(1) Das Zitat stammt aus dem genannten Artikel.



Foto: Rosa Schillings mit ihren beiden Kindern. Zwischen 1930 und 1931. Grafik: Gedenkstätte Hadamar; Foto: Privat

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]Vortrag jetzt online: „Reinhard Heydrich und die nationalsozialisti...
19/05/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Vortrag jetzt online: „Reinhard Heydrich und die nationalsozialistische Vernichtungspolitik"

War Reinhard Heydrich der „Architekt der Endlösung" – oder ein Vollstrecker innerhalb eines Systems, der die Radikalisierung bis zur Vernichtung mittrug?
In seinem Vortrag aus der Reihe „Hadamar-Gespräche" beleuchtet der Historiker Prof. Dr. Peter Klein (Touro University New York, Campus Berlin) Heydrichs zentrale Rolle bei der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden:Jüdinnen und fragt nach dem Spannungsfeld zwischen strukturellen Vorgaben und individuellem Handeln.

Den vollständigen Vortrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=MVLeocCyWyY

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Eine Rede ist jetzt im Internet.

Die Rede heißt:
„Reinhard Heydrich und das Morden in der Nazi-Zeit"
Die Rede ist in schwerer Sprache.

Reinhard Heydrich war ein Anführer bei den N***s.

Es gibt eine wichtige Frage über ihn:
Hat Heydrich den Plan zum Mord an den Juden gemacht?
Die N***s nannten diesen Plan „End-Lösung".
Das heißt:
Die N***s wollten alle Juden in Europa töten.

Oder war Heydrich ein Teil vom Nazi-System?
In einem System arbeiten viele Teile zusammen an einem Plan.
Hat Heydrich getan, was das System wollte?

Peter Klein spricht über diese Frage.
Er weiß viel über die Nazi-Zeit.
Er lehrt an einer Uni in Berlin.

Peter Klein schaut sich an:
Was hat Heydrich getan?
Heydrich hat Juden in Europa verfolgt.
Heydrich hat Juden töten lassen.

Peter Klein fragt auch:
Was war wichtiger?
Die Regeln vom System?
Oder das Handeln von Heydrich?

Die Rede ist aus der Reihe „Hadamar-Gespräche".

Die ganze Rede gibt es auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=MVLeocCyWyY

Reinhard Heydrich als Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes fesselt Biographen, Historiker und Filmemacher gleichermaßen, obwohl seine Roll...

Eine spannende Veranstaltung der Kolleg:innen aus Frankfurt zu einem wichtigen Thema!
15/05/2026

Eine spannende Veranstaltung der Kolleg:innen aus Frankfurt zu einem wichtigen Thema!

Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle in unserem Arbeitssalltag, unserer medialen Welt und unseren geopolitischen Konflikten. Diese Entwicklung wirft viele ethische Fragen auf – unter anderem auch nach Verantwortung und Wahrheit im Umgang mit Geschichte und Erinnerung.
Worin bestehen die Potenziale von KI in der Bildungs- und Erinnerungsarbeit und wo liegen Risiken von Verzerrung oder Missbrauch? Kann die Schoa mit KI für kommende Generationen begreifbar gemacht oder droht sie von KI fiktionalisiert, ja verfälscht zu werden?
Über diese und weitere Fragen diskutieren am Mittwoch, 27. Mai, 19 Uhr, Dr. Jonas Geiping, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und ELLIS Institut Tübingen, und Clara Mansfeld, Historikerin und verantwortlich für die digitale Kommunikation der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.
Moderation: Cécile Schortmann, Moderatorin und Journalistin 3sat („Kulturzeit“) und Hessischer Rundfunk.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums in Kooperation mit dem Förderverein des Fritz Bauer Instituts.
Karten (10€, 5€ ermäßigt, Mitglieder der Fördervereine kostenfrei). Wir bitten um Anmeldung. Alle Informationen im Veranstaltungskalender auf unserer Website.

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]Die Neugestaltung unserer Gedenkstätte geht in die nächste Phase. N...
13/05/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Die Neugestaltung unserer Gedenkstätte geht in die nächste Phase. Nach der Konkretisierung der Planungen für die Gedenkstätte und ihrer neuen Ausstellung begannen zunächst umfangreiche Entkernungsarbeiten im aktuell ungenutzten Gebäudeteil. Diese Arbeiten sind nun weitestgehend abgeschlossen.

Nun wird an ganz vielen Dingen gewerkelt, die für die Besucher:innen gar nicht mehr sichtbar sein werden – und trotzdem sehr wichtig sind. Für die künftige Nutzung der Räumlichkeiten, in denen die neue Ausstellung ihr Zuhause finden wird, benötigt es eine ordentliche Versorgung mit Strom, Wasser und einem neuen Heizungssystem. Hierzu braucht es Rohre und Kabel. Sehr viele Kabel. Die Leitungen werden nun durch neu geschaffene Versorgungskanäle in die einzelnen Räume verteilt. Dabei ist es uns wichtig, dass sich die neue Versorgungsinfrastruktur mit der historischen Struktur des Gebäudes im Einklang befindet.

Außerdem müssen für den Gedenkstättenbetrieb die statischen Gegebenheiten des Gebäudes auf Eignung überprüft und angepasst werden. Hierfür werden etwa die historischen Rundbögen, die unter anderem in den Fluren zu finden sind, gesichert.
Auch gestalterisch nimmt die Baustelle Fahrt auf. So werden auch bereits die ersten Wände in den Räumlichkeiten verputzt und für weitergehende Malerarbeiten vorbereitet.

Ziel bei allen Arbeiten ist es, einen umfangreichen, barrierefreien und modernen Gedenkstättenbetrieb zu ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir dabei möglichst viel Substanz des Gebäudes erhalten und Teil der Ausstellung werden lassen.

Aktuell wird nur in dem bisher ungenutzten Teil des Gebäudes gebaut. Die Gedenkstätte steht mit ihrer aktuellen Ausstellung während der Neugestaltung offen.

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Unsere Gedenk·stätte wird neu gemacht.
Jetzt beginnt ein neuer Teil der Arbeit.
Die Pläne für die Gedenk·stätte sind fertig.

Zuerst haben Fach·leute einen alten Teil vom Haus leer gemacht.
In diesem Teil wurde lange nichts genutzt.
Diese Arbeit ist jetzt fast fertig.

Jetzt arbeiten die Fach·leute an vielen wichtigen Dingen.
Die Besucherinnen und Besucher sehen diese Dinge später kaum.
Trotzdem sind sie sehr wichtig.

Die neue Aus·stellung braucht Strom und Wasser.
Die neue Aus·stellung braucht auch eine neue Heizung.
Darum bauen die Fach·leute viele Rohre ein.
Die Fach·leute bauen auch viele Kabel ein.

Die Kabel und Rohre kommen in neue Kanäle im Haus.
Von dort gehen sie in die einzelnen Räume.

Das ist uns sehr wichtig:
Die neue Technik soll gut zum alten Haus passen.
Das Haus ist ein histo·risches Haus.
Das bedeutet:
Das Haus ist alt und hat eine besondere Geschichte.

Auch die Stabilität vom Haus wird geprüft.
Stabilität bedeutet:
Das Haus soll sicher und fest sein.
Darum sichern die Fach·leute alte Rund·bögen im Haus.
Rund·bögen sind gebogene Teile an Türen oder Fluren.

Auch das Aussehen der Räume verändert sich.
Die ersten Wände bekommen neuen Putz.
Danach folgen Maler·arbeiten.

Alle Arbeiten haben ein klares Ziel.
Die Gedenk·stätte soll modern sein.
Die Gedenk·stätte soll barriere·frei sein.

Barriere·frei bedeutet:
Viele Menschen können die Gedenk·stätte gut nutzen.
Zum Beispiel Menschen mit Roll·stuhl.

Oder Menschen mit wenig Seh·vermögen.

Gleichzeitig wollen wir viel vom alten Haus erhalten.
Teile vom alten Haus sollen später auch zur Aus·stellung gehören.

Im Moment arbeiten die Fach·leute nur im alten, ungenutzten Teil vom Haus.
Die Gedenk·stätte bleibt weiter offen.
Besucherinnen und Besucher können die aktuelle Aus·stellung weiter ansehen.

Architekten Ritz & Losacker GmbH oblik

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]„Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigungen – von Hadamar bis...
11/05/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
„Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigungen – von Hadamar bis heute“- mit dieser Veranstaltung hat Johannes Szymanski seine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger abgeschlossen. Szymanski arbeitet in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Koblenz.

Unsere Kollegin Esther Abel beleuchtete während der Veranstaltung die NS-„Euthanasie“ und die Lebenswelten in der damaligen Landesheilanstalt Hadamar vor 1940 und nach 1945.

Im Teil „Lebenswelten heute“ stellte zunächst der Vorsitzende des Bewohnerbeirats seine Lebenssituation in der Wohneinrichtung in Koblenz vor, bevor Johannes Szymanski ein Interview mit einer Bewohnerin führte. Sie berichtete unter anderem, wie sie als Rollstuhlfahrerin in Koblenz immer wieder mit fehlender Barrierefreiheit konfrontiert ist.

Besonders berührend war eine Ausstellung über vier Koblenzer Patient:innen, die zur NS-Zeit in der Tötungsanstalt Hadamar inhaftiert waren - drei von ihnen wurden ermordet. Die beiden beteiligten Bewohner:innen hatten zuvor die Gedenkstätte Hadamar besucht, und die Bewohnerin erzählte, dass sie seit diesem Besuch jeden Abend zu einer bestimmten Uhrzeit eine Kerze für die Verfolgten und Ermordeten anzündet.

Vielen Dank an Johannes Szymanski für dieses spannende und motivierte Projekt!

[💡 Der gleiche Text einfacher]
„Lebens·welten von Menschen mit Beeinträchtigung – von Hadamar bis heute“ hieß die Veranstaltung.
Mit der Veranstaltung hat Johannes Szymanski seine Aus·bildung beendet.
Er ist jetzt Heil·erziehungs·pfleger.
Ein Heil·erziehungs·pfleger hilft Menschen mit Beeinträchtigung im All·tag.

Johannes Szymanski arbeitet in einer Wohn·einrichtung in Koblenz.
Dort leben erwachsene Menschen mit Lern·schwierigkeiten.
Lern·schwierigkeiten heißt: Das Denken und Lernen fällt schwer.

Unsere Kollegin Esther Abel sprach bei der Veranstaltung über die Nazi-Zeit.
Sie erklärte die Morde an kranken und behinderten Menschen in Hadamar.
Die N***s nannten das damals „Euthanasie“.
Sie sprach auch über das Leben der Menschen in Hadamar vor dem Jahr 1940.
Und sie sprach über die Zeit nach dem Jahr 1945.
Danach ging es um das Leben heute.
Der Leiter vom Bewohner·beirat sprach über sein Leben in der Wohn·einrichtung in Koblenz.
Ein Bewohner·beirat vertritt die Wünsche und Ideen der Bewohner.

Danach führte Johannes Szymanski ein Gespräch mit einer Bewohnerin.
Die Frau nutzt einen Roll·stuhl.
Sie erzählte von ihrem Leben in Koblenz.
Sie sprach über fehlende Hilfen für Menschen im Roll·stuhl.
Zum Beispiel fehlen oft Rampen oder Aufzüge.

Das Thema Barriere·freiheit spielte dabei eine große Rolle.
Barriere·freiheit heißt: Alle Menschen kommen gut an Orte und können alles gut nutzen.
Eine Ausstellung zeigte das Leben von vier Menschen aus Koblenz.
Die Menschen lebten in der Nazi-Zeit in Hadamar.
Drei Menschen starben dort durch die N***s.

Zwei Bewohner aus der Wohn·einrichtung besuchten vorher die Gedenk·stätte Hadamar.
Eine Gedenk·stätte erinnert an wichtige Menschen und schwere Zeiten.
Eine Bewohnerin erzählte von ihrem Besuch dort.
Seit dem Besuch zündet sie jeden Abend zu einer festen Zeit eine Kerze an.
Die Kerze ist für die verfolgten und getöteten Menschen aus der Nazi-Zeit.

Vielen Dank an Johannes Szymanski für das starke Projekt!

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiterverbreitet ...
08/05/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
AI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiterverbreitet und zunehmend schwerer von echten Bildern und Videos zu unterscheiden.

Was ist AI Slop (deutsch: KI-Schrott/Abfall)? Es bezeichnet minderwertige, massenhaft durch Künstliche Intelligenz generierte Inhalte wie Texte, Bilder und Videos, die das Internet fluten. Diese Inhalte sind oft belanglos, irreführend oder absurd und dienen primär dazu, Aufmerksamkeit, Klicks und Werbeeinnahmen auf Social-Media-Plattformen zu generieren.

Ist euch auch schon mal ein Bild oder Video begegnet, bei dem ihr euch nicht sicher wart, ob es echt oder mit Künstlicher Intelligenz generiert ist?
In dieser Situation solltet ihr euch einige Fragen stellen, die bei der Beantwortung helfen können:

- Wer postet das Bild/Video und kommen euch die Autor:innen vertrauenswürdig vor?
- Gibt es eine Quellenangabe? Gedenkstätten und Erinnerungsorte arbeiten nach wissenschaftlichen Standards und geben Quellen an.
- Warum wird mir das angezeigt? Soll das Bild/Video mich emotional aufwühlen? KI-generierte Bilder/Videos werden meist in Verbindung mit hochemotionalisierenden Geschichten gepostet, die aber keine historischen Ereignisse abbilden und frei erfunden sind.

Ihr habt euch diese Fragen gestellt und seid immer noch unsicher, ob ein Bild oder Video wirklich historisch ist? Dann fragt bei uns nach - wir helfen gern weiter!

[💡 Der gleiche Text einfacher]
AI-Slops sind Bilder und Videos.
Ein Computer macht diese Bilder und Videos.
AI-Slops ist ein englisches Wort.
Es bedeutet: schlecht gemachte Inhalte von einer Künstlichen Intelligenz.
Künstliche Intelligenz ist ein Computer-Programm, das selbst lernen kann.

Diese Inhalte sind oft:
• unwichtig
• falsch
• oder seltsam

Sie sollen:
• viele Klicks bringen
• viel Aufmerksamkeit bekommen
• Geld durch Werbung machen

Diese Inhalte sehen oft echt aus.

Es gibt immer mehr AI-Slops zum Thema Nazi-Zeit.
Man kann sie immer schwerer von echten Bildern und Videos trennen.
Habt ihr schon mal ein Bild oder Video gesehen
und wart euch nicht sicher?

Dann stellt euch diese Fragen:

Wer zeigt das Bild oder Video? Kennt ihr die Person? Vertraut ihr der Person?
Gibt es eine Quellen-Angabe?
Eine Quellen-Angabe sagt: Woher kommt das Bild?

Gedenk-Stätten und Erinnerungs-Orte arbeiten sehr genau.
Sie geben immer an, woher ein Bild kommt.

Fragt euch auch:
Warum sehe ich dieses Bild gerade? Soll mich das Bild traurig oder wütend machen?

Computer-Bilder zeigen oft sehr traurige Geschichten.
Aber diese Geschichten sind frei erfunden.
Sie zeigen also etwas, das es so in der Geschichte gar nie gab.

Ihr seid immer noch unsicher?
Ihr habt euch alle Fragen gestellt?

Dann fragt bei uns nach. Wir helfen euch gerne weiter!

Adresse

Mönchberg 11
Hadamar
65589

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 13:00
Samstag 12:30 - 17:00
Sonntag 12:30 - 17:00

Telefon

+4964339184501

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Gedenkstätte Hadamar erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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