18/01/2023
Der RCDS stellt sich entschieden gegen Bestrebungen aller Art, Einfluss auf den Sprachgebrauch durch Leitlinien, Vorgaben oder sonstigen Zwängen auszuüben. Seit einiger Zeit wächst an deutschen Unis Anpassungsdruck an eine Änderung von gewohntem Sprachgebrauch hin zum Gendern, um auf diese Weise eine angeblich „gerechte“ und „sensiblere“ Sprache zu ermöglichen. Zahlreiche Vorfälle, in denen das Gendern u. a. Prüfungskriterium gewesen ist, sind hier medial bekannt geworden.
Auch wenn andere Hochschulgruppe meinen, der RCDS würde hinter der Genderdebatte eine „identitätspolitische Agenda“ vermuten, so gilt nur eines: Wir setzen uns lediglich dafür ein, dass das jeder Student oder jede Studentin an unserer Universität Sprachformen nutzen darf, die er oder sie für richtig hält - egal ob generisches Maskulinum oder das Binnen-I.