17/12/2020
Am 17. Oktober diesen Jahres , heute vor zwei Monaten, kam es am Rande einer AFD- Veranstaltung in Henstedt-Uelzburg zu einem faschistischen Angriff auf Gegendemonstrant*innen. Fast einen Monat später, am 15. November geschah in Dulsberg genau dasselbe. Was genau ist eigentlich passiet?
Wenn die faschistische AFD eine Veranstaltung organisiert, ruft das immer eine große Zahl Gegendemonstrant*innen auf den Plan. So war es auch bei der am 17. Oktober in Henstedt-Uelzbug, bei der sogar Jörg Muthen dabei war. Dort kam es dann dazu, dass dr 19-Jährige Marvin Sch. mit einem PKW auf den Gehweg und in die Menge der Gegendemonstrant*innen fuhr. Dei Menschen wurden dabei verletzt, eine Peson musste ins Krankenhaus.
Melvin c. ist noch ein weitgehnd unbekanntes Gesicht der rechten Szene in Bad Segeberg. Demonstrant*innen war er an jene ag vor allem dadurchaufgefallen, dass er Sticker der faschistschen „1 Prozent“ verklebEin antifaschstisches Recherchenetzwerk hat mittlerweile noch mehr Verbindungen in die Nazi-Szene aufgedeckt. Auf Instagram likete er z.B. „Junge Flamme“, „Jungeuropa“ oder die „Junge Alternative Hamburg“. Den AFD- Funktionär aus Bad Segeberg Julian Flanke hat er auch abonniert, und dieser ihn ebenfalls.
Mit eine der brisantesten Sachen an dem Ereignis ist der Umgang der staatlichen Behörden mit dem Anschlag. Die Polizei stufte den Fall nämlich als Verkehrsunfall ein. In Anbetracht der Ausgangslage ist das mehr als zynisch,
betrachtet man doch die zu Grunde liegenden Fakten, denen zur Folge eine weitere Person im Auto nicht etwa auf dem Beifahrersitz, sondern hinter dem Fahrer saß (Beifahrerseite wäre deutlich unsicherer gewesen), den Augenzeugenberichten, die von absichtlichen Schlenkern zeugen (also dem Versuch ausweichende Personen auch wirklich zu erwischen), und den Verbindungen ins rechtsextreme Milieu. (Weiter in den Kommentaren)