20/06/2026
Gestern ging's bei der Hamburger Stiftung Baukultur ganz analog zu: Im Vorgarten der Geschäftsstelle am Grindelhof stand eine rund 15 Meter lange Tafel – Picknick-Charme statt Podium, Tischdecke aus Papier statt PowerPoint. Wer vorbeikam, hat sich einfach dazugesetzt, mitdiskutiert oder direkt auf die Tischdecke gekritzelt. Keine Anmeldung, keine Hürden – so stellen wir uns Beteiligung vor. 💚
Vier Stunden lang ging es um die Baustellen, die unseren Bezirk in den nächsten Jahren prägen werden:
**MARKK** – Umbau & neuer Museumsvorplatz
**Uni Hamburg** – Campusentwicklung am Grindel
**Bezirksamt Eimsbüttel** – Einblicke von Dezernent Jan Philipp Stephan zu Wirtschaft, Bauen & Umwelt
**Jüdische Gemeinde** – Bau der neuen Synagoge
**Hochbahn** – Projekt U5, die künftig auch durch Eimsbüttel führt
**Lichthoftheater** – Umbau des Autocenters Rentzelstraße
Genau diese Mischung macht den Grindel gerade so spannend: Wissenschaft, Kultur, Religion, Mobilität und Verwaltung bauen hier gleichzeitig um – und das betrifft uns als Eimsbüttler*innen ganz direkt. Wie verändert sich unser Quartier? Wie bleibt es während der Bauphasen lebenswert? Und wer wird eigentlich gefragt?
Klar, Baustellen nerven – Lärm, Umwege, Staub. Aber sie sind auch ein Zeichen, dass sich etwas bewegt. Und seien wir ehrlich: Will hinterher wirklich jemand zurück zur Version vorher? 😉
Für uns als Grüne Bezirksfraktion war das genau der richtige Rahmen: nah dran, auf Augenhöhe, mit echtem Austausch statt Frontalvortrag. Nina Joana Schübel (Co-Fraktionsvorsitzende): „Ein tolles Format für niedrigschwellige Information und Beteiligung: Aktuelle Bauvorhaben werden direkt vor Ort erklärt, Fragen können unkompliziert gestellt und Perspektiven eingebracht werden. So wird Stadtentwicklung transparent, nachvollziehbar und gemeinsam gestaltet.“
.eimsbuettel