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Die Kammer sind Wir -Die Reformer
Politische Gruppe, die die Handelskammer Hamburg transparenter, demokratischer und sparsamer gestalten will.
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von den Revoluzern zu den Reformer, ein Werdegang der Kammerrebellen
Das Bündnis „Die Kammer sind Wir“ entstand vor der Plenumswahl 2014 als Reaktion auf verkrustete Strukturen der Handelskammer und die sehr einseitige Positionierung der Handelskammer vor dem Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze im Sommer 2013. Das Bündnis durchlief in den folgenden Jahren einen Wandlungsprozess:
1. Die Rebellen:
In der Legislaturperiode 2014 bis 2017 erfuhren 13 DKsW-Plenarier, was eine Minderheitenopposition bedeutet. Und zwar im anstrengendsten Sinne. Demokratische und transparente Vorgehensweisen waren manchen Mitgliedern des damaligen Plenums und des damaligen Präsidiums fremd. Der Auftrag des IHK-Gesetzes, eine Vertretung aller Hamburger Unternehmen zu sein, wurde von der alten Kammerführung sehr einseitig interpretiert. Doch ließen wir uns davon nicht abschrecken.
Ein Beispiel für die damalige Vorgehensweise der Kammerführung waren die Projektgruppen, die zu einer möglichen Kammerreform Vorschläge ausarbeiten sollten, um mehr Transparenz, mehr Mitgliederbeteiligung und eine Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten des Ehrenamtes zu etablieren. Die Projektgruppe 3 unter der Leitung eines Präsidiumsmitglieds versuchte dann jedoch das Gegenteil durchzusetzen: Trotz starker Proteste von DKsW wurde im Mai 2015 versucht eine Verschärfung der sowieso schon stark beschnittenen Rechte der Plenarier, dem Souverän der Handelskammer, durchzusetzen. Es sollten nach den Vorstellungen der alten Kammerführung sogar Sanktionsmöglichkeiten gegen unliebsame Plenarier bis hin zum Ausschluss aus Plenumssitzungen in der Satzung verankert werden. Das ging einigen moderaten alten Plenariern dann doch zu weit. Die legendäre Abstimmung in der Mai-Sitzung des Jahres 2015 endete im Chaos, nach dem gleich die erste Abstimmung nicht die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit erreichte. Der Versuch, die Rebellen im Plenum mundtot zu machen war damit gescheitert.