07/08/2026
▶️„Trauerndes Kind“ zurück in Harburg◀️
👮Die Bronzeskulptur konnte von der sichergestellt und in dieser Woche an das Bezirksamt Harburg übergeben werden. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Harburg-Mitte werden nun die nächsten Schritte vorbereitet, um die beschädigte Skulptur nach ihrer Restaurierung wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückzubringen.👷🏗️🗽
Bisher unbekannte Täter haben im Sommer 2025 die Statue von ihrem Platz vor der St. Johanniskirche an der Bremer Straße gestohlen. Die Statue sollte wohl eingeschmolzen werden, um ihren Materialwert von ca. 500 Euro zu kassieren. Die Polizei bekam einen Hinweis und stellte die Skulptur sicher, bevor es zu spät war.👍🙏
Die Skulptur wurde schwer beschädigt. Die Reparatur führt die Gießerei Edel & Stahl im Auftrag des Bezirksamts Harburg aus. Uns ist wichtig, dass die Statue möglichst schnell wieder anständig restauriert an ihren Platz kommt. Wenn es soweit ist, werden wir es natürlich mit euch feiern! 🥳
💡Das „Trauernde Kind“ ist Teil eines Kriegsdenkmals. Das „Kind“ wurde 1988 von dem Künstler Hendrik-André Schulz geschaffen und ergänzt seitdem den „Harburger Soldat“, eine Skulptur eines marschierenden Soldaten. Dies ging aus einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Soldaten-Denkmal in den 1980ern hervor. Auf Initiative des Friedenspolitischen Zentrums Harburg wurde der „Soldat“ um das „Kind“ ergänzt und die ANTI-Kriegs-Botschaft des Denkmals verdeutlicht. Die Opfer des Krieges sind nicht allein die Gefallenen, deren Helme das „Kind“ betrauert. Die Opfer sind ebenso die Hinterbliebenen: die Witwen und die Kinder, die ohne ihre Väter, ohne ihre Brüder aufwachsen mussten.💡
➡️Daher freuen wir uns sehr, dass Harburg sein „Trauerndes Kind“ zurück bekommt! Vielen Dank an das LKA Hamburg für das Aufspüren der Figur!👮🏼♀️👨🏻💻
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