CampusGrün Hamburg

CampusGrün Hamburg Ökosozialistische Hochschulgruppe an der Uni Hamburg - radikaldemokratisch, solidarisch, ökofeministi

Über unsere Auflösung hat die taz mit einem Interview berichtet! Falls ihr euch die 30 Seiten Auflösungspapier noch nich...
10/01/2023

Über unsere Auflösung hat die taz mit einem Interview berichtet! Falls ihr euch die 30 Seiten Auflösungspapier noch nicht gegeben habt, gibt es hier einen kleinen Einblick, was unsere Beweggründe waren.

Die Hamburger Hochschulgruppe Campus Grün löst sich auf. Weil sie keinen Sinn mehr in Hochschulpolitik erkennt, wie Mitglied Felix Steins erklärt.

Nach 15 Jahren insgesamt und 6 Jahren in der jetzigen Konstellation löst sich CampusGrün Hamburg auf. 🔗 Unsere vollständ...
23/12/2022

Nach 15 Jahren insgesamt und 6 Jahren in der jetzigen Konstellation löst sich CampusGrün Hamburg auf.

🔗 Unsere vollständige Auflösungserklärung findet ihr unten in den Kommentaren verlinkt!

Die Auflösung ist das Zwischenergebnis eines etwa einjährigen Reflektionsprozesses. Wir waren schon lange der Auffassung, dass mit der Fiktion, man könnte dauerhaften gesellschaftlichen Fortschritt innerhalb des "Spektakels" (Debord) erreichen, gebrochen werden muss. Als Spektakel bezeichnen wir die Tendenz, dass im fortgeschrittenen Kapitalismus mediale Inszenierung und Konsum von politischen Scheinkonflikten das Bedürfnis nach relevanten Kämpfen ersetzt.

Einige Jahre erschien uns dieser Ansatz mit unserer Arbeit als CampusGrün vereinbar, da unsere Tradierung innerhalb der Hochschulpolitik und der grünen Partei einige organisatorische Vorteile brachte, die den Nachteil überwog, in unserer Praxis mit revolutionärem Bestreben mit diesen Akteur*innen verbunden zu werden. Inzwischen hat sich diese Einschätzung gedreht, insbesondere weil sowohl grüne Partei als auch Universität und Hochschulpolitik sich noch weiter in Richtung eines autoritären Technokratentums mit liberaler Rhetorik entwickelt haben. Aber auch weil wir zu der Auffassung gelangt sind, dass uns der einhegende Sog des Spektakels auch dann nicht verschont, wenn wir um seine Existenz wissen.

Aus diesem Grund löst sich CampusGrün Hamburg zum 31.12.2022 auf.

Den damit verbundenen Reflektionsprozess wollen wir mit Mitstreiter*innen und sonstigen Interessierten teilen.
Wir hoffen, dass unsere theoretischen und praktischen Erfahrungen in den Niederungen Hamburger Hochschulpolitik Euch dazu inspirieren, keine falschen Hoffnungen in linksliberale Selbstdarsteller*innen, die sich als Stellvertreter*in für die Interessen der Bevölkerung inszenieren, zu setzen. Unabhängig davon, ob diese im Grünen, AStA-, postautonomen oder moralavantgardistischen Gewand daherkommen.

Stattdessen würden wir uns freuen, (weiterhin) gemeinsam mit Euch kämpfen zu können, ab jetzt vielleicht in Strukturen, die geeigneter dafür sind als es dieses "CampusGrün" war. 🚩

"Glaubt den Betroffenen! - Feministische Perspektiven auf sexualisierte Gewalt"Freitag, der 29.04. , 18-20 Uhr Im Hörsaa...
25/04/2022

"Glaubt den Betroffenen! - Feministische Perspektiven auf sexualisierte Gewalt"

Freitag, der 29.04. , 18-20 Uhr
Im Hörsaal M der Universität Hamburg (Edmund-Siemens-Allee 1)

Jede 7. Frau in Deutschland hat bereits schwere sexualisierte Gewalt erfahren. Trotzdem wird das Thema in der Öffentlichkeit viel zu oft verharmlost und falsch dargestellt. Die bevorstehende Fachtagung der „Langen Nacht der Gynäkologie“ zeigt dies nochmal in aller Deutlichkeit: Dort soll neben zahlreichen weiteren Männern der ehemalige Rechtsmediziner und Reaktionär Klaus Püschel einen Vortrag zum Thema Vergewaltigungen halten - mit Fokus auf Falschbeschuldigungen. Dadurch wird massiv ein Narrativ der Täter-Opfer-Umkehr gefördert.

Wir haben genug davon, dass solchen Leuten eine Bühne und Ressourcen gestellt werden und viel wichtigeren, feministischen Perspektiven der Zugang zur Öffentlichkeit verwehrt bleibt! Gemeinsam mit euch wollen wir uns Fragen stellen, auf die es wirklich ankommt: Welche Bedürfnisse haben Betroffene? Wie kann Täterschaft gesellschaftlich verhindert werden? Welche Art von Wissenschaft und Qualifizierung bräuchte es um Anlaufstellen für Betroffene zu verbessern? Für diese Fragen haben wir Referent*innen aus der Gynäkologie, aus Beratungsstellen für Betroffene und aus aktivistischen Kontexten eingeladen, die kurze Inputs aus ihrer jeweiligen Expertise und Erfahrungsberichte mit uns teilen werden. Dadurch soll das Thema sexualisierte Gewalt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Anschließend wird es natürlich auch Raum für Fragen und Austausch geben.

Bei der Veranstaltung gilt 2G+. Der Eintritt ist frei!

Wir freuen uns auf euch!

Feministisches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt und ihre Vertuscher

Unsere Kampfansage pünktlich zum feministischen 8. März! Wir schließen uns der wütenden Zubringdemo (all gender) um 17 U...
07/03/2022

Unsere Kampfansage pünktlich zum feministischen 8. März! Wir schließen uns der wütenden Zubringdemo (all gender) um 17 Uhr ab S Reeperbahn von EFRAS, den Sozialistische Jugend - Die Falken LV Hamburg, GROW & der Interventionistische Linke Hamburg an. Gemeinsam geht's zur zentralen Kundgebung (FLINTA* only) am Jungfernstieg ab 18.30 Uhr.

Mindestens jede dritte Frau* in der BRD ist einmal oder häufiger in ihrem Leben von Gewalt betroffen. 60% haben mindestens eine Form der sexualisierten Belästigung erlebt. 139 Frauen* wurden 2020 durch einen Partner oder Expartner getötet - fast alle zweieinhalb Tage eine Frau*. Besonders krass sind trans- und nicht binäre Personen von der Gewalt betroffen.

💥 unsere Wut gilt den Tätern und jenen, die sie decken!
💥 unser Kampf richtet sich gegen alle patriarchalen Unterdrückungsverhältnisse!

Wenn wir morgen auf die Straße gehen, dann auch, um mit unseren feministischen Genoss*innen solidarische Strukturen zu bilden mit denen wir diese patriarchale Gewalt zurückdrängen! 💜👊

Kommt morgen mit uns auf die Demo!

🔺 Streiks 🔻 für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen von Studentischen Beschäftigten sind aktuell an der Tagesordnung! W...
22/12/2021

🔺 Streiks 🔻 für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen von Studentischen Beschäftigten sind aktuell an der Tagesordnung! Wegen schlechter Bezahlung, befristeter Arbeitsverträge und fehlender Mitbestimmungsmöglichkeit über die eigenen Arbeitsbedingungen kämpfen studentische Beschäftigte an der Uni Hamburg für einen Tarifvertrag.
Wir sind mit dabei und unterstützen die TVStud Kampagne durch aktive Mitarbeit. ✊🚩 Seit Anfang des Semesters geht es dabei richtig rund: Direkt zum Semesterstart wurde ein Hörsaal besetzt und dadurch ein Freiraum als "Streikcafé" erkämpft.

Ihr wollt mitmachen? ➡️

📢 Der Wahlkampf ums Studierendenparlament & den Akademischen Senat der   läuft wieder!Wir freuen uns, wenn ihr bei beide...
16/12/2021

📢 Der Wahlkampf ums Studierendenparlament & den Akademischen Senat der läuft wieder!

Wir freuen uns, wenn ihr bei beiden Wahlen CampusGrün wählt, noch wie nicer fänden wir es aber, wenn ihr mit uns zusammen aktiv werdet! 🤝

Es gibt nämlich viel zu tun! Nicht nur die Coronakrise hat gezeigt, dass Uni und Senat uns total hängen lassen, wenn wir nicht gemeinsam Protest organisieren.

Lasst uns
💥 für bessere Arbeitsbedingungen von studentischen Beschäftigten & WiMis streiken!
💥 uns Räume an der Hochschule aneignen, wenn wir sie zum politischen organisieren, für Veranstaltungen oder zum Erholen brauchen. Im Zweifelsfall heißt es besetzen!
💥 die Uni nicht im Sinne des Präsidiums oder der konservativen Profs gestalten, sondern sie zu einer Uni der Studierenden machen, denn wir sind kein Publikum! Die Uni in diesem Sinn zu kollektivieren, heißt auch, sie von unten zu organisieren 🚩

📃Unsere Listendarstellung haben wir euch in der Bio verlinkt. Da geht's nicht nur darum, wie wir die Lage an der Uni einschätzen, sondern wir berichten auch von den Auseinandersetzungen, in denen wir aktiv sind und zu denen ihr alle herzlich eingeladen seid!

Achidi John - Das war Mord❗Vor 20 Jahren starb Achidi John. Er wurde nicht nur Opfer von rassistischen Polizeimaßnahmen,...
11/12/2021

Achidi John - Das war Mord❗

Vor 20 Jahren starb Achidi John. Er wurde nicht nur Opfer von rassistischen Polizeimaßnahmen, sondern auch von einer Praktik, die heute als Folter anerkannt ist: dem Brechmitteleinsatz. Durchgeführt von deutschen Polizist*innen und Mitarbeiter*innen der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums in Hamburg.

Zum Gedenken an Achidi John und gegen den strukturellen Rassismus sind wir gestern mit einigen Dutzend Menschen auf die Straße gegangen. Das Gedenken an Achidi John und das Benennen der Täter*innen muss erkämpft werden. Erkämpft gegen das UKE, dass sich seit Jahren gegen eine Aufarbeitung wehrt und gestern sogar verhindert hat, dass die Kundgebung - wie angemeldet - auf dem Gelände neben der Rechtsmedizin stattfinden kann. Erkämpft gegen das von der Versammlungsbehörde, die die Demo nicht über das Gelände des UKE gehen lassen wollte. Erkämpft gegen den Hamburger Senat, der gemeinsam mit den Stimmen von AfD, CDU & FDP seit Jahren verhindert, dass eine Aufarbeitung, eine Entschädigung, ein Gedenkort für die Opfer oder auch nur ein Eingeständnis der politischen Schuld ermöglicht wird. Unser Dank geht raus, an die Initiative zum Gedenken an Achidi John, die das staatlich gewollte Vergessen verhindert! ✊

👥 Während die Betroffenen unsichtbar gemacht werden sollen, machen die Verantwortlichen und die Täter*innen Karriere. Die durchführende Ärztin stieg zur Universitätsprofessorin auf, der Leiter der Rechtsmedizin, Klaus Püschel, wurde letztes Jahr "in Ehren" in den Ruhestand gelassen und der verantwortliche Innenminister, der diese Foltermethode politisch zu verantworten hat, ist jetzt Bundeskanzlerin geworden: .

Anscheinend konnte Püschel die seit 2006 vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Folter bestätigte Methode der Brechmitteleinsätze noch bis zu seinem Arbeitsende bei Einwilligung der Betroffenen durchführen. Obwohl Ärzt*innenverbände bereits vor dem Urteil erklärt hatten, dass diese Praxis unvereinbar mit dem Berufsstand ist.

Zum Schluss möchten wir euch noch auf eine jüngst im FSK erschienene Sendung hinweisen, in der ein Aktivist der Gedenkini verdeutlicht, dass dieser tödliche institutionelle Rassismus in Behörden, in der Polizei und in der Universität von einem breit getragenen gesellschaftlichen Rassismus ermöglicht wurde und es auch weiterhin wird. Hört da unbedingt rein, der link ist in den Kommentaren.

Neben Trauer und Wut nehmen wir von der Kundgebung mit, dass wir noch stärker als bisher prüfen müssen, wie Rassismus auch in der Uni institutionell verankert ist und, dass es unsere Verantwortung ist, dagegen zu kämpfen!

Kein Vergeben, kein Vergessen

*CAMPUSGRÜN HAMBURG LEHNT DEN KOALITIONSVERTRAG ZWISCHEN BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP AB.*🖋Gestern wurde dem Koali...
07/12/2021

*CAMPUSGRÜN HAMBURG LEHNT DEN KOALITIONSVERTRAG ZWISCHEN BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP AB.*

🖋Gestern wurde dem Koalitionsvertrag von knapp 90 Prozent der GRÜNEN-Mitglieder zugestimmt. Damit wurde das hierin festgelegte faktische Aufgeben des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage befürwortet.

😤Als links-grüne Hamburger Hochschulgruppe können wir diese Maßnahmen NICHT billigen und lehnen den Koaltionsvertrag ab.

➡️Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Der Wahlkampf war also alles - jedoch kein Klimawahlkampf. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.

🔝Das komplette Statement (inkl. der Gründe, weshalb der Koalitionsvertrag gegen das Grundsatzprogramm der Grünen Hochschulgruppen spricht) findet ihr auf unserer Webside (Link in Bio).

Morgen hinaus zum Tag gegen Gewalt an Frauen! Immer noch leiden zu viele FLINTA unter Gewalt. Lasst uns nicht länger Sch...
24/11/2021

Morgen hinaus zum Tag gegen Gewalt an Frauen!

Immer noch leiden zu viele FLINTA unter Gewalt. Lasst uns nicht länger Schweigen!

#25.11

+++Mahnwache+++zum 83. Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938am 9. November um 15:30 - 17:00 Uhrauf dem Joseph-Carleba...
09/11/2021

+++Mahnwache+++

zum 83. Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938
am 9. November um 15:30 - 17:00 Uhr
auf dem Joseph-Carlebach-Platz

"Eine kleine sprachliche Sache fällt mir immer wieder auf, wenn ich Europa besuche, insbesondere die deutschsprachigen Länder. Wenn die Leute mit mir reden sprechen sie oft davon “was damals passierte”. “Damals“, das bedeutet dass früher, in der Vergangenheit, Dinge geschehen sind, die heute nicht mehr geschehen; es ist alles vorbei. Aber im Hebräischen, oder im Jiddischen (eigentlich in jeder Sprache, wenn Juden über den Holocaust sprechen) sagen die Leute nie “damals“. Sie sagen “dort“. “Dort” bedeutet, dass in diesem “dort” – nicht nur in Deutschland, sondern im Menschsein überhaupt – die Dinge immer noch existieren. Oder passieren. Und auf alle Fälle ist es nicht vorbei. Ganz bestimmt nicht für uns."

(Zit. aus: David Grossman, Death as a way of Life, S.15, Übers. Schlesinger)

Es sprechen:
Norma van der Walde - VVN-BdA
Tanja Chawla - Autorin
Prof. Dr. Andreas Körber - Universität Hamburg
Galina Jarkova - Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg
N.N. - Jüdische Gemeinde in Hamburg
Moderation: Traute Springer-Yakar (VVN-BdA)

Einen Aufruf hat auch der Akademische Senat beschlossen:
"Der Akademische Senat begrüßt die Veranstaltung zum tätigen Gedenken an die Opfer des Pogroms vom 9.11. 1938. Die Universität Hamburg stellt sich ihrer Mitverantwortung für die Verfolgung und Vernichtung von Bürgerinnen und Bürgern aus dem jüdischen Kulturkreis, unter denen auch zahlreiche ihrer Mitglieder waren, indem sie die Erinnerung an deren akademisches und gesellschaftliches Wirken nicht verblassen lässt. Forschung, Lehre und Bildung der Humanität und Wahrheit zu widmen sowie Vorurteilen, Verleumdungen und Ausgrenzung mit Aufklärung frühzeitig entgegenzutreten, verbindet uns heute ist ihrem Vermächtnis.
Der Akademische Senat ruft alle zur Teilnahme an der Mahnwache auf."

🔸🔸🔸 : Mehr statt weniger! Aktionstag und Demo am 04.11. ab 9 Uhr auf dem Campus der UHH🔸🔸🔸Zu wenig Kohle für die Uni. Zu...
03/11/2021

🔸🔸🔸 : Mehr statt weniger! Aktionstag und Demo am 04.11. ab 9 Uhr auf dem Campus der UHH🔸🔸🔸

Zu wenig Kohle für die Uni. Zu wenig Kohle im Portemonnaie der Beschäftigten. Und für Studis reicht das   hinten und vorne nicht. Wir fordern mehr statt weniger! Schlechte Arbeitsbedingungen bedeuten auch schlechte Lehre, schlechte Forschung und ein unsicheres Leben für die Beschäftigten. Deshalb fordern wir ein Ende der Befristungen für den akademischen Mittelbau ( ) und einen Tarifvertrag und Mitbestimmungsrechte für Studentische Beschäftigte. Her mit dem ! 
76% aller Studierenden müssen neben dem Studium arbeiten, über die Hälfte der Hamburger Studis lebte schon vor Corona unterhalb der Armutsgrenze. Wir fordern ein BAföG für alle, das zum Leben reicht und jedem ein Studium ermöglicht, ohne sich zu verschulden. Jetzt wird es Zeit diese Kämpfe zu verbinden!

▶️ Ab 9:00 Uhr: Start auf dem Campus mit Kundgebung, Aktionen, Musik, Info- und Essensständen 
▶️ Ab 12:00 Uhr: Demo über Dammtor, Lombardsbrücke, Hauptbahnhof und Mönckebergstraße zur Finanzbehörde am Gänsemarkt

⏩ Beteiligt euch an den Aktionen am 04.11. und kämpft gemeinsam mit uns für bessere Studien- und Arbeitsbedingungen. ⏪

Wer braucht schon Demokratie? Hauptsache ein dynamischer Führer- Rückblick auf die sog. Präsidentenwahl an der UHHAm let...
02/11/2021

Wer braucht schon Demokratie? Hauptsache ein dynamischer Führer
- Rückblick auf die sog. Präsidentenwahl an der UHH

Am letzten Donnerstag wurde nach einer öffentlichen Anhörung in einer AS-Sitzung der neue Präsident der UHH mit 16 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Zuvor hatten wir und andere Studi-Gruppen Kritik am undemokratischen Wahlverfahren und dem Kandidaten geäußert.
Die Veranstaltung fand im Audimax statt, die Hochschulöffentlichkeit durfte an der Wahlveranstaltung ihrer Leitung nur teilnehmen, wenn sie sich rechtzeitig angemeldet hat. Der Saal wurde durch Securities bewacht. Es gab wohl eine Angst vor direkten Aktionen, die leider nichts mit der Realität heutiger studentischer Aktionsformen zu tun hat.

Die Hochschulöffentlichkeit hatte erst während der Anhörung offiziell erfahren, wer der einzige Kandidat ist. Bevor sich dieser, Hauke Heekeren, vorstellte, durfte die Vorsitzende des Hochschulrats nochmal ihre Ideologie eines "demokratischen" Kandidierendenfindungsverfahrens streuen, in dem alle Mitgliedergruppen vertreten gewesen und jede*r zu Wort gekommen sei. Der Hochschulrat selbst ist schon ein Produkt der Entdemokratisierung der Hamburger Hochschulen, ursprünglich von Unternehmen gefordert und funktionierend wie ein Aufsichtsrat in der Privatwirtschaft, ist er aus Professor*innen und Vertretern von Unternehmen (zuletzt einem Vertreter der Otto Group) zusammengesetzt und kann grundsätzliche Entscheidungen bezüglich der Strategie und Personalien der Hochschulen treffen. Das Verfahren war dann genauso demokratisch wie die Zusammensetzung und die Existenz des Hochschulrats überhaupt: Eine Studi durfte sich im pseudo-partizipatorischen Findungsverfahren beteiligen, in dem die Profs ihren Wunschkandidaten durchsetzen.

Die im Audimax stattgefundene Anhörung des Kandidaten der Professor*innen lässt sich am besten verstehen, wenn man den dazu veröffentlichen Kommentar der ZEIT Hamburg (link in bio) liest, und sich vorstellt das die „Performance“ des Kandidaten im Verlauf der Sitzung genau diametral der Meinung des Autors entgegengesetzt. Also zusammengefasst: Je länger Hauke Heekeren redete, desto peinlicher wurde es. ⬇️⬇️⬇️

Adresse

Von-Melle-Park 5
Hamburg
20146

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von CampusGrün Hamburg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an CampusGrün Hamburg senden:

Teilen