Linksfraktion Hamburg

Linksfraktion Hamburg Willkommen auf der Facebook-Seite der Linksfraktion Hamburg. Seit 2008 ist die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft vertreten.

Für Die Linke ist Opposition keine schmerzhafte Abwesenheit von den Regierungsbänken, sondern eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir konsequent und konstruktiv ausüben. Vorbei sind die Zeiten, in denen in der Bürgerschaft einstimmig Entscheidungen gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit getroffen wurden, wie etwa beim Bau der Elbphilharmonie. Uns geht es darum, die Lebensumstände für die

Mehrheit der Menschen zu verbessern. Dazu gehört es, Missstände offenzulegen und immer wieder Alternativen zur herrschenden Politik aufzuzeigen. Wir wollen zeigen, dass ein Politikwechsel für ein soziales, ökologisches und solidarisches Hamburg möglich ist. Soziale Gerechtigkeit – der Einsatz für die Interessen der sozial Benachteiligten und Ausgegrenzten überall in der Gesellschaft – zieht sich dabei als roter Faden durch all unsere
Aktivitäten. Wir setzen uns gerne für Sie ein – rufen Sie uns an, kommen Sie in unsere Büros, besuchen Sie unsere Internet-Seiten oder schicken Sie uns eine Mail.

Berichten des NDR zufolge kontrollieren mehrere Sonderschulen die Schulpflicht von Kindern mit Behinderungen bis auf wei...
04/09/2026

Berichten des NDR zufolge kontrollieren mehrere Sonderschulen die Schulpflicht von Kindern mit Behinderungen bis auf weiteres nicht mehr, weil ihre Sicherheit durch den Wegfall der Schulbegleitungen nicht mehr gewährleistet sei.

Dazu sagt David Stoop, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion: „Der Kürzungswahn des Senats hat bereits jetzt katastrophale Folgen. Die Streichung von Schulbegleitungen führt jetzt sogar zur Aufweichung der Schulpflicht an Sonderschulen. Das ist nicht hinnehmbar. Eine Senatorin, die solche Zustände zulässt, ist eine klare Fehlbesetzung. Wir fordern eine Sondersitzung des Schulausschusses, auf der sich die Senatorin dazu erklärt, wie sie das Recht auf Inklusion umzusetzen gedenkt.“

Thomas Meyer, inklusionspolitischer Sprecher, sagt: „Die Senatorin hat noch in den Sommerferien stumpf behauptet, jedes Kind mit Behinderung könne nach den Ferien selbstverständlich zur Schule gehen. Jetzt ist genau das eingetreten, wovor Schulen, Eltern und Schulbegleitungen gewarnt haben: Kinder mit Behinderungen sind vom Unterricht ausgeschlossen. Diese katastrophale Situation verstößt nicht nur gegen die Schulpflicht und das Recht auf inklusiven Schulbesuch im Hamburger Schulgesetz, sondern auch gegen das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention.“

Rundgang um die Schiller-OperEine Zukunft für unsere Vergangenheit?🎭 Die Schiller-Oper in St. Pauli blickt auf eine wech...
03/09/2026

Rundgang um die Schiller-Oper
Eine Zukunft für unsere Vergangenheit?

🎭 Die Schiller-Oper in St. Pauli blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1891 als Zirkusgebäude errichtet, wurde sie immer wieder umgenutzt. Sie war unter anderem Theater, Oper, L***r für italienische Militärinternierte, Hotel, Unterkunft für Gastarbeiter*innen und Geflüchtete, Restaurant und zuletzt ein Musikclub.

🏚️ Seit 2007 steht sie leer und verfällt – obwohl sie seit 2012 unter Denkmalschutz steht. Die aktuelle Eigentümerin Mareike Janssen hat die Schiller-Oper 2014 gekauft und kein Interesse am Erhalt. Jahrelang tanzt sie dem Senat auf der Nase herum und liefert sich juristische Auseinandersetzungen mit der Stadt.

⚖️ Dieses Jahr hat das Oberverwaltungsgericht entschieden, dass Frau Janssen die Schiller-Oper erhalten muss. Das Grundstück bleibt damit aber trotzdem eine Brache. Die Linksfraktion hat deshalb vor Kurzem in der Bürgerschaft beantragt, die Eigentümerin zu enteignen und die Schiller-Oper gemeinwohlorientiert zu entwickeln.

🏴‍☠️ Wir wollen die Geschichte der Schiller-Oper und den Kampf für ihren Erhalt erzählen und aufzeigen, wie sie wieder ein besonderer Ort für alle werden kann.

Mit Anke Rees, Wissenschaftlerin und Autorin,
der Initiative Schiller-Oper und
@ hosemann_hh, denkmalpolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Bürgerschaft.

Kommt vorbei, informiert euch, diskutiert und werdet mit uns aktiv!

📆 Mittwoch, 9. September 2026
🕕 18 Uhr
📍Treffpunkt: Neuer Pferdemarkt 36 (vor dem Grünen Jäger)

02/09/2026

Links wirkt! Hamburg bekommt ein „Fair Work“ Meldeportal! ✊🎉

Unser Antrag für ein zentrales Meldeportal gegen Arbeitsrechtsverstöße wurde beschlossen 👷

Wer Verstöße melden will, soll sich künftig nicht mehr durch einen undurchsichtigen Behördendschungel kämpfen müssen. Stattdessen soll es eine zentrale Anlaufstelle für Beschäftigte und ihre Rechte geben. Dazu gehören auch Beratungsangebote, die Betroffene unterstützen und ihnen zeigen, welche Möglichkeiten sie haben 👏

Ein riesiger Erfolg, der zeigt: Links wirkt! 🚩

30/08/2026

Wir brauchen Räume! 🔊

Beim gestrigen .hamburg 2026 hat Marie Kleinert, unsere Sprecherin für Kultur, auch in diesem Jahr wieder klare Worte dafür gefunden, worum es geht: Kultur in Hamburg wird immer mehr Platz genommen, während die Stadt sich gleichzeitig als „Kulturstadt“ feiert. Auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden werden immer schwieriger. Auch weil Kultur und dessen Förderung nicht die Priorität genießen, die sie eigentlich bräuchte!

Wir sagen: Schluss damit! Räume erkämpfen jetzt, für mehr selbstbewusste, solidarische Selbstorganisation. ✊

30/08/2026

🏢🤯 Über 1 Millionen Quadratmeter Bürofläche stehen in Hamburg leer, während bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Länder wie die Niederlande gehen bereits gegen dauerhaften Leerstand vor. Das wollen wir auch für Hamburg! ✊🇳🇱

👉 Dass Büros zu Wohnungen werden können, hat die Initiative bereits bewiesen.

Wir haben dazu einen Antrag in die Hamburgische Bürgerschaft gebracht und fordern:

Büroleerstand zu Wohnraum! ✊🏠

Die Bundesregierung will beim Wohngeld sparen – und Hamburg trifft es besonders hart. Die Stadt soll bei der Mietenstufe...
29/08/2026

Die Bundesregierung will beim Wohngeld sparen – und Hamburg trifft es besonders hart. Die Stadt soll bei der Mietenstufe herabgestuft werden, obwohl sich an den echten Mieten nichts ändert. Für eine vierköpfige Familie kann das schon 38 € weniger im Monat bedeuten. Das sind über 450 € im Jahr.

Dabei wissen viele nicht einmal, dass ihnen Wohngeld zusteht. Es ist eine Leistung, für die niemand wirbt und die an Bürokratie und Formularen scheitert.

Der eigentliche Trick dahinter: Wer aus dem Wohngeld fällt, landet oft in der Grundsicherung. Und die funktioniert anders. Dort muss das Ersparte erst fast vollständig aufgebraucht sein, bevor überhaupt geholfen wird.

So werden Menschen gezwungen, ihren Notgroschen aufzubrauchen, bevor ihnen geholfen wird. Das erzeugt genau die Existenzangst, die eigentlich verhindert werden sollte und trifft besonders Rentner*innen und Familien mit Kindern.

Aber der Widerstand wächst. Die Linke hat im Bundestag einen Antrag gegen die Kürzungen gestellt, SPD-Landeschefs aus Berlin und Schleswig-Holstein fordern die Rücknahme, sogar Hamburgs SPD-Fraktionschef Kienscherf nennt die Reform "sozialpolitisch und wohnungspolitisch falsch". Nur Hamburgs CDU verteidigt sie weiterhin.

Wir sagen: Wer bezahlbares Wohnen will, darf nicht beim Wohngeld sparen.

✉️ Schreibe deinen Hamburger Bundestagsabgeordneten! Der Mieterverein zu Hamburg hat dafür einen Musterbrief vorbereitet: https://www.mieterverein-hamburg.de/mediathek/meldungen/jetzt-gegen-die-wohngeldkuerzungen-aktiv-werden/

✊ Geh am 26.09. mit uns auf die Straße und demonstriere gegen die Kürzungen. Mehr Infos dazu findet ihr auf unseren Kanälen und bei .hamburg

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22/08/2026

🛠️ Hamburg braucht mehr Nachfolger*innen!

5000 Handwerksbetriebe stehen in den kommenden Jahren vor einem Generationswechsel. Das Nachfolgelotsen-Programm der Handwerkskammer hat seit 2021 jedoch nur 1% Nachfolgeregelungen vermittelt 😵‍💫

✊ Wer einen Betrieb übernehmen soll, braucht gute Bedingungen! Bezahlbare Gewerbeflächen, gut finanzierte Gewerbehöfe, attraktive Ausbildungsbedingungen…
Der Senat sagt selbst, dass Hamburg mehr Nachfolger*innen im Handwerk braucht. Dann muss er Nachfolge auch möglich machen! 🔨

🏠 📈 Mietenturbo in Hamburg: Neue Zahlen aus den Bezirken zeigen, wie schnell die Angebotsmieten in Hamburg durch die Dec...
20/08/2026

🏠 📈 Mietenturbo in Hamburg: Neue Zahlen aus den Bezirken zeigen, wie schnell die Angebotsmieten in Hamburg durch die Decke gehen. Von unseren Monatsgehältern bleibt uns immer weniger zum Leben – weil sich Immobilienunternehmen die Taschen vollmachen und die Politik zuschaut. Hinter den Zahlen verbergen sich viele Schicksale von Hamburger*innen, die nicht mehr weiterwissen, weil sie sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können.

✋ Ein Dach über dem Kopf brauchen wir alle! Deshalb müssen wir der Immobilienmafia endlich Grenzen aufzeigen: Es braucht einen bundesweiten Mietendeckel, profitorientierte Wohnungsunternehmen müssen enteignet werden!

Quellen:
Zum Mietenanstieg:Hamburger Abendblatt (https://www.abendblatt.de/hamburg/wirtschaft/article412788915/immobilien-hamburg-mieten-anstieg-wohnungen-hamburg-bezirke-teuer-guenstig.html)

Zur Verbraucherpreisentwicklung: Statistisches Landesamt Hamburg und statistisches Bundesamt

Adresse

Alter Wall 38
Hamburg
20457

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