Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

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🐟 🎣 Wie verändern sich Fischbestände & Fangmethoden?Was passiert, wenn sich die Lebensbedingungen im Meer verändern? Und...
08/09/2026

🐟 🎣 Wie verändern sich Fischbestände & Fangmethoden?

Was passiert, wenn sich die Lebensbedingungen im Meer verändern? Und können moderne Fangmethoden und gezielte Schutzmaßnahmen dazu beitragen, Fischerei und Meeresschutz besser miteinander zu verbinden?

Dr. Helene Gutte von der Universität Hamburg: „Marine Hitzewellen sind längst Realität. Gemeinsam mit Sauerstoffmangel haben sie bereits heute das Potential die Fischgemeinschaft der Ostsee zu verändern.“

Beim wurden in der zweiten Session aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze vorgestellt:

▶️ Wie wirken sich marine Hitzewellen und Sauerstoffmangel auf die Fischgemeinschaften der Ostsee aus? Dieser Frage geht Dr. Helene Gutte von der Universität Hamburg nach. Während wärmeliebende Arten zunehmen, sind die Bestände von Dorsch und Hering zusätzlich gefährdet, mit weitreichenden Folgen für die Biodiversität und das Ökosystem.

▶️ Dr. Peter Feldens vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde untersucht, ob – und wie - sich der Meeresboden nach dem Ausschluss der bodenberührenden Fischerei in Schutzgebieten erholt.

▶️ Wie können Schweinswale vor Stellnetzen gewarnt werden? Tim Taugnitz vom Deutschen Meeresmuseum präsentiert den Porpoise Alert. Das Warnsystem soll Schweinswale frühzeitig auf Netze aufmerksam machen und so das Risiko von Beifängen verringern.

▶️ Stefanie Werner vom Umweltbundesamt präsentiert Strategien gegen Geisternetze. Verlorene oder aufgegebene Fanggeräte verursachen rund ein Drittel der Müllbelastung in europäischen Meeren. Neben Verpackungsabfällen sind sie die häufigste Ursache dafür, dass sich Meerestiere verfangen.

🙏 Herzlichen Dank an Zoe Dippel vom BMUKN für die Moderation!

🌊 Wie schützen wir Meere besser?Wie können Forschung, Politik und Praxis dazu beitragen, die Meeresumwelt zu schützen un...
08/09/2026

🌊 Wie schützen wir Meere besser?

Wie können Forschung, Politik und Praxis dazu beitragen, die Meeresumwelt zu schützen und Nordsee und Ostsee widerstandsfähiger zu machen?

Ilka Wagner vom BMUKN: „Die Herausforderungen im Meeresschutz sind international. Darum brauchen wir gemeinsame und verbindliche Lösungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.“

Beim drehte sich die erste Session um aktuelle Erkenntnisse und Lösungsansätze für einen wirksamen Meeresschutz:

▶️ Wie werden wissenschaftlich fundierte Zielwerte für Schadstoffeinträge entwickelt, um einen guten Umweltzustand von Nordsee und Ostsee langfristig zu sichern? Das erläutert Dr. Johannes Bieser vom Helmholtz-Zentrum Hereon.

▶️ Welches Potenzial haben Nordsee und Ostsee als Kohlenstoffspeicher? Dr. Marcus Schulz von AquaEcology zeigte, dass ein guter Umweltzustand die natürliche Kohlenstoffspeicherung deutlich erhöhen und damit zum Klimaschutz beitragen kann.

▶️ Dr. Arne Mahlzahn von der Universität Hamburg stellte das Projekt SCHUFI vor. Mithilfe von eDNA, Bildgebung oder Tracking wird untersucht, welchen Beitrag Meeresschutzgebiete zum Erhalt der Fischbiodiversität leisten.

▶️ Dr. Sabine Schründer vom BUND präsentiert das Projekt „Ruhe für die Schweinswale“: Wie kann Unterwasserlärm reduziert werden, um die einzige heimische Walart im Wattenmeer besser zu schützen?

▶️ Ilka Wagner vom BMUKN gibt Einblicke in den ersten verbindlichen für alle Staaten geltenden Meeresvertrag für den Schutz der Hohen See, das UN-Hochseeschutzabkommen. Sie zeigt Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung des Abkommens auf, die mit der ersten Meeres-COP im Januar 2027 endgültig beginnt.

🙏 Herzlichen Dank an Britta Knefelkamp vom BfN für die Moderation

🌍🐚 Meeresumwelt-Symposium 2026: Das Meer ruft und wir hören zu! Zum 35. Mal bringt das Meeresumwelt-Symposium Fachleute ...
08/09/2026

🌍🐚 Meeresumwelt-Symposium 2026: Das Meer ruft und wir hören zu!

Zum 35. Mal bringt das Meeresumwelt-Symposium Fachleute aus Forschung, Politik und Praxis zusammen für eine gemeinsame Mission: den Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Meere!

Heute und morgen dreht sich alles um die Zukunft unserer Meere, vor Ort in Hamburg mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mehr als 400 weitere sind online dabei.

Es geht um Meeresschutz, Fischerei, nachhaltige Schifffahrt, und wie sich Schutz und Nutzung vereinen lassen.
„Bei diesen großen Zukunftsfragen ist der Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, zwischen verschiedenen Perspektiven und Interessen entscheidend“, betonte BSH-Präsident Helge Heegewaldt zur Eröffnung des Symposiums.

Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider richtete sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Der Schutz der Ostsee hat für uns eine herausgehobene Priorität. Sie ist als Binnenmeer besonders vom Klimawandel betroffen.“

Ein besonderes Highlight war der Leitvortrag „Netzwerk Ozean“ von Uli Kunz. Der Meeresbiologe, Forschungstaucher und Fernsehmoderator nahm das Publikum mit in die faszinierende Welt der Meere und zeigte, wie eng das Leben im Ozean miteinander vernetzt ist.

Morgen geht es live in die Arktis: Dr. Julia Regnery vom Alfred-Wegener-Institut berichtet von der Tara Polar Station in der Arktis. Die schwimmende Station driftet mit dem Meereis und untersucht die Folgen des Klimawandels, das Schmelzen des Eises und die Veränderungen arktischer Ökosysteme.

🔗Neugierig geworden? Online könnt ihr jetzt noch dabei sein: https://live.letsgetdigital.com/5289-mus26/registration/2/241301df4880df81f58a73b506118042/form

ℹ️ Das Meeresumwelt-Symposium wird organisiert vom BSH, Umweltbundesamt, Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

🙏 Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, auf dem Podium, hinter den Kulissen und im Publikum.

🌊 Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen: Für die Meere. Für das Klima. Für uns alle.

🌊 Nordsee und Ostsee werden immer wärmerDer Sommer 2026 war deutlich zu warm. 🌡️Nordsee: 15,6 °C➡️ knapp 1 °C über dem l...
07/09/2026

🌊 Nordsee und Ostsee werden immer wärmer

Der Sommer 2026 war deutlich zu warm. 🌡️

Nordsee: 15,6 °C

➡️ knapp 1 °C über dem langjährigen Mittel
➡️ fünftwärmster Sommer seit 1997

Ostsee: 17,2 °C

➡️ ebenfalls knapp 1 °C über dem Mittel
➡️ siebtwärmster Sommer seit 1997

Besonders auffällig: In der südlichen Nordsee und im Ärmelkanal wurden teilweise mehr als 2 °C über dem langjährigen Mittel gemessen. Einige Regionen erreichten sogar neue Höchstwerte ❗

Und vor Helgoland?

➡️ 2026: bereits 66 Tage mit marinen Hitzewellen
➡️ 1. Juli: fast 4 °C über klimatologischem Mittel

Das ist nicht nur eine Frage von warmem Badewetter: Marine Hitzewellen setzen Tiere und Pflanzen im Meer unter zusätzlichen Stress. 🥵

Und mit steigenden Meerestemperaturen werden diese Extremereignisse immer häufiger und länger. Mit weitreichenden Folgen für Meer und Mensch! ⚠️

Das BSH beobachtet die Entwicklung mit Satellitendaten sowie Messungen von Stationen und Schiffen – und schafft damit wichtige Grundlagen für Klimaschutz und Klimaanpassung. 🛰️

Unsere Meere verändern sich rasant. Und die Daten zeigen: Diese Entwicklung findet auch direkt vor unserer Haustür statt. 📈

👉 Mehr Infos gibt es hier: https://t1p.de/l2lu9

Persönlicher Austausch, Kontakte zu Arbeitgebern der Region, interessierte Nachwuchstalente und altbekannte Gesichter. 👋...
07/09/2026

Persönlicher Austausch, Kontakte zu Arbeitgebern der Region, interessierte Nachwuchstalente und altbekannte Gesichter. 👋

All das macht die Teilnahme an Karrieremessen für uns so wertvoll. Klar, Social Media ist als wirksamer Kanal nicht mehr wegzudenken, aber die Mischung aus Online und Offline ist für uns als attraktiver maritimer Arbeitgeber entscheidend. 🤝

Auf der Jobmesse Rostock haben Christoph, Kathrin und Steffi letzte Woche mal wieder gezeigt, welche Werte, Themen und Aufgaben das BSH einzigartig machen. War ein Job Match dabei? Wir hoffen es sehr! 😎

Für alle, die die Jobmesse verpasst haben, lohnt sich ein Blick in unser Jobportal unter 👉 www.bsh.de/jobs

Danke an die Veranstalter Deine Jobmesse für die Orga und an alle Besucherinnen und Besucher für den stetigen Andrang an unserem Messestand. 🙏

04/09/2026

3 Fragen an… Dr. Marcel Nicolaus 🧊

Warum forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Arktis?

„Die Arktis ist näher dran und beeinflusst uns hier stärker, als wir denken. Weil das, was sich in der Arktis verändert, auch hier bei uns eine Rolle spielt.“

Wir haben Dr. Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut gefragt, was die Arktis für ihn – und uns alle – bedeutet. Welche Daten werden gemessen? Was können wir daraus lernen? Und was sind die größten Herausforderungen an Bord?

🚢 Ein Jahr im Meereis
Um die Veränderungen in der Arktis nicht nur punktuell, sondern über lange Zeiträume hinweg zu beobachten, ist die Tara Polaris 1-Expedition als langfristiges Forschungsobservatorium angelegt.

Gerade ist das Forschungsschiff auf dem Weg in die zentrale Arktis. Dort soll es sich für ein Jahr im Meereis einfrieren lassen und mit dem Eis durch die Arktis driften.

In den kommenden 20 Jahren sollen weitere Driftmissionen folgen. Ganzjährige Messungen von Atmosphäre, Meereis und Ozean zeigen dann, wie sich die Arktis über viele Jahre verändert.

📡 Live aus der Arktis beim Meeresumwelt-Symposium 2026
Beim MUS nimmt uns seine AWI-Kollegin Dr. Julia Regnery mit auf die Tara Polaris 1-Expedition: Sie schaltet sich live vom Forschungsschiff in der zentralen Arktis zu und berichtet aus erster Hand über die Forschung vor Ort.

🔗 Neugierig geworden? Online könnt ihr noch dabei sein: https://live.letsgetdigital.com/.../241301df4880df81.../form
ℹ️ Das Meeresumwelt-Symposium wird organisiert vom BSH, Umweltbundesamt, Bundesamt für Naturschutz BfN im Auftrag des Bundesumweltministerium.

🚢 Von der Küste in die Welt: maritime Karrieren zwischen Heimat und InternationalitätWie fühlt es sich an, wenn die Brüc...
03/09/2026

🚢 Von der Küste in die Welt: maritime Karrieren zwischen Heimat und Internationalität

Wie fühlt es sich an, wenn die Brücke eines Forschungsschiffes zum Arbeitsplatz wird? Und warum entscheidet man sich dafür, immer wieder mehrere Wochen auf See zu verbringen?

Darüber hat Anne Katrin Buhr, Erste Nautische Offizierin beim BSH, beim Career Forum der SMM gesprochen.

Gemeinsam mit Corinna Stasun, Auszubildende zur Schifffahrtskauffrau Hartmann Shipping Services Germany GmbH & Co. KG, und Ole Meinrenken, Student für Nautik und Seeverkehr an der Hochschule Emden/Leer, diskutierte sie darüber, was maritime Berufe heute ausmacht.

Organisiert wurde die Paneldiskussion von der MARIKO GmbH.

Neugier brachte Anne aufs Meer: Schon während der Schulzeit absolvierte sie ein Praktikum an Bord. Es folgten ein Nautikstudium und längere Einsätze auf Mehrzweckfrachtern. Heute fährt sie für das BSH vor allem auf unserem Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff ATAIR.

🌊 Was sie bis heute auf See hält?
„Die praktische, abwechslungsreiche und spannende Arbeit. Und natürlich das Meer selbst. Diese unendlichen Weiten, die Kraft der Natur und die immer wieder atemberaubenden Aussichten sind für mich der Grund, mich wieder auf den nächsten Einsatz an Bord zu freuen.“

Die BSH-Schiffe sind unter anderem unterwegs für:
▶️ Meeresumweltbeobachtung
▶️ Forschung
▶️ Vermessung des Meeresbodens
▶️ Untersuchung von Wracks und anderen Unterwasserhindernissen

Lange Arbeitstage und mehrere Wochen getrennt von Familie und Freunden gehören zum Berufsalltag an Bord. Eine gute Work-Life-Balance ist deshalb besonders wichtig, um langfristig gerne auf See zu arbeiten.

Ihr Rat an alle, die überlegen, ob eine maritime Karriere zu ihnen passen könnte?
👉 „Einfach ausprobieren!“

Da waren sich auch die anderen im Panel einig.

🌊🚢 Vielleicht ist das Meer auch euer nächster Arbeitsplatz? Meldet euch gerne bei uns!

31/08/2026

🌊 3 Fragen an… Uli Kunz

„Der Ozean ist bei weitem der allergrößte Lebensraum auf der Erde und beeinflusst damit natürlich auch die Welt über Wasser. Wir alle sind abhängig von den Leistungen, die die Meere erbringen!“

🔍 Als Meeresbiologe, Forschungstaucher und Terra X Moderator kennt Uli Kunz den Ozean aus einer Perspektive, die den meisten von uns verborgen bleibt.

Wir haben ihn gefragt, was ihn am Ozean fasziniert, warum der Zustand der Meere uns alle etwas angeht – und was jeder und jede von uns tun können, um den Ozean zu schützen.

❗ Denn: „Ohne den Schutz der Meere wird ein Leben für uns Menschen auf Dauer nicht mehr möglich sein.“

Beim Meeresumwelt-Symposium am 8. & 9. September zeigt er in seinem Leitvortrag „Netzwerk Ozean“, wie eng das Leben im Ozean miteinander vernetzt ist.

🔗Neugierig geworden? Online könnt ihr noch dabei sein: https://live.letsgetdigital.com/5289-mus26/registration/2/241301df4880df81f58a73b506118042/form

ℹ️ Das Meeresumwelt-Symposium wird organisiert vom BSH, Umweltbundesamt, Bundesamt für Naturschutz BfN im Auftrag des Bundesumweltministerium.

🌊 Das Meer beginnt hier – Forschung als Grundlage für Hamburgs Zukunft 🌊Beim Parlamentarischen Abend der Deutschen Allia...
28/08/2026

🌊 Das Meer beginnt hier – Forschung als Grundlage für Hamburgs Zukunft 🌊

Beim Parlamentarischen Abend der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) wurde eines besonders deutlich:

Hamburgs Zukunft als Metropole an der Tideelbe hängt auch davon ab, wie gut wir wissenschaftliche Erkenntnisse in politisches Handeln übersetzen. 🎯

Vier Impulse haben gezeigt, wie eng die Herausforderungen miteinander verbunden sind:

1️⃣ Der menschengemachte Klimawandel ist längst in Hamburg angekommen: steigender Meeresspiegel, höhere Sturmfluten. Prof. Dr. Johanna Baehr von der Universität Hamburg zeigte, wie Klimaforschung die Grundlage für strategische und vorausschauende Entscheidungen schafft. 🌡️

2️⃣ Der Hamburger Hafen ist auf Sedimentmanagement angewiesen. Doch kann Sedimentmanagement zugleich dazu beitragen, die Watten im Klimawandel zu stärken? Dr. Frank Kösters von der Bundesanstalt für Wasserbau zeigte Chancen und Risiken für die Tideelbe auf. 🛳️

3️⃣ Chemikalien sind unverzichtbar – vorausgesetzt, sie sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Prof. Dr. Ralf Ebinghaus vom Helmholtz-Zentrum Hereon machte deutlich, warum globale Verantwortung vor Ort beginnt, am Beispiel der Ewigkeitschemikalien PFAS. 🏭

4️⃣ Der Hamburger Hafen gilt als das Tor zur Welt. Doch wie steht es um die Luftqualität? Katrin Ewert vom BSH zeigte, wie Hightech zur Überwachung von Schiffsemissionen eingesetzt wird – zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und das mit großem Erfolg im europäischen Vergleich! 🔎

Anschließend wurde an den Thementischen weiterdiskutiert. Gäste konnten direkt mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen, Fragen stellen und Perspektiven austauschen.

⏩ Die gemeinsame Botschaft des Abends:

Wir können diese Herausforderungen nicht isoliert lösen. Wir müssen Stadt, Land, Fluss und Meer zusammen denken. 💡

Und wir brauchen eine Politik, die Forschung als strategische Grundlage für vorausschauendes Handeln versteht.

Hamburg kann dabei eine besondere Rolle einnehmen: Das Meer beginnt hier. Und damit beginnt auch unsere Verantwortung hier. 💙

28/08/2026

🧭 Wie wird Schifffahrt fit für die Zukunft? 🛳️

Wie können neue Technologien sicher eingesetzt, die Meeresumwelt besser geschützt und die Navigation widerstandsfähiger werden? Alles Themen, die uns umtreiben. Darum stellen wir sie auf der SMM am Stand der Deutschen Flagge vor:

🚢 Ferngesteuerte und autonome Schifffahrt
Wie können ferngesteuerte und künftig autonome Schiffe sicher in den bestehenden Schiffsverkehr integriert werden? Aktuell gibt es vor allem Anträge zu kleineren ferngesteuerten Schiffen. Dabei geht es darum, Hürden abzubauen, Rechtssicherheit zu schaffen und gemeinsam möglichst schnelle und unbürokratische Lösungen zu finden.

Gleichzeitig braucht die internationale Schifffahrt möglichst einheitliche Regeln. Deshalb arbeitet das BSH unter anderem in der International Maritime Organization - IMO und im MASS-MoU der Nordseeanrainer an gemeinsamen Standards und Anforderungen. Corinna Schug vom BSH stellt den aktuellen Stand, offene rechtliche Fragen und die nächsten Schritte vor.

🌊 „Ran an die tiefhängenden Früchte!“
Internationale Vorgaben zu Energieeffizienz und Luftreinhaltung sollen Emissionen aus der Schifffahrt reduzieren. Einige Maßnahmen können aber gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Schutz der Meeresumwelt leisten.

Dr. Katja Broeg vom BSH zeigt, wie sich neben Emissionen in die Luft auch Schadstoff- und Schalleinträge ins Wasser verringern lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Maßnahmen so genutzt werden können, dass sie gleich mehrere Umweltziele unterstützen.

🛰️ Jamming und Spoofing: sichere Navigation trotz gestörter Satellitensignale
Störungen der Satellitennavigation haben insbesondere in der Ostsee zugenommen. Für die sichere Navigation auf See stellt sich deshalb die Frage: Wie kann die Schifffahrt widerstandsfähiger werden?

Eine Möglichkeit: R-Mode. Der Ranging Mode nutzt bestehende maritime Funkinfrastruktur an Land und ermöglicht damit eine Positionsbestimmung unabhängig von Satellitennavigationssystemen. Tobias Ehlers vom BSH stellt das Verfahren und seine Bedeutung für eine robuste Navigation vor.

ℹ️ Neugierig geworden? Kommt vorbei am Stand der Deutschen Flagge, Halle B 7 am Stand 611

Adresse

Bernhard-Nocht-Straße 78
Hamburg
20359

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