Die Bundeswehr in Hamburg

Die Bundeswehr in Hamburg Dies ist die offizielle Facebook-Seite für Regionalnachrichten der Bundeswehr im Bundesland Hamburg.

Schmied. Reservist. Unternehmer.In gut zwei Wochen beginnt die Übung Red Storm Charlie. Schmied Johannes Rienhoff ist mi...
04/09/2026

Schmied. Reservist. Unternehmer.

In gut zwei Wochen beginnt die Übung Red Storm Charlie. Schmied Johannes Rienhoff ist mit dabei; in einer Doppelfunktion.

Johannes Rienhoff kennt die Bundeswehr. Von 2006 bis 2007 leistete er seinen Grundwehrdienst bei den Aufklärern in Eutin.

Danach ging er seinen eigenen Weg. Er wurde Schmied. Anschließend machte er sich selbstständig. Heute führt er seine eigene Schmiede in Hamburg-Altona.

2022 änderte sich für ihn der Blick auf die Sicherheitslage. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine entschied er sich, wieder aktiver Teil der Bundeswehr zu werden. Als Reservist.

„Das habe ich bewusst aus Überzeugung gemacht. Ich will Verantwortung übernehmen. Unsere Freiheit und Sicherheit schätzen und aktiv schützen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen“, sagt Rienhoff.

Für den Selbstständigen ist dieser Entschluss mit persönlichem Einsatz verbunden. Eine Woche Reserveübung bedeutet für ihn: vorher und nachher deutlich mehr arbeiten. Teilweise einen Monat durcharbeiten, damit Aufträge erledigt werden und seine Abwesenheit den Betrieb möglichst wenig belastet.

Bei Red Storm Business stellt Rienhoff nun sein Unternehmen auf den Prüfstand. Bei Red Storm Charlie hingegen nimmt er als Reservist teil. So vereint er beide Welten miteinander. Mit einem Ziel: vorbereitet zu sein und auch in einer Krise handlungsfähig zu bleiben. /Vince (Fotos: Bundeswehr/Privat)

Einblicke ins Baltikum: Sonderfotoausstellung „Die Bundeswehr bei der Übung Iron Wolf"Die Idee für eine Fotoausstellung ...
29/08/2026

Einblicke ins Baltikum: Sonderfotoausstellung „Die Bundeswehr bei der Übung Iron Wolf"

Die Idee für eine Fotoausstellung „Baltikum“ entstand Anfang dieses Jahrs ganz unkonventionell. Bei einem gemeinsamen Essen zweier Pressefeldwebel, aus dem Landeskommando Hamburg der Stabsfeldwebel Andreas
und aus der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg Stabsfeldwebel Aljosa.

Stabsfeldwebel Aljosa begleitete 2024/2025 als Pressefeldwebel sechs Monate die Truppe in Litauen mit der Kamera, dabei auch die multinationale Übung Iron Wolf. Die Ausstellung dokumentiert die intensive multinationale Zusammenarbeit im Baltikum. Deutsche Panzer, nächtliche Kommunikation und das Leben im NATO-Verbund wurden fotografisch eingefangen. Die Aufnahmen zeigen nicht nur technisches Equipment, sondern vor allem die menschlichen Aspekte des militärischen Miteinanders unter herausfordernden Bedingungen. Die Bilder unterstreichen die hohe Einsatzbereitschaft der NATO-Verbündeten angesichts aktueller sicherheitspolitischer Herausforderungen in Osteuropa. „Die Fotografie erfüllt mich neben der Arbeit bei der Bundeswehr auch im zivilen Bereich und es macht mich nach jedem Fototag hier im Einsatz stolz, wenn das fertige Produkt veröffentlicht wird“, so der Stabsfeldwebel.

„Dieses Projekt ist ein Zeichen der Transparenz", erklärt Oberstleutnant Jürgen Bredtmann, Pressesprecher der Bundeswehr in Hamburg. Die Bilder sollen das öffentliche Verständnis schärfen und das Vertrauen in die Truppe stärken.

Interessierte können die Fotos in der Reichpräsident-Ebert-Kaserne in Hamburg Osdorf einsehen, gerne in Verbindung mit einer Führung durch die regionale Ausstellung „Die Bundeswehr in Hamburg“. Der Eintritt ist kostenlos und für alle Interessierten offen. Wer keinen Truppenausweis hat, muss sich vorher anmelden: https://www.zms.bundeswehr.de/de/zmsbw-kanal-forschung-und-bildung/museums-und-sammlungsverbund-der-bundeswehr/regionale-ausstellung-landeskommando-hamburg-5585254
/ARA (Fotos: Bundeswehr)

Sicherheitspolitische Informationsveranstaltung unter dem Namen "Besanschot An!": Der Kommandeur des Landeskommandos Ham...
28/08/2026

Sicherheitspolitische Informationsveranstaltung unter dem Namen "Besanschot An!": Der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, Kapitän zur See Kurt Leonards, informierte die etwa 200 Gäste über die aktuelle sicherheitspolitische Lage und die Ende September anstehende Übung Red Storm Charlie in Hamburg. Vor der Krise Köpfe kennen, darum gehe es bei der Übung, Schnittstellen zu beüben, damit im Ernstfall klar ist, wer zuständig ist, wer was kann, wie wir gemeinsam Lösungen finden. Dabei ist die Zahl der Schnittstellen erheblich gewachsen. "Während die Anzahl der Soldatinnen und Soldaten bei Red Storm Bravo 2025 und Red Storm Charlie 2026 mit rund 500 gleichgeblieben ist, hat sich die Anzahl der zivilen Akteure von 12 auf 60 erhöht", so der Kommandeur. Nicht nur die Bundeswehr in Hamburg mit unter anderem der Führungsakademie, sondern Behörden, Hilfs- und Blaulichtorganisationen sowie zivile Firmen und Institutionen beteiligen sich auf unterschiedlichste Art an der Übung. Damit wir auch morgen friedlich leben können. / Henry (Fotos: Bundeswehr: Bredtmann)

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/landeskommando/hamburg/uebung-red-storm-charlie

Warum war es bei uns so ruhig?Wer unsere Facebook-Seite schon länger verfolgt, wird es bemerkt haben: In letzter Zeit wa...
21/08/2026

Warum war es bei uns so ruhig?

Wer unsere Facebook-Seite schon länger verfolgt, wird es bemerkt haben: In letzter Zeit war es hier sehr ruhig.

Nach den Beiträgen von unserem Mann in Nijmegen hat die Urlaubsvertretung den Service übernommen. Content Conny hatte sich bereit erklärt, Facebook für uns zu bespielen, während wir uns ein wenig entspannt haben. Nach der Urlaubszeit dann der Schock: Conny hat ihre Zugangsdaten vergessen. 🙄

Jetzt hat sie wieder Zugang, weswegen wir hoffentlich zeitnah wieder regelmäßig berichten werden. Ich hoffe, ihr habt uns in der letzten Zeit nicht zu sehr vermisst! / Jule (Foto: Bundeswehr)

Weisst du noch? 🤔Wie deine ersten Runden auf der Laufbahn waren? 🏃‍♂️In einem markanten Blauton strahlt sie bis heute: d...
12/08/2026

Weisst du noch? 🤔
Wie deine ersten Runden auf der Laufbahn waren? 🏃‍♂️

In einem markanten Blauton strahlt sie bis heute: die Sportbekleidung der Bundeswehr. Während sie früher überwiegend aus Baumwolle bestand, setzt man heute auf funktionelle Materialien aus Polyester.

Zum Sportanzug gehört aber weit mehr als nur das blaue T-Shirt. Auch Sportshorts, Sportsocken und weitere Ausrüstung gehören dazu. Besonders bekannt ist bis heute die Badehose – von vielen liebevoll als „Blauer Blitz“ bezeichnet. Für Kameradinnen gehört selbstverständlich auch ein passender Badeanzug zur Ausstattung.

Welche Sportbekleidung getragen wird, entscheidet grundsätzlich die oder der Vorgesetzte. Außerhalb der Grundausbildung greifen jedoch viele Soldatinnen und Soldaten auf ihre private Sportkleidung zurück. Je nach Wetter ergänzen außerdem Kälte- oder Nässeschutz die Sportausstattung.

Ein praktischer Vorteil: Der Sportanzug darf auch außerhalb des Dienstes für sportliche Aktivitäten getragen werden. So begleitet er viele Soldatinnen und Soldaten weit über den Dienst hinaus.

Und jetzt seid ihr dran: Wie waren eure ersten Eindrücke von der Sportbekleidung? Hat sie perfekt gepasst oder musstet ihr erst einmal mit zu langen Hosenbeinen, zu großen Shirts oder dem berühmten „Blauen Blitz“ Freundschaft schließen? 😉

Die Sportsachen und viele weitere spannende Ausstellungsstücke kannst Du ohne sportliche Leistung in unserer regionalen Ausstellung „Die Bundeswehr in Hamburg“ entdecken. Zur Anmeldung mit individueller Terminvergabe für die Ausstellung wende Dich an [email protected] / Jule (Foto: Bundeswehr)

Wie stärken Bildung und Weiterbildung die gesellschaftliche Resilienz in Frieden, Krise und Krieg?Mit dieser Frage besch...
07/08/2026

Wie stärken Bildung und Weiterbildung die gesellschaftliche Resilienz in Frieden, Krise und Krieg?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der 21. (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr, der vom 1. bis 3. September 2026 an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg stattfindet.

Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, wie Menschen und Institutionen auf unterschiedliche Krisenszenarien vorbereitet werden können. Dafür kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Wissenschaft, zivilen Einsatzorganisationen, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben zusammen, um Perspektiven zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Fokus stehen dabei drei Themenfelder:

👉 Resilienz als Bildungs- und Gesellschaftsauftrag
👉 Wehrhafte Demokratie und gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge
👉 Das Konzept „Train While You Fight“.

Diese Themen werden in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Ergänzt wird das Kongressprogramm durch eine Fachausstellung, die Einblicke in aktuelle Ansätze und Entwicklungen aus Bildung, Ausbildung und Forschung bietet.

📌 Weitere Informationen zum 21. (Aus)Bildungskongress sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Kongresswebsite: https://www.hsu-hh.de/ztb/ausbildungskongress
/ Jule (Fotos: HSU/UniBW H/ Gelhausen)

Vierdaagse 2026 – ein Zeichen für Leistungsfähigkeit und Zusammenhalt🤝Unser Sportkamerad und Korvettenkapitän der Reserv...
28/07/2026

Vierdaagse 2026 – ein Zeichen für Leistungsfähigkeit und Zusammenhalt🤝

Unser Sportkamerad und Korvettenkapitän der Reserve Ralph ist zurück vom Viertagesmarsch von Nijmegen. Die große Resonanz auf die Beiträge der vergangenen Tage zeigt, dass die 4daagse weit mehr sind als ein Sport-Event.
„Ich freue mich über die große Anerkennung und Unterstützung aus der Community. Vielen Dank dafür, " so Ralph - Unser Korvettenkapitän d.R. zeigt mit seiner achten erfolgreichen Teilnahme, dass die Reserve leistungsfähig ist. Körperliche Fitness, Durchhaltevermögen und Einsatzbereitschaft gehören nicht nur zum aktiven Dienst, sondern auch zum Selbstverständnis unserer Reservistinnen und Reservisten.

Dabei darf die positive Berichterstattung nicht darüber hinwegtäuschen, dass die 4daagse zum Extremsport gehören, wie das Foto der Statistik zeigt. Vier Tage hintereinander täglich 40 oder 50 Kilometer zu marschieren, erfordert eine langfristige Vorbereitung und regelmäßiges Training. Bereits der ursprüngliche Gedanke bei der Einführung der 4daagse war, die Teilnehmer auf außergewöhnliche körperliche Belastungen vorzubereiten.

Für Ralph ist genau das bis heute eine der wichtigsten Botschaften der Veranstaltung. „Eine solche Leistung gelingt nicht aus dem Stand. Sie entsteht durch regelmäßiges Training, Disziplin und den Willen, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Körperliche Leistungsfähigkeit entwickelt sich nicht am Wettkampftag, sondern im Alltag.“

In diesem Jahr nahm Ralph als militärischer Einzelteilnehmer teil. Neben dieser Möglichkeit entsendet die Bundeswehr jährlich auch offizielle Marschgruppen nach Nijmegen. Die Teilnehmer absolvieren die vier Marschtage gemeinsam mit 40 Kilometern täglich und mindestens zehn Kilogramm Marschgepäck. Die Plätze sind auf ca. 350 Teilnehmer begrenzt und werden über ein Bewerbungsverfahren vergeben.

Unabhängig von der Teilnahmeform bleibt für ihn die Erfahrung: „Wann immer Menschen zusammenhalten – ob in einer militärischen Einheit, in einem Unternehmen oder in unserer Gesellschaft – entsteht Vertrauen. Zusammenhalt ist der beste Schutz, den wir haben.“

Herzlich Willkommen zurück. / Karla (Fotos: privat)

Tag 4 - Rund 160 Kilometer. Ziel erreicht. 🤩Traditionell enden die Internationalen Vierdaagse mit dem Einzug der Teilneh...
27/07/2026

Tag 4 - Rund 160 Kilometer. Ziel erreicht. 🤩

Traditionell enden die Internationalen Vierdaagse mit dem Einzug der Teilnehmer auf der Via Gladiola. Auch unser Mann aus Hamburg, Korvettenkapitän Ralph, hat die vierte Etappe erfolgreich beendet und wurde für seine achte erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet.

Die Vierdaagse entstanden 1909 als militärischer Ausbildungsmarsch und entwickelten sich zum weltweit größten mehrtägigen Marschereignis. Es nehmen mehr als 45.000 Menschen teil – darunter etwa 6.000 Soldatinnen und Soldaten. Die Teilnehmer kommen aus 38 Nationen. Der älteste Teilnehmer ist in diesem Jahr 92 Jahre alt.

Sie marschieren gemeinsam mit den zivilen Teilnehmern, werden von den Menschen am Straßenrand angefeuert und ziehen am letzten Tag gemeinsam über die Via Gladiola ins Ziel.

Auch die Verbindung zum niederländischen Königshaus ist sichtbar: Das Vierdaagsekreuz ist nicht nur eine Erinnerungsmedaille, sondern eine durch königlichen Erlass anerkannte niederländische Auszeichnung. Sie darf von Soldatinnen und Soldaten auch an der Uniform getragen werden.

Bei Cuijk führte die Strecke traditionell über eine Pontonbrücke der niederländischen Pioniere. Darüber hinaus präsentierten die niederländischen Streitkräfte entlang der Strecke ausgewählte militärische Fähigkeiten – unter anderem mit F-35A-Kampfflugzeugen sowie Apache-Kampfhubschraubern und CH-47 Chinook-Transporthubschraubern.

Damit würdigen die Niederlande körperliche Leistungsfähigkeit nicht nur mit Applaus, sondern mit einer offiziellen Auszeichnung.

Die Vierdaagse sind längst mehr als eine Wanderveranstaltung. Sie verbinden Generationen. Sie verbinden Soldatinnen und Soldaten mit der Zivilgesellschaft. Sie verbinden Geschichte und Gegenwart, Spaß mit körperlicher Herausforderung.

Wir gratulieren Korvettenkapitän Ralph herzlich zu seiner achten erfolgreichen Teilnahme an den Internationalen Vierdaagse, wünschen eine gute Heimreise und bedanken uns für die interessanten Einblicke aus Nijmegen. 🥳/ Karla (Fotos: privat)

🥾 Tag 3 - Team Wanderstiefel oder Team Laufschuh?Heute stand bei den Internationalen Vierdaagse die traditionsreiche „Be...
23/07/2026

🥾 Tag 3 - Team Wanderstiefel oder Team Laufschuh?

Heute stand bei den Internationalen Vierdaagse die traditionsreiche „Berg en Dal“-Etappe auf dem Programm – von vielen als die anspruchsvollste der vier Marschtage bezeichnet.

Dabei lohnt sich heute auch ein Blick zurück.

Die Vierdaagse wurden 1909 ursprünglich als militärische Marschveranstaltung ins Leben gerufen. Ziel war es, die körperliche Leistungsfähigkeit und Marschfähigkeit von Soldaten zu fördern. Aus dieser Idee entwickelte sich im Laufe von mehr als 100 Jahren die größte Mehrtageswanderung der Welt. Doch ihre militärischen Wurzeln sind bis heute sichtbar.

Auch heute gehören militärische Marschgruppen aus vielen Nationen fest zum Teilnehmerfeld. Unterwegs traf Korvettenkapitän d.R. Ralph H. mehrere offizielle Marschgruppen der Bundeswehr. Sie absolvieren – wie viele internationale Militärteams – täglich 40 Kilometer mit 10 Kilogramm Gepäck. Auch Einzelstarter sind inzwischen zugelassen und prägen heute das Bild der Vierdaagse.

Ein besonderer Moment führte unseren Teilnehmer erneut zum Groesbeek Canadian War Cemetery. Dort befinden sich mehr als 2.600 Kriegsgräber von Angehörigen des Commonwealth, überwiegend kanadischen Soldaten, die während der Kämpfe im Rheinland und bei der Befreiung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren. Ein weiteres Ehrenmal erinnert an mehr als 1.000 Vermisste, deren Grabstätten bis heute unbekannt sind.

Dieser Ort macht deutlich: Hinter den Vierdaagse steckt weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Sie erinnern bis heute an ihre militärischen Wurzeln und an die Bedeutung von Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und körperlicher Leistungsfähigkeit.

Genau darin liegt auch die Verbindung zur Übung RED STORM CHARLIE. Resilienz beginnt nicht erst in einer Krise. Sie beginnt mit der Entscheidung, den eigenen Körper und Geist darauf vorzubereiten. Denn der wichtigste Teil jeder Notfallausrüstung lässt sich nicht kaufen – es ist die eigene Fitness.

Deshalb unsere Frage des Tages:
🚶 Wie viele Kilometer würden Sie heute schaffen, wenn Sie plötzlich aufbrechen müssten?

Für unseren Mann in Nijmegen heißt es jetzt: Füße hoch und regenerieren. Morgen geht es wieder früh zur vierten und letzte Etappe, die ebenfalls nach 40 Kilometern mit dem Einzug in die Stadt über die "Via Gladiola" und der Ordensverleihung endet. / Karla (Fotos: privat)

Tag 2 der 4Daagse – Welche Versicherung tragen Sie auf dem Rücken? 🎒Der zweite Marschtag der Internationalen Vierdaagse ...
23/07/2026

Tag 2 der 4Daagse – Welche Versicherung tragen Sie auf dem Rücken? 🎒

Der zweite Marschtag der Internationalen Vierdaagse in Nijmegen – der traditionelle „Pinke Dienstag“ – ist geschafft. Halbzeit für unseren Mann in Nijmegen, Korvettenkapitän d.R. Ralph H.

Nach 9:05 Stunden, mehr als 3.000 verbrannten Kilokalorien und insgesamt 80 absolvierten Kilometern in zwei Tagen ist das Tagesziel erreicht. Damit ist auch das Ticket für den dritten Marschtag gelöst.

"Eigentlich hatten wir heute ideales Marschwetter", berichtet unser Sportkamerad. Der Tag begann angenehm kühl, später wurde es sonnig. Doch unterwegs zeigte sich, wie schnell sich Bedingungen ändern können: „Gleich dreimal zog Regen über die Strecke. Drumherum immer wieder intensive Sommersonne.“

Für Ralph H. ein gutes Beispiel dafür, warum Vorbereitung so wichtig ist:

„Alles in meinem Rucksack ist letztendlich eine Versicherung – eine Versicherung gegen mögliche Situationen, die mich unterwegs ereilen können.“

Ein Erste-Hilfe-Set für Blasen und kleinere Verletzungen. Ersatzsocken, Regenponcho, Sonnenschutz, Wasser und Verpflegung. Ebenso eine Powerbank, ein kleines Handtuch für die Pause und Desinfektionstücher.

"Heute habe ich alles gebraucht", berichtet unser Sportkamerad.

Genau darin steckt auch der Gedanke der Resilienz, den die Übung RED STORM CHARLIE vermittelt. Vorsorge bedeutet nicht, mit dem Schlimmsten zu rechnen. Vorsorge bedeutet, auf unterschiedliche Situationen vorbereitet zu sein und im entscheidenden Moment die richtigen Hilfsmittel zur Hand zu haben.

Deshalb unsere Frage des Tages:

🎒 Haben Sie bereits einen Notfallrucksack – und was befindet sich darin?

Für unseren Teilnehmer beginnt jetzt die Regeneration. Denn morgen warten die nächsten 40 Kilometer. Die Pommes heute Abend ist schwer verdient und gehört bei dem Energieverbrauch genauso zur Vorbereitung auf den nächsten Tag wie die Erholung für Füße und Beine. / Karla (Fotos: privat)

Adresse

Osdorfer Landstraße 365
Hamburg
22589

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Montag 07:00 - 17:00
Dienstag 07:00 - 17:00
Mittwoch 07:00 - 17:00
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