Interventionistische Linke Hamburg

Interventionistische Linke Hamburg Interventionistische Linke: eine Organisierung der undogmatischen radikalen Linken in Hamburg.

Autoritäre Wende in Hamburg: Vortrag: REGELABFRAGE BEIM VS IM ÖFFENTLICHEN DIENST und DATENSCHMUTZMi. 19.08.26 um 19:00 ...
12/08/2026

Autoritäre Wende in Hamburg:
Vortrag: REGELABFRAGE BEIM VS IM ÖFFENTLICHEN DIENST und DATENSCHMUTZ
Mi. 19.08.26 um 19:00 Uhr
im Incito Hamburg (Balduinstr. 22)

Eine Veranstaltung vom Hamburger Bündnis gegen Berufsverbote und der Interventionistischen Linken Hamburg

Nach dem Rheinmetall Entwaffenen-Camp in Köln ist vor den Aktionstagen in Hamburg Vom 24.-26.9. finden in Hamburg die an...
27/07/2026

Nach dem Rheinmetall Entwaffenen-Camp in Köln ist vor den Aktionstagen in Hamburg

Vom 24.-26.9. finden in Hamburg die antimilitaristischen Aktionstage gegen das NATO-Manöver "Red Storm Charlie" statt. Es wird inhaltliches Programm, Aktionen und eine große Demo geben.
Wir werden zudem eine Bettenbörse und Küfas organisieren, wenn Ihr von außerhalb kommt.
Stay tuned, mehr Infos folgen.

Hamburg bleibt untauglich – seid mit dabei!

Carlo vive!Vor 25 Jahren, am 20. Juli 2001, wurde Carlo Giuliani bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua von der ...
20/07/2026

Carlo vive!

Vor 25 Jahren, am 20. Juli 2001, wurde Carlo Giuliani bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua von der Polizei erschossen. Mehr als 300.000 Menschen demonstrierten gegen die Ausbeutung des globalen Südens, den neoliberalen Kapitalismus sowie für Bewegungsfreiheit und die Rechte von Migrant*innen. Die rechte Berlusconi-Regierung verbreitete zuvor eine regelrechte Hochrüstungshysterie, ließ die „rote Zone“ durch 20.000 Polizist*innen und einen meterhohen Sperrzaun abriegeln.

Am zentralen Aktionstag versuchten Zehntausende in die „rote Zone“ zu gelangen. Es kam zu stundenlangen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten verschossen Tränengas und Gummigeschosse, prügelten auf Demonstrierende ein, die ihre Hände hochhielten, sowie auf Verletzte, die am Boden lagen. In einer Seitenstraße an der Piazza Alimonda wurde der 23-jährige Carlo Giuliani aus einem Polizeiwagen heraus erschossen und kurz darauf zweimal überrollt.

Die Tage von Genua prägten das Gedächtnis einer ganzen Generation von Linken weit über Italien hinaus – nicht wegen der Beschlüsse der Staatschefs, sondern wegen der massiven Polizeigewalt. Neben der Gewalt auf der Straße und dem Mord an Carlo Giuliani entlud sie sich in der brutalen Räumung der Diaz-Schule, die als Schlafplatz von Aktivist*innen diente. 63 Menschen wurden dabei verletzt, die Hälfte von ihnen schwer. Verhaftete wurden in den Gefängnissen gefoltert.

Die G8-Proteste in Genua markierten den Höhe- und Wendepunkt der globalisierungskritischen Bewegung, die seit dem WTO-Gipfel in Seattle 1999 gegen Gipfeltreffen der Herrschenden protestierte. Die Bewegung war ein buntes Mosaik verschiedener linker Strömungen, die im globalen Aufbegehren zusammenfanden. Sie endete nicht allein wegen der Repression, sondern weil der 9/11 und der „war on terror“ die politischen Koordinaten verschob. Doch ihre Erfahrungen prägen Organisationsweisen linker Bewegungen und Protestformen, wie BlockG8 in Heiligendamm und den zivilen Ungehorsam während des G20-Gipfel in Hamburg, bis heute.

Carlo vive – La lucha sigue

Zum Weiterlesen:
https://www.akweb.de/bewegung/eine-andere-welt-war-moeglich-die-proteste-gegen-den-g8-gipfel-in-genua-und-ihre-folgen-fuer-die-europaeische-linke/

"Verweigert euch! Antimilitaristische Perspektiven auf die kriegerische Gegenwart."Buchvorstellung der Interventionistis...
06/07/2026

"Verweigert euch! Antimilitaristische Perspektiven auf die kriegerische Gegenwart."

Buchvorstellung der Interventionistischen Linken. 30.07. um 19 Uhr im Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 11)

Zahllose Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Denn es sind gerade diese Kämpfe 'von unten', in denen sich der Horizont eines Friedens auftut. Ein Frieden, der gegen die Verhältnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.

In dem Sammelband "Verweigert euch!" haben unsere Genoss*innen aus Frankfurt a. M. Gedichte, Reportagen, Interviews, literarische und wissenschaftliche Texte zusammengetragen. Wir verstehen das Buch als Beitrag zu einer antimilitaristischen Suchbewegung nach Mitteln und Möglichkeiten, der Ausweitung kriegerischer Gewalt in unserer Gegenwart und den transnational verwobenen Verhältnissen dieser Gewalt etwas entgegenzusetzen.

Rechter Staatsumbau: Berufsverbote im öffentlichen Dienst​Mi. 08.07. 19:00 Uhr im Centro Sociale(Sternstr. 2) ​Abfrage b...
24/06/2026

Rechter Staatsumbau: Berufsverbote im öffentlichen Dienst
​Mi. 08.07. 19:00 Uhr im Centro Sociale
(Sternstr. 2)

​Abfrage beim VS vor jeder Einstellung in den öffentlichen Dienst

​Die Luft wird dünner für linke Projekte: Fördergelder werden gestrichen, linke Buchhandlungen von Preisen ausgeschlossen und nun hat der Hamburger Senat die Berufsverbote 2.0 beschlossen. Unter dem Stichwort der Extremismusbekämpfung wird vor allem gegen Linke, kritische und aktuell massiv gegen palästina-solidarische Stimmen vorgegangen. Die Ausweitung.staatlicher Befugnisse soll Linke einschüchtern – das lassen wir nicht zu!
• ​Was sieht das Gesetz zur Regelabfrage genau vor?
• ​Wer ist betroffen?
• ​Was können wir tun?

​Zusätzlich:
Datenschmutz – Was sammelt der Verfassungsschutz?

​Überwachungsbehörden speichern.Daten über Personen. Bei Anfrage sind.die jedoch verpflichtet, Auskunft zu erteilen, was sie gespeichert haben. Papierkram für die Behörden – Transparenz für euch.

​Wir bieten am Anschluss an die Veranstaltung an, dass ihr kostenlos eure Daten abfragen könnt – gemeinsam mit vielen anderen.


Eine Veranstaltung vom Hamburger Bündnis gegen Berufsverbote und der Interventionistischen Linken Hamburg

Demonstration gegen Kürzungen und Sozialabbau ❤️‍🔥👉 6. Juni / 12:45 Uhr / Gänsemarkthttps://www.instagram.com/p/DY1japCD...
29/05/2026

Demonstration gegen Kürzungen und Sozialabbau ❤️‍🔥
👉 6. Juni / 12:45 Uhr / Gänsemarkt
https://www.instagram.com/p/DY1japCDb0T/

Wir haben die Schnauze voll von einer Bundesregierung, die das Leben von Millionen Menschen, viele in prekären Lebenslagen, weiter verschlechtert, während Reiche und Konzerne geschont werden. Wir erleben eine systematische Umverteilung von unten nach oben. Dieser Angriff auf den Sozialstaat wird begleitet von Hetze gegen Migrant*innen, Arme und vermeintlich "Faule”.

Den Preis dieser Politik zahlen die, die jeden Tag arbeiten, den gesellschaftlichen Wohlstand schaffen, Rentner*innen und alle, die auf Gelder im Sozialen angewiesen sind. Diese Kürzungspolitik ist kein Sachzwang, sondern eine bewusste politische Entscheidung zugunsten von Konzernen und Vermögenden und gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Während Milliarden für Aufrüstung von der Schuldenbremse ausgenommen werden, wird bei Gesundheit, Pflege, Familien und sozialer Sicherheit gekürzt. Für Waffen ist Geld da, für unser Leben angeblich nicht. Es droht eine massive Verschlechterung unserer Lebensbedingungen.

Die Angriffe reichen von Sozialabbau bis zum Rückbau von Arbeitnehmer*innenrechten: Kürzungen beim Elterngeld und Unterhaltsvorschuss, bei Integrationskursen, im Gesundheits-bereich und der Rente, sowie bei zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Gleichzeitig wird der Acht-Stunden-Tag und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall infrage gestellt. Die Liste der diskutierten Maßnahmen ist endlos. Ihnen gemeinsam ist eine Arroganz gegenüber allen Menschen, die mit hohen Lebenskosten, steigenden Mieten und Reallohnverlusten täglich zu kämpfen haben, die nicht wissen, wie sie die Rente in Würde verbringen können und deren Gesundheit durch steigende Kosten beeinträchtigt wird.

Wir nehmen den Besuch von Karin Prien (CDU), Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Anlass, um gemeinsam auf die Straße zu gehen und zu sagen: Nicht mit uns, wer Ärger bestellt bekommt Ärger! Wir stellen uns gemeinsam gegen Kürzungen und Sozialabbau. Für ein gutes Leben für Alle!

Am Donnerstag 04.06. laden wir wieder ab 20h zu unserem Barabend im  (Platz der Genossenschaft im Karoviertel) ein. Komm...
26/05/2026

Am Donnerstag 04.06. laden wir wieder ab 20h zu unserem Barabend im (Platz der Genossenschaft im Karoviertel) ein.

Kommt dazu, lernt uns kennen und diskutiert mit uns. Oder habt einfach einen entspannten Abend in der tollsten Kneipe der Stadt.

See you!

24.-26.9.2026 Aktionstage gegen die Militärübung „Red Storm Charlie"Ende September 2026 wird in Hamburg eine Übung der N...
07/05/2026

24.-26.9.2026 Aktionstage gegen die Militärübung „Red Storm Charlie"

Ende September 2026 wird in Hamburg eine Übung der NATO-Streitkräfte stattfinden. Unter dem lächerlichen Motto „Red Storm Charlie" will die Bundeswehr nun zum dritten Mal tagelang mitten in unserer Stadt Krieg spielen: Dabei werden bewaffnete Soldat*innen in Kolonnen durch die Stadt verschoben. Im Fokus steht aber vor allem die Erprobung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Zahlreiche Hamburger Institutionen sind dabei: Krankenhäuser, Jobcenter, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, und Unternehmen. Hafenbehörde Die Einbindung der zivilen Infrastruktur hat zum Ziel, Hamburg als logistische Drehscheibe für einen Krieg „im Osten“ zu festigen. Die NATO kämpft um ihre Machtposition in der Welt, und Deutschland mit ihr. Die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden...

Hamburg hat keinen Bock auf Krieg!

Die Entwicklung in Hamburg ist Teil der Militarisierung Deutschlands, die sich unter anderem in Wehrpflicht, Aufrüstung und der Aufforderung, „kriegstüchtig“ zu werden, zeigt. Da machen wir nicht mit! Wir senden ein starkes Signal an alle Menschen weltweit, indem wir der imperialistischen Kriegspolitik in den Rücken fallen. Wir werden das Hamburg mobilisieren, das gegen die Kriegstreiberei steht: Für eine solidarische Stadt der Vielen. Eine Stadt, die von unten für ein Morgen kämpft, das nicht von soldatischer Männlichkeit und Gehorsam dominiert ist. Ein Hamburg, in dem Geld für Schulen, Kitas, Gesundheitswesen, Jugendzentren und Frauenhäuser da ist. Ein Hamburg, in dem kein Mensch auf der Straße erfrieren muss und ein gutes Leben für alle möglich ist. Ein Hamburg, in dem sich die Bundeswehr und die Kriegstreiber der Rüstungsindustrie nicht zu Hause fühlen. Ein Hamburg, das nicht toleriert, Teil der Kriegslogik zu sein.

Dabei kommt Hamburg im „Operationsplan Deutschland“ der Bundeswehr eine zentrale Funktion zu, die mit dem Manöver unmittelbar spürbar wird. Die Militarisierung der Stadt. Die „Zeitenwende“ ist längst in Hamburg angekommen: Hier sitzen seit Jahrzehnten militärische Institutionen wie die Führungsakademie oder die Universität der Bundeswehr. Über den Hamburger Hafen werden Waffen verschifft, die mit denen Kriegsverbrechen und Genozide begangen werden: Die Infrastruktur des Hafens wird schon lange genutzt, um tödliche Exportgüter zu verschiffen. Zusätzlich hat der Rüstungskonzern Rheinmetall die Werft von Blohm&Voss übernommen, um ein Zentrum für Marinerüstung aufzubauen.

Wir verweigern! Wir sabotieren! Wir protestieren!

Wir werden Hamburg und der ganzen Welt zeigen, dass Widerstand möglich ist und dass wir Kriege im Ansatz stoppen können: Mit allen, die gegen die neue Wehrpflicht streiken; mit jenen, die den Wehrdienst verweigert haben; mit Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind und mit all jenen, die den Mut haben, für ein solidarisches Miteinander und gegen kriegerische Gewalt einzutreten. Schließt Euch an!

05/05/2026

Beim alternativen Hafengeburtstag wird es antimilitaristiches Info-Material geben: Haltet Ausschau nach unseren Flyern und Plakaten zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Köln und zu den Aktionstagen gegen das Militarmanöver "Red Storm Charlie" in Hamburg.

Auf einen antimilitaristischen September!

KLASSENKAMPF MUSS FEMINISTISCH SEIN.Die Reichen werden immer reicher, während die Zahl der hungernden Menschen steigt. D...
23/04/2026

KLASSENKAMPF MUSS FEMINISTISCH SEIN.

Die Reichen werden immer reicher, während die Zahl der hungernden Menschen steigt. Dabei profitieren die Bonzen von Kriegen, Krisen und faschistischen Tendenzen.
An Musk, Trump, Merz und Co wird offensichtlich, wie misogyn und sexistisch ihre Ideologie dabei ist; wie sehr Frauenhass und Patriarchat in kapitalistische Strukturen eingeflochten sind.

Kapitalistische Ausbeutung trifft FLINTA und marginalisierte Menschen besonders*

Der Abbau des Sozialstaats wird auf unserem Rücken ausgetragen! Care-Arbeit verlagert sich immer mehr auf (vor allem marginalisierte) FLINTA*.
Wir werden aus dem Berufsleben verdrängt und die Vereinbarkeit von Care- und Lohnarbeit wird geschmälert!
Auf dem Arbeitsmarkt sind Frauen massiv benachteiligt: durch weniger Lohn, weniger Absicherung im Alter und gesellschaftliche Diskriminierung.
Die aktuelle Regierung kürzt Sozialleistungen und greift aktuell massiv Arbeitnehmerinnenrechte an. Dabei treffen Angriffe auf Arbeitszeitregelungen und absurde Teilzeitregelungen FLINTA besonders stark.

Insbesondere auf FLINTA*, die geflüchtet sind, die von rassistischer Diskriminierung betroffen oder marginalisiert sind, wirken sich Leistungskürzungen oder massive Eingriffe ins Asylrecht auf Sicherheit und Leben aus!

Auch der Abbau, auch der Förderungsstopp von Gewalthilfe, von Beratungsstellen und Notfallsystemen riskiert unsere Sicherheit und unsere Leben!

Dabei steigt patriarchale Gewalt in Deutschland, dabei steigt die Zahl der Femizide massiv.

Dies befeuert auch den antifeministischen Backlash, die Normalisierung von rechtsextremen Talkingpoints und faschistische Tendenzen. In der Tradewifeartigen Rückkehr zu traditionellen Rollenbildern; in fehlenden Rechten, wie das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche; in Gewalt, sexualisierter, häuslicher und digitaler, die FLINTA* und ihre Leben auf allen Ebenen bedrohen.

Wir FLINTA kämpfen also, gegen Staat und Patriarchat, gegen Ehe, Küche, Vaterland, gegen Kapitalismus und Machtverhältnisse.*
Im Kampf gegen Gewalt gegen FLINTA*, im Kampf gegen rechte Strukturen und den antifeministischen Backlash, im Kampf gegen kapitalistische Ausbeutung können wir uns auf den Staat nicht verlassen.

Deshalb müssen wir uns miteinander solidarisieren und unsere Kämpfe verbinden.

Kommt am 1. Mai in den queerfeministischen Block der Wer hat der Gibt Demo!

Für einen feministischen Klassenkampf. Für ein solidarisches Miteinander. Gegen Macker und Sexisten, fight the power fight the system.

Adresse

Platz Der Genossenschaft (Karoviertel)
Hamburg
20357

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