23/12/2022
Deutschlandweit gab es in letzter Zeit emotionale Diskussionen zur geschlechterneutralen Sprache. Auch an unserer Uni macht das Thema keinen Halt - es wird teilweise sogar gefordert, die Studenten zum Gendern zu zwingen. Dabei handelt es sich hierbei nicht einmal um eine durch natürliche Sprachevolution herbeigeführte Veränderung der Sprache. Der Rat für deutsche Rechtschreibung gibt außerdem an, dass die ,,geschlechterneutrale Sprache‘‘ mit den Regeln der deutschen Sprache nicht vereinbar ist, da sie unweigerlich zu klaren Verstößen gegen bestehende Grammatik- und Rechtsschreibregeln führt. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutliche Mehrheit der Deutschen das Gendern laut repräsentativen Umfragen klar ablehnt (Quelle: Infratest Dimap 2021 & MDR Umfrage 2021).
Die sprachliche Zuordnung zu einer der in unserer Sprache vorhandenen Grundformen männlich, weiblich, sachlich hat nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun, sondern dient lediglich der grammatikalischen Einordnung. Deshalb fordern wir ein Verbot von geschlechtsneutraler Sprache in offiziellen Mitteilungen der Universität. Da freidenkenden Studenten die Art und Weise, wie sie sich ausdrücken, selbst überlassen sein sollte, lehnen wir eine Benachteiligung derer ab, die sich gegen die künstlich herbeigeführte Veränderung der Sprache positionieren.