13/08/2026
Vanessa Jusaj und Claus Rudel führen den Unterbezirk bis zur Landtagswahl gemeinsam als stellvertretende Vorsitzende – personelle Neuaufstellung wird anschließend beraten
Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden Timo Schisanowski haben sich der Unterbezirksvorstand und die Ratsfraktion der Hagener SPD gemeinsam mit den Vorsitzenden der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften über das weitere Vorgehen beraten. In großer Einmütigkeit hat sich die SPD dafür entschieden, die Funktion des Vorsitzenden zunächst nicht neu zu besetzen. Die Hagener SPD bleibt auch während dieser Vakanz voll handlungsfähig. Bis zur Landtagswahl wird der Unterbezirk gemeinsam von den stellvertretenden Vorsitzenden Vanessa Jusaj und Claus Rudel geführt.
„Wir übernehmen in einer schwierigen Situation Verantwortung. Dabei wissen wir die breite Unterstützung aus dem Unterbezirksvorstand, der Ratsfraktion sowie von den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften hinter uns“, erklären Vanessa Jusaj und Claus Rudel. „Wir wollen jetzt gemeinsam nach vorne schauen, den notwendigen Neuanfang als Chance begreifen und zugleich die anstehenden Aufgaben mit Ruhe und der gebotenen Sorgfalt angehen.“
Einen Sonderparteitag zur unmittelbaren Nachwahl des Vorsitzes hält die SPD zum jetzigen Zeitpunkt nicht für den richtigen Schritt. Im Mittelpunkt stehe nun die anstehende Landtagswahl. Ein Sonderparteitag würde Aufmerksamkeit und Energie binden, die aktuell für den Wahlkampf benötigt würden. „Unsere Priorität ist klar: Wir wollen mit voller Kraft dafür kämpfen, beide Landtagswahlkreise in Hagen direkt zu gewinnen – mit Nils Szuka und Ina Blumenthal“, so die beiden stellvertretenden Vorsitzenden. „Hagen braucht starke sozialdemokratische Stimmen im Düsseldorfer Landtag. Dafür werden wir als Partei geschlossen zusammenarbeiten.“
Nach der Landtagswahl soll die personelle Neuaufstellung des Unterbezirks intensiv beraten werden. Gleichzeitig kündigt die Hagener SPD eine gründliche und ehrliche Aufarbeitung der Entwicklungen an, die zur aktuellen Situation geführt haben. Aus den Ergebnissen müssten die richtigen Konsequenzen gezogen werden.