21/05/2026
👉Unser Statement zur aktuellen UNICEF Studie lautet: "Kinderarmut können wir uns nicht leisten!" warum das so ist und was wir stattdessen fordern ⤵
🧠Worum es geht:
Eine aktuelle Studie von UNICEF zum Wohlbefinden von Kindern in Ländern der EU und der OECD, platziert Deutschland auf Platz 25 von 37 Ländern. In Deutschland stagniere zudem die Kinderarmutsquote seit Jahren bei einem hohen Wert von 15 Prozent.
🛑Das ist problematisch, denn:
❌ "Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien erreichen nicht einmal 50 Prozent der grundlegenden Mindestkompetenzen in Lesen und Mathematik. Diese Bilanz ist erschütternd und zeigt deutlich: Wir werden dem Versprechen, dass in unserer Gesellschaft Chancengleichheit herrscht, egal aus welchem Elternhaus man stammt, nicht gerecht. Damit verbauen wir nicht nur individuelle Chancen, sondern vergeuden kostbares Potential, von dem wir als Gesellschaft profitieren würden.“
❌ Die Studie zeigt zudem einen Zusammenhang zwischen der finanziellen Lage von Familien und der Gesundheit von Kindern, insbesondere bei der körperlichen Gesundheit.
✊Daher fordern wir:
💳 "Wir brauchen nach wie vor eine echte Kindergrundsicherung, die Leistungen bündelt, den Zugang zu ihnen erleichtert und das Existenzminimum realistisch absichert."
🎭 "Das Bildungs- und Teilhabepaket muss zwingend erhöht werden, 15 Euro im Monat sind nicht ausreichend, um gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.“
👪Zugänge zu Kitas erleichtern, denn: "Die Frühkindliche Bildung kann erheblich dazu beitragen, die Chancen von Kindern aus einkommensschwachen Familien zu verbessern. In Kitas kann gefördert werden, wofür bei belasteten Familien manchmal zu wenig Zeit bleibt. Beispielsweise können wichtige Grundsteine für den Spracherwerb gelegt werden, das ist besonders relevant für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte."
🙌 Mehr Familienzentren in benachteiligten Quartieren: „Gerade dort, wo die Familien zusätzlichen Herausforderungen ausgesetzt sind, sind unsere Familienzentren eine wichtige Anlaufstelle. Sie können ihre Angebote individuell auf die Bedarfe vor Ort anpassen und Familien so zielgerichtet unterstützen.“