03/09/2026
Hände weg von den VW-Werken!
Der VW-Vorstand beabsichtigt, die Produktion an vier deutschen Standorten auslaufen zu lassen – und damit die Zukunft dieser Werke aufs Spiel zu setzen..
Wir sehen hier dasselbe Muster, das sich durch die gesamte deutsche Automobilindustrie zieht: Die Vorstände schieben die Verantwortung für ihre eigenen Fehler den Beschäftigten zu. Angeblich sind sie zu teuer, zu langsam, nicht effizient genug. Wir sagen: Bu****it!
Die Leidtragenden der Pläne wären einzig und allein die Beschäftigten. Menschen, die Familien ernähren, Verantwortung tragen und ein Sicherheit für ihren Arbeitsplatz und ihre Existenz verdienen. Menschen, deren Arbeitsplätze nicht einfach eine Zahl in einer Bilanz sind.
Von Vorstandsversagen ist hingegen kaum die Rede. Verpasste Weichenstellungen auf dem Weg zu einer wettbewerbsfähigen Elektromobilität, falsche strategische Entscheidungen, der Fokus auf kurzfristige Rendite statt nachhaltiger Industriepolitik und nicht zuletzt der Dieselskandal - die eigentlichen Verursacher der Krise dürfen nicht einfach ausgeblendet werden.
Was auf Vorstandsebene über Jahre falsch entschieden und verbockt wurde, darf jetzt nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.
Volkswagen trägt Verantwortung. Verantwortung für seine Beschäftigten, für die Standorte und für die industrielle Zukunft unseres Landes. Es braucht tragfähige Konzepte zur Standortsicherung – und zwar jetzt. Konzepte, wie sie auch von der Arbeitnehmerseite bereits vorgelegt und eingehalten wurden.
Wir stehen uneingeschränkt solidarisch an der Seite der VW-Beschäftigten und der IG Metall. Euer Kampf ist unser Kampf.